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Etwas Spucke, ein zweistelliger Betrag, und schon ermittelt ein Verbraucher-Gentest, woher die Vorfahren stammen. Eine Überprüfung der Labore offenbart jedoch enttäuschende Leistungen.
Charlsie Agro, Journalistin der CBC, Kanadas öffentlichem englischsprachigen Rundfunk, hat vor einigen Monaten gemeinsam mit ihrer eineiigen Schwester Carly fünf Anbieter auf die Probe gestellt. Die Frauen schickten ihre Speichelproben an 23andMe, AncestryDNA, FamilyTreeDNA, Living DNA und MyHeritage.
Die Ergebnisse waren nicht nur zwischen den Gentest-Anbietern sehr unterschiedlich, zwei Anbieter erstaunten sogar mit erheblichen Abweichungen zwischen den eineiigen Zwillingen. Solche Unterschiede sollten zumindest bei ein und demselben Anbieter nicht vorkommen. Dennoch fand 23andMe bei Carly 25 Prozent osteuropäische DNS und einen „möglichen Treffer“ in Polen; bei Charlsie wurde zwar auch osteuropäische DNS entdeckt, polnische Spuren aber ausdrücklich nicht. Dafür hatte sie 3 Prozent „französische und deutsche“ DNS, die bei ihrer Schwester fehlten.
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