Alg 2

Themenstarter
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24.02.18
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1.099
Hallo,
etwas komisch... dennoch für mich interessant.
Wie viel Post bekommt ihr etwa vom Jobcenter pro Bewilligungszeitaum?
Da ich wöchentlich 3-5 Briefe kriege ergibt das pro Monat 12-20 und auf ein Bewilligungszeitraum ( 6 Monate) 72 - 120 Briefe. Meine Akte im Jahr 2016 - 1500Blatt Papier!
Ich finde ich werde überbetreut. Und ich weiß nicht warum. Bin ich im Leistungsbereich persönlich Vorort anwesend habe ich bei 3 von 3 Termine jeweils andere Mitarbeiter die mich betreuen was laut Geschäftsführer nicht geht da die Sachbearbeiter dem Alphabet zugeteilt werden. Ich bin halt Herr G, und meine "richtige Sachbereiterin" betreut halt nur Kunden mit G. So begründet der Geschäftsführer das, das ein Mitarbeiter nicht geändert werden kann. Dann bekomme ich auch jedes Jahr einen neuen Arbeitsvermittler. Meine Widerrufsbegehren werden permanent von anderen Sachbearbeitern bearbeitet.

Ich habe heftige Probleme mit denen und habe mir inzwischen ein
Hausverbot erarbeitet. Die Sache ist halt die das wir beispielsweise Meldebescheinigungen eingereicht haben. Schon 3 mal. Das Jobcenter hat meine Frau inzwischen schon das vierte mal aufgefordert. Die Schreiben sind weg. Bewilligungsbescheide brauchen Extrem lange. Wenn ich Glück habe 7 Wochen Bearbeitungsfrist wenn ich zwischen durch öfter nachfrage. Die Anträge werden teilweise 5 Wochen nicht bearbeitet. Anfragen auf Akteneinsicht werden ignoriert. Unwahre Tatsachenbehauptungen werden Aktenkundig geführt und es wird drauf bestanden und sogar gerichtlich geäußert. Ich bin mehrmals im Jahr bei Gericht und führe Prozesse von denen ich bisher immer gewonnen habe. Kosten werden nicht anerkannt die mir später das Gericht zugestanden hat. Falschaussagen am Servicetelefon, beispielsweise das meine "Günstige" PKV ich selbst zahlen müsse. Da Frage ich mich warum wird eine 150€ teurere GKV vom Jobcenter voll bezahlt.
Demnächst geht es los das meine Ehefrau 588€ ausgezahlt bekommt. Ich nur 133€. Und die Krankenkassen und der Vermieter bekommt dennoch das komplette Geld in voller Höhe was denen zusteht weil wir die Zahlung abgetreten haben. Kein Mensch am Servicetelefon kann nach nachvollziehen warum meine Frau so viel, ich zu wenig kriege wo doch der Regelbedarf bei maximalen 382€ liegt. Das Jobcenter verweigerte mir Rechtsauskünfte bgl. Ersteinrichtung... ect. pp.

Das sind nur Tropfen auf den heißen Stein. Ich fühle mich genötigt, gedemütigt, nicht ernst genommen und betrogen. Und natürlich deutlich überbetreut.

Ok ich muss gestehen das ich auch Selbstständig bin. Aber kein Grund so ein Mist zu verbocken. Ich verbringe inzwischen einen Großteil meiner Freizeit am PC um das Jobcenter zu betreuen. Kein Wunder das ich einen dran kriege.
 
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