Entgiftung / Ausleitung mit Rizinusöl? Erfahrungen

Marielou,

sehr freue ich mich mit Dir, daß Du dies auch erfahren darfst.

Hierzu wünsche ich weiter alles Gute!

Gerold
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Deine Wegweiser:
Interessant ist es für mich zu beobachten, dass sich die Alternativmedizin nach genau denselben Regeln entwickelt wie die Schulmedizin: sie immunisiert sich gegen jegliche Kritik.
 
Reinhard,

wie bitte? Aus meiner Sicht ist es eine Unverschämtheit, die von mir gestellte Forderung als "Getue" abzuwerten. Sofern sich jemand außerstande sieht, seine Positionen zu belegen und damit zu begründen, sollte dieser besser seinen Mund halten. Entweder hat man eine Einsicht in die aktuelle medizinisch/pharmakologische Fachliteratur oder man hat sie nicht - alles andere ist Geschwätz.

Gute Besserung!

Gerold
 
Ha, der liebe Reinhard greift wieder an. Geht das nicht auch ohne Beleidigung!?

Na, na, na... wenn ich da so die ganzen alten Posts lese. Vor allem #6286!
 
Das Problem ist einfach die Dauer der Entgiftung. Manch Einer hat da immer wieder mal "seine Tage" in denen es nicht so läuft wie man sich das wünscht. Auch mit Rizinusöl gehts "auf" und "ab". Entscheidend ist, daß es über gewisse Zeitintervalle immer mehr "auf" als "ab" geht. Die letzten Wochen ist wieder richtig was rausgekommen. Das wird sich in den nächsten Wochen wieder normalisieren. Ich merke das dann immer daran, daß sich mein Rücken ordentlich verspannt. Dann kommt eine Ladung gelbes "Gut" hinten raus. Einlauf, Schwitzen, viel trinken. Etwas Gymnastik. Die Verspannungen gehen weg, und kommen so schnell nicht wieder. Bis sich das Ganze nach ein paar Wochen wiederholt. Was daran gut ist?
Die Neurodermitis am Kopf, und über den Augenbrauen ist weg. Auch eine über Jahre immer wiederkehrende extrem juckende Rötung am Brustbein ist beinahe völlig verschwunden. Eine ganz leichte Rötung an ca. 10% der ehemaligen Größe ist ohne jucken noch gelegentlich da. Das sind die Symptome, die mir in den letzten Wochen so auffielen. Etwas unwohlsein gab es auch. Lag wohl daran, daß ich mich aktuell von 3 kranken Menschen umgebe. Ein Übergriff der Viren und Bakterien konnte noch nicht festgestellt werden.:zunge:

Wohl dem der gelegentlich mal Rizinusöl trinkt.

Übrigens verträgt das Forum hier meiner Meinung nach Kritik extrem gut. Gerade da Kritik auch so verstanden wird, gegebenenfalls Hinweise zu geben, etwas das nicht klappt zu verbessern. Unverbesserliche ausgenommen.

Schönen Abend!
 
Das Problem ist einfach die Dauer der Entgiftung. Manch Einer hat da immer wieder mal "seine Tage" in denen es nicht so läuft wie man sich das wünscht. Auch mit Rizinusöl gehts "auf" und "ab".

Noch ein wichtiger "Parameter": Wenn der Körper merkt, dass er die Gifte loswird, wird er auch mehr mobilisieren - d.h.: je nach Vergiftungsgrad kann es einem unter Rizinus durchaus eine lange Zeit richtig mies gehen.

Für die Symptome (Matschbirne, Aggressivität usw.) sorgen ja nicht die eingelagerten, sondern die kreisenden Gifte und ich kann das sehr präzise nachvollziehen: Wenn ich am Sonntag meinen Rizi-Tag mache, habe ich am Montag einen Durchhänger, der Dienstag wieder besser wird und Mittwoch gehts mir dann meist gut.

Wenn ich aber den Durchhänger am Montag nicht ertragen mag und mit Kohle, Einläufen oder wasauchimmer gegensteuere, dann kommt das nicht zur Ruhe, weil immer weiter mobilisiert wird und es geht mir die ganze Woche schlecht.

Wer (wie ich) seit fühester Kindheit eine Entgiftungsstörung hat, wird den Kram von Jahrzehnten nicht in ein paar Monaten rauskriegen. Das dauert siche mehrere Jahre....

Gruss
Karl
 
Wenn ich aber den Durchhänger am Montag nicht ertragen mag und mit Kohle, Einläufen oder wasauchimmer gegensteuere, dann kommt das nicht zur Ruhe, weil immer weiter mobilisiert wird und es geht mir die ganze Woche schlecht.

Tolle Info, danke Dir sehr....

Schöne Woche.
Claudia.
 
Wenn ich am Sonntag meinen Rizi-Tag mache, habe ich am Montag einen Durchhänger, der Dienstag wieder besser wird und Mittwoch gehts mir dann meist gut.
Mir geht es ähnlich, wobei es mir nur am Rizi Tag schlecht geht, der nächste Tag ist gut. Ich bin nämlich schon etwas in Zweifel geraten, weil es mir am Rizi Tag so schlecht geht (Kopfnebel und Kater - wie nach Alkohol), ob die Kur dann überhaupt ratsam ist und nicht mehr kaputt macht als sie hilft durch die kreisenden Gifte.

Gerade heute geht es mir wieder so (heute Rizi gemacht) und da kommen schon Zweifel auf. Wobei es früher noch schlimmer war bei den ersten Kuren (habe ich hier schon mal beschrieben).

Wenn ich aber den Durchhänger am Montag nicht ertragen mag und mit Kohle, Einläufen oder wasauchimmer gegensteuere, dann kommt das nicht zur Ruhe, weil immer weiter mobilisiert wird und es geht mir die ganze Woche schlecht.
Das finde ich sehr interessant, danke für diese Beobachtung. Ich muss mal beobachten, ob es bei mir ähnlich sein könnte.

Wie kommst du auf die Erklärung, dass der Körper weiter mobilisiert? Ist das deine Schlussfolgerung aus deinen Erfahrungen oder hast du das wo gelesen? Denn attraktiv finde ich diese Erklärung natürlich, denn das würde bedeuten, es geht voran. Allerdings Sogre ich mich (siehe oben).

Ich dachte für mich immer, dass es der Darm nicht rechtzeitig schafft, alles abzutransportieren und daher zu viel rück-resorbiert wird, weil ich so stark vergiftet bin.
 
Mir geht es ähnlich, wobei es mir nur am Rizi Tag schlecht geht, der nächste Tag ist gut.

Ja - so hatte ich das auch schon (sicher mehrere Monate). Kann ich natürlich auch nur raten: Ich vermute, dass das damit zusammenhängt, welche Gifte grade mobisliert und ausgeschieden werden und da hat der Körper sicher ganz eigene Vorstellungen von den Prioritäten :D
Ich hatte auch schon Tage, da habe ich ca. 2h nach Rizi wahnsinnige Kopfschmerzen gekriegt, mir ist schwarz vor Augen geworden, und/oder ich war so schlapp, dass ich mich hinlegen musste.

Dazu kommt, dass ich ja ein relativ umfangreiches Vitalstoffprogramm fahre - wodurch sicher auch deutlich mehr Regeneration (und damit Mobilisierung) stattfindet.

Ich bin nämlich schon etwas in Zweifel geraten, weil es mir am Rizi Tag so schlecht geht (Kopfnebel und Kater - wie nach Alkohol), ob die Kur dann überhaupt ratsam ist und nicht mehr kaputt macht als sie hilft durch die kreisenden Gifte.

Nunja - den Stoffwechsel stören überwiegend die deponierten Gifte - für das Unbehagen sorgen die kreisenden Gifte. Kreisende hast Du immer, wenn mobilisiert wird und auch mit Rizi gehen ja nie 100% raus. D.h.: Rückresorption findet immer statt (nur weniger) und was raus ist, ist raus.

Ich versuche da, die "Balance" zu finden - möglichst viel loszuwerden, aber dabei natürlich nach Möglichkeit "funktionstüchtig" zu bleiben. Solche Tage, wo einem alles aus der Hand fällt, oder man so fusselig ist, dass man nix gebacken kriegt, kann man als Selbstständiger nicht so recht gebrauchen.... :D

Wie kommst du auf die Erklärung, dass der Körper weiter mobilisiert? Ist das deine Schlussfolgerung aus deinen Erfahrungen oder hast du das wo gelesen?

Ich habe viel beobachtet und experimentiert - Vitalstoffdosen rauf- und runtergfahren; mit Bindemitteln in verschiedenen Kombinationen usw. - da entwickelt man mit der Zeit auch ein Gefühl, die Symptome richtig zuzuordnen. Nach ca. 3l Rizinus kommen schon ein paar Anwendungen zusammen...

Ich dachte für mich immer, dass es der Darm nicht rechtzeitig schafft, alles abzutransportieren und daher zu viel rück-resorbiert wird, weil ich so stark vergiftet bin.

Ja - das ist ja auch richtig. Aber es geht natürlich auch eine Menge raus...
..damit sinkt die Konzentration (Leber z.B.) und der Körper merkt, dass wieder Kapazitäen frei sind und schickt neues Material. :D

Meine Interpretation!

Gruss
Karl
 
Im WIKI steht das:

Rizinusöl wird grundsätzlich wie alle anderen fetten Öle durch die Galle und das Pankreassekret in eine Fettsäure, hier die Ricinolsäure, und Glycerin gespalten, jedoch aktiviert die Ricinolsäure im Gegensatz zu allen anderen Fettsäuren die im Dünndarm passiv vorhandenen Histamine, wodurch die Darmperistaltik einsetzt und der gesamte Darminhalt hinausbefördert wird. Darüber hinaus geschieht es in etwa 60 Prozent aller Anwendungsfälle, daß die aktivierten Histamine die Prostaglandinsynthese E2 (PGE2) herbeiführen, was beim "Wehencocktail" ausgenutzt wird, da hierdurch Darm- und Uteruskontraktionen ausgelöst werden. Damit ist in wesentlichen Zügen der bisherige Stand des Wissens über den Wirkungsmechanismus von Rizinusöl im menschlichen Körper dargestellt.

Meine Unterstreichung .

Quelle: Rizinusöl

Histamin macht Vielen hier Probleme, geringste Schwankungen haben manchmal tagelange Folgen. Die Prostaglandinsynthese 2 ist verantwortlich für Entzündungen ( u.a. ) .
Dies dürften für einige Anwender genug Gründe sein, sich nach der Rizinusanwendung unabhängig von irgend welchen Giften , sich nicht gut zu fühlen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und - Gifte drinlassen? Kopf einziehen und gar nix unternehmen?

Dass Du der Meinung bist, man müsste mir was über Histamin erzählen (gar noch einen Wiki-Eintrag) finde ich schon ein bisserl erstaunlich... :D
 
Nur wissen, was dabei passiert .

Und wie kommst Du drauf, dass ich das nicht wüsste? Ich habe monatelang in der Rubrik geschrieben - das weisst Du sehr gut. Das kommt mir manchmal so vor, dass man unbedingt zu jedem Thema irgendwas schreiben muss - quasi: "Herr Lehrer, ich weiss was" und damit Themen, die eh schon kompliziert genug sind, noch weiter (unnötig) verkompliziert....
 
Und wie kommst Du drauf, dass ich das nicht wüsste?

Gar nicht. Du schreibst lange Erklärungen, ich habe das Wiki gelesen.

Unabhängig von der komplizierten Entgiftungsgeschichte sind Histaminwirkungen öfter unangenehm. Beim Einen tags drauf, beim Anderen gleich oder später....ich bin hier weg.
 
Mir geht es ähnlich, wobei es mir nur am Rizi Tag schlecht geht, der nächste Tag ist gut. Ich bin nämlich schon etwas in Zweifel geraten, weil es mir am Rizi Tag so schlecht geht (Kopfnebel und Kater - wie nach Alkohol), ob die Kur dann überhaupt ratsam ist und nicht mehr kaputt macht als sie hilft durch die kreisenden Gifte.

Genau das war der Grund, warum ich nach ca. 70 Anwendungen das Ganze im November letzten Jahres eingestellt habe. Und seitdem geht es mir bedeutend besser. Ich entgifte weiterhin, aber auf anderen, sanfteren Wegen. Und ich habe gerade in den letzten Wochen das Gefühl, in meinem ganzen Leben noch nie so einen klaren Kopf gehabt zu haben.

Um das noch einmal deutlich zu machen: Ich halte die Rizinusölanwendung eine Zeit lang für eine gute Sache. Ich würde sie aber zunächst durch eine klassische Leber- und Gallenblasenreinigung vorbereiten (wie das auch der creamdoc hier schon angeregt hatte). Und ist die Leber einmal einigermaßen freigeschossen (was normalerweise nicht jahrelang dauern kann), ist es meiner Meinung und persönlichen Erfahrung nach besser, nur noch sehr sparsam mit dem Rizinusöl umzugehen und statt dessen verstärkt andere Methoden einzusetzen.

Ich interpretiere eine Entgiftungsstörung, von der KarlG spricht und die ich wohl auch hatte (sie scheint mir die hauptsächliche Quelle der Amalgamvergiftung zu sein, unter der ja nicht jeder leidet, der solche Füllungen hat/hatte), in erster Linie als ein nicht gut funktionierendes Zusammenspiel der verschiedenen Organe, dass die Energien im Körper nicht frei fließen usw. Und genau das muss man, so denke ich, für eine rasche und effektive Entgiftung nun ermöglichen. Die Rizinusölanwendung kann dafür eine Art Einleitung darstellen, indem sie Leber und Darm reinigt, aber das Zusammenspiel selbst bewirkt sie meiner Erfahrung nach noch lange nicht. Eher im Gegenteil: Der Körper ist bei den Anwendungen in der Regel viel zu angestrengt, um das normale Arbeiten zu erlernen.

Solche Zusammenhänge sind auch von der Leber- und Gallenblasenreinigung her bekannt. Selbst ihre namhaftesten Vertreter sagen, dass man sie ab einem bestimmten Punkt nur noch selten, in diesem Fall: ein- bis zweimal pro Jahr, durchführen sollte. Das genügt. Wenn das System erst einmal soweit sauber ist. Und für die Rizinusölanwendung gilt mit einiger Sicherheit etwas Ähliches. Man sollte mit ihr am besten eine gewisse Kurve durchlaufen, wenn man erfolgreich entgiften will.

Ich finde es schade, dass solche Erfahrungen eines nun wirklich erfahrenen Anwenders verschwiegen werden und statt dessen immer wieder das völlig unbewiesene und unbeweisbare Lieblingsmärchen von der endlich erfolgreichen 52. Anwendung aufgetischt wird. Und dass man nur mitreden darf, wenn man die neueste Fachliteratur studiert hat und die eigenen Erfahrungen nichts zählen, war genau das, was ich meinte, als ich sagte, dass es interessant sei, dass sich die Alternativmedizin teilweise nach genau demselben Muster entwickelt wie die Schulmedizin: Erfolgsberichte, ob sie nun belegbar oder überhaupt nur wahrscheinlich sind - oder auch nicht, während kritische Erfahrungen meist vornehm beschwiegen werden.

Ich möchte diesen schönen (und auch so sinnvollen!) Satz von Gerold hier noch einmal zitieren: "Entweder hat man eine Einsicht in die aktuelle medizinisch/pharmakologische Fachliteratur oder man hat sie nicht - alles andere ist Geschwätz."

Geschwätz, lieber Gerold, ist zunächst einmal dieser Satz und war vor allem Deine "Zusammenfassung" der Erfahrungen der letzten zehn Jahre. Und das aufgeblasene Getue, das man von der Schulmedizin und ihren "Experten" her kennt, kommt natürlich gleich hinterher. Ich empfinde das als ausfällig, und - wie gesagt - es ist zugleich ein schöner Beleg für das, was ich vorher festgestellt hatte. Oder kann mir jemand den Unterschied zwischen der Struktur dieser Aussage und der schulmedizinischen Anmaßung, an der doch die meisten von uns erst krank geworden sind, erklären?

Die Wahrheit gilt oft als aggressiv. Das ist ein alter Hut. Aber sie erscheint mir doch ab und zu als sinnvoll.

Viele Grüße
Reinhard
 
Zuletzt bearbeitet:

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