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... Die stationäre Versorgung von Menschen mit Demenz unterscheide sich deutlich von der anderer Patientengruppen. Laut Krankenhausreport benötigen sie im Schnitt längere Aufenthalte: Während ältere Patienten ohne Demenz durchschnittlich nach fünf Tagen entlassen werden, bleiben Demenzkranke meist rund sieben Tage im Krankenhaus.
Elf Prozent der Demenzpatienten entwickeln im Krankenhaus ein Delir
Zudem zeigen die Daten, dass Komplikationen während des Klinikaufenthalts deutlich häufiger auftreten. Besonders gravierend ist das Risiko eines Delirs – einer akuten Funktionsstörung des Gehirns, die mit Verwirrtheit und Wahrnehmungsstörungen einhergeht. Etwa elf Prozent der Demenzpatienten entwickeln im Krankenhaus ein Delir, während dieser Anteil bei allen anderen Patienten nur drei Prozent beträgt. Bei Patienten mit Femurfraktur liegt die Rate sogar bei fast 19 Prozent.
Spezialisierte Versorgung von Demenzkranken bleibt die Ausnahme ...
Zahl der Krankenhausfälle von Menschen mit Demenz steigt massiv an | Gelbe Liste
Immer mehr Menschen mit Demenz werden stationär behandelt. Bis 2040 steigt die Zahl der Fälle um ein Drittel an.
Es ist eine Katastrophe, wenn Demenz-Patienten ins Krankenhaus müssen und evtl. eine Operation sein muß. Die Krankenhäuser sind sowieso überlastet, oft werden demente PatientInnen mit „normalen“ Patienten zusammen gelegt, was die Sache nicht einfacher macht.
Grüsse,
Oregano