Themenstarter
- Beitritt
- 06.10.26
- Beiträge
- 2
Hallo zusammen,
ich wende mich an euch, weil ich seit gut 15 Jahren mit massiven Schlafproblemen und chronischer Erschöpfung lebe. Früher war ich bei vielen Ärzten, habe aber irgendwann resigniert, weil niemand etwas fand. Mittlerweile (bin 33) merke ich aber, dass mein Körper nicht mehr kompensiert: Die Erschöpfung nach schlechten Nächten nimmt extrem zu, die Konzentration leidet und die Lebensqualität ist im Keller.
Ich suche Erfahrungen, ähnliche Fälle oder Ideen, in welche Richtung man noch untersuchen könnte.
Die Symptome:
Keine echte Müdigkeit / Bettschwere: Ich bin abends extrem erschöpft, spüre aber keine normale Schläfrigkeit. Selbst wenn alles still ist und ich keinerlei Gedankenkreisen oder Sorgen habe, schaltet der Körper nicht ab.
Tagsüber schlafen völlig unmöglich: Schlaf gelingt mir, wenn überhaupt, nur nachts. Powernaps oder tagsüber hinlegen habe ich über Jahre immer wieder probiert – hat noch nie geklappt, weder mit noch ohne Meditation.
Die Erfahrung mit Quetialan (Quetiapin 50 mg): Ohne Quetiapin kann ich kaum einschlafen. Mit Tablette geht es zwar, aber es fühlt sich selten nach echtem Tiefschlaf an: Ich liege tief entspannt da, bekomme aber gefühlt alles um mich herum mit – eher stundenlanges Dösen als Schlaf. Nur an ca. 3 von 7 Tagen fühle ich mich morgens halbwegs erholt.
Nächtliches Aufwachen & Adrenalin: Passiert nicht jede Nacht, aber wenn ich aufwache, schießt oft wie aus dem Nichts ein körperlicher Alarm/Adrenalinstoß ein (Puls geht hoch, hellwach). Atemübungen beruhigen zwar den Puls, aber der Schlafkeim ist danach komplett zerstört.
Wearable-Werte: Meine Garmin-Uhr zeigt nachts eine durchgehend sehr niedrige HRV von ca. 25 ms an – das Nervensystem bleibt selbst im Liegen messbar auf Hochspannung.
Was bereits abgeklärt und unauffällig ist:
Großes Blutbild, Schilddrüsenwerte (TSH etc.), Mikronährstoffe (Magnesium, Vit D, B12 etc.) mehrfach kontrolliert – alles im Normbereich.
24h-Langzeit-EKG ohne Befund.
Mobiles Schlafgerät beim HNO: Keine Schlafapnoe, keine Atemaussetzer, kein Schnarchen.
Psychiatrisch unauffällig (keine Grunderkrankung). 1 Jahr Psychotherapie hat mental gutgetan, am Schlaf aber gar nichts geändert.
Lebensstil (bereits sehr diszipliniert):
Kein beruflicher Dauerstress. Tagsüber baue ich Entspannungspausen ein.
Vagusnerv-Reize (Kälte, Atemtechniken) beruhigen zwar kurzfristig den Puls, bringen für den Schlaf aber wenig.
Abends strikt kein TV/Smartphone.
Sport: Kein HIIT oder schweres Spättraining, nur moderates Zone-2-Cardio.
Ernährung: Gesund, frisch gekocht, protein- und ballaststoffreich.
0,0 Alkohol, rauche seit 3 Jahren nicht mehr (in den 20ern starker Raucher mit ähnlicher Hochspannung), kein Koffein nach 12:00 Uhr.
Hat jemand von euch eine ähnliche Kombination erlebt („erschöpft, aber nicht schlaffähig“, vegetative Adrenalinschübe)?
Wie und wo könnte mir hier am besten geholfen werden?
Danke euch fürs Lesen und für jeden Erfahrungswert!
ich wende mich an euch, weil ich seit gut 15 Jahren mit massiven Schlafproblemen und chronischer Erschöpfung lebe. Früher war ich bei vielen Ärzten, habe aber irgendwann resigniert, weil niemand etwas fand. Mittlerweile (bin 33) merke ich aber, dass mein Körper nicht mehr kompensiert: Die Erschöpfung nach schlechten Nächten nimmt extrem zu, die Konzentration leidet und die Lebensqualität ist im Keller.
Ich suche Erfahrungen, ähnliche Fälle oder Ideen, in welche Richtung man noch untersuchen könnte.
Die Symptome:
Keine echte Müdigkeit / Bettschwere: Ich bin abends extrem erschöpft, spüre aber keine normale Schläfrigkeit. Selbst wenn alles still ist und ich keinerlei Gedankenkreisen oder Sorgen habe, schaltet der Körper nicht ab.
Tagsüber schlafen völlig unmöglich: Schlaf gelingt mir, wenn überhaupt, nur nachts. Powernaps oder tagsüber hinlegen habe ich über Jahre immer wieder probiert – hat noch nie geklappt, weder mit noch ohne Meditation.
Die Erfahrung mit Quetialan (Quetiapin 50 mg): Ohne Quetiapin kann ich kaum einschlafen. Mit Tablette geht es zwar, aber es fühlt sich selten nach echtem Tiefschlaf an: Ich liege tief entspannt da, bekomme aber gefühlt alles um mich herum mit – eher stundenlanges Dösen als Schlaf. Nur an ca. 3 von 7 Tagen fühle ich mich morgens halbwegs erholt.
Nächtliches Aufwachen & Adrenalin: Passiert nicht jede Nacht, aber wenn ich aufwache, schießt oft wie aus dem Nichts ein körperlicher Alarm/Adrenalinstoß ein (Puls geht hoch, hellwach). Atemübungen beruhigen zwar den Puls, aber der Schlafkeim ist danach komplett zerstört.
Wearable-Werte: Meine Garmin-Uhr zeigt nachts eine durchgehend sehr niedrige HRV von ca. 25 ms an – das Nervensystem bleibt selbst im Liegen messbar auf Hochspannung.
Was bereits abgeklärt und unauffällig ist:
Großes Blutbild, Schilddrüsenwerte (TSH etc.), Mikronährstoffe (Magnesium, Vit D, B12 etc.) mehrfach kontrolliert – alles im Normbereich.
24h-Langzeit-EKG ohne Befund.
Mobiles Schlafgerät beim HNO: Keine Schlafapnoe, keine Atemaussetzer, kein Schnarchen.
Psychiatrisch unauffällig (keine Grunderkrankung). 1 Jahr Psychotherapie hat mental gutgetan, am Schlaf aber gar nichts geändert.
Lebensstil (bereits sehr diszipliniert):
Kein beruflicher Dauerstress. Tagsüber baue ich Entspannungspausen ein.
Vagusnerv-Reize (Kälte, Atemtechniken) beruhigen zwar kurzfristig den Puls, bringen für den Schlaf aber wenig.
Abends strikt kein TV/Smartphone.
Sport: Kein HIIT oder schweres Spättraining, nur moderates Zone-2-Cardio.
Ernährung: Gesund, frisch gekocht, protein- und ballaststoffreich.
0,0 Alkohol, rauche seit 3 Jahren nicht mehr (in den 20ern starker Raucher mit ähnlicher Hochspannung), kein Koffein nach 12:00 Uhr.
Hat jemand von euch eine ähnliche Kombination erlebt („erschöpft, aber nicht schlaffähig“, vegetative Adrenalinschübe)?
Wie und wo könnte mir hier am besten geholfen werden?
Danke euch fürs Lesen und für jeden Erfahrungswert!