Am Anfang war die Angst.....

JTK

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30.10.26
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, dann kam Stress aus verschiedenen Gründen dazu. Im Grunde sind das zwei Wörter für die Hormone Adrenalin und Cortisol. Ich war gerade 19, bin jetzt 63 und bis heute ist es trotz unzähliger Therapien aus Schulmedizin, Alternativmedizin und Psychologie eher noch schlimmer geworden. Ernährungsumstellung, Jobwechsel, Partnerwechsel, sehr viel Leistungssport usw....... ich habe alles versucht. Vom vielen Sport habe ich jetzt überall Arthrose. Es folgten bald als Reaktion auf den Dauerstress chronische schwere Depressionen und Erschöpfungszustände, Herzprobleme, das metabolische Syndrom, Alkoholismus (bin aber trocken seit 4 Jahren), Persönlichkeitsstörungen, Fresssucht, und und und und ...........

Bin jetzt schwerbehindert und Frührentner. Würde ich meine Psychopharmaka absetzten oder zu stark reduzieren, wäre die Angst sofort wieder da - habe ich oft genug versucht. Es sind generalisierte Ängste und Hypochondrie.

Bin für jeden Tip dankbar !
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Das tut nur mir leid, dass es dir nicht gut geht @JTK ;

die Psychopharmaka sind natürlich ein riesen Übel, das mehr schadet als gut tut, sollten nur als Krücke genutzt werden.
Natürlich darfst du diese nicht sofort absetzen, da dein Körper / Psyche bereits süchtig danach sind, auch wenn es oft heißt, die würden nicht abhängig machen.
Könnte die Ursache für die "Fresssucht" mit sein.

Aber Schritt für Schritt, ich denke nicht, dass am Anfang die Angst war. Angst hat immer eine Ursache, da war zuvor was anderes.
Ich denke, es ist dienlich, seinen Sinn des eigenen Lebens zu erkennen, warum bin ich da, was erfüllt mich, wo gehe ich hin.
Die Liebe zu sich selbst, zur Natur, zu anderen, zu Gott und seiner Schöpfung.

Ich wünsche mir, dass du neue gute Wege finden wirst, die dir gut tun, dich erfüllen und heilen,
schöne Grüße Mara
 
die Psychopharmaka sind natürlich ein riesen Übel, das mehr schadet als gut tut, sollten nur als Krücke genutzt werden.
Natürlich darfst du diese nicht sofort absetzen, da dein Körper / Psyche bereits süchtig danach sind, auch wenn es oft heißt, die würden nicht abhängig machen.
Könnte die Ursache für die "Fresssucht" mit sein.
Nach meiner bisherigen Erfahrung sind diese Medikamente das Beste was ich gegen Angst und Depressionen habe. Ich bin froh und dankbar dafür. Ohne die Pillen geht es nicht nur mir schlecht sondern ich bin auch eine große Belastung für meine Familie. Seit vielen Jahren wünsche ich mir ohne sie zu leben, aber trotz größter Disziplin beim Reduzieren ging es immer daneben. Die gestresste Psyche kann dabei meinen Körper kaputt machen. Ich nehme sie seit 1982 durchgehend. Immer mal Neue und Andere, aber nie ohne. In meiner Herkunftsfamilie beiderseits bis weit in die Generationen sind ALLE betroffen. Ich bin also genetisch aber auch epigenetisch belastet. Wenn ich allein leben würde könnte ich es schaffen, denn dann wird niemand belastet durch Heulkrämpfe, große aggressive Wutausbrüche, entsetzliche Angst, hohe Reizbarkeit, so das schon das Miauen der Katze mich cholerisch macht und ich ihr etwas hinterher werfe. Dann wieder stundenlang heulen.....dann ist mein Körper erschöpft und ich bekomme im Herbst/Winter eine Infektion nach der Anderen.
 
Nach meiner bisherigen Erfahrung sind diese Medikamente das Beste was ich gegen Angst und Depressionen habe. Ich bin froh und dankbar dafür.
Diese Medikamente heilen nicht, sie halten sogar die Heilung auf, sie dienen lediglich zur Linderung deiner Symptome.
Ich bin also genetisch aber auch epigenetisch belastet.
Die Gene können die „Empfindlichkeit" erhöhen, aber ob sich eine Depression entwickelt, hängt oft davon ab, was im Leben passiert und welche Bewältigungsstrategien jemand lernt.
Dafür muss man wohl aufarbeiten und verarbeiten was alles im Leben über traumatisierte, denke ich; selbst die Verantwortung übernehmen und an sich arbeiten - meine Meinung ist das.
Dankbarkeit ist hier ein großes Thema, weg vom Selbstmitleid; das ist nicht leicht, ich selbst kenne Selbstmitleid auch, wie jeder womöglich, das ist aber nicht gut, das führt noch mehr ins Elend; Freude sollte unser Freund sein ;)

Welche Hilfe erwartest du @JTK oder was wünscht du dir hier?
Warst du schon auf einer psychosomatischen Reha, machst du Therapie, arbeitest du noch?

Tipp von der KI:
Bei schweren oder therapieresistenten Depressionen kommen manchmal auch spezialisierte Verfahren wie Lichttherapie, Elektrokonvulsionstherapie (EKT) oder neuere Verfahren infrage, die aber immer ärztlich beurteilt werden müssen.
 
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Drei mal Klinik und 6 Psychotherapien ohne wirklichen Erfolg. Ja, vielleicht finde ich hier neue Terapieansätz wie z.B. Psychdelics.
 
hol mal das Thema hoch, und hoffe, es hat jemand Ideen oder kann aus eigenen Erfahrungen berichten.

Ich kenne auch jemanden aus dem Bekanntenkreis, die stets mit Medikamenten hantiert und das seit 15 Jahren, Hochs und Tiefs in der Depression hat, aber heilen tut da gar nichts auf Dauer.

Ich persönlich denke,
dass mit kontinuierlichem Psychopharmaka Konsum nichts heilen kann, wie auch, wenn die Medikamente stets "künstlich" die Psyche beeinflussen bzw. das Wohlgefühl

und der Lerneffekt ausbleibt

mit Frust, Ungeduld, Traurigkeit, Verzweiflung, Angst, Anspannung, Wut, Ungeduld usw. umzugehen; es ist ein Prozess, ohne den es nun mal nicht funktioniert.

Ich habe darüber auch mal vor Jahren eine Video gesehen, über eine Klinik in Deutschland, die das so handhabt, weg von den Medikamenten oder zumindest weites gehend, bei den ganz harten Fällen und hin zum Gesundwerden.
Ich weiß nicht wo das war, hab auch beim kurzen Recherchieren bisher nichts gefunden.
 
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Wo Körper, Seele und Geist im Mittelpunkt stehen - Parkklinik Heiligenfeld Privatklinik

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Für Kassenpatienten (gesetzlich Versicherte) gibt es in Deutschland hervorragende spezialisierte psychosomatische und psychiatrische Fachkliniken, die ein komplett medikamentenfreies Konzept anbieten oder den kontrollierten Absetz- und Ausschleichprozess (Tapering) von Antidepressiva und anderen Psychopharmaka professionell begleiten.
Wichtig zu wissen: Ein stationäres Ausschleichen ist über eine reguläre Krankenhauseinweisung (Akut-Einweisung) Ihres Arztes für gesetzlich Versicherte voll finanzierbar. [1, 2]
Die führenden Kliniken für Kassenpatienten, die diesen Weg anbieten:

1. Heiligenfeld Kliniken (z. B. Bad Kissingen, Uffenheim, Berlin)
Die Heiligenfeld Kliniken sind eine der bekanntesten Adressen für gesetzlich versicherte Patienten. Sie verfolgen ein konsequent humanistisches und ganzheitliches Konzept. [1, 2]

  • Ansatz: Psychopharmaka werden extrem zurückhaltend eingesetzt. Wenn Ihr Therapieziel das Ausschleichen ist, wird dies von den behandelnden Ärzten und Therapeuten voll unterstützt.
  • Besonderheit: Das Absetzen wird engmaschig durch Körperpsychotherapie, Achtsamkeitstraining und intensive therapeutische Gruppen aufgefangen, um eventuelle Absetzsymptome oder Ängste abzufedern. [1]

2. Schön Klinik Bad Arolsen (Hessen)
Die Schön Klinik Bad Arolsen ist die drittgrößte psychosomatische Fachklinik Deutschlands und steht Kassenpatienten offen. [1]

  • Ansatz: Die Klinik garantiert auf ihrer Webseite, dass der Wunsch, ohne Medikamente gesund zu werden, uneingeschränkt respektiert wird.
  • Besonderheit: Da das Absetzen von Antidepressiva oft vorübergehende emotionale Instabilität auslösen kann, bietet die Klinik hochstrukturierte kognitive Verhaltenstherapie und etablierte Spezialkonzepte (wie CBASP bei chronischen Depressionen). Sie lernen handfeste psychologische Strategien, um die Medikamente sicher zu ersetzen. [1, 2]

3. Ahorn Klinik (Bad Grönenbach, Allgäu)
Die Ahorn Klinik Bad Grönenbach ist eine psychosomatische Akutklinik für gesetzlich Versicherte, die einen klaren, transparenten Schwerpunkt auf die Medikamentenreduktion legt.

  • Ansatz: Die Philosophie lautet: „So wenig Medikamente wie möglich, so viel wie unbedingt nötig“.
  • Besonderheit: Sie bieten explizit ein Konzept zum „Umsetzen, Absetzen, Reduzieren und Sortieren“ an. Bestehende Medikationen werden gemeinsam kritisch überprüft und Schritt für Schritt unter ärztlicher Aufsicht ausgeschlichen, während gleichzeitig Ihre Selbstwirksamkeit durch intensive Psychotherapie gestärkt wird. [1]

4. AMEOS Klinikum Bremen (Psychiatrisches Fachkrankenhaus)
Wenn Sie statt einer rein psychosomatischen Klinik eine psychiatrische Fachklinik suchen, ist das AMEOS Klinikum Bremen ein bundesweiter Vorreiter für gesetzlich Versicherte. [1]

  • Ansatz: Die Klinik hat bereits seit 2014 ein fest etabliertes Konzept zur gezielten Psychopharmakareduktion.
  • Besonderheit: Es gibt eine eigene, spezialisierte Absetzgruppe namens „Psychopharmakareduktion und Genesung“. Hier steht das medizinisch begleitete, sehr langsame und sichere Ausschleichen im Fokus, um Entzugsphänomene zu minimieren. [1]



Ein wichtiger ambulanter Tipp: Die Absetzambulanz
 
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Es folgten bald als Reaktion auf den Dauerstress chronische schwere Depressionen und Erschöpfungszustände,

Hallo JTK,
in deiner Situation könnte eine ketogene Diät helfen. Peter Mersch hatte sich in einer ähnlichen Situation informiert und seine Erkrankung schrittweise geheilt. Darüber hat er 3 Bücher geschrieben, die ich zum Lesen empfehle:

"Wie Übergewicht entsteht ... und wie man es wieder los wird" aktuell für 3,94 bei eBay
"Migräne: Heilung ist möglich" aktuell 4,76
"Klüger werden und Demenz vermeiden" aktuell 7,34

Man muss nur eines der Bücher lesen, da sich vieles wiederholt.

Es gibt auch im Forum einen Thread zur Ketose, in dem Betroffene über ihre Erfahrungen berichten können. Allerdings braucht man einen starken Willen gepaart mit dem intensiven Wunsch, gesund zu werden. Dadurch, dass man hier im Forum über seine Schritte und Erfolge berichten kann, fällt aber vieles leichter.

Mein Vorschlag: Bestelle dir bei eBay ein gebrauchtes preiswertes Buch von Mersch und informiere dich, ob das etwas für dich wäre.
 
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Hallo JTK,
in deiner Situation könnte eine ketogene Diät helfen. Peter Mersch hatte sich in einer ähnlichen Situation informiert und seine Erkrankung schrittweise geheilt. Darüber hat er 3 Bücher geschrieben, die ich zum Lesen empfehle:



Es gibt auch im Forum einen Thread zur Ketose, in dem Betroffene über ihre Erfahrungen berichten können. Allerdings braucht man einen starken Willen gepaart mit dem intensiven Wunsch, gesund zu werden. Dadurch, dass man hier im Forum über seine Schritte und Erfolge berichten kann, fällt aber vieles leichter.

Mein Vorschlag: Bestelle dir bei eBay ein gebrauchtes preiswertes Buch von Mersch und informiere dich, ob das etwas für dich wäre.
Ich versuche Paleo, weil mir das was mein Essenswunsch angeht sehr nahe komme......nur schaffe ich es nicht immer ganz auf Kohlanhydraete zum verzichten,
 

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