Die Zähne sterben ab....was tun?

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28.10.06
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Hallo!
Ich habe seit Jahren ein Problem und bin mittlerweile schon am ende mit der Nerven. Bei mir sterben die Zähne ab. Das heißt: ich habe nur 10 lebendigen Zähne, ale andere sind schon wurzelbehandelt, mansche Zähne haben schon WSR erlebt. (ich bin erst 35 Jahre alt). Alles beginnt harmlos. Ich gehe regelmäßig zu Kontrolle. Der Zahnarzt entdeckt kleines Loch, behandelt es, und dann beginnt die Horrorgeschichte... Der Zahn wird nicht ruhig bis man ihm am Ende den Nerv rauszieht. Die Röntgenbilder am Anfang zeigen nur . Caries. Eine Woche später (schmerzhafte Woche für mich) machen wir noch einen Bild, und der Nerv im Zahn auf dem Bild ist schon kaum am Leben.
Kann mir bitte jemand einen Rat geben, was kann ich tun um meine Zähne zu retten? Wo liegt das Problem? Ich gehe regelmäßig zu Kontrolle, habe hinter mir eine Gebisskorrektur (mit Brücken und Kronen, weil ziemlich spät „entdeckt“ würde- ich komme aus Russland, und dort hatten wir keine „normale“ Zahnmedizin).
Danke.
 
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10.01.04
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Hallo Lana,
was hast Du denn in den Löchern drin, die wegen Karies ausgebohrt wurden?
Wenn da Amalgam oder ein anderes unverträgliches Material drin ist, kann es sein, daß das daran schuld ist, daß Deine Zähne sich einfach so verabschieden.

Gruss,
Uta
 

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28.10.06
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Hallo Uta,
Ich habe Kunststofffüllung. Kommischenweise habe ich mit der Zähnen, die Amalgamfüllung haben, keine Probleme. Die sind noch am Leben. Und noch etwas für mich unverständlich ist, und zwar, wenn einen Zahn anfängt zu „spinnen“, kann ich mir sicher sein, das die andere Zähne in Kürze auch sich melden. Ich gehe zum Arzt für eine Kurzbehandlung und bleibe bei ihm Monatelang, weil die andere Zähne sich entzünden. Natürlich, versucht mein Zahnarzt alles zu machen bevor er den Nerv zieht, aber meistens hilft es nicht. Ich war schon bei mehreren Zahnärzten- die Geschichte wiederholt sich. Und das müssen nicht unbedingt nebenstehende Zähnen sein. Ich habe, zum Beispiel vor par Wochen bei dem Zahn 3 3 den Nerv gezogen gekriegt, und seit letzte Woche habe ich Schmerzen am Zahn 1 5 (nach eine Kurzbehandlung). Bin fast jeden Tag beim Arzt, wir haben alles versucht, aber der Zahn ist nicht ruhig und reagiert schon extrem auf kalt und heiß. Das alles kommt mir sehr bekannt vor.
Weiß nicht, ob es zusammen hängt, aber ich habe auch seit Kindheit chronischer Schnupfen. Der Zahnarzt und Allgemeinarzt haben mir das nicht bestätigt, aber ich habe das Gefühl, dass es doch irgendwie zusammengehört... oder nicht. Wir gesagt, ich bin im Moment ziemlich ratlos. :confused:
 

oli

Hi Lana,

der Schnupfen kann daher kommen, dass die Nasennebenhöhlen chronisch entzündet sind. Das wiederum kann von einem chronisch entzündeten Kieferareal kommen (=Zahnherd).
Vom Amalgam kann auch vieles kommen, denn diese Mischung aus verschiedenen Metallen und dem flüssigen Quecksilber stört oft viele Bereiche im Stoffwechsel des Menschen.

Im menschlichen Körper gehört alles zusammen und wenn man Metalle im Kiefer hat, ist oft auch noch mehr gestört.
 
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10.01.04
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Wenn Du schon viele wurzelbehandelte Zähne im Mund hast, dann ist das im Grunde schon ein möglicher Grund für chronische Nebenhöhlengeschichten und mehr. Denn jeder wurzelbehandelte Zahn ist letztlich ein Dauer-Entzündungsherd, weil man nie alle Wurzelteilchen herausnehmen kann. Was drin bleibt, kann eine Entzündung entwickeln und aufrechterhalten.

Aus meiner Sicht: ich hatte nie Glück mit Wurzelbehandlungen, weil die Zähne nach kurzer Zeit wieder anfingen zu schmerzen. Zwei Wurzelspitzenresektionen endeten mit Zahnziehen; die Schmerzen bis dahin hätte ich mir sparen können und viel Zeit beim ZA dazu.
Letzten Endes muss man sich dann entscheiden, ob man so weitermachen will mit der Folge "Wurzelbehandlung, Wurzelspitzenresektion, Ziehen" oder ob man gleich ans Ziehen denkt.
Allerdings braucht man dazu einen ZA, der mitmacht und davon überzeugt ist, daß das die richtige Methode ist.

Gruss,
Uta
 
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03.08.06
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wenn ich so meine russischen bekannten beobachte...die ernähren sich traditionell fast nur von süßigkeiten! sicher wird das auch in deiner kindheit und jugend so gewesen sein. das und auch andere formen der fehlernährungen hinterlassen ihre spuren, die auch erst jahrzehnte später sichtbar werden können. und dann schau dir die zähne deiner eltern an. eine ganz ähnliche substanz wurde dir vererbt.
 
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