Elektroakkupunktur nach Voll, IST, Vega-Test

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ANMERKUNG: Abgespalten von hier http://www.symptome.ch/vbboard/cfid...gszyklus-geht-mir-besser-171.html#post1048217
AO





Hallo Hollmann,

ich möchte nochmal auf einige deiner Punkte eingehen.

Ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass es kein einziges*CFS*ohne Multiinfektion gibt. Das hat sich leider noch nicht herumgesprochen und wenn, dann wird das so abgetan, als würde das so ganz nebenbei von alleine verschwinden. Das ist eigentlich alles, was ich sagen wollte.
*

Ich habe nicht den Eindruck, dass hier jemand vermittelt Multiinfektionen würden von selbst verschwinden.
Es ist gut daran zu erinnern, aber der Ton macht auch die Musik..
Es ist in meinem Fall so, der sicher exemplarisch für die meisten Betroffenen steht, dass mich diese Thematik schlichtweg überfordert.
Ich schaffe es aus verschiedenen Gründen nicht, mich da alleine durchzukämpfen.
Dazu gehören widersprüchliche Informationen; finanzielle Not, die mich daran hindert möglichst sichere Diagnostik zu veranlassen und einen Behandler zu Rate zu ziehen; dazu die Frage, wer ist überhaupt kompetent, wie komme ich dahin und nicht zuletzt die von de bear angesprochene Pharmakogenetik.

Jedwedes Medikament das bei mir bisher zum Einsatz kam, verursachte Komplikationen.
Anhand meiner nun bekannten Pharmakogenetik wundern mich diese Reaktionen auch nicht mehr.
Wenn das bei mir nicht der Fall wäre, würde ich vielleicht versuchen auf Umwegen an Virostatika zu kommen, um einen Anfang zu machen.
So handhaben es viele Patienten in den USA. Aber das ist mir zu riskant.
Ich bräuchte jemanden, der wirklich weiß, was er tut und flexibel eingreifen kann..

Die Kosten die bei mir entstehen entstehen zu neunzig Prozent für Labor und das kann ich leider aus meinen privaten Mitteln für Dich nicht bezahlen.
Es tut mir auch echt leid zu hören, dass diese Kombination von wirtschaftlicher Not und Krankheit so oft so eng beieinander sitzt und ich muss ehrlich sagen, ich habe da leider kein Patentrezept - wie denn auch. Ich kann nur sagen, dass mich das sehr betroffen macht.
Mal angenommen, du wärst in meiner Situation mit deinem Hintergrundwissen.
Wie würdest du vorgehen?
Welche Tests, die von der Krankenkasse gezahlt werden oder auch bei very low Budget finanzierbar sind hätten bei welchen Viren und Bakterien noch die größte Aussagekraft?
Bei welchen Parametern?
DAS wäre schon eine echte Hilfe, wenn du eine Übersicht für nahezu Mittellose verfassen könntest, aus der hervorgeht, welche Infektionen wie häufig vorkommen, welche Kassenparameter für eine Diagnostik hilfreich sind, wie diese zu interpretieren sind und welche Therapiemöglichkeiten (mit Varianten und Kombinationen) greifen können. Denn ich glaube, das die Hälfte aller ME-Patienten die gleiche Arschkarte wie ich gezogen haben. Schwer krank und finanziell blitzeblank. Nicht alles was sich reimt ist gut.
Dazu noch das Problem vielfältiger Medikamentenunverträglichkeiten.

Meine Hauptverdächtigen sind in meinem Fall EBV, CMV, Parasiten. Vielleicht noch mehr.
Ich ziehe aktuell in Erwägung mich an einen Kassenarzt zu wenden, der auch EAV-Diagnostik betreibt.
Ich habe starke Zweifel an der Diagnostik, aber es wäre wohl die einzige halbwegs finanzierbare mir bekannte Methode, um möglichst viel abzudecken. Stellt sich dann noch die Frage, welche Behandlungen in Frage kämen und wie ich die finanzieren kann.

Fühl Dich bitte nicht angegriffen ich schätze Deine Arbeit außerordentlich
Nein, Hollmann, ich fühle mich nicht persönlich angegriffen.
Wenn ich von dir die hiesigen + solche Aussagen lese:

Ne fette LEF Multisupplementation ist das (relativ) Billigste und Einfachste Kompensationsding. Aber mehr auch nicht.
Ich denke, nach Pall treibt die Gemeinde ein neues Schwein durchs Dorf und das dürfte sein:
Die Methylierungsgenetik - die Nutragenomics und das hypochondrische Feintuning arrrrg ;-).
Hat hier jemand hedonistische Gesellschaft gesagt? Nee, ne!
keimt in mir der Verdacht, dass du dich über die gesamte Methylierungsthematik und alle daran Beteiligten lustig machst und/weil dir die Empathie fehlt um nachzuempfinden, dass man um jedes Quentchen besserer Gesundheit und jedes losgewordene Symptom dankbar ist und viele sich hier regelrecht den Arsch aufreißen um irgendwie weiter zu kommen, oder zumindest Verschlimmerungen aufzuhalten.
Mir scheint, du hast keinerlei Erfahrung mit der Methylierungsbehandlung (siehe LEF-MIX), aber erlaubst dir solche Aussagen. Das wirkt auf mich herablassend.
Dazu tuste hier so, als würdest du die Nutrigenomics schätzen und ziehst sie im anderen Thread durch den Kakao und dazu noch diese Wortneuschöpfung: Hypochondrisches Feintuning. Schön, dass du dich selbst demaskierst.
Was ist das? Zweizüngigkeit? Erfahrungsmangel? Wissenslücken?
Ich habe das vor deinem gestrigen Post hier gelesen und deshalb deine Aussagen entsprechend eingeordnet.

An dieser Stelle möchte ich nochmal betonen, dass die Mehylierung EIN wichtiger Baustein sein kann und hier niemand behauptet, den goldenen Schlüssel gefunden zu haben.

Wieder aus meiner Erfahrung kann zu deinem obigen Statement sagen:
Wenn so eine Methylierungsbehandlung bei einem schwer kranken starke Verschlechterungen auslöst, macht es einfach nur Sinn, darauf reagieren zu können.
Wenn ich in meinem Nutrigenomics sehen kann, dass mein Körper offenbar ziemliche Schwierigkeiten hat selbst Cholin herzustellen, verstehe ich auch, warum Lecithin meine 2-jährigen Darmblutungen gestoppt hat und es für mich sinnvoll ist, hier dauerhaft zu substituieren.
Ebenso kann ich sehen, dass meine Unverträglichkeit von Schwefel alles andere als Hypochondrie ist und die Entscheidung für aktive Folsäure goldrichtig war und mich deshalb auch weiter gebracht hat.

All das wird bei einem Gesunden nicht so ins Gewicht fallen, aber wenn die Gesundheit stark angeschlagen ist, zeigen sich viele Schwachstellen, die nicht mehr so gut kompensiert werden können und einen extra Support benötigen. Das wird dir doch klar sein.
Meinst du das mit hypochondrischem Feintuning? Oder dass man sich aufgrund von Unverträglichkeiten nicht einfach so nen Mix reinknallen kann?

und ob Du nun diesen oder jenen Biochemischen Guru erwählt hast ist doch völlig egal, wenn in einem Buch 2 Sätze Wahrheit sind, dann hat es sich schon gelohnt, dieses Buch zu lesen.
Auch, wenn es nebensächlich ist:
Wertschätzung für den engagierten Einsatz um Patienten kostenlos und möglichst individuell zu helfen ist das Mindeste, was Rich van Konynenburg und jeder Idealist seiner Art verdient hat.
Ich möchte hier nicht als Jünger dargestellt werden.
Für mich zählt nur eine Religion und die heißt Musik. Und vielleicht Physik. Und vielleicht Chemie.
Ich wüsste nicht, dass Konynenburg ein Buch verfasst hat. Habe ich wohl versäumt. Oder meinst du vielleicht Yasko, die ihre etwas älteren Exemplare jeweils frei zur Verfügung stellt?

Dazu passt deine Perspektive irgendwie auch nicht:

Wie immer sitzen die Ikonen arrogant und gorrgleich unerreichbar in USA, Dr. Amy von und zu Yasco, selbst ernannte Königin der neuesten Variante der Ernährungsmedizin. Wer sagt uns denn, was für Erfolge die Dame hat? Sind die Autisten ein klein wenig besser zu handhaben? Ich bin da sehr ! offen, aber ich möchte auch irgendwann mal die fetten Erfolgsmeldungen sehen und die sollten im Verhältnis von mindestens fünfzig zu fünfzig sein.
Du könntest dich in ihrem Forum umsehen. Vielleicht gibt es dort Erfolgsmeldungen. Ich weiß es nicht. Dort tritt sie jedenfalls nicht arrogant oder gar königlich auf. Das halte ich für ein Vorurteil.
Die Frage ist auch, woran man Erfolgsmeldungen misst. Besserungen, oder Heilungen?
Dr. Amy's Forum • Index page

Im übrigen kommt mir das ganze Thema Immunsystem bei der Methylierungsgenetik viel zu kurz. Das sind doch nur einige wenige sehr mickrige Ansätze vorhanden.
Es heißt ja auch Methylierungsgenetik und nicht Immungenetik ;)
Aber ernsthaft:
Die Hypothese/Theorie besagt, durch eine wieder normal laufende Mehylierung mit all ihren Stoffwechselabläufen KANN es möglich sein, dass Schmarotzer ihre Tarnung verlieren und somit das Immunsystem wieder Zugriff hat.
Ich halte das in „leichteren“ Fällen mit einem noch gut ausgestatteten Immunsystem und je nach Erreger durchaus für möglich. Beispiele gibt es dafür (wobei man nie genau weiß, welche Behandlungen vorher bereits durchgeführt wurden).
DENN: Van K wies von Beginn an darauf hin, dass es Fälle gibt, bei denen diese Behandlung erst dann anschlägt, wenn Schwermetallbelastungen u./o. Viren, Borrelien und Coinfektionen, Schimmelpilzbelastungen erfolgreich behandelt wurden.
Umgekehrt wies er darauf hin, dass im Anschluss an die M.-Behandlung die eben aufgezählten Belastungen angegangen werden müssen, wenn der Patient danach nicht wieder fit ist.

Hinzu kommt, dass sich inzwischen wieder einiges getan hat und es könnte sich lohnen, die gesammelten Erfahrungen hier auch präsenter zu machen..

Dir auf jeden Fall alles Gute!
Danke!

Gruß - tiga
 
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Hallo Tiga

hab leider nicht die Zeit, auf derartig viele Punkte einzugehen, die es ganz sicher wert sind, diskutiert zu werden.
Manches beruht wohl auf Missverständnissen.

Also: 3 Fragen: okay, mehr nicht.
lG
T
 

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Hallo Hollmann,

Also: 3 Fragen: okay, mehr nicht.
Pickst du dir welche raus, oder soll ich?

Meine Wahl würde eindeutig diesen Abschnitt bevorzugen:

Mal angenommen, du wärst in meiner Situation mit deinem Hintergrundwissen.
Wie würdest du vorgehen?
Welche Tests, die von der Krankenkasse gezahlt werden oder auch bei very low Budget finanzierbar sind hätten bei welchen Viren und Bakterien noch die größte Aussagekraft?
Bei welchen Parametern?
DAS wäre schon eine echte Hilfe, wenn du eine Übersicht für nahezu Mittellose verfassen könntest, aus der hervorgeht, welche Infektionen wie häufig vorkommen, welche Kassenparameter für eine Diagnostik hilfreich sind, wie diese zu interpretieren sind und welche Therapiemöglichkeiten (mit Varianten und Kombinationen) greifen können. Denn ich glaube, das die Hälfte aller ME-Patienten die gleiche Arschkarte wie ich gezogen haben. Schwer krank und finanziell blitzeblank. Nicht alles was sich reimt ist gut.
Dazu noch das Problem vielfältiger Medikamentenunverträglichkeiten.

Meine Hauptverdächtigen sind in meinem Fall EBV, CMV, Parasiten. Vielleicht noch mehr.
Ich ziehe aktuell in Erwägung mich an einen Kassenarzt zu wenden, der auch EAV-Diagnostik betreibt.
Ich habe starke Zweifel an der Diagnostik, aber es wäre wohl die einzige halbwegs finanzierbare mir bekannte Methode, um möglichst viel abzudecken. Stellt sich dann noch die Frage, welche Behandlungen in Frage kämen und wie ich die finanzieren kann.
Das muss ja auch nicht heute oder nächste Woche sein. Ich bin über 6 Jahre krank und kann noch etwas warten ;).
Ich denke, du könntest damit vielen etwas weiterhelfen.
Ich kann mir denken, dass du diese Punkte ungern beantworten möchtest, weil du voll von der LTT-Testung überzeugt bist.
Das kann ich ja auch verstehen. Aber wenn man sich die eben nicht leisten kann, dann ist guter Rat teuer und es müssen Kompromisse gefunden werden.

Ansonsten - klar würden mich auch die Missverständnisse interessieren.
Aber das Forum rennt ja nicht weg.
 
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Hallo Hollmann,

Ich denke, du könntest damit vielen etwas weiterhelfen. Ich kann mir denken, dass du diese Punkte ungern beantworten möchtest,
weil du voll von der LTT-Testung überzeugt bist. Das kann ich ja auch verstehen. Aber wenn man sich die eben nicht leisten kann,
dann ist guter Rat teuer und es müssen Kompromisse gefunden werden.
Einer meiner immunologischen Lehrer ist Dr. Glady, ein französischer Immunologe, Klasse Arzt - klasse Mensch.
Seine Diagnostik der chronischen Multiinfektion geschieht ausschließlich und immer noch über Immunfluoreszenz Antikörpermessungen.
Dieses ist tatsächlich eine Kassenleistung und er ist der Meinung, dass Immunfluoreszenz die etwas bessere Methode ist als ELISA , denn immerhin sitzt dort eine Laborantin und nicht ein Automat. Das Kriterium, ob jemand eine chronische Infektion hat ist dann der Grad der IgG-Antikörper Bildung. Der muss ein mehrfaches von der Norm haben, wenn die Norm, sagen wir mal 1:80 ist, dann sollte ein positiver Befund mindestens 1:1280 sein. Nach diesem Grundsatz handeln wohl immer noch alle Mikroimmuntherapeuten wenn es um Diagnostik geht. Das ist aber auf jeden Fall eine sehr eigenwillige Interpretation und wir stehen da eigentlich nicht dahinter, es ist ja auch nicht so, dass eine erfolgreiche Infektionsbehandlung darin mündet, dass die IgG-Antikörper wieder verschwinden. Die allermeisten bleiben lebenslang, selbst wenn die Infektion längst ausgeheilt ist.
Und jetzt kommt quasi wieder eine praktische Hürde, nach welchen Infektionen gesucht wird ist dann auch wieder durch finanzielle Mittel limitiert. Die Antikörperdiagnostik ist im Prinzip wesentlich teurer als die LTT Diagnostik. Der von mir ins Leben gerufene LTT-TCH hat 22 schafft immerhin 22 Antigene auf einen Schlag. Wenn man das ganze mit Immunfluoreszenz Antikörpern nachvollziehen wollte, dann wäre man wohl bei 2000 Euro oder mehr. Das macht natürlich niemand, auch nicht die Privatversicherten oder Reichen. Also wird wieder ein bisschen herumgestochert und man nimmt vielleicht Epstein-Barr und Cytomegalie und vielleicht noch HHV6 oder Herpes oder RSV Virus, aber was ist it den anderen 17?

Natürlich wird man nach diesen Kriterien dabei fündig und fängt freudestrahlend eine Therapie an, sofern man weiß ob das Immunsystem Hyper oder Hypo gelagert ist. Aber die eigentliche CFS Realität ist eine ganz andere. Je schwerer jemand erkrankt ist, desto mehr unterschiedliche Multibelastungen hat er/sie. Es können durchaus bis zu 10 verschiedene sein. Die meisten Therapeuten gehen nun her und behandeln 3 bis 6 oder 9 Monate Epstein-Barr.
Was Sie messen möchten ist der Rückgang der IgG-Antikörper, der ja angeblich stattfinden soll. Findet aber nicht statt, oder wenn, dann nicht signifikant und niemals auf Null zurück. Dennoch hat diese Diagnostik einen gewissen Wert und wenn man Glück hat erwischt man ja tatsächlich die paar Infektionen die man in sich trägt und vergisst keine andere.
Das Konzept, welches ich verfolge, nennt sich Immunsenescence. Ich gehe davon aus, dass auch junge Leute schon ein schwer vorgealtertes Immunsystem haben können und auf alle möglichen Noxen hin mit Entzündung reagieren, meistens Interleukin 6 getriggert, und mit einer Zunahme der Memory Zellen, zulasten der naiven T-Zellen. Und diesen ganzen Prozess umdrehen heißt, jemanden zu verjüngen und Milliarden Zellen seines Immunsystems um zu krempeln.

Das schöne an der Therapie ist, dass das Immunsystem trainierbar ist und das objektiv überprüfbar ist. Mir liegen Tausende vorher - und nachher Befunde vor und in einem Zeitraum von 3 Monaten kann man sehr viel bewegen. Wenn es gut läuft erreichen wir eine Reduktion von fünfzig Prozent alle 3 Monate.
Übrigens sind die teuren antiviralen Mittel nicht besonders gut. Zum einen gibt es noch nicht wirklich Gute die richtig gut passen, zum andern haben sie Nebenwirkungen und vor allem sind sie sauteuer.. Aus dem Grunde haben sich ja die wenigen Infektologen in Deutschland zu Antibiotikahochburgen entwickelt. Das hat absolut nichts damit zu tun dass Antibiosen wirklich so toll sind, sondern hat einzig und allein was damit zu tun, dass die nicht wissen, wie Sie mit Viren und Parasiten umzugehen haben und so stürzen sich auf das, was halbwegs machbar ist. Die Ergebnisse sind nicht überzeugend gut! Eine chronische Chlamydien Infektion mit Antibiotika auszuheilen ist nahezu unmöglich. Im Chlamydien Forum tummeln sich mehr als genug Leute herum, die eine Dauerantibiose von 1 oder 2 Jahren machen und sich einbilden, dass es gesund sei.
Der LTT-Test als Suchtest ist ja noch halbwegs bezahlbar und damit kann jeder seine Maßnahmen im Zeitraum von 3 oder 5 Monaten relativ kostengünstig überprüfen. Wenn jemand meint, dass er mit Vitamin D Therapie was ausrichten kann kann er /sie es ja versuchen.

Um es auf den Punkt zu bringen:
Wenn die Kassen die zwanzigtausend Euro die Sie bereit sind für eine Burnout Kur hinzulegen in Immundiagnostik investieren würden, hätten wir anschließend tatsächlich gesunde Menschen. So läuft einfach viel in unserem Staat politisch und gesundheitspolitisch falsch. Es gibt aber keine Lobby denn Immunologie ist eine Spitzendisziplin für die es ja nur sehr wenige Ambulanzen gibt und die eine Ambulanz in Berlin hat ein super Ansatz für CFS Patienten:
nehmen Sie Guarana bis zum abwinken WOW ich bin schwer beeindruckt Frau Professor! (Ironiemodus off)
alles was ich tun kann für Euch ist gelegentlich einzelne Fragen beantworten und da halte ich auch nicht hinterm Berg mit meinem Wissen.
Wozu ich einfach kräftemäßig nicht in der Lage bin , sind Privatnachrichten oder endlose Fragenkataloge. Ich bin auch nur ein Mensch.
lG
Thorsten
 
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Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Meine Hauptverdächtigen sind in meinem Fall EBV, CMV, Parasiten. Vielleicht noch mehr.
Ich ziehe aktuell in Erwägung mich an einen Kassenarzt zu wenden, der auch EAV-Diagnostik betreibt.
Ich habe starke Zweifel an der Diagnostik, aber es wäre wohl die einzige halbwegs finanzierbare mir bekannte Methode, um möglichst viel abzudecken. Stellt sich dann noch die Frage, welche Behandlungen in Frage kämen und wie ich die finanzieren kann.
Hallo tiga,

das habe ich auch gemacht. Ich war bei IST Therapeuten, die auch besonders auf Parasiten spezialisiert sind. War auch skeptisch, ich finde im Verhältnis zum finanziellen Aufwand (und dem Wegeaufwand) ist da ziemlich viel rausgekommen bei mir was ich dann nach und nach angehen konnte.

Gerade, wenn der Darm ziemlich in Mitleidenschaft gezogen war, kann man davon ausgehen, daß man sich via Darm noch etliches andere an Land gezogen hat.

LG, Brigitka
 
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AW: Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Was spricht denn dafür, dass IST objektive Informationen bringt?
 

1gisa

Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Hallo tiga,

ich war auch bei einer IST-Therapeutin und kann Brigitka nur beipflichten.

Speziell die ausgetesten Bakterien und Viren ließ ich noch einmal schulmedizinisch untersuchen und es passte absolut.

Bei den festgestellten Parasiten brauchte ich kein Labor, diese waren nach der Vermizid-Behandlung auch ohne Untersuchung zu sehen.

Selbst die diagnostizierten Kieferherde waren auf der Kieferpanorama-Aufnahme ersichtlich.

Der einzige Wermutstropfen: Die vorhandene Borreliose wurde nicht festgestellt. :eek:) Und das, obwohl sie die beste IST-Therapeutin ist.

Was ich damit sagen will ist, es ist ein Anhaltspunkt und eventuell muss noch einmal nachgetestet werden, da sich wohl einige Erreger erst zeigen, wenn andere bekämpft wurden.

Liebe Grüße
1Gisa
 
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Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Hallo Hollmann,

danke für deine Erläuterungen und Sichtweisen, auch wenn aus ihnen deutlich wird, warum Patienten sich bei diesem Thema überfordert fühlen.

Das ist interessant:
Das Konzept, welches ich verfolge, nennt sich Immunsenescence. Ich gehe davon aus, dass auch junge Leute schon ein schwer vorgealtertes Immunsystem haben können und auf alle möglichen Noxen hin mit Entzündung reagieren, meistens Interleukin 6 getriggert, und mit einer Zunahme der Memory Zellen, zulasten der naiven T-Zellen.
Bin diesem Begriff noch nie begegnet: Immunoseneszenz – Wikipedia
Demnach könnte vielleicht Colostrum u./o. Transfer Factor unterstützen.

Ob die erwähnten Veränderungen der T-Zellen auf mich zutreffen weiß ich nicht.
Aber auf meine B-Zellen trifft es eindeutig zu.
Es gibt einen Wert meiner Zellen (Phasenwinkel), der dem Alter einer 75-jährigen entspricht, meine Kraft ebenfalls – wobei meine 80-jährigen Nachbarn ein wesentlich aktiveres Leben führen, als ich es kann.

Ich habe mal alte Werte rausgekramt. Zu dieser Zeit war ich 1 Jahr und 3 Monate krank.
Es wurden 4 Bakterien und 3 Viren getestet – per ELISA.
Einzig auffällig ist dabei, dass es
minimal erhöhte IgA-Werte gibt (Werte zwischen 0,997 – 1,665 bei einem Ref. Unter 1),
ein IgM-Wert mit Anstieg im Ref.Bereich,
während jeweils KEINE IgGs vorhanden sind, obwohl es sich um weit verbreitete Infektionen handelt. Außer beim EBV (IgG240 bei Ref. Bis 20).
Müsste ja alles super sein :rolleyes:

Da ich aber auch zu wenig IgG-1 und C-3 habe (vielleicht wegen der B-Zellen), frage ich mich, ob es überhaupt Sinn macht anhand irgendwelcher Immunglobuline zu diagnostizieren?
Egal ob ELISA oder Immunfluoreszenz.
Weißt du dazu etwas?
Vielleicht kann mein Körper ja nicht genug IgG produzieren, weil IgG-1 fehlt?

Der von mir ins Leben gerufene LTT-TCH hat 22 schafft immerhin 22 Antigene auf einen Schlag. Wenn man das ganze mit Immunfluoreszenz Antikörpern nachvollziehen wollte, dann wäre man wohl bei 2000 Euro oder mehr....
...Der LTT-Test als Suchtest ist ja noch halbwegs bezahlbar und damit kann jeder seine Maßnahmen im Zeitraum von 3 oder 5 Monaten relativ kostengünstig überprüfen.
Darf ich fragen was dein Test aktuell kostet?
Könnten den auch Ärzte anfordern?

Übrigens sind die teuren antiviralen Mittel nicht besonders gut. Zum einen gibt es noch nicht wirklich Gute die richtig gut passen, zum andern haben sie Nebenwirkungen und vor allem sind sie sauteuer.
Wer solche Medis gut abbauen kann hat zumindest diese Alternative. Bei manchen ohne Effekt, einige halten sich damit über Wasser - für andere kam es u.a. hiermit zum Durchbruch. Immerhin.

Das schöne an der Therapie ist, dass das Immunsystem trainierbar ist und das objektiv überprüfbar ist.
Außer Kneipp fällt mir dazu nicht wirklich was ein. Hast du Tipps, die du uns schenken möchtest?
Mein Immunsystem scheint außer Enterogeschichten alles abzuwehren, was ihm in die Quere kommt.
Hatte in 10 Jahren eine Erkältung, die bei der ersten Methylierungskrise ausgebrochen ist wie per Knopfdruck und ebenso wieder verschwand.

Um es auf den Punkt zu bringen:*
... So läuft einfach viel in unserem Staat politisch und gesundheitspolitisch falsch. Es gibt aber keine Lobby denn Immunologie ist eine Spitzendisziplin für die es ja nur sehr wenige Ambulanzen gibt und die eine Ambulanz in Berlin hat ein super Ansatz für*CFS*Patienten:
nehmen Sie Guarana bis zum abwinken...
Yo – Methylphenidat wäre auch noch im Angebot. Das ist wirklich beschämend und wird sich wohl leider auch nicht ändern.

Gruß - tiga
 
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AW: Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Hallo Brigitka und 1gisa,

vielen Dank für eure Rückmeldungen!

Eva, du hast ja auch gute Erfahrungen mit dem Vega-Test gemacht.

Mit welchen Tests habt ihr denn diese Testungen überprüft? Wisst ihr das zufällig?

Bei Eva weiß ich, dass sie nach und nach Fortschritte macht.
Und wie ist es bei euch Brigitka und 1gisa? Hat sich bei euch symptomatisch was bewegt?

Nach meinen bisherigen Recherchen habe ich den Eindruck, dass entsprechende Therapeuten viel homöopathisch behandeln.
Das liegt mir allerdings gar nicht.
Wie flexibel sind denn die Behandler da nach euren Erfahrungen?

Grüsse - tiga
 
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@>tiga

> danke für deine Erläuterungen und Sichtweisen, auch wenn aus ihnen deutlich wird, warum Patienten sich bei diesem Thema überfordert fühlen.
…. Ja, das mit der Überforderung ist nachvollziehbar.
Man hat ja von Haus aus eher das Grundgefühl, dass es nur um die ein oder andere Stellschraube geht und alles in Wirklichkeit ganz einfach sei.
Die Leitlinienmedizin verfolgt ganz andere Ziele als die ganzheitliche Medizin, das ist ja nun bekannt. Kassenmedizin ist im Prinzip ziemlich grob motorisch und wenig bis gar nicht kausal und hat auch gar nicht den Anspruch das Feintuning zu machen. Am überzeugendsten finde ich eigentlich nur Chirurgen, das wäre zumindest die Fachdisziplin die ich als Arzt wählen würde, alles andere würde mir ziemlich auf den Geist gehen und mich an die DDR erinnern. Aber so sind Sie eben die Kassenmediziner: entweder man spurt und betet den ganzen Quatsch nach der von oben verzapft wird, oder aber man ist ein Querulant und verliert sehr schnell die Lust und macht sich dann meistens Selbständig als Privatpraxis.
Aber zurück zu einfach versus kompliziert. Bin einer der wenigen, der das labordiagnostische Fenster ganz weit aufgemacht haben, zum Glück konnten viele Patienten das mitmachen und wer viel sucht, findet auch viel.
Das Befriedigende daran ist, dass die Patienten von mir von dem Stigma befreit werden, Psychosomatiker zu sein. Endlich haben wir handfeste Befunde und auch kausale Erklärungsmodelle im ganzheitlichen Sinne.
Das ist begeisternd und ist ehrlich gesagt eine ziemliche Sensation! Alleine das Thema Multiinfektion ist in der Schulmedizin absolut gar nicht bekannt. Entweder man hat Streptokokkenangina oder eine Coli-Cystitis oder eine Pneumokokken Lungenentzündung. Dass man aber Epstein-Barr-Virus haben kann mit Herpes 1 und 2 und zuzüglich Chlamydien und zuzüglich Schimmelpilz und zuzüglich Candida und zuzüglich einer Nickelallergie und auch noch obendrauf Parvovirus B19, das ist in der Schulmedizin nicht bekannt. Außerdem wird es bagatellisiert nach dem Motto: Ja, das hat jeder.
Die Äußerungen von völlig unqualifizierten Ärzten ist grenzenlos. Entweder wird es verächtlich gemacht oder man weiß nicht damit umzugehen. Dass wir hier auf etwas gestoßen sind, welches eine ungeheure Tragweite hat sei nur am Rande erwähnt.
So und für die Patienten bedeutet das zwar Befriedigung in kausaler Hinsicht, aber das Umgehen damit ist auch nicht gerade einfach. Sehr viele Schwachstellen müssen gleichzeitig beachtet werden und behandelt werden. Dass da der ein oder andere überfordert ist, ist denkbar aber nicht im individuellen Fall vorauszusehen. Und außerdem, nur weil Dinge kompliziert sind, kann man Sie nicht einfach ausblenden oder?
Es kommt drauf an, welche Psyche man vor sich hat. Die Wunschdenker träumen davon, dass es eine einzige Stellschraube gibt, an der man entweder nach links oder rechts etwas drehen muss und dann stimmt das ganze System wieder. Träumer ohne Realitätsbezug keine Chance jemals gesund zu werden.

> Das Konzept, welches ich verfolge, nennt sich Immunsenescence. Ich gehe davon aus, dass auch junge Leute schon ein schwer vorgealtertes Immunsystem haben können und auf alle möglichen Noxen hin mit Entzündung reagieren, meistens Interleukin 6 getriggert, und mit einer Zunahme der Memory Zellen, zulasten der naiven T-Zellen.
….. Lassen wir mal die therapeutischen Möglichkeiten außen vor, es gibt kein Patentrezept aber es gibt gute Konzepte dagegen. Unter anderem geht es tatsächlich darum, die chronische Multiinfektion auszuheilen und so das Immunsystem letztendlich zu entlasten und wieder Angriff bereit für tagesaktuelle Aufgaben zu machen.

> Ob die erwähnten Veränderungen der T-Zellen auf mich zutreffen weiß ich nicht.
Aber auf meine B-Zellen trifft es eindeutig zu.
….. Interessanterweise interessiert uns das B System so gut wie gar nicht das ist eigentlich die Immunologie des letzten Jahrhunderts, Antikörper, B-Zellen, und weitere relativ uninteressante Teile des Immunsystems...
inzwischen ist doch klar, dass er um das T-System geht, um das Th1 Th2 Gleichgewicht, um die Funktionskraft der natürlichen Killerzellen und vor allem wie man Sie wieder in Gang bekommt

> Es gibt einen Wert meiner Zellen (Phasenwinkel), der dem Alter einer 75-jährigen entspricht, meine Kraft ebenfalls – wobei meine 80-jährigen Nachbarn ein wesentlich aktiveres Leben führen, als ich es kann.
…. Ich schätze, der Begriff Phasenwinkel stammt aus der von mir so genannten "Voodoodiagnostik.
Ich bin ein strikter Gegner von diesen ganzen Quantenscheiß, von Bioresonanz, von Elektroakupunktur, Vega oder neuerlich IST genannt. Unglaublich unseriöser Mist ist das.
Keine einzige anzunehmende Studie sichert die Ergebnisse ab. Man bewegt sich im Geiste von Albert Einstein und Niels Bohr und faselt dummes Zeug ohne jegliche vernünftige Grundlage. Das schlimme ist, dass vor allem Ärzte Multiplikatoren dieser Systeme neuerdings sind. Warum wohl? Igel lässt grüßen!

> Ich habe mal alte Werte rausgekramt. Zu dieser Zeit war ich 1 Jahr und 3 Monate krank.
Es wurden 4 Bakterien und 3 Viren getestet – per ELISA.
Einzig auffällig ist dabei, dass es
minimal erhöhte IgA-Werte gibt (Werte zwischen 0,997 – 1,665 bei einem Ref. Unter 1),
ein IgM-Wert mit Anstieg im Ref.Bereich,
während jeweils KEINE IgGs vorhanden sind, obwohl es sich um weit verbreitete Infektionen handelt. Außer beim EBV (IgG240 bei Ref. Bis 20).

..... Wie gesagt, 2 Kritikpunkte: ELISA ist meiner persönlichen Meinung und der von Dr. Glady nach nicht ganz so gut wie Immunfluoreszenz Antikörperbestimmungen
zweiter Punkt: um ein vollständiges Bild der Multiinfektion zu bekommen müsste man zwanzig verschiedene Erreger suchen. Das macht aber keiner. Also ist aus dem ganzen Spektrum willkürlich etwas herausgesucht worden. Und dann passiert immer das gleiche: IgG-Antikörper sind etwas erhöht und der falsche Laborkommentar besagt: „durchgemachte Infektion“ Stereotyp auf allen Laborbefunden dieses Planeten zu finden und Stereotypgrotten verkehrt. Korrekterweise müsste es halt heißen: durchgemachte Infektion möglicherweise persistierende oder reaktivierte Infektion

> Da ich aber auch zu wenig IgG-1 und C-3 habe (vielleicht wegen der B-Zellen), frage ich mich, ob es überhaupt Sinn macht anhand irgendwelcher Immunglobuline zu diagnostizieren?
Wenn sich das bestätigen sollte, dass Deine IgG-Subklassen reduziert sind, würde das bedeuten, dass Du einen genetisch bedingten Immundefekt hast, der prädestiniert für bakterielle und mykotische Infektion und vermutlich auch virale
Tatsächlich ist Colostrum dann eine Art Basistherapie sinnvollerweise und wenn die Chance besteht über einen Hämatologen Immunglobuline zu bekommen macht eine Kur damit auch Sinn. Sind bekanntlich sehr teuer und Hämatologen sind knauserich. Eine der wenigen immunologischen Ambulanzen sind vielleicht noch am ehesten bereit das Rezept dafür auszustellen

> Egal ob ELISA oder Immunfluoreszenz.
Weißt du dazu etwas?
Vielleicht kann mein Körper ja nicht genug IgG produzieren, weil IgG-1 fehlt?
….. Ja, da ist meiner Meinung nach etwas dran! Zumindest denkbar
Man kann das mit Impfungen ausprobieren und schauen, ob es anschließend einen Impftiter gibt

Das würde aber dann nicht den LTT-Test betreffend der würde nach wie vor anzeigen

Der von mir ins Leben gerufene LTT-TCH hat 22 schafft immerhin 22 Antigene auf einen Schlag. Wenn man das ganze mit Immunfluoreszenz Antikörpern nachvollziehen wollte, dann wäre man wohl bei 2000 Euro oder mehr....
...Der LTT-Test als Suchtest ist ja noch halbwegs bezahlbar und damit kann jeder seine Maßnahmen im Zeitraum von 3 oder 5 Monaten relativ kostengünstig überprüfen.
Darf ich fragen was dein Test aktuell kostet?
…...330 Euro

Könnten den auch Ärzte anfordern?
…. Ja, klar - aber nicht als Kassenleistung.
Und ich mache darauf aufmerksam, dass das Ergebnis ja dann nach einer Therapie schreit und aus Mangel an Erfahrung kann diese dann nicht durchgeführt werden. Ich stehe jedenfalls dafür nicht zur Verfügung für irgendwelche Auswertungen bei testende außerhalb meiner Praxis gemacht wurden!

Übrigens sind die teuren antiviralen Mittel nicht besonders gut. Zum einen gibt es noch nicht wirklich Gute die richtig gut passen, zum andern haben sie Nebenwirkungen und vor allem sind sie sauteuer.
Wer solche Medis gut abbauen kann hat zumindest diese Alternative. Bei manchen ohne Effekt, einige halten sich damit über Wasser - für andere kam es u.a. hiermit zum Durchbruch. Immerhin.
…… Es gibt in Beverly Hills Dr. Lerner und er ist die Ikone der antiviralen Mittel gegen CFS. Anscheinend hat er sehr gute Erfolge, aber er dosiert auch sehr hoch und sehr lange. Es wird kaum möglich sein eine Art zu finden der bereit ist, diese teuren Mittel zu verschreiben wir reden von Valganciclovir, solange keine PCR positiv ist und die ist bekanntlich fast nie positiv und dennoch besteht die Infektion.

An der Stelle mal ein Wort zu den genetisch bedingten Abbauschwächen:
habe ich mich extrem tief reingekniet und muss sagen, die meisten Medikamente werden wir über verschiedene Cytochrom abgebaut. Das alle Cytochrom er vollkommen einmal sind steht gar nicht zu erwarten. Die meisten Patienten haben heterozygote Mutationen, das Enzym arbeitet also mindestens noch zur Hälfte. Die Situation ist in solchen Fällen ja die, dass die Medikamente verlangsamt abgebaut werden und damit theoretisch höhere Wirkstoffspiegel entstehen. Eigentlich ist das recht positiv zu sehen, denn man könnte dann die Dosis reduzieren und Kosten sparen. Aber die Nebenwirkungen der antiviralen Mittel haben andere Gründe nicht so viel mit dem Abbau zu tun sondern einfach damit, dass die tief ins System eingreifen. Ich persönlich habe auch nicht erlebt, dass Patienten damit schneller vorankommen als mit gezielter intelligenter Immun Therapie.

Das schöne an der Therapie ist, dass das Immunsystem trainierbar ist und das objektiv überprüfbar ist.
Außer Kneipp fällt mir dazu nicht wirklich was ein. Hast du Tipps, die du uns schenken möchtest?
….. Es gibt etwa hundert verschiedene Immunmodulatoren, sehr viele aus dem Bereich der Pflanzen die nachweislich genau das können, was man braucht. Das ist aber dann Teil der komplexen Multisystem Therapie und man braucht dafür sehr viele Daten des Immunsystems

Die blau grüne Alge zum Beispiel ist eines der wenigen Mittel, die natürlichen Killerzellen wieder in einen höheren Funktionsgrad zu bringen.
Das ist wirklich ein heißer Tipp!

> Mein Immunsystem scheint außer Enterogeschichten alles abzuwehren, was ihm in die Quere kommt.
Hatte in 10 Jahren eine Erkältung, die bei der ersten Methylierungskrise ausgebrochen ist wie per Knopfdruck und ebenso wieder verschwand.
Die Homo Toxikologen sehen das nicht ganz so positiv. Vielen Krebspatienten ist es so, dass Sie die letzten zwanzig Jahre kein Schnupfen und nichts mehr hatten und dann plötzlich schwer krank werden. Das ist eine bekannte Tatsache. Das sage ich aber nicht um die Angst zu machen sondern nur um die Sicht etwas zu erweitern: ein banaler Schnupfen trainiert das Immunsystem relativ gut. Das ist also nicht wirklich das Problem wenn man einmal im Jahr krank wird.
Es wäre ja auch denkbar, dass der Schwerpunkt Dein Darm ist und dort speziell Leaky Gut Syndrom und Candidahefepilz. Leaky Gut bedeutet ja quasi dass das Immunsystem tagtäglich überflutet wird mit Fremdreizen. Ist auch nicht ganz leicht zu heilen, man braucht viel Geduld und viele Monate.

Um es auf den Punkt zu bringen:*
... So läuft einfach viel in unserem Staat politisch und gesundheitspolitisch falsch. Es gibt aber keine Lobby denn Immunologie ist eine Spitzendisziplin für die es ja nur sehr wenige Ambulanzen gibt und die eine Ambulanz in Berlin hat ein super Ansatz für*CFS*Patienten:
nehmen Sie Guarana bis zum abwinken...
Yo – Methylphenidat wäre auch noch im Angebot. Das ist wirklich beschämend und wird sich wohl leider auch nicht ändern.
So ist das immer mit der Hochschulmedizin, hochtrabend voller Stolz und ohne jeglichen praktischen Nährwert

lG
Thorsten…

Gruß - tiga
 
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Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Hallo Tiga
Mit welchen Tests habt ihr denn diese Testungen überprüft? Wisst ihr das zufällig?
Den letzteb IST Test ergab ua. eine hohe Belastung mit Mykotoxinen (Deoxinivalenol) und PCB. Außerdem einen starken Kieferherd und einen Peitschenwurmbefall im Dünndarm links. Würmer hatte ich vorher schon, aber diesen noch nicht. Da brauchte es eine Kombi mit einem speziellen Wurmmittel.
Labormäßig nachprüfen hilft bei Würmern meistens nix. Aber genau dieser Bereich im Dünndarm war bei mir immer noch knüppelhart.
Danach hatte ich einen Tick mehr Energie und habe es endlich geschafft die Fahrt zum Kieferausfräsen anzugehen. Die Kieferherde waren mir schon von einer anderen IST Therapeutin und von Daunderer diagnostieziert worden.

Mittlerweile hatte ich seit zwei Jahren Durchfall, die Wurmmedikamente waren da auch nicht gerade so förderlich. Und dann kam Eva mit der Resistenten Stärke an und der Stuhl ist jetzt manchmal normal, manchmal wieder nicht, aber das gab bis jetzt den größten Energieschub, wenngleich ich immer noch schlecht schlafe, wennauch einen Tick mehr. (Bin über jedes Fitzelchen froh)

Die Mykotoxine habe ich bei Biocheck in Leipzig, einem Veterinärlabor überprüfen lassen, hat gestimmt.

Seit August, nach meiner letzten Kiefer OP arbeite ich wieder was, es strengt mich sehr an, mit Müh und Not schaffe ich es die Therapie (Vitaminsubstitution und Darmsanierung) weiter zu verfolgen, aber ich bin froh, daß ich endlich seit Jahren liegengebliebene Sachen aufarbeiten kann.

So hangele ich mich voran, dann gibt es mal wieder Rückschläge und mit manchen irreparablen Schäden muß ich mich mittlerweile abfinden (Knorpel im Knie vollständig weg durch jahrzentelange Entzündungen, HWS schaden, schlechtere Augen durch Netzhautablösung)

Hoffe, daß die Darmsanierung das IS voranbringt und der Körper mit einigen Infektionen endlich mal selbst fertig wird.

Zur Homöopathie: Der Letzte IST Therapeut hat nix dergleichen verordnet, nur die Wurmittel, andere machen das schon und ich habe den Verdacht, daß es da ev. Provision gibt, weil das Rezept immer direkt an die Apo in München gefaxt wird.

Liebe Grüße

Brigitka
 
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Kritischer Kommentar dazu:
IST hat keinerlei wissenschaftliche Grundlage und entspricht eher dem Bewusstsein des Untersuchers. D.h., der Untersucher oder die Untersucherin hat gerade das und DAS Thema auf dem Teller und finde das dann auch wonach Sie sucht.
Alles andere, was vielleicht viel wichtiger ist, wird übersehen.
Wenn Mykotoxin Belastung vorhanden sind, dann bedeutet das ja, das eine Mykose oder eine Pilzbelastung in der Umwelt vorhanden ist. Nur die Toxine zu behandeln ist zu wenig. Es gibt einen LTT-Test für Schimmelpilze, der ist noch am ehesten positiv, wenn andere Teste nicht positiv sind. Ansonsten empfehle ich einen Schimmelspürhund kommen zu lassen und eine Umweltsanierung durchführen zu lassen. Sobald die Pilzinfektion weg ist und die Pilzbelastung, gibt es auch keine Mykotoxine mehr. Letztere sollte man natürlich als letztes Glied in der Kette entgiften, zum Beispiel mit Alphaliponsäure und anderen Dingen.
Dann die Sache mit den Osteolysen im Kiefer: das ist auch kein IST Kunststück sondern ganz normale Alltagsmedizin. Man findet bei nahezu jedem Patienten Osteolysen (aus der Vor-Vitamin D Supplementationszeit) , sofern man Panoramabilder vom Zahnarzt lesen kann.

Eine chronische Durchfallerkrankung lässt sich sehr gut behandeln, man muss nur wissen, wo dran es liegt. Ist der Calprotectinwert erhöht? oder liegt eine Dünndarm oder Dickdarmentzündung vor? Wurde auf SIBOS untersucht? Also eine bakterielle Dünndarmüberwucherung? Liegt eine XY Intoleranz / Histaminintoleranz vor? Liegt eine Candidahefepilzbesiedelung vor? Und liegen eben weiterhin messbare Parasiten vor? Diese Verschwörungstheorien mit Parasiten sind ehrlich gesagt zum kotzen. Es gibt mehr als genug gute Tests, um herauszufinden, welcher Parasit tatsächlich vorhanden ist. Am häufigsten ist Blastozystis und Giardia lamblia sowie Yersinien. Die anderen banalen Würmer gibt es natürlich auch noch wie Spulwurm und Madenwurm und ab und zu Peitschenwurm. Naja und nicht zu vergessen Kreuzreaktionen auf inhalative Pollenerkrankung.
Also, unterm Strich ist das keine IST Leistung sondern nur eine mittelmäßige gastroenterologische.
Ich warne auch vor Kinesiologie / Pendeln, Rute, Elektroakupunktur, quantenphysikalische Untersuchungen… Nichts davon ist reproduzierbar und objektiv - keinerlei objektive Studien gibt es dazu.
lG
T
 
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Wenn Mykotoxin Belastung vorhanden sind, dann bedeutet das ja, das eine Mykose oder eine Pilzbelastung in der Umwelt vorhanden ist.
Nein, bedeutet es nicht. Mykotoxine kommen auch unabhängig vom Pilz vor. Das DON findet man hauptsächlich in Lebensmitteln. In der Kombi von undichtem Darm und schlecht funktionierenden Entgiftungsenzymen kann sich ganz schön was akkumulieren.
Nehme an, daß ich auf diesem Wege auch das PCB angehäuft habe.

Gruß, Brigitka
 
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