Biolabor Hemer: Vorschläge f. Laborwerte bei versch. Themen

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Hallo Claudia,

ich stelle die Infos aus dem Biolabor Hemer nicht als Werbung für das Labor ein sondern deshalb, weil ich finde, daß sie gute Informationen liefern. Aber das siehst Du wohl auch so...

Soviel ich weiß, dürfen Labore schon seit längerer Zeit Kunden nicht mehr groß beraten wie das früher der Fall war.
Das hat mir auch eine Mitarbeiterin des IMD so gesagt; - leider!

Grüsse,
Oregano
 
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Wie bei allen anderen Erkrankungen gilt auch bei den so häufigen Darmproblemen: Es muss zunächst ausgeschlossen werden, dass hinter den Beschwerden im Gastrointestinaltrakt nicht eine akut bedrohliche bzw. schwerwiegende Darmerkrankung steckt! Denn allzu oft werden solche Patienten mit dem Hinweis entlassen, es sei alles rein psychisch. Die Psyche spielt in der Genese der meisten Darmerkrankungen eine wichtige Rolle, aber nicht in einer sehr akuten Situation.
Von besonderer Bedeutung sind dabei fünf Parameter:
Tumor M2-PK, Hb/Hp-Komplex, Calprotectin, Anti-Gliadin-AK im Stuhl und Transglutaminase AK im Blut.

Tatsächlich sind Darmkrebs sowie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa keine seltenen Erkrankungen und kommen sehr viel häufiger vor als die Zöliakie. Da sich letztere unter Umständen aber auch erst im Alter zeigen kann, darf sie nicht ganz vernachlässigt werden.
Sollte sich aufgrund der Symptomatik und der Anmnese der Verdacht für eine der o. g. Erkrankungen ergeben, ist die zusätzliche Untersuchung der vorgenannten Parameter oder die Auswahl eines adäquaten Stuhl-Untersuchungsprofils, welches dieses Parameter enthält, notwendig, z. B. STP4 (inkl. Calprotectin), STP6 (inkl. Anti-Gliadin-AK) + Transglutaminase oder TM 9 (inkl. Tumor M2-PK und Hb/Hp-Komplex).

Eine gute Anamnese und die Symptomatik bestimmen die Auswahl der Laboruntersuchung und nicht irgendein aktueller Trend in der Labormedizin!
Insbesondere bei Darmerkrankungen muss abgefragt werden, ob es eine familiäre Häufung von Darmerkrankungen gegeben hat. Nachfolgend die wichtigsten Aspekte für Ihre Anamnese der zuvor genannten Darmerkrankungen:

Darmkrebs (Zusatzparameter: Tumor M2-PK, Hb/Hp-Komplex, Calprotectin)
Dramkrebs bei Verwandten ersten Grades
Veränderte Stuhlgewohnheiten: besonders häufiger Stuhldrang, Verstopfungen oder ein Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall
Auffälliger Stuhl: Blut im Stuhl, Schleimbeimengungen, besonders übelriechender Stuhl oder bleistiftdünner Stuhl
Weitere Verdauungsbeschwerden: häufige, starke Darmgeräusche und Blähungen, Blähungen mit ungewolltem Stuhlabgang, häufige Übelkeit oder Völlegefühle trotz wenig Essen
Schmerzen: Schmerzen beim Stuhlgang und krampfartige Bauchschmerzen unabhängig vom Stuhlgang

CED (Zusatzparameter: Calprotectin):
Morbus Crohn: Durchfälle, Bauchschmerzen, Fieber, Gewichtsverlust, Stenosen und Fisteln, zumeist im Bereich des Afters. Außerdem kann es zu Krankheitsfolgen außerhalb des Darms, kommen: z.B. zu Entzündungen von Augen, Haut oder der Gelenke.
Colits ulcerosa: Häufige, blutigschleimige Durchfälle, nicht selten Bauchschmerzen im linken Unterbauch, ständiger Stuhldrang, Fieber, allgemeine körperliche Schwäche, eventuell, aber selterner als beim Morbus Crohn, Begleiterkrankungen wie z.B. Hautveränderungen, Gelenkschwellungen und Augenentzündungen.

Zöliakie (Zusatzparameter: Transglutaminase AK im Blut und Anti-Gliadin-AK im Stuhl)
Bitte beachten: Keine Glutenkarenz vor der Laboruntersuchung!
Kleinkinder: Wachstumsstörungen, Rachitis, Blähungen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfälle, Eiweißmangel-Ödeme, Psychische Veränderungen wie Weinerlichkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit und Apathie.
Ältere Kinder: Bauchschmerzen, Verstopfung, Minderwuchs, Knochenschwäche, Knochenschmerzen, Gelenkentzündungen, Zahnschmelzdefekte, Eisenmangelanämien, psychische Auffälligkeiten, Reizbarkeit, schulische Leistungsschwäche, verzögerte Pubertät.
Erwachsene: Wechselnde Stühle mit Neigung zum Durchfall, Völlegefühl, Blähungen mit Winden, Gewichtsabnahme, Knochenschmerzen, Osteoporose, Muskelschwäche, Müdigkeit, verminderte Sexualfunktion, Appetitlosigkeit oder ständiger Hunger, Eiweißmangel, Vitaminmangel, Nierenerkrankungen, Unfruchtbarkeit, Menstruationsstörungen, chronische Magenschleimhautentzündungen, Depressionen, Eiweißmangel-Ödeme.

Mit freundlichen Grüßen
BIO-LABOR
Manfred Tuppek
Leiter der med. wiss. Abteilung
E-Mail: [email protected]
Viel Erfolg bei der Diagnose bzw. möglichst keine Ergebnisse bei den genannten Werten ...

Grüsse,
Oregano
 
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... Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein 13jähriges Mädchen, welches seit ein paar Jahren Patientin einer Kollegin ist. Sie stellte sich vor ca. zwei Wochen bei der Kollegin vor, weil sie sich seit einiger Zeit sehr krank und schwach fühlte. Der zuvor aufgesuchte Hausarzt machte einen grippalen Infekt dafür verantwortlich. Mit dieser Information kam sie zur Kollegin, der schon beim Betreten der Praxis ihre leicht gelbliche, fast graue Gesichtsfarbe auffiel. Aufgrund dieser Beobachtung und der anschließenden Anamnese rückte die Diagnose des im Vorfeld aufgesuchten Arztes in den Hintergrund. Die Kollegin gab die BIO-LABOR Basisuntersuchung nebst einigen anderen Werten in Auftrag. Das Untersuchungsergebnis, insbesondere die Leberwerte, veranlassten uns, mit der Kollegin Kontakt aufzunehmen. Die dafür relevanten Laborwerte finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

...

Die Entgleisung dieser Werte deuten auf eine akute Hepatitis hin. Akut vor allem deswegen, weil die GPT gegenüber der GOT deutlich überwiegt. Dies zeigt sich auch am GOT/GPT-Quotienten (DeRitis), der kleiner 0,7 ist. Aufgrund dieser Wertekonstellation hat die Kollegin die Eltern der Patientin gebeten, kurzfristig eine Klinik aufzusuchen. In der Klinik wurde dann eine akute Hepatitis dignostiziert, und zwar als Folge einer EBV-Infektion.

Zusatzinformation: Bei der akuten Infektion ist in der Epstein-Barr-Virus-Serologie der IgM-AK erhöht. Eine zusätzliche Erhöhung des IgG-AK spricht für eine reaktivierte oder kürzlich abgelaufene Infektion.
Der Vollständigkeit halber: IgM negativ, IgG und EBNA-1 erhöht bedeutet Zustand nach abgelaufener Infektion (lange zurückliegend). Der Nachweis von IgG-AK gegen EBNA-1 schließt nämlich eine frische Infektion aus. Diese Antikörper treten frühestens 3 - 6 Monate nach der akuten Infektion beim Übergang in die Viruslatenz auf und bleiben lebenslang erhöht.

Interessant waren in diesem Zusammehang auch die folgenden Messwerte der bei uns durchgeführten Untersuchung, die Anzeichen für die Ursache der Entzündung liefern und gleichzeitig andere Ursachen ausschließen.
...

Bei normwertiger Leukozytenzahl (Beachte: Referenzwerte für Kinder) überwiegt in diesem Fall im Differenzialblutbild der Anteil der Lymphozyten gegenüber den Neutrophilen deutlich. Diese Verschiebung in Verbindung mit den Leberwerten und unter Berücksichtigung des Alters der Patientin spricht für eine virale Infektion. Um welches Virus es sich handelt, ist natürlich nicht zu erkennen. Dass es sich wahrscheinlich nicht um eine Virus-Hepatitis, sondern eher um eine toxische Hepatitis bei infektiöser Mononukleose oder ähnliches handelt, lässt aber das Alter der Patientin vermuten, denn statistisch sind EBV-Infektionen in diesem Alter recht häufig.
Dass weder Bakterien noch Parasiten hier eine Rolle spielen, zeigt sich am normwertigen CRP und ASL sowie an den normwertigen Eosinophilen. Der erhöhte Kupferwert zeigt als unspezifischer Marker ebenfalls die Entzündung an.
...
https://www.biolabor-hemer.de/fachinformationen/

Leider gelingt es mir nicht, die beiden Tabellen hierhin zu stellen. Ich nehme an, daß die etwas später auf der genannten Seite gebracht werden.
 
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Fall aus der Praxis: Entgleiste Hormonwerte durch Testosteron-Substitution

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

ich möchte Ihnen heute wieder einmal einen interessanten Fall aus der Praxis eines geschätzten Kollegen vorstellen. Dieser Fall ist in doppelter Hinsicht interessant. Zum Einen, weil die im Fokus stehenden Laborwerte deutlich machen, was sich Patienten heutzutage in fahrlässiger Art und Weise selbst antun. Zum Anderen, weil dieser Fall aufzeigt, dass Patienten in der Anamnese gerne wichtige Informationen verschweigen und erst nach intensivem Nachfragen die ganze Wahrheit erzählen.

Hinter den nachfolgend aufgeführten Laborwerten steckt ein 30-jähriger Mann, der regelmäßig ein Fitnessstudio besucht und entsprechend trainiert ist.

DHEA-S 85,2 (Norm: 106 - 464,0) µg/dl
LH 0,1 (Norm: 1,27 - 19,26) mU/ml
FSH 0,04 (Norm: 1,24 - 8,62) mU/ml
Testosteron >16,0 (Norm: 1,50 - 6,60) µg/l

Interpretation dieser Werte:
Bei Männern können niedrige FSH- und LH-Spiegel Hinweis auf einen sekundären Hypogonadismus und auf eine sekundäre Hodeninsuffizienz sein. Das FSH reflektiert u. U. die Spermatogenese.

In diesem Fall liegt jedoch eine massive Hypertestosteronämie vor, und es ist höchst unwahrscheinlich, dass eine natürliche Entwicklung verursachend ist.

Die extrem erhöhten Testosteronwerte erhärten den Verdacht einer Testosteron-Substitution.
Aber erst als der Kollege den Patienten mit seinen Laborwerten konfrontierte, also beim nächsten Termin, gab er die Substitution vollends zu. Ebenso teilte er ihm mit, wie er substituiert und woher er das verschreibungspflichtige Testosteron-Präparat bekommt. Er injiziere sich zweimal wöchentlich 250mg (1 ml) „Testosteron Enanthate“ der Firma Swiss Remedies i.m. und bekomme es von einem Freund aus dem Fitnessstudio (übrigens keine Seltenheit in der Bodybuiliding-Szene).

So ist zu erklären, dass reflektorisch FSH und LH abfallen. Auch der niedrige DHEA-S-Spiegel ist eine „Anpassungs-Reaktion“ auf die Testosteron-Einnahme, denn DHEA gilt als Vorstufe des Testosterons.

Eingriffe in die körpereigene Regulation der Hormone mit externen, wenn auch natürlichen Hormonen, sind mit Vorsicht zu genießen. Die kurzfristigen Nebenwirkungen sind meist bekannt, aber vielfach fehlen Kenntnisse über die langfristigen Folgen aufgrund fehlender Studien. Zum Teil sind langfristig angelegte Studien sogar vorzeitig abgebrochen worden, weil die Risiken für die Probanden zu groß waren.

In Zeiten des Internets wird es für Patienten, die trotz Google medizinische Laien bleiben, zunehmend einfacher, alle möglichen Präparate oder sogar Tests (Stuhl und Speichel) zu bestellen. Undifferenziert wird dort alles bestellt und eingenommen, was die Anbieter empfehlen, weil es der Gesundheit doch so gut tun soll. Um so wichtiger wird es für uns, in der Anamnese genau nachzufragen, was Patienten zusätzlich zu schulmedizinischen Präparaten einnehmen, denn auch die sog. Gesundheitsmittel können einen Einfluss auf Laborwerte haben und können, wenn überdosiert, langfristig zu körperlichen Schäden führen.
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Quelle: Newsletter vom Biolabor-Hemer vom 13.11.2019
 
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Zwei-Minuten-Info: Antibiotikaresistenz (MRSA) - Biologische Mittel zur Stärkung des Immunsystems
die Zunahme von Antibiotikaresistenzen ist für die Ärzteschaft ein ernstes Problem. Am bekanntesten ist die Resistenz des Krankheitserregers Staphylococcus aureus gegenüber dem Antibiotikum Methicillin - daher der Name MRSA = Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus. Im klinischen Sprachgebrauch wird MRSA auch mit multiresistenter Staphylococcus aureus übersetzt, was fachlich zwar nicht ganz korrekt ist, es aber trifft, weil die allermeisten MRSA-Stämme tatsächlich nicht nur gegen Methicillin, sondern auch gegen andere Antibiotika-Gruppen resistent, also multiresistent, sind.

Es ist bewiesen, dass der seit den 1960er Jahren forcierte Antibiotikaeinsatz mit der Resistenzentwicklung korreliert. Inzwischen werden Anstrengungen unternommen, den nicht adäquaten Einsatz von Antibiotika sowohl in der Tierhaltung als auch in der Humanmedizin zu verringern. Gerade durch die Resistenzentwicklung agiert der beim Menschen zur normalen Haut- und Schleimhautflora gehörende harmlose Staphylococcus aureus zunehmend pathogener und kann sogar Lungen- und Hirnhautentzündungen hervorrufen.

Die meisten Erreger, die insbesondere in der kalten Jahreszeit zu Infektionen im Hals-Nase-Ohren- und Lungen-Bronchial-Bereich führen, sind für die meisten Menschen harmlos. Sie würden durch Bettruhe, gesunde Ernährung mit frischen Salaten, Gemüse und Obst, eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit (am besten Kräutertees und reines Wasser), welche die Ausscheidung von Toxinen mit dem Harn gewährleistet, schnell genesen.

Zur Stärkung des Immunsystems empfehlen wir bei akuten Infekten folgende Alternativen zu antibiotischen und symptomatischen Therapien:

1. Zur Aktivierung der Killerzelltätigkeit gegen Bakterien und Viren:
Presselin Gri (Combustin) 100 ml (PZN 02170752) oder Presselin Gri F 100 ml (PZN 13716303): bis zu stündlich 10 Tropfen. Presselin Gri und Gri F („1.000er Regel“) unterscheiden sich nur in der Potenzierung von Ferrum phos. (D9 und D12). Ihre Apotheke hat entweder Presselin Gri oder Gri F vorrätig. Informieren Sie Ihre Patienten darüber, damit es nicht zu Rückfragen kommt.

2. Zusätzlich als „biologisches Antibiotikum“ bei bakteriellen Infekten im Nase-, Hals-, Bronchial- und Lungenbereich:
Umckaloabo (ISO) 50 ml (PZN 01062049): 3 x täglich 30 Tropfen. Preisgünstige Alternative: Pelargonium-ratiopharm Bronchialtropfen 50 ml (PZN 10128296) / 100 ml (PZN 10128304): 3 x täglich 30 Tropfen unverdünnt oder mit wenig Wasser vor dem Essen im Munde zergehen lassen.
Eine antibakteriell und antiviral wirksame Alternative ist rechtsdrehende Milchsäure aus Sauermilchmolkenkonzentrat:
Lactisol liquidum (Galactopharm) 100 ml (PZN 0603075) / 250 ml (PZN 0603081): 3 - 4 x täglich 30 Tropfen pur oder in wenig Wasser, Apfel- oder Birnensaft.
Bei viralen Infekten: Cystus Pandalis Lutschtabletten 66 Stück (PZN 11279005) / 132 Stück (PZN 11279011).

3. Antioxidans zur Ausscheidung der Erregertoxine:
Ascorbinsäure (Vitamin C) 100 g: je nach Schwere des Falles 2 - 6 x täglich ½ Teelöffel in viel Wasser. Individuelle Durchfallgrenze beachten!

4. Bei Entzündungsprozessen im Urogenitaltrakt zusätzlich:
AKUTUR spag. Peka 50 ml / 100 ml: bis zu stündlich 10 Tropfen. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.

Phytotherapeutische Alternative: ARCTUVAN Bärentraubenblätter (Klinge) 60 Filmtabletten (PZN: 01532302): 3 - 4 x täglich 2 Tabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit.

In schweren Fällen AKUTUR und ARCTUVAN einnehmen!

BIO-LABOR
Manfred Tuppek
Leiter der med. wiss. Abteilung
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Quelle: Newsletter
 
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ich möchte das Jahr mit der Information über einen Laborparameter im Stuhl beginnen, der in den letzten Monaten immer häufiger zusätzlich zu Stuhl-Untersuchungsprofilen angefordert wird: Das EPX (Eosinophiles Protein X).

EPX ist die Bezeichnung für ein Protein, das bei einer allergischen Sofortreaktion von Immunzellen ausgeschüttet wird und dann im Stuhl nachgewiesen werden kann.
Nach Aufnahme allergener Nahrungsmittel ist es erhöht, daher sollte die Sammlung einer Stuhlprobe möglichst in der Situation akuter Beschwerden erfolgen!
Eine zusätzliche Bestimmung des Gesamt-IgE im Blut kann, wenn nicht schon erfolgt, ebenfalls sinnvoll sein.

Pathologische Aktivitätsmarker der Darmmukosa (Alpha-1-Antitrypsin, Sekretorisches IgA, Beta-Defensin) sind Hinweis auf immunologische Belastungen bzw. Insuffizienz der Darmmukosa, infolge dessen es durch Minderproduktion von Verdauungsenzymen (GLUT-5, Laktase, DAO) zu Pseudoallergien (insbes. Fructose-, Laktose- und Histaminintoleranz) kommen kann.

EPX ermöglicht es, beim Reizdarmpatienten mit multiplen Unverträglichkeiten noch mal genauer hinzuschauen, ob nicht auch eine echte allergische Komponente (IgE-assoziiert) für seine Beschwerden verantwortlich ist.
Da der Parameter EPX preiswert ist (Einsenderpreis 14,00 €, Patientenpreis 16,76 €), lohnt es sich, in angezeigten Fällen die Stuhl-Untersuchungsprofile 1, 2 oder 4 um diesen Wert zu erweitern.
EPX wird aus dem Stuhlröhrchen mit braunem Deckel (STB) untersucht. Bei der Auswahl eines Stuhl-Untersuchungsprofils muss somit kein zusätzliches STB eingesandt werden!
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Quelle: Newsletter vom
BIO-LABOR
Manfred Tuppek
Leiter der med. wiss. Abteilung
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Wie sicher sind Laborergebnisse, und wie muss man sie bewerten?
Zwischenzeitlich haben wir die Evaluierung der angebotenen Verfahren (ELISA) zur Untersuchung von IgG- und IgM-Antikörpern mit einer hohen Spezifität gegen Covid-19 (SARS-CoV-2) im Serum abgeschlossen und dabei auch die Ergebnisse anderer mit uns kooperierender Institutionen berücksichtigt.

Fazit und Einordnung der Ergebnisse

- Ein positiver Antikörper-Nachweis
spricht für eine erworbene Immunität gegen SARS-CoV-2, schließt aber nicht ganz aus, dass auch ein anderes Corona-Virus dafür verursachend ist. Somit kann die Immunität gegen SARS-CoV-2 durch einen positiven Antikörper-Nachweis nicht hundertprozentig garantiert werden. Bitte beachten Sie auch: Falls tatsächlich eine erworbene Immunität existiert, kann ihre Dauer derzeit niemand genau definieren.

- Ein negativer Antikörper-Nachweis schließt eine erworbene Immunität gegen Covid-19 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus, d. h. der Patient hat noch keinen Kontakt mit irgendeinem Corona-Virus gehabt.
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Hallo Claudia,
Laboratorien DÜRFEN schon seit längerem nicht mehr beraten. DAs ist gesetzlich so festgelegt worden; - leider !
Früher war ja ein Herr Tuppek Leiter des Labors. Anscheinend hat er sich zurück gezogen, wie im Impressum zu sehen ist. Ob sich damit auch die Auskunftsfreudigkeit verändert, weiß ich natürlich nicht..

Alle praxisrelevanten Informationen zum Thema Corona finden Sie auf www.biolabor-hemer.de unter "Corona Praxisinformationen". Diese Informationen werden ständig aktualisiert: Bitte hier klicken

Mit freundlichen Grüßen
BIO-LABOR
Michael Beckmann
Geschäftsführer
E-Mail: [email protected]

Grüsse,
Oregano
 
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Warum man sein Wasser regelmäßig überprüfen sollte
Grundsätzlich ist die Trinkwasserqualität in Deutschland als sehr gut zu bezeichnen. Dennoch kann aufgrund verschiedener Umstände (z. B. verursacht durch die Hausinstallation) das Wasser in Ihrem Haushalt bzw. das Wasser, welches getrunken oder in der Lebensmittelzubereitung verwendet wird, Unreinheiten aufweisen, die auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führen oder diese verstärken können. Vor allem für ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, aber auch für Säuglinge und Kleinkinder können selbst leichte Verunreinigungen des Wassers auf Dauer bestimmte gesundheitliche Probleme verstärken oder sogar auslösen. Schwermetalle im Trinkwasser gefährden über die Nahrungskette die Gesundheit von Tier und Mensch. Elemente wie Aluminium, Blei, Cadmium und Nickel sind bereits in geringer Konzentration sehr giftig. Langzeitfolgen wie Schädigung der Nieren, des ZNS und des Darmes, kanzerogene und teratogene Einflüsse sind möglich. Bitte daran denken, wenn Blut- und Stuhlanalysen entsprechende Hinweise enthalten!

Ablauf der Trinkwasseranalyse
1. Testsets für die Trinkwasseranalyse nebst Auftragsformularen und Probenentnahmeanleitungen kostenfrei bestellen. Bitte hier klicken
2. Probensammlung und Versand der Probe durch Sie oder Ihre Patienten an das BIO-LABOR. Informationen zur Probensammlung befinden sich auf der Rückseite des Auftragsformulars. Zur Ansicht bitte hier klicken
3. In wenigen Tagen erhalten Sie den Laborbefund in gewohnter BIO-LABOR Qualität - also nicht nur Messwerte, sondern zusätzliche Informationen zur Einordnung der Werte und möglichen Gegenmaßnahmen.
4. Die Abrechnung (Profil Basis 49,50 € inkl. MwSt., Profil Erweitert 62,00 € inkl. MwSt.) erfolgt über Ihren Patienten oder Sie.
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Quelle: s. oben
 
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Möglichkeiten und Grenzen der Labordiagnostik
Zur Erinnerung: Tumormarker können falsch positiv und falsch negativ sein!
Um mehr Sicherheit in der Diagnostik zu gewinnen, empfehlen wir daher immer, nicht nur einzelne Tumormarker anzufordern, sondern unsere Tumormarker-Profile in Kombination mit z. B. der BIO-LABOR Basisuntersuchung. Auf diese Weise erhöhen wir die Chancen, eine Krebserkrankung frühzeitiger zu entdecken, da wir einem möglichen Krebsgeschehen von mehreren Seiten begegnen. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die Anamnese entsprechende Risikofaktoren bei Patienten aufzeigt, z. B. genetische (familiäre) Vorbelastungen oder eben Risikofaktoren durch deren Lebensführung.

Bei den zuvor genannten Erkrankungen empfehlen sich folgende Tumormarker-Profile (TM) in Kombination mit derBIO-LABOR Basisuntersuchung bzw. dem Stuhl-Untersuchungsprofil 1:

Blutuntersuchungen:
TM 1:
Magen, Darm (CEA, CA 19-9, CA 72-4)
TM 4: Lunge, Bronchien (CEA, SCC, Cyfra 21-1)

Stuhluntersuchungen:
TM 9:
Kolon, Rektum (Tumor M2-PK, Hb/Hp-Komplex, Calprotectin)
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Quelle: s. oben
 
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