bitte dringend um Hilfe

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15.08.09
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Sehr geehrte Damen und Herren,

am 02.08.09 wurde meine Mama von einer Wespe gestochen. Am gleichen Tag hatte sie bei den Bekannten Wein getrunken. Als sie später sagte, dass der nach Nichts geschmeckt hat, wurde ihr gesagt, dass die Flasche seit ein paar Jahren offen war (die Leute sind was älter, und trinken normalerweise nicht, also hatten sie die offene Flasche aufgehoben).
Am Abend hatte sie den Ausschlag an beiden Unterschenkeln, am nächsten Tag am ganzen Körper (Bauch, Hals, Gesicht etc.). Teilweise hatte sie auch Juckreiz, teilweise nicht. Am 2-en Tag war es etwas besser, am 3-en Tag wieder das gleiche. Der Hausarzt hatte das Blut auf Wespenstiche getestet, war wohl negativ. Nach einer Woche wurde sie stationär in der Uniklinik aufgenommen. Nimmt seit fast 2 Wochen stark dosierten Cortison und andere Medikamente, intravenös durchgehend NaCl. Inder Klinik wissen sie nicht was es ist.
Das Problem ist, dass der Ausschlag nicht besser wird. Morgens ist es etwas besser, sobald sie sich aber bewegt, sei es auch nur fünf Meter, kann man sofort den Ausschlag wieder sehen.
Die Ärzte verstehen nicht, warum es nicht verschwindet, und nach jeglicher Bewegung, Duschen sofort wieder da ist. Mit Cortison kriegen sie es nicht in den Griff. Meine Angst ist es, dass es nicht besser wird. Den man sagte uns, dass wenn der Ausschlag innerhalb von drei Wochen nicht verschwindet, wird das Ganze ins Chronische übergehen.
Hat vielleicht jemand so eine Erfahrung gemacht, oder so etwas schon mal gehört ?????
Wäre sehr nett, wenn man uns jemand helfen könnte.

Vielen Dank im Voraus

Lana
 
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Hallo MTRA,

das klingt nach einer heftigen Reaktion oder zwei Reaktionen auf einmal:
1) Wespenstich.
Hatte Deine Mutter schon früher stark auf Wespenstiche reagiert bzw. ist sie Allergikerin?

2) älterer offener Wein wird zu Essig; insofern wundert es mich, daß Deine Mutter gar keinen Geschmack empfunden hat. Wenn es doch noch Essig war , hätte noch ein Histamin-Schub dazukommen können. Und davon wäre dann der Ausschlag erst recht ausgelöst worden.

Wenn man vom Histamin ausgeht, könnte hochdosiertes Vitamin C helfen, ebenso wie Antihistaminika. Außerdem wie bei allen schwächenden Dingen: Leber und Nieren stärken. Frag' doch mal, was in der Richtung im Kh gemacht wird.

Grüsse,
Uta
 
Vielleicht wäre es ratsam, die Zusammensetzung der Flüssigkeit in der Weinflasche im Labor analysieren zu lassen. Ein Getränk, das jahrelang offen stand, zu servieren, ist ausgesprochen fahrlässig.
 
Vielleicht eine allergische Reaktion auf Keime im vergammelten Wein. Solange die Keime nicht besiegt sind, gibt es den Ausschlag.

Wenn ein Keim vorhanden ist, kann Cortison kann nur kurzzeitig das Mittel der Wahl sein. Denn es unterdrückt das Immunsystem und schwächt es somit in der Abwehr gegen den Keim.

Evt. verschiedene Pilzmittel testen oder verträgliche Antibiotikas.

Am besten eine Kultur im mikrobiologischen Labor ansetzen, und schauen was wächst und darauf geeignete Antibiotika oder Antimykotika testen.

Aber was, wenn der Wein schon weggeschüttet wurde? Die Flasche noch da? evt. aus dem Müll kramen und Abstrich machen mit Wattestäbchen.

Keine Zeit verstreichen lassen. Cortison absetzen, wenn es nichts bringt. Sicher ist sicher.

Gerade wenn jetzt viel Cortison gegeben wurde, evt. sogar als Spritze oder Infusion, dann es wahr die falsche Therapie, könnte ich mir vorstellen, daß man ein Antibiotikum oder Pilzmittel geben muß, weil es Tage dauert, bis die Cortisolspiegel von einer hohen Dosis wieder auf die normale Dosis runterkommen.

Man kann auch mit natürlichen Substanzen arbeiten. Alles was antiseptisch, antibiotisch wirkt kann Linderung verschaffen. Pflanzen, Kräuteressenzen, Chemische Substanzen, Gewürze, evt. Alkohole, etc.
 
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