Bluthirnschranke - Zirkumventrikuläre Organe

  • Themenstarter Themenstarter Iris
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In einem Artikel zur Funktionsweise des Hypothalamus fand ich eine mir neue Information über die Blut-Hirnschranke.
Es gibt sogenannte zirkumventrikuläre Organe (CVO), die Kontaktstellen von Blutkapillaren mit dem Gehirn bilden und dort ist die Blut-Hirnschranke also generell offen.
Nur in sehr kleinen Bereichen des Hypothalamus ist diese Barriere durchlässig, so dass auch andere Substanzen aus dem Blut an die Nervenzellen gelangen können.
Neben der Zirbeldrüse und einigen wenigen anderen Stellen im Gehirn, betrifft dies auch die Hypophyse.
Der Hypothalamus bildet mit der Hypophyse eine Funktionseinheit und ist die wichtigste Steuerzentrale für die Lebensfunktionen des Organismus. (u.a. Energieverbrauch, vegetatives Nervensystem, biologische Rhythmen, Emotionen) Das Gehirn wird an dieser Stelle mit der gesamten Peripherie vernetzt und reguliert.

Hieraus wird noch mal besonders deutlich, warum Intoxikationen (sei es durch Chemikalien, Nahrungsmittelbestandteile u.a.) so weitreichende Konsequenzen haben und wichtige Gehirnfunktionen unmittelbar betroffen sind.

Außerdem haben diese Kontaktstellen, speziell Hypothalamus mit Hypophyse, eine strategisch sehr ungünstige Lage, was die Amalgamproblematik betrifft.
Die Hypophyse liegt dicht am hinteren Teil der Nasenhöhlen und ist das bestdurchblutete Organ im Gehirn. Nicht nur Quecksilberdämpfe sondern auch das im Blut transportierte Quecksilber können sich dort also vorzugsweise ablagern.


Gruß
Iris
 
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Hallo Iris,
wäre es Dir möglich die Quelle zu nennen, wo man es nachlesen kann.

Liebe Grüße
Anne S.
 
Finde ich auch. Die Frage bleibt allerdings: was tun, wenn die Blut-Hirn-Schranke gelöchert ist?
Gruss,
Uta
 
Für ein gutes Funktionieren der Blut-Hirn-Schranke ist das ubiquiere System verantwortlich. Darum ist es notwendig ,das das Q10 ,welches im Laufe des Lebens abnimmt, immer wieder aufgefüllt wird .
Ausserdem gehört dazu Fett in Form der Omega -3-Fettsäuren.
M
 

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