Alzheimer Demenz, Acetylcholin zur Verbesserung?

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An Alzheimer erkranken Menschen, in deren Gehirn nach und nach Nervenzellen absterben. Auch die Verbindungen zwischen den Zellen gehen verloren. Die Ursachen dafür sind zwar noch nicht endgültig geklärt. Fest steht aber, dass überschüssige Eiweißpartikel eine entscheidende Rolle spielen. Auch erbliche Faktoren sind beteiligt.
Der für Alzheimer typische Verlust von Nervenzellen beginnt im sogenannten Riechhirn. Dann greift das Zellensterben allmählich auf jene Regionen über, die für das Gedächtnis zuständig sind, und erfasst schließlich die gesamte Gehirnoberfläche. Das Gehirn kann auf diese Weise bis zu einem Fünftel seiner Masse einbüßen.
Neben dem Riechhirn ist auch ein tiefer liegender Teil des Gehirns schon früh betroffen: der Meynert-Basalkern. Er gehört zum zentralen Nervensystem und produziert eine Substanz, die zur Übertragung von Informationen zwischen den Nervenzellen nötig ist. Dieser Botenstoff heißt Acetylcholin. Schüttet der Basalkern zu wenig davon aus, stört das die Informationsverarbeitung: Der Betroffene kann Ereignisse, die kurze Zeit zurückliegen, kaum noch speichern. Das Kurzzeitgedächtnis schwindet.
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Das Wichtigste in Kürze:
  • Die Ursachen für Alzheimer sind noch nicht vollkommen geklärt.
  • Beteiligt sind Eiweißpartikel, die das Gehirn nicht richtig abbaut.
  • Früh betroffen ist ein Bereich im Gehirn, der den wichtigen Botenstoff
    Acetylcholin ausschüttet.
  • Alzheimer tritt in einigen Familien gehäuft auf.
  • Genetische Faktoren spielen eine gewisse Rolle.
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Mich interessiert hier vor allem das Acetylcholin und eventuelle Möglichkeiten, das Acetylcholin zu steigern, um u.a. das Gedächtnis zu stabilisieren.
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Funktionen:
Acetycholin ist der vermittelnde Transmitter zwischen Nervenendigung und Muskelfaser. An der motorischen Endplatte sorgen ankommende Aktionspotentiale für die Freisetzung von Acetylcholin im synaptischen Spalt. ACh bindet an den Acetylcholinrezeptoren der postsynaptischen Membran und bewirkt durch Öffnung von spannungsabhängigen Ionenkanälen den Einstrom von Natrium und Calcium-Ionen. Auf diese Weise kommt es zu einer Weiterleitung der Erregung auf die Muskelzelle, und im weiteren Verlauf zur Muskelkontraktion. Nach diesem Prinzip funktionieren sämtliche Muskeln im menschlichen Körper.
Darüber hinaus ist Acetylcholin auch an der Steuerung des vegetativen Nervensystems beteiligt: Blutdruck, Herzschlag, Atmung, Verdauung, Stoffwechsel und sogar Gehirnaktivitäten werden durch den Transmitter gesteuert. Dahingehend kommt dem Acetylcholin insbesondere bei degenerativen Gehirnerkrankungen, wie z.B. Alzheimer, eine nicht unwesentliche, wenn nicht sogar zentrale Rolle zu.
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Also müßte die Einnahme von Acetylcholin eine Möglichkeit sein, eine Demenz aufzuhalten und/oder zu mindern? Z.B. mit enem Mittel wie diesem?:
Juliane hat dazu schon recherchiert : #1 (Danke, Juliane :) !); das muß ich mir noch alles gründlich durchlesen. Die einfache Lösung - eine Pille - wäre wunderbar, z.B.https://www.amazon.de/gp/product/B0013OUJPS/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o00_s00?ie=UTF8&psc=1
Bis jetzt habe ich den genannten Trinkyogurt nicht gefunden, der Artikel im Lancet ist nicht mehr abrufbar .

Hat hier Jemand Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln können?

Grüsse,
Oregano
 

linusbert

etwas offtopic, schau mal in Alpha Lipon Säure rein wenn Du noch nicht hast.

wird oft in kombi mit acetyl-carnitin gegeben.

"Alpha-lipoic acid as a new treatment option for Alzheimer's disease--a 48 months follow-up analysis"
 
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Mich interessiert hier vor allem das Acetylcholin und eventuelle Möglichkeiten, das Acetylcholin zu steigern, um u.a. das Gedächtnis zu stabilisieren.

das geht wie (fast) alles auch über eine gesunde ernährung.

ich hab jetzt noch mal gegoogelt, weil mich die einzelheiten eigentlich nicht mehr so interessieren. und jetzt weiß ich auch, warum ich so gern eigelb esse und die leute vor 50 und mehr jahren viel mehr innereien als heute.
vor allem seit mein gedächtnis usw. durch den crash so schlecht war (jetzt schon viel besser), hab ich mehr eigelb und hering gegessen als sonst (ohne zu wissen warum).

da steht einiges um thema (wobei die nötige höhe der zufuhr div. vitamine usw. auf seiten, die direkt oder indirekt an nem verdienen oft zu hoch angegeben wird und der gehalt in der nahrung evtl. zu niedrig)






lg
sunny
 
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Danke, sunny :) .
Hier noch eine Tabelle, in der angegeben wird, welche Lebensmittel wieviel Cholin enthalten:
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Empfehlung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für eine angemessene tägliche Aufnahme von Cholin [mg/Tag]

Säuglinge (7 bis 11 Monate) 160
Erwachsene 400
Kinder (1 bis 14 Jahre) 140-340
Schwangere 480
Jugendliche (15 bis 17 Jahre)400
Stillende 520
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Mich würde auch interessieren, ob eine bereits vorhandene Demenz durch entsprechende Ernährung gebremst oder sogar verbessert werden kann.

Grüsse,
Oregano
 
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eine schon bestehende demenz hab ich nur bei einem patienten miterlebt. daß ich in der medizin tätig war, ist ja schon sehr lange her und damals gab es noch nicht so viele, vor allem nicht so junge mit alzheimer usw.

bei dem patienten hat es sich durch umstellung der ernährung (bio usw) deutlich gebessert, aber es war ja nur einer.
ob es bei vielen helfen kann, hat wahrscheinlich noch keiner genau untersucht, da (fast) alle ja immer nur pillen usw. verschreiben, auch die "umweltmediziner" und hp usw.

der hom. arzt damals war eine ausnahme. da gab es zwar für schwerkranke (krebs usw.) zusätzlich zu anderer ernährung und lebensweise auch hom. mittel, aber bei manchen weniger schweren erkrankungen auch nur andere ernährung und andere lebensweise.
die gesundheits-und ernährungberatung hab ich da gemacht und weiß seitdem welch enormen wirkungen das hat und das sogar bei schweren erkrankungen.
bei mir selbst hab ich damit ja einiges wieder hinbekommen, das lt. ärzten angeblich nicht therapierbar war (nierenversagen usw.) oder nur mit op (kaputtes kniegelenk, komplett versteiftes re. schultergelenk usw) oder nur mit pillen (rheuma, asthma usw) usw. usw.

eigene erfahrungen mit demenz o.ä. hab ich gsd nur sehr begrenzte. nach dem extrem-crash anfang des jahres war mein hirn zwar matsche und das gedächtnis weitgehend weg, aber es erholt sich jetzt langsam wieder. zwar sehr langsam, aber ich hab ja zeit. :)

lg
sunny
 
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Acetylcolin ist sicher Hilfreich bei Demenz dient aber auch "nur" als Symptombekämpfung ( so wie andere Neurotransmitter auch).

Als "wirksames Mittel" erscheint mir hier jegliche Art von Toxinausleitung der Neurotoxine im Gehirn wie Alphaliponsäure, Taurin und andere Substanzen.

Sowie Nervenregenerierende Vitamine wie B6 und B12.

Hinzu kommen Cortisolhaltige Medikamente die Entzündungshemmend wirken.

Vitamin D3 und Omega 3 ( ab 2gr/Tag) wirken präventiv. (Charite Berlin)

Ein weiteres Medikament könnte Dimethylfumarat sein das die Myelinschichten regenerieren kann sodass es nicht mehr zu Nervenschädigungen kommt. Setzt aber auch voraus das die Toxine aus den Gehirn entfernt werden müssen. Ohne Ausleitung wird trotz allem keine Heilung erziehlt.
 
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Zu Alzheimer und Demenz-

Die kleinste Einheit unseres Organismus ist eine Zelle. In jeder von Ihnen verrichten die MItichondrien ihre Arbeit. Sie verichten ihre Arbeit bei Tag und bei Nacht. Um diese Leistung zu erbringen müssen sie ununterbrochen mit Nährstoffen versorgt werden. Und das im richtigen Verhältnis und Menge. Außer unseren Hauptnährstoffen wie Fette, Kohlehydrate und Eiweiße sind über 60 Mikonährstoffe notwendig um sie komplett zu versorgen. All das wird durch unseren Stoffwechsel bewältigt. Mittels den Blutkörperchen wird Sauerstoff und Nährstoffe angeliefert um die Energie dieser Arbeiter sicher zu stellen.
Werden sie ,egal duch welche Hemmnisse in ihrer Versogung gestört können sie Ihre Arbeit und Leistung nicht aufrecht erhalten. Nach einiger Zeit wird die Zelle geschwächt, erkrankt und stirbt. Vorher teilt sie sich und bringt wieder eine geschwächte erkrankte Zelle an ihrer Statt.
Auch Gehirn-, Ei- und Samenzellen werden betroffen – und wird den Schaden ebenso weitergeben! Sogar die vererbbaren Gene werden verändert!

Und der entstandene Schaden ist dann nicht mehr zu reparieren!

Man spricht bei Alzheimer gerne von Verkalkungen. Das sind Ablagerungen von Eiweißteilchen und anderen liegengebliebenen Stoffwechsellprodukten. Auch Gifte wie Aluminium und Quecksilber spielen eine Rolle Auch das sind Folgeschäden einer falschen ERnährung.

Die Schulmedizin hat sich Scheuklappen aufgesetzt. Sie sucht einzelne Bäume im Wald und sieht den Wald selber nicht mehr. Beim durchsehen durch ein Microskop verliere ich den Überblick über das Ganze.
DEmenz und Alzheimer sind sind seit Jahren stark im im zunehmen. so wie sich in dem Maße unsere ERnährung gewandelt hat . Der ganze Ramsch den uns die Nahrungsmittel-industrie mittels aggresiver Werbung uns aufschwatz ist großteils wertloser MÜLL. NIcht geeignet unserem Körper das zu geben was er braucht um Gesund zu sein und zu bleiben.
Wer nun meint mittels einer Pille diese Körperabläufe zu beeinflussen sieht nur seine Nasenspitze und übersieht das Ursächliche.
Von der Schulmedizin ist nicht viel zu erwarten, denn diese ist von der Pharmalobby abhängig und diese ist an einer Gesundung der Menschen nicht interessiert Denn:

„Was bringt den Doktor um sein Brot? (a) die Gesundheit und (b) der Tod.

Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beidem in der Schwebe.“

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Sorry Günter, selten son Schwachsinn gelesen.
Man kann sich im Rahmen sehr gut ernähren. In jeden Discounter und Vollsortimenter gibt es Obst und Gemüse und ein Teil davon auch Bio wer es mag. Jeder hat die Möglichkeit im kleineren Rahmen selbst Obst und Gemüse anzubauen. Ist nur eine frage der finanziellen Mittel, der Räumlichkeit und der eigenen Faulheit.

Außerdem weist eine ganze Menge darauf hin das Alzheimer nicht unbedingt der Grund für eine schlechte Ernährung ist. Vorher stirbt man vermutlich an anderen Dingen. Alzheimer ist eine Nervenkrankheit die stark in Zusammenhang mit Dopamin steht. Die Therapie mit L-Dopa hilft nicht umsonst. Ferner wird Alzheimer auch nachgesagt das Aluminium eine sehr große Rolle spielt. Also Neurotoxine.

Um diese Toxine los zu werden bedarf es eine gute Entgiftung die durch gutes Essen gefördert werden kann. Aber das ist auch nur eine Seite der Medaille. Bist du genetisch dazu schlecht veranlagt gut zu entgiften hast du schlechte Karten. HPU als Ursache für eine Entgiftungsstörung durch Ausscheidung von Zink und B6 ist ebenfalls eine Hauptursache von neurodegenerativen Erkrankungen. Bei beiden kannst du essen was du willst. Gegen HPU und Genetik hast du keine Chance. Bei Alzheimer gilt es zu vermeiden das die Amyloidproteine zurück gedrängt werden. Das scheint im Rahmen mit L-Dopa zu funktionieren und die Ursache scheinen unter anderen auch Neurotoxine zu sein.

Essen ist gut und wichtig, bei Alzheimer aber eher kaum DAS Mittel der Wahl. Da gehört noch mehr dazu.
 
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04.12.20
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Hallo Knuddz

Ich brauche mich nicht entgiften wenn ich diese Gifte nicht zu mir nehme

UNd ja- man kann sich gut ernähren wenn man das will und darüber Bescheid weis.
DAs ist aber die Minderheit der Bevölkerung. Eine ganze Generation hat mit Aluminiumgeschirr gekocht und nichts über die Schädlichkeit gewusst. Und trotz des Wissens werden noch heute eltliche Impfungsmittel mit Aluminium haltbar gemacht.

t
Habe soeben das gefunden:
Vortrag von Vortrag von Prof. Dr. med. Jörg Spitz.

..https://digitalewelt.spitzen-praeven.

mit freundlichen Grüßen- Günter
 
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Ich brauche mich nicht entgiften wenn ich diese Gifte nicht zu mir nehme
Hallo Günter,

theoretisch hast Du Recht. In der Praxis nicht unbedingt ;):
Je nach Alter sind Menschen schon früh mit Quecksilber aus Amalgam belastet worden. Die Generation, die um die 1905 geboren war, hat in den 50iger Jahren ziemlich hemmungslos und ohne Wissen über Zusammenhänge Medikamente eingenommen aufgrund von Verschreibungen und erst sehr viel später erkannt, daß sie sich damit nicht unbedingt Gutes angetan haben. Beispiel: Antibiotika, die auch heute noch zu häufig verschrieben werden.

Das Thema "Ernährung" ist auch noch nicht sooo lange ein beachtetes Thema. Und auch das wird meistens nur von den Leuten beachtet, die sich überhaupt damit beschäftigen und die sich bewußt sind, daß sie damit einiges steuern können. Wobei ich den Eindruck habe, daß die jungen Leute von heute da durchaus interessiert und konsequent sein können.

Was auch in den 50iger-70iger Jahren (und früher) eine Quelle von Giften sein konnte, weil als Schadstoffquelle nicht bewußt bekannt: Häuser, Wohnungen, Einrichtungsgegenstände usw. und auch Nahrungsmittel.

Heute haben wir Zugang auf viele Informationsquellen, u.a. über das Internet. Früher gab es das nicht, und auch die Ärzte und Therapeuten wußten in der Richtung nicht viel.

Grüsse,
Oregano
 
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24.02.18
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Ja wenn, aber das wenn existiert in dieser Welt kaum noch.
Vielleicht irgendwo im Busch. Aber sicher nicht in Städten und den meisten Industrienationen.
In der Atmosphäre sind mindestens 10-100fach so viel an Hg als noch vor 1000 Jahren.
Unser Körper wurde dafür nicht gemacht. Hinzu kommen Belastungen Lebensmitteln/Nahrungsmitteln ggf Trinken ect. pp. Weitere Neurotoxine sind Formaldehyd in Möbeln ect. pp. Wohl die meisten werden wohl Pressspanmöbel haben, so auch du. Neurotoxine sind wir also alle ausgesetzt.

Ich bin mir nicht sicher das die Minderheit nicht weiß was gut ist. Ich bin der Meinung das die Masse nur zu faul ist.
Wer keine Symptome hat, hat einen besonderen Grund alles so lassen wie es ist. Und die meisten älteren verlassen sich auf den Arzt der ohne hin sagt. Naja, im Alter lässt eben alles nach.
Eben nicht, laut DR. Spitz ( Der isn guter)
Heute ist das Internet groß und jeden Tag gibts neue Lifestyles unter anderen auch Detox und gesundes essen dem sich viele anschließen. Und das nicht nur Frauen. Das war vor 30 Jahren alles noch nicht so. Ohne Internet und "Globalisierung" -> Import von exotischen Lebensmitteln speziell hier in der Zone ( DDR).

Das Unsere Schulmedizin zu nichts taugt ist ebenso falsch.
Wir haben die beste Diagnostik die es je gab.
Das Problem der Schuldmedizin ist die Behandlung. Die taugt zum größten Teil nichts.
Wenn wir uns mal die Lebenserwartung anschauen von vor 500Jahren, also ohne Schuldmedizin. Dann lagen wir da bei 50-60 wenn man ein einigermaßen gutes Leben hatte.
Kindersterblichkeit in D vor 200Jahren noch dramatisch. Da hatten auch alle 3-4 Kinder und mehr.
Das ist heute alles wesentlich besser, auch wenn man sich die letzten 20-30 Jahren unter Umständen mehr rumquält als lebt. Trotz schlechter Behandlung.

Das darf man dabei alles nicht vergessen. Aber die Schuldmedizin als ganzes zu verurteilen ist falsch.
Die Diagnostik ist absolute Spitzenklasse.
 
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In diesem Beitrag finden Sie

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Grüsse,
Oregano
 
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Mich interessiert hier vor allem das Acetylcholin und eventuelle Möglichkeiten, das Acetylcholin zu steigern, um u.a. das Gedächtnis zu stabilisieren.
.....

Hat hier Jemand Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln können?
Ich habe keine Alzheimer-Diagnose, sondern ME/CFS.

Mein Arzt hat mich fast ausgelacht als ich ihn um ein Mittel bat für die Verstärkung von Acetylcholin.

Ein anticholinerg wirkendes Mittel, dass mir die Charite empfohlen hatte, hat meine Symptome drastisch verschlimmert und zwar alle. Deshalb hoffte ich, dass das Gegenteil meine Symptome verbessert.

Ich hatte zum Anfang meiner Erkrankung starke Demenz-Erscheinungen. Ich wußte an manchen Tagen nur noch wie ich heiße und wann ich geboren bin. Aber ich wußte nicht mehr wo ich wohne (also wie ich nach Hause komme), ich konnte keine Personen mehr erkennen oder zuordnen (alle unbekannt dem Sehen nach), Kurzzeitgedächtnis war verschwunden, Lesen, Schreiben, Grundrechenarten oft nicht mehr vorhanden.

Abhängig ist mein Zustand von Belastung, Ruhe verbessert die Symptome und jegliche Aktivität verschlechtert sie.

Es ist lange nicht mehr so schlimm wie am Anfang, aber mein Kurzzeitgedächtnis ist schlecht geblieben, logisches Denken kaum mehr möglich, Deutsch lesen und schreiben kam wieder auf niedrigerem Niveau, Englisch etwas wieder, Kopfrechnen gar nicht, Menschen, die ich ständig sehe erkenne ich in meinem Umfeld und Wege finde ich bei zeitlich naher Wiederholung. Ich empfinde den Verlust meiner kognitiven Fähigkeiten so um 90%. Es ist nicht viel übrig geblieben von vor der Krankheit und ich kämpfte manchmal schon um meine Identität (wer bin ich?).

Ich weiß nicht, ob meine Erfahrungen auf Alzheimer übertragbar sind.

Auf der Suche nach einer (Eigen-)therapie habe ich viel probiert. Es tat mir alles cholinhaltige irgendwie gut, aber meine Hirndegeneration hat sich nicht dadurch verändert. Ich habe Phosphatidylcholin, Lecithin, Cholinbitartrat, pflanzliche und andere NEMs für den Cholinhaushalt jeweils eine zeitlang genommen. Auch meine Ernährung habe ich lange darauf abgestimmt bzw. ich hatte schon ein Suchtverhalten. Wenn ich eine Packung Eier da habe, dann kann ich mich nicht beherrschen. Eine zeitlang habe ich jeden Tag meinen Gelüsten nachgegeben und bekam dann Antikörper, die erst wieder weggingen als ich mit Eiern aufhörte bzw nur ab und zu esse. Ich habe bis November viel Leber, Herz gegessen, jede Woche mehrmals, bis das Purin recht schädliche Folgen in meinem Körper aufwies.

Aber weder dieser hohe Verzehr an cholinhaltigen Lebensmitteln noch die NEMs hatten eine Verbesserung meiner Gehirnleistung zur Folge.

Datis Kharrazian empfehlt für die Verbesserung des Acetylcholinhaushalts Alpha GPC. L-Alpha Glycerylphosphoryl Cholin nehme ich nun mit Citicolin seit November.

Ich bin ständig überrascht, wie ich mich wieder "normaler" fühle, meine "Aussetzer" weniger und geringer und nicht mehr so einschränkend sind. Es ist eine merkliche Verbesserung der Alltagstauglichkeit und auch meiner Ausgeglichenheit. Ich fühle mich wieder mehr mich selbst.
 
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Hallo Drosera,

mir war nicht klar, wie stark Dich Krankheit - warum auch immer - beeinträchtigt hat. Das ist ja eine grausame Erfahrung.
Ich danke Dir sehr für Deinen ehrlichen Beitrag und für die Erfahrungen, über die Du berichtest, auch in Bezug auf Cholin. Das klingt wirklich sehr gut, und ich wünsche Dir sehr, daß die Verbesserungen anhalten und sich steigern werden.

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Alles Gute und Grüsse,
Oregano
 
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Was sagt denn das MRT?
Da kann man doch einiges erkennen ob dort etwas eine morphologische Bedeutung hat.
Wenn nicht, liegt es wohl wie du schon richtig auf den Weg bist am Gehirnstoffwechsel.
Acethylcholin ist ein großer Pfeiler, aber es gibt noch viele andere wichtige Sachen. Speziell in _Richtung Kognitivität. Noradrenalin als Beispiel.

Vielleicht hilft es mal Tyrosin und Noradrenalin zu checken und bei Mangel zu supplementieren.
Gibt noch andere Sachen die wichtig für den Hirnstoffwechsel sind. Unter anderen auch B12.

Bei Auffälligen Befunden dann mal näher die Nebenniere checken.
Bei mir wars zwar nie ganz so krass das ich nicht mehr wusste was ich bin.
Aber stunden des dahin vegetierens im Bett gab es bei mir auch oft. Durch gestörten Gehirnstoffwechsel -> Noradrenalinmangel.

Seit dem ich ZMA nehmen ( Zink, B6 und Magnesium gehts mir besser. Aktuell je nach Situation bei 60-70% bei leichteren Tätigkeiten. Bei schweren Tätigkeiten bei um die 40-50%. Aber laut KEAC soll das dauern bis es sich normalisiert hat. so etwa 4 Monate. Habe HPU.

Das ist Teilweise echt die Hölle gewesen. Man denkt das Gehirn ist kaputt...
 
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Hallo Knuddz

Erlaube mir Deine widersprüchlichen Aussagen aufzuzeigen. Wenn Du meinst dass die ERnährung bezüglich der Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen der Zellen ein Schwachsinn ist und ein paar Zeilen weiter ein halbes Dutzend Nahrungsergänzungsmittel aufgezählt wird die Du anführst um das Fehlende zu ergänzen- da hats was.
Zu 2. SChulmedizin: Diagnose und Behandlung sind zwei paar Schuhe. Blut und Harnbefund können so einiges an Fehlern aufzeigen die unseren Organismus belasten oder ein zuviel oder zuwenig aufzeigen, doch letztendlich ist die Behandlungsstrategie das Ausschlaggebende. Nicht umsonst sterben tausende Patienten durch falsche Medikamente oder deren tödliche Nebenwirkungen. Die Diagnose ist meist auch nur eine Symptomerkenntnis und keine Ursachenerkennung.

DAs was unwidersprochen bleibt ist die Chirurgie- wenn man einen Unfall hat und zusammengeflickt wird. WEnn ich einen Laborbefund in den Händen halte weiß ich was ich zu tun habe, da brauch ich keinen Arzt mehr, denn ich will schließlich weiterleben.

mit freundlichen Grüßen- Günter 40
 
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Das sind keine Widersprüche das sind alles Aussagen die eine Comfortzone haben.

Wenn die Ernährung nicht funktionieren würde, dann wären wir nach ein paar Wochen/Monate tod. Dem ist nicht so. Selbst mit Burger und Cola erreichen die meisten noch das 40/50 Lebensjahr. Und nochmal. Trotz minderwertigerer Nahrung werden wir von Jahr zu Jahr älter. Nicht weil die Ernährung besser wird, sondern weil die Medizin uns länger am leben halten kann. Das wie klammern wir erstmal aus...

Meine Mutter Baujahr 56 hält nicht viel von frischen Obst und Gemüse. Sie kauft und kocht fast nur Instantzeug und mit fast 65 fühlt sie sich noch gut. Ausgenommen Hüfte, aber auch nicht 100% gesund. Aber sie lebt und kann noch alles machen.

Opa Baujahr 1933 hat neben Knochen und Augen auch weitgehend keine Probleme. Herzinfarkt vor 10 Jahren was in diesen Alter auch mal passieren darf. Aber kann ebenso noch alles machen sofern er gucken kann. Trotz Schrumpfhirn ist er geistig noch voll da obwohl er das Zeitalter was Oregano aufgezeigt hatte vollends durchlebt hat. Natürlich mit der "guten" alten deutschen Küche bis meine Oma gestorben ist. Ich vermute das der Verdienst darauf zurückzuführen ist das er seit 30 Jahren weitgehend auf der Felge kaut.

Gutes Essen ist natürlich wichtig, aber alles auf das Essen zu schieben geht halt einfach nicht. Das Essen wird erst dann Zentral (also Überlebenswichtig), wenn man wirklich was unschönes hat was keiner braucht. Das sieht man an Dr. Mutters Studien. Gibts Tütenfutter von Nestle sterben so gut wie 100%. Mixt man denen gesunde Smoothies aus Biogemüse ( also kein Obst) überlebt ein Teil und die Masse lebt auch länger. Aber trotz allem supplementiert er seine Patienten... Zum Beispiel Vitamine mangels Obst.

Wenn du eine Stoffwechselstörung hast, dann kannst du unter Umständen essen was du willst. Du wirst niemals das bekommen aus der Nahrung was du brauchst. Ich habe mal das Beispiel in einen anderen Thread gebracht. Da war auch ein User der Meinung er könnte mit Kräuter Schwermetalle ausleiten. Unterm Strich waren wir dann unter anderen beim 500-1000gr Heidelbeere pro Tag. Das wird einfach nichts. B6 Status ist ähnlich 20-100mg p5p/Tag. Omega 3 ist auch son Fall. Laut Spitz 1500-2000mg. Das hieße rund 100-200gr Fisch pro Tag. Wer isst das schon täglich? Es reicht eben nicht Löffelweise Leinöl zu schlucken weil dort kaum DHA/EPA drin ist. Linolensäure allein reicht da nicht aus. DHA und EPA kommt überwiegend aus Tieren. Zum Beispiel Fisch. Daher ist es "gesünder" Kapseln zu schlucken oder Fisch zu essen als sich nur mit Leinöl einzudecken.

Mit einer normalen ausgewogenen Ernährung bekommst du nie diese Mengen runtergeschluckt. Die braucht man aber auch als HPU Patient. Was machst du eigentlich mit den MTHFR*lern die kein Methylcobalamin produzieren können. Bzw. schlecht produzieren können? Woher nehmen die das wenn der Körper das nicht selbst herstellen kann? Du musst supplementieren... Und die Diagnose erstellt dir sicher kein Schamane mit einen Regentanz und ner toten Katze auf dem Altar. Die Diagnosemöglichkeiten sind hervorragend und DER Schritt für eine adäquate Therapie. Adäquate Therapie gibt es aber nicht immer in der Schulmedizin. Das wisse wir alle. Ich bin gespannt wie weit du ohne Schuldmedizin und mit Bioernährung bei HPU oder MTHFR kommst ohne zu wissen das du es hast... Ein Leben was lebenswert ist wäre für dich zumindest unerreichbar. Das ist sicher.
 
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12.10.18
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Die Diagnose ist meist auch nur eine Symptomerkenntnis und keine Ursachenerkennung.

ja, genau deshalb gibt es ja auch unzählige mit der "diagnose " :
"alles nur psych.-somatisch", "nur fibromyalgie", usw. und sehr viele ärzte kennen noch nicht mal die krankheiten, die schon seit jahrzehnten in den med. fachbüchern stehen und bringen die patienten dann mit den falschen medis um.
und viele gehen in inet-foren um rauszufinden, warum sie dauernd beschwerden haben usw. usw.

lg
sunny
 
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19.09.12
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Mit einer normalen ausgewogenen Ernährung bekommst du nie diese Mengen runtergeschluckt. Die braucht man aber auch als HPU Patient.

ich persönlich glaube, dass es nicht an der Menge liegt, sondern an den Esspausen, der Mensch isst andauernd etwas und das stört den Genesungsprozess, der normalerweise automatisch funktioniert, körpereigene Sirtuine werden gar nie gebildet, diese würden am Körper alle möglichen Reparaturen vornehmen.
 
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10.01.04
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Kandyra schreibt von "körpereigenen Sirtuinen".
Wer mehr darüber wissen möchte:

...
Hast du schon mal von Sirtuinen gehört? Dann aufgepasst! Diese Regulatoren haben die Superpower, unsere Langlebigkeitsgene entweder ein- oder auszuschalten.

Hier geht es um das Thema der Epigenetik, welches in den letzten Jahren immer mehr in das Interesse der Forschung gerückt ist: Es ist mittlerweile bewiesen, dass genetische und epigenetische Faktoren eine zentrale Rolle dabei spielen wie schnell wir altern und welche Krankheiten wir entwickeln.

Die Erforschung von Sirtuinen liegt an der Front der Wissenschaft von morgen – besonders, wenn es um das Thema Langlebigkeit geht.[1]) Wenn du deine Langlebigkeit jetzt schon selber in die Hand nehmen willst, dann ist dieser Artikel für dich!

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was Sirtuine sind und wie sie genau funktionieren
  • Was Sirtuine mit Langlebigkeit zu tun haben
  • 4 Biohacks, mit denen du Sirtuine aktivieren kannst

Was sind Sirtuine?

Sirtuine sind Enzyme, die viele entscheidende Vorgänge in unserem Körper beeinflussen wie z.B. den Muskelaufbau, die Fettverbrennung und den Schutz vor Krankheiten und sie helfen unseren, Alterungsprozess zu verlangsamen. Sie sind gerade DER Fokus der Wissenschaft, da sie all diese wichtigen Vorgänge beeinflussen, indem sie unser Epigenom steuern.

Wissenschaftler glauben, dass Sirtuine mit ihren lebensverlängernden Eigenschaften der Schlüssel sein können, unsere Lebensspanne zu verlängern.[2]
...

s. auch:
https://www.symptome.ch/threads/bist-du-ein-biohacker.141039/#post-1235413

Grüsse,
Oregano
 
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