Einübung in Wärme!

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Einübung in Wärme

Ich muss mich wenn es mir nicht gut geht selbst in den Hintern treten. Rums, das tue ich hiermit.


Leben heißt, Sich nicht überwachen, Sich nicht dauernd kritisieren, sich nicht dauernd zu beschimpfen. Nichts von einem selbst zu fordern: Nichts, was man nicht geben kann, was nicht vereinbar ist mit der schönsten Quelle des Lebens- dem lieben Blick auf sich selbst.

Leben heißt sich selbst zu versorgen. Mit Wärme, Freude und Selbst-Liebe zu versorgen.Am Anfang kann es dazu nötig sein, sich die BlickeEinstellungen, Erlaubnisse, die zwischen Liebenden( Vater Mutter, Mutter Kind etc.) ausgetauscht werden, sehr bewußt zu machen. Zum Beispiel in Form von einfachen Sätzen, deren Wahrheitsgehalt man sich klarmachen kann, jedes mal wieder neu.

Hier habe ich ein paar zusammengestellt. Wer mag kann sie rgänzen. Viel Freude dabei.


. Was ich gerade tue, es ist in Ordnung
. Ich bin nicht unermüdbar, ich bin nicht allwissend, ich bin nicht allwissend, ich habe nicht unbegrenzt Kraft, ich muss nicht alle Probleme lösen, ich muss nicht immer weiter wissen,ich muss nicht toll aussehen: Ich bin nicht Mutter Theresa. Ich bin nicht Klaudia Schiffer. Und ich bin nicht Supermann. Supermann hat einen roten Mantel mit einem S darauf, dass ist extra damit man ihn erkennt.
. Ich möchte gerne mit mir Freundschaft schließen. Ich hätte Lust mich näher kennen zu lernen.
. Ich spüre, dass mein Körper Ruhe braucht. Dass er Entspannung braucht. Das Angst ihm nicht guttut.,Druck nicht, Ablehnung nicht. Ich sehne mich danach das dieser Körper sich wohler fühlt. Und ich in ihm.
. Ich kenne meine GrenzenIch weiß was ich nicht kann. Das ist nicht zu ändern. Und ich muss es auch nicht ändern. Gut, oder.
. Eigentlich sind die Menschen doch total interessant. Und ich bin ein Mensch.
. Deshalb habe ich keine Angst, etwas anzusehen, was ich eine Schwäche nenn kannoder einen Irrtum. Mein Leben ist nicht gerade verlaufen und nicht problemlos. Oft war ich am Endemeiner Kräfte oder am Ende meiner Weisheit. Manchmal habe ich mich verrannt. Manche Dinge sind wirklich sch... gelaufen. Exttra habe ich das nicht gemacht. Freude hatte ich daran auch nicht. Manchmal hatte ich nicht genug Wärme für andere und auch nicht für mich. Bin ich also Schul? Wohl nicht. Ich habe versucht jeden Tag einen Weg zu finden Eine Möglichkeit, einen Ausweg. Das ist mir nicht immer gelungen.Willkommen im Leben.
. Was für eine große Kunst dazusein ohne etwas tun zu müssen. Nur zu sein. Das ist schon genug. Etwas anderes muss ich nicht.Ich muss mich nicht verändern ich darf so bleiben wie ich bin, wenn ich möchte.
. Ich freue mich an mir. Ich freue mich auf mich. Schön das ich da bin.:)))

LG Klaudia
 
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Hallo Klaudia,

ich hab deinen Beitrag jetzt erst hier entdeckt, da ich unter dem Thema was ganz anderes vermutet hätte.

Ich habe mich mit dem Thema Selbstermutigung auch mal eine Weile in einem Kurs beschäftigt und es hat mir unheimlich viel gebracht. Ich hab da gelernt, meine Bedürfnisse ernst zu nehmen, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und mich nicht als Opfer anderer zu sehen u.v.a.

Man kann über dieses Encouraging- Training nachlesen unter :

Bücher von Amazon
ISBN: 3932708067


Viele Grüße Anne

Ich sehe, dass meine ISBN-Nr. alt sein müsste. Es gibt es aber noch unter http://www.amazon.de/exec/obidos/AS...8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/303-2723664-1093049
 
Themenstarter
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Einübung in Wärme

Danke!

Vielleicht kann ich es ja auch in der Bücherei bekommen. Will aber auf jeden Fall gerne mal hineinschauen weil sich dies spannend anhört.
:)))Ich weiß gar nicht was da heißt,Encouraging Trainig.

LG Klaudia
 
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Schau mal unter http://www.encouraging-info.de/ Da ist das Konzept etwas erklärt.
Erste Aufgabe in dem Kurs war z.B. 5 Dinge aufzuschreiben, die ich gut an mir finde. Z.B. ich finde gut an mir, das ich meist mit Freude zur Arbeit gehe, oder dass ich tolle Kartoffelsuppe kochen kann o.ä..
Es ist selbst bei dieser einfachen Aufgabe komisch, dass man erstmal eine kleine Hemmschwelle hat, sich zuzugestehen, dass man eigentlich gut ist.
Ebenfalls Aufgabe der ersten Stunde war es aufzuschreiben, was ich an meiner jetzigen Lebenssituation gut finde und 5 Dinge, die ich an meinen Eltern gut finde . Ja auch andere haben immer etwas gutes an sich, egal ob man miteinander klar kommt oder nicht.Vielleicht können sie eben auch etwas besonders gut kochen oder was auch immer....

Noch eine Aufgabe aus der ersten Stunde: Was sind erstrebenswerte Fähigkeiten, Qualitäten. Und zwar sollten die in Form von Zielsätzen aufgeschrieben werden:
z.B. Entspannt liege ich auf dem Sofa meiner frischrenovierten Stube und höre schöne Musik. Also das Ziel als Art Vision

So, dass war mal ein kleiner Einblick ins Encouraging- Training. Wir hatten in dem Kurs dann natürlich immer die Möglichkeit, uns beim nächsten mal darüber auszutauschen.
Ich hab hier übrigens versucht, in die Wochenthemen einige Dinge aus dem Trainingsprogramm euch zum Ausprobieren vorzuschlagen ohne es Encouraging zu nennen. Dort steht deshalb jetzt schon bereits als Vorschlag:

-Andere ermutigen; es ist erstaunlich, wie einem das selber auch gut tut (Danke Anne)
- die eigenen postitiven Seiten von sich aufschreiben (Danke Anne)
- positive Seiten von jemand aufschreiben, den man eigentlich nicht mag (Danke Anne)

Aus deinen Worten entnehme ich, dass du schon auf einem guten Weg bist. Es wird dir gut tun, so weiter zu machen. Vielleicht kann dir das Buch dabei helfen, wenn es bei euch keine solche Kurse gibt. Dort ist es so ähnlich auch beschrieben.

Viel Erfolg Anne
 
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