Blutdruck selber messen und behandeln

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Blutdruck selber messen und behandeln ?!#~

An einer lebenden Versuchsperson wurden im Abstand von jeweils etwa 3 Minuten folgende Werte gemessen (Ellenbeuge).

0 min 162/111
3 min 148/107
6 min 147/103
9 min 140/97
12 min 131/97
15 min 128/90
18 min 126/88
21 min 123/88
24 min 123/83

Was will uns das Messgerät damit sagen?
„Das Ende ist nah?“ Oder „Völlig normal?“ oder „Wer misst misst Mist“

Vorausgegangen war eine Treppe (1 Stockwerk), danach Ruhe liegend.

Beim googeln finde ich Messung nach 5 Minuten Ruhe, aber keine Aussagen oder Beispiele für übliche Erholungszeiten und übliche Schwankungen nach unterschiedlichen körperlichen Anstrengungen.

Ein weiteres interessantes Phänomen sind die Unterschiede zwischen Handgelenk und Ellenbeuge. Bei einer Versuchsperson sind die am Handgelenk gemessenen Werte bis zu 20 niedriger als in der Ellenbeuge. Bei einer zweiten Versuchsperson sind die Werte mit den gleichen Geräten annähernd gleich...

Klassische Blutdruckmessungen erfassen den Druck in der Ellenbeuge und den Puls am Handgelenk. Die Dinger aus dem Elektronikladen messen auch den Puls über die Druckmanschette. Könnte das zu abweichenden Ergebnissen führen? Die „Weißkittel Hypertonie“ habe ich auch schon gefunden....

Gespannt auf weitere Erfahrungen und Forschungsberichte.
 
Blutdruck selber messen und behandeln ?!#~

Hallo Zorro

Die „Weißkittel Hypertonie“ habe ich auch schon gefunden..
Gespannt auf weitere Erfahrungen und Forschungsberichte.

Pulstasten und RR-messen ist in der Praxis ein Kapitel für sich.

Wenn ich die Manschette nur sehe, schnellt mein Blutdruck schon in die Höhe.
Das kommt daher, weil ich kaum auszuhaltende Schmerzen habe, wenn etwas mein Fleisch am Oberarm zusammendrückt. Bei dem Lipödem ist das halt so.
Dazu kommt, daß man die Manschette immer viel mehr aufbläst als nötig, und sich langsam von oben nach unten tastet. Der Grund ist, daß kaum einer in der Praxis mehr ein normales Gehör hat. Wie oft hat man bei mir schon mehrmals hinaufblasen müssen, weil mein Puls angeblich zu leise war.
Ich nehme jetzt mein Handgelenkmeßgerät immer mit in die Praxis und zeige dem Arzt die letzten 7 Messergebnisse, dann ist er auch zufrieden.
Es ist ja schon bedenklich, daß man trotzdem man bereits weiß, daß der Blutdruck alle paar Minuten anders sein kann, sich immer noch an den sogenannten Normalwerten 120/80 orientiert.

Wenn ich morgens meinen Blutdruck messe, ist er oft hoch. Um ihn herunter zu bekommen, mache ich ein paar Übungen mit den Armen und beklopfe meinen Leib mit den Händen und schon bin ich im sog. Normalbereich.

Einmal habe ich einem Arzt etwas grob gesagt, er soll mal in seinem Lehrbuch nachschauen, wo man überall den Puls finden kann, wenn er nicht auf der Daumenseite zu tasten ist. Er hat mich auch noch beschimpft, daß man bei mir (dicken Person) keinen Puls findet. Ich könnte Romane erzählen, wenn ich erst einmal damit anfangen würde.

Liebe Grüße
Rota
 
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Was das Messgerät uns sagen will?

Dass der Blutdruck sich in angemessener Zeit angemessen wieder zum normalen Wert herunterberuhigt.....

nach einer Anstrengung (Treppe) ist es völlig normal, dass der BD kurzfristig erhöht ist.....

Gruß mondvogel
 
Blutdruck selber messen und behandeln ?!#~

Blutdruck selber messen und behandeln ?!#~

An einer lebenden Versuchsperson wurden im Abstand von jeweils etwa 3 Minuten folgende Werte gemessen (Ellenbeuge).

0 min 162/111
3 min 148/107
6 min 147/103
9 min 140/97
12 min 131/97
15 min 128/90
18 min 126/88
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Was will uns das Messgerät damit sagen?

dass es Sinn macht wenn empfohlen wird vor dem Messen 5 Min. still zu sitzen. :)
 
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>dass es Sinn macht wenn empfohlen wird vor dem Messen 5 Min. still zu sitzen.

Dann läge ein behandlungsbedürftiger Bluthochdruck mit 147/103 vor ?
 
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Ich kenne es so, dass man 15 Min. in Ruhe sein soll.....(128 - 90; also wunderbar)
 
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Das Behandeln des Blutdruckes ist was komisches, man muss dazu wissen, dass ein zu hoher/niedriger etwas anzeigt und man nicht einfach DEN Blutdruck behandeln sollte, sondern das Problem was den Blutdruck verändert hat.Meist hat es mit falscher Ernährung zu tun.

Blutdruck senkend ist z.B. unter anderen, die Ananas:
Ananas

Sojakonsum hat gleiche Wirkung wie blutdrucksenkende Medikamente
Blutdruck richtig messen
Der Blutdruck sollte immer zur selben Tageszeit gemessen werden. Denn ansonsten könnten die üblichen Blutdruckschwankungen im Tagesverlauf die Werte verfälschen. Wichtig ist auch, dass die Manschette des Messgeräts sich auf Höhe des Herzens befindet. Wenn der Oberarm oder das Handgelenk mit der Manschette zu tief gehalten wird, sind die angezeigten Werte überhöht. Ebenfalls zu hoch fallen die Werte aus, wenn der Patient sich vor der Messung nicht ein paar Minuten hinsetzt und zur Ruhe kommt. Personen mit einem zu hohen Blutdruck wird eine regelmäßige Selbstkontrolle empfohlen.

Diese Pflanzen senken den Blutdruck

Brennnessel
Entwässernd. Brennnessel wirkt harntreibend, beseitigt Ödeme und senkt so den Blutdruck. Am besten als Kur: Saft oder Tee

Knoblauch
Blutverdünnend. Knoblauch regt Blutzellen zur Herstellung eines Botenstoffs an, der die Blutgefäße entspannt: Fertigpräparate.

Melisse
Beruhigend. Pflanzenstoffe in den Blättern der Melisse wirken gefäßerweiternd, entspannend und blutdrucksenkend. Tee, Tinktur.

Weißdorn
Herzstärkend. Procyanidine beeinflussen die Herztätigkeit. Weißdorn-Präparate zeigen gute Erfolge: Tee, Tropfen, Dragees.

Mistel
Ausgleichend. Flavonoide, Lignane und Phenylpropane senken zu hohen und heben zu niedrigen Blutdruck an. Tee oder Tinktur.

Das beste ist, man informiert sich über alles was den Blutdruck angeht und was die Schulmedizin dafür bereit hält, z.B.:

Blutdruck-TherapieMeditation statt Medizin:
Blutdruck-Therapie: Meditation statt Medizin - News - FOCUS Online - Nachrichten

Blutdruck: Raffiniertes Salz erhöht den Blutdruck!
Blutdruck: Raffiniertes Salz erhöht den Blutdruck! | Gehirnwellenradio

Das Netz ist voller Infos, vielleicht nimmst Du Dir Zeit und informierst Dich.

Bluthochdruck und Heilpflanzen
Bluthochdruck und Heilpflanzen

Bluthochdruck erfolgreich ohne Medikamente bekämpfen:
 
Blutdruck selber messen und behandeln ?!#~

man muss dazu wissen, dass ein zu hoher/niedriger etwas anzeigt und man nicht einfach DEN Blutdruck behandeln sollte, sondern das Problem was den Blutdruck verändert hat.Meist hat es mit falscher Ernährung zu tun.

Richtig. Aber warum dann das:

Blutdruck senkend ist z.B. unter anderen, die Ananas:

Bekommt man denn hohen Blutdruck, weil man zuwenig Ananas verzehrt? ;)

Du machst hier das gleiche, was du oben kritisiert hast: Du behandelst den Blutdruck. Auch wenn das ein Lebensmittel ist und kein Medikament - letztendlich setzt du einen bestimmten Wirkstoff in einem Lebensmittel ein, um den Blutdruck zu normalisieren.

Ich nehme das mal zum Anlaß, ein paar Worte über Krankheiten, Ursachen und Symptome zu schreiben, denn auch wenn das Forum "Das Ende der Symptombekämpfung" heißt, geht es in vielen Beiträgen dann leider doch um Symptombehandlung und Scheinursachen.

Wenn man eine ursächliche Behandlung anstrebt, dann muss die vorgeschlagene Therapie auch die eigentliche Ursache treffen. Und ganz sicher entsteht Bluthochdruck nicht durch einen Mangel an Ananas in der Ernährung. Also ist die Ananas keine ursächliche, sondern bestenfalls eine symptomatische Behandlung.

Ein hoher Blutdruck ist erst einmal keine Krankheit, sondern lediglich ein Symptom. Dieses Symptom zu manipulieren ändert überhaupt nichts an der möglicherweise vorliegenden Krankheit, die den höheren Blutdruck zur Folge hat. Blutdrucksenker, egal ob Ananas oder Medikament, sind sogar kontraproduktiv, weil sie den Betroffenen im Glauben lassen, es sei dann alles in Ordnung. Das Gegenteil ist aber der Fall, wie das folgende Beispiel zeigen soll:

Verzehrt man zu viel tierisches Eiweiß, dann kommt es nachweislich zu Eiweißspeicherkrankheiten mit Ablagerungen auf den Basalmembranen der feinen Kappillargefäße. Diese Ablagerungen hemmen die Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen aus dem Blutstrom und die logische Reaktion des Organismus besteht darin, den Blutdruck entsprechend zu erhöhen um den Durchtritt der Nährstoffe in das Gewebe zu gewährleisten. Wenn man in dieser Situation den Blutdruck künstlich senkt, dann hat der Betroffene zwar einen "schönen" Wert und hält sich für gesund, aber das Gewebe wird nun kaum noch versorgt. Man hat dem Organismus seinen Regulationsmechanismus genommen. Die nun dauerhafte Unterversorgung des Gewebes führt zwangsläufig zu weiteren Krankheiten und Symptomen, die wieder mit anderen - meist falschen - Mitteln behandelt werden.

Wenn tatsächlich ein hoher Blutdruck vorliegen sollte (was ein hoher Blutdruck ist, ist eine andere Sache, es gibt durchaus Menschen, die von Natur aus einen höheren Blutdruck als die Norm haben), wenn also wirklich eine pathologisch relevante Erhöhung des Blutdrucks vorliegt, sollte man sich zuallererst fragen, was die eigentliche Ursache ist. Leider machen hier viele den Fehler, im Organismus, in Laborwerten, an Organen nach Ursachen zu suchen. Dort finden sich aber tatsächlich immer nur Symptome und nie die eigentlichen Krankheitsursachen. Diese eigentlichen Ursachen einer jeden Krankheit liegen immer außerhalb des Organismus und in der Vergangenheit. Das ist auch einfach nachvollziehbar, denn es handelt sich ja in der Regel um erworbene Krankheiten, die man als Neugeborenes nicht hatte. Es können also nur externe Einflüsse als Krankheitsursache in Frage kommen. Und da Krankheiten nicht von jetzt auf gleich, sondern im Laufe der Zeit entstehen, liegen diese externen Einflüsse nun einmal in der Vergangenheit. Dort müssen wir suchen - und nicht in aktuellen Laborwerten. Das alles gilt (leider) auch, wenn wenn man mit einer Krankheit bereits geboren wird, denn nahezu alle Krankheiten entwickeln sich über Generationen hinweg und treten mit jeder Generation früher auf.

Was kommt also beim Bluthochdruck an Ursachen in Frage? Dazu muss man wissen, dass Krankheitsursachen letztendlich immer in diesen drei Bereichen liegen: Ernährungsfehler, Schadstoffeinwirkungen und belastende Lebenssituationen.

Der Bluthochdruck ist das klassische Symptom, das Ursachen in allen drei Bereichen haben kann:

Ernährung: Die heute typischen Ernährungsfehler, wie der schon genannte Überverzehr an tierischem Eiweiß und der Verzehr von stark verarbeiteten Fabriknahrungsmitteln anstelle naturbelassener Lebensmittel.

Schadstoffeinwirkungen: Genußdrogen wie Kaffee, Tee, Nikotin, Alkohol, aber auch Medikamente mit entsprechenden Nebenwirkungen.

Belastende Lebenssituationen: Streß, Sorgen und Ängste im psychosozialen Umfeld, ungelöste Lebensfragen, usw.

Dort müssen wir nach den Ursachen eines pathologisch hohen Blutdrucks suchen und genau dort müssen wir auch handeln und die Ursachen abstellen, wenn wir eine echte Heilung auch nur ermöglichen wollen.

Um auf die Ananas zurückzukommen: Es dürfte deutlich geworden sein, warum die Ananas oder noch schlimmer - Soja - nicht die Lösung sein kann. Der hohe Blutdruck entstand nicht, weil man diese Produkte bisher nicht gegessen hat, sondern weil man Fehler in den genannten Bereichen gemacht hat. Eine chronische Krankheit ist demnach auch nie böses Schicksal und solche Krankheiten fallen auch nicht einfach so vom Himmel - sie sind immer Folgen eines Fehlverhaltens der Art gegen die eigene Natur. So schwer man sich das mitunter auch eingestehen mag...
 
Danke Kandyra und Joachim für die ausführlichen Beiträge zu möglichen Ursachen und Behandlungen.

Mein Problem ist zunächst erst einmal nur die Frage, ob die gemessenen Werte überhaupt einen krankhaften Befundwert haben und welche Streuungen bei den Erholungszeiten üblich sind. Hier wurden jetzt 5 Minuten und 15 Minuten genannt, die in Verbindung mit unterschiedlichen Bewertungsmassstäben zu sehr unterschiedlichen Beurteilungen bezüglich der "Behandlungsbedürftigkeit" führen. Wenn es nach der Hochdruckliga ginge, dann wäre schon über 85 diastolisch behandlungsbedürftig.

Wenn "Behandlungsbedarf" herauskommt, dann schliesst das für mich natürlich auch die Suche nach den Ursachen ein und wenn diese im Lebenswandel oder in der Ernährung liegen, dann schliesst die mögliche "Behandlung" auch Ernährungsumstellungen oder andere Änderungen mit ein. In diesem Sinne: Seht Ihr "Behandlungsbedarf" aus den Messwerten?
 
Blutdruck selber messen und behandeln ?!#~

Richtig. Aber warum dann das:
Bekommt man denn hohen Blutdruck, weil man zuwenig Ananas verzehrt? ;)

Du machst hier das gleiche, was du oben kritisiert hast: Du behandelst den Blutdruck.

deshalb hab ich dazu geschrieben, dass meist eine falsche Ernährung der Grund ist. Und ich hab es nicht kritisiert, sondern erwähnt.;)

Ich hatte auch Bluthochdruchrobleme und es war mir nicht möglich in der Psyche nach den Ursachen zu suchen, also hab ich erstmal alles bei der Ernährung gemacht was man so machen kann.

Bei mir war zur Hilfe noch das Schüsslersalz Nr.8
tägliche Einnahme von Buchweizenkeimlingen, viel Ananas
und Akkupressur....8 Punkte, falls Interesse daran, werde ich sie reinstellen.

Inzwischen ist mein Blutdruck normal, das Problem war wiedermal das falsche gegessen zu haben und umso älter ich werde, desto schneller reagiert falsches Essen.

@zorro...Ich denke, dass man sich nicht auf die Werte konzentrieren sollte, sondern auf das spüren wie man sich fühlt.

Du solltest Deinen Blutdruck am Morgen, am Mittag und am Abend messen, dann erstellst Du so ne Kurve und kannst nach ein paar Tagen ablesen ob er wirklich andauernd zu hoch ist, oder nur ab und zu.

Wenn Du gerade vom Sport kommst machst Du 15 Min. Pause, ansonsten 5min.
 
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