Körperlich bedingtes Tief/Depression? Lichtmangel, Stoffwechsel, Schilddrüse

18.02.11 01:32 #1
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Körperlich bedingtes Tief/Depression? Lichtmangel, Stoffwechsel, Schilddrüse

MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
hi rosmarin,

ja da hast du schon recht. aber bist jetzt scheint die Kombi:
Hist-Diät und 5HTP mir deutich zu helfen...

Ich denke dass ich ein typisches REIZDARM Problem habe, das erklärt das Histaminproblem bei gleichzeitig erniedrigten Serotonin Spiegel.
Gerade hierbei wird mit SSRIs versucht das Problem am Serotonin zu packen.

Meine Ärztin hat mir das soweit bestätigt mit neuen Werten ausm Labor:

- Vit D3 nun bei 49,3ng (meine Besonnungssktion und Supplementierung hat angeschlagen)
- die IG-Allergie Werte sind alle negativ, also kein Verdacht auf eine direkte Allergie (der hohe Histaminspiegel begünstigt jedoch die Pollenallergie, was ich auch gemerkt habe)
- Schilddrüse nun mit TSH bei 1,11 bei tägl. Tyrox50 (werde ich wenns mir wieder besser geht ausschleichen, kommt wohl vom Darm-->Verdauung--> Stoffwechsel)
- alle Schilddrüsen Antikörperwerte negativ
- Testosteron wieder aus dem Mangelbereich raus und nun bei 3,59ng (trotzdem für mein Alter noch zu wenig, werde weiterhin Tribulis zu mir nehmen und mehr essen und Sport machen)
- HISAHP ist Histmin und ist bei 5.2 ng/ml Referenzwert <1.0 ng/ml , das "+" soll die Erhöhung anzeigen und keine Messbereichsüberschreitung
- DAO ist im HIT-möglichen Bereich von 5,6U/ml
HIT-möglich wäre der Bereich zwischen 3-10, bei >10 eher unwahrscheinlich

Diagnose:
psychisch: Burn-Out mit Depression
körperlich: Reizdarm mit HIT und Serotoninmangel bedingt durch sehr viel Stress&Kummer und zu wenig Ausgleich --> Bauchhirn


Therapievorschlag meiner Ärztin:

- Psychotherpie machen und restliche Ängste/Sorgen/Kummer lösen
- Serotonin mittels SSRI erhöhen (ich nehm 5HTP und spar mir die NWs)
- weiterhin histaminarm ernähren
- gleichzeitig DAO stärken
- Darmsanierung als Lösung der HIT in Verbindung mit "Kummer von der Seele sprechen" durch Therapie. (hängt alles sehr zusammen, Psyche und Bauch)


Insgesamt ist mir jetzt schon nen riesen Last von den Schultern gefallen, da ich nun weiß woran ich bin und ich das 1:1 auch nachvollziehen kann.
Das 5htp merke ich sofort. Bin auch mal auf 200mg hoch und da knallt das ganze schon gut rein Wenn ich mir überlege das man fettleibigen oder -süchtigen bis zu 900mg gibt...^^


und: was die Darmsanierung betrifft: wer hat da Erfahrung und was für Produkte wären zu empfehlen?
Was wäre denn von so ner Kräuterkur wie es sie auf ebay gibt zu halten?
Angeblich sollen dadurch ja bis zu 10m lange "Schlacken" ausgeleitet werden...?

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MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen
Trotzdem solltest du vorsichtig sein.

Es ist nicht umsonst in Deutschland nicht für den freien Verkauf zugelassen, weil auch ein serotoninerges Problem entstehen kann.

Auf jeden Fall solltest du Nahrungsmittel, die zugleich MAO-Hemmer sind, meiden (beispielsweise tyraminhaltige Nahrungsmittel) oder auch Grapefruit, ebenso weitere MAO-Hemmer, wie Vitamin B1 oder auch Thyroxin.

Und bei auftretenden Symptomen umgehend die Dosis reduzieren.

rosmarin
hi,

also soweit ich weiß gibt es das Serotonin-Syndrom erst wenn man SSRIs und 5htp kombiniert, sodass es auf der einen Seite nicht abgebaut wird und auf der anderen weiter zugefügt wird.

So wie ich meine Situation einschätze bin ich aber nicht auf der Serotoninüberschuss-Seite sondern deutlich auf der -mangelseite, sodass ich mir über den Abbau keine Gedanken machen muss, da dieser mich ja in den Mangel bringt.

Thyroxin? du meinst Tyrosin? Hab ich auch gehört. Hm ich hab trotzdem Tyrosin weiterhin genommen um auch das Noradrelanin weiter nach oben zu bringen, dazu nehm ich ja noch das 50er Thyrox:

Tyrosin --> Thyroxin --> Noradrelanin

heißt das ich soll lieber das Tyrosin lassen oder besser das Thyrox absetzen?

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rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo Chris,

Was deine Werte betrifft, so ist das, was ich sehe, eine deutliche Histaminintoleranz - gerade in der Konstellation von deutlich überhöhtem Histamin und deutlich erniedrigter DAO-Aktivität.

Zitat von MonsieurChris Beitrag anzeigen
So wie ich meine Situation einschätze bin ich aber nicht auf der Serotoninüberschuss-Seite sondern deutlich auf der -mangelseite, sodass ich mir über den Abbau keine Gedanken machen muss, da dieser mich ja in den Mangel bringt.
Es macht überhaupt keinen Sinn, histaminarm zu leben und trotzdem jede Menge biogener Amine aufzunehmen bzw. die Produktion anzuregen (Serotonin durch 5HTP).

Der Serotonin-Überschuss bringt eine massive Störung im Abbau von Histamin. Und dort hast du ja auch, wie dein Befund zumindest zeigt, eine signifikante Erhöhung.

Auch ist die DAO durchaus im kritischen Bereich, wenn man es in Beziehung setzt zum erhöhten Histamin - denn die (mittlerweile gar nicht mehr gebräuchliche, weil sinnlose in vielen Fällen) Angabe mit wahrscheinlich/unwahrscheinlich/ausgeschlossen bezieht sich auf einen normalen Histaminspiegel. Eine Histaminintoleranz hat man beispielsweise aber auch mit erhöhtem Histamin und einer DAO-Aktiviät von 20.

Zitat von MonsieurChris Beitrag anzeigen
Thyroxin? du meinst Tyrosin? Hab ich auch gehört. Hm ich hab trotzdem Tyrosin weiterhin genommen um auch das Noradrelanin weiter nach oben zu bringen, dazu nehm ich ja noch das 50er Thyrox:
Nein, ich meinte das Thyroxin.
Es hemmt übrigens auch den Abbau von Serotonin (ist ein MAO-Hemmer) - ein Serotoninsyndrom ist also nicht ganz unwahrscheinlich bei dieser Konstellation und ist eigentlich aus ärztlicher Sicht eher nicht zu verantworten. Kombinationen von Serotonin und MAO-Hemmern gelten als kontraindiziert.

Dazu auch noch Tyrosin zu nehmen, grenzt aus meiner Sicht an großen Wagemut.

Du solltest sicherheitshalber mal deinen Kupferspiegel überprüfen lassen, ob dort ein Mangel die DAO-Aktivität wie auch die Synthese von Noradrenalin hemmt.

Außerdem: Wenn Cortisol eher niedrig ist, ebenso wie Noradrenalin, dann sollte man eher mal Acetylcholin testen und es ggf. mal einige Wochen mit 500mg Cholin versuchen. Denn bei dauerhafter Schwächung der anabolen, aufbauenden Seite im Körper, des Parasympathikus, wird auch die katabole, verbrauchende Seite, der Sympathikus, aus Schutzgründen eingeschränkt.

Bei einer "normalen" Depression ist zumeist das Cortisol erhöht.
Wenn es dagegen zu niedrig ist ebenso wie Noradrenalin/Adrenalin, dann kann es gut sein, dass die Synthese von Acetylcholin ins Hintertreffen geraten ist (durch ständiges Histamin im ZNS/Nervengewebe) und daher die Cortisolproduktion hinkt.

Denn die Hormone und Neurotransmitter des Sympathikus werden befördert durch Acetylcholin - den Neurotransmitter des Parasympathikus (der auch für Lernen, Gedächtnis etc. - also die aufbauende Seite der Nervenfunktion zuständig ist).

Werden H3-Rezeptoren im Nervengewebe durch Histamin erregt, wird sowohl die Synthese als auch Freisetzung von Acetylcholin, als auch Serotonin gehemmt. Da jedoch in dem Fall eine weitere Anregung des Sympathikus über Serotonin nichts bringt und eher das Risiko birgt, den Parasympathikus noch weiter zu schwächen, empfiehlt es sich, den Parasympathikus zu stärken mit Cholin (regt die Synthese von Acetylcholin an).

Was deine Ärztin vorschlägt, stärkt zwar wieder den Körper durch Stressabbau, aber was die zugeführten Substanzen betrifft, wird immer nur wieder direkt der Sympathikus hochgeheizt, der bei einer Stärkung des Parasympathikus ganz von selbst wieder aktiviert würde.

Ist halt zum Teil wieder eine Symptombehandlung, keine Ursachenbehandlung...

rosmarin
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"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

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MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
hallo rosmarin

vielen Dank für deine Zweitmeinung! Ich selbst habe auch gemerkt, dass die ganzen Mittel wohl nicht so gut für mich sind.
So sind in dieser Woche erstmals weitere typische HIT Symptome wie Hitzewallungen und -Ausschlag, sowie Rötungen und bronchialer Husten hinzugekommen, obwohl ich eigentlich kaum mehr von ausßen Histmain zugeführt habe (durchs Essen)

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MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen
Hallo Chris,

Was deine Werte betrifft, so ist das, was ich sehe, eine deutliche Histaminintoleranz - gerade in der Konstellation von deutlich überhöhtem Histamin und deutlich erniedrigter DAO-Aktivität.

Das heißt normalerweise müsste in meinem Fall die DAO und wohl auch MAO rihctig anspringen und nach oben schnellen, um der höheren Histaminmenge gerecht zu werden.

Also sollte der DAO Wert eher so im Bereich von 20 oder mehr in meiner Konstellation sein.

Wie "krass" ist den der Hist Wert von + 5,2 anstelle von <1.0 ?

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MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen

Es macht überhaupt keinen Sinn, histaminarm zu leben und trotzdem jede Menge biogener Amine aufzunehmen bzw. die Produktion anzuregen (Serotonin durch 5HTP).


rosmarin

dass heißt ich habe mit den ganzen Mitteln:

- 5htp
- melatonin (?)
- L-Thyrox 50
- L-Tyrosin
- Serotonin D200 und Noradrelanin D200 homöopatisch
- Kickspeed (?)
- Cetririzin (Antihist)


den eigenen Histaminabbau blockiert bzw. ordentlich gegengewirkt?

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MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen


Nein, ich meinte das Thyroxin.
Es hemmt übrigens auch den Abbau von Serotonin (ist ein MAO-Hemmer) - ein Serotoninsyndrom ist also nicht ganz unwahrscheinlich bei dieser Konstellation und ist eigentlich aus ärztlicher Sicht eher nicht zu verantworten. Kombinationen von Serotonin und MAO-Hemmern gelten als kontraindiziert.

Dazu auch noch Tyrosin zu nehmen, grenzt aus meiner Sicht an großen Wagemut.

Das L-Thyrox hemmt also den Abbau aller biogener Amine, also Serotonin und auch Histamin, im Gerhirn? Das wäre ja schlecht..

Überhaupt kann ich der Einnahme keine Besserung zuschreiben, ganz zu schweigen dass ich dadurch fitter wäre, nur der SD Wert im Blut (TSH) ist halt dadurch besser.

Aber im meinem Fall besser komplett absetzen - zusammen mit dem Tyrosin?

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MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen


Du solltest sicherheitshalber mal deinen Kupferspiegel überprüfen lassen, ob dort ein Mangel die DAO-Aktivität wie auch die Synthese von Noradrenalin hemmt.


rosmarin


Also wieder ein Bluttest mit Fokus auf folgende Werte:

- Kupfer
- Vit. B6
- Vit. C
- Cortisol
- DAO nochmal

und Histmain vielleich noch aus Urin oder Stuhl?

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MonsieurChris ist offline
Themenstarter Beiträge: 46
Seit: 13.02.11
Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen

Außerdem: Wenn Cortisol eher niedrig ist, ebenso wie Noradrenalin, dann sollte man eher mal Acetylcholin testen und es ggf. mal einige Wochen mit 500mg Cholin versuchen. Denn bei dauerhafter Schwächung der anabolen, aufbauenden Seite im Körper, des Parasympathikus, wird auch die katabole, verbrauchende Seite, der Sympathikus, aus Schutzgründen eingeschränkt.
Also auch noch Noradrenalin und Acetylcholin im Blut testen?

Was die anabole Seite betrifft: In wieweit hat das was mit meinem eher niedrigen Testosteronspiegel zu tun und würde da eine Anregung (z.B. mit Tribulus) oder halt so einem TestoGel was bringen? D.h. die anabole Seite wieder aufbauen?

Man sagt ja dass durch viel Dauerstress das Cortisol hochgeht und langfristig das Testosteron erniedrigt?

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carmen007 ist offline
Beiträge: 782
Seit: 21.11.06
@Rosmarin



Was deine Tocher betrifft:

Histamin kann auch Agressionen erzeugen - ebenso wie Müdigkeit oder Weinerlichkeit - es kommt halt darauf an, welche Rezeptoren reagieren und welche Folgereaktionen ausgelöst werden und wie vorher der konkrete Status war - betrifft auch Folgereaktionen im weiteren Neurotransmitterhaushalt (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin etc.)...
Dies wird aber auch bei Hashimoto berichtet. Das Histaminproblem hat sie wohl schon seit frühester Kindheit, weil sie mit 3 Jahren allerg. Bronchialasthma entwickelte.

Im übrigen fällt das Alter von 17 Jahren ja noch unter Pubertät, durch die Hormonschwankungen gibts ohnehin mehr Belastungen auch was Histamin betrifft - und angesichts der sonstigen Störungen bei dir und deiner Tochter (Vitamin D etc.) gibts da ja ohnehin wenig Kompensationsfähigkeit...
Natürlemo steht sie noch in der Pubertät, aber seit seit Anfang des Jahres Hashimoto. Ihr Vitamin D Wert ist nicht so gravierend, eher für manche noch im Normbereich. Ihre Art von atrophischen Hautveränderungen, wie meine, hinzukommt, die Ödembildungen, die nicht wassereinlagend sind, und all die anderen Symptome und Beschwerden, wie ich sie habe, treten jetzt immer häufiger auch bei ihr auf. Ich sehe hier noch eine ganz andere Problematik, die genhinweisend sein können, da meine Mutter die gleichen Beschwerden und Hautveränderungen, die nicht mehr normal aussehen, aufweist. Dahingehend hatte ich mich schon mit einem medizin. Direktor in Verbindung gesetzt, weil ich derweil schon in der Kindheit Symptome aufwies, die mir keine glaubte, wenn ich Essen zu mir nahm. Das lasse ich auf jeden Fall abklären, bevor wir weiter unsere tausende Symptome einzeln behandel werde, was meist in die Hose geht, viell. nur eine Symptomlinderung einbringt und hinzukommend reichlich kosten wird.

Natürlich, gerade wenn jemand Histaminprobleme aufweist, sollte entsprechend seine Ernährung umstellen. Das mach mal mit einer pubertierenden 17-Jährige. Diesen Stress tue ich mir nicht mehr an. Das geht soweit, dass ich am nächsten Tag flachliege.

Seit Jahren kann sie z.B. auch sehr schlecht durch ihre Nase atmen. Dies kann auch mit einer Histaminproblematik zusammenhängen. Nur mit 12 Jahren, also vor fünf Jahren, sagte ihr der HNO, die Nasenmuscheln sollte operativ verkleinert werden. Das wollte aber meine Tochter seinerzeit nicht, weil sie zu viel Angst hatte. So ließ ich es auch sein.

Jetzt waren wir wieder bei diesem HNO, nä, was ich da erleben musste, geht unter keiner Kuhhaut. Dieses arogante Punkt, punkt, punkt, musste erstmal in seinem Computer nachsehen, was bisher war. Darauf hin, mit betonender Stimme, ich kam mir vor wie ein Schulmädchen, sagte er mir, jetzt sage ich ihnen heute das gleiche, was ich ihnen sagte, als sie mit ihrer Tochter, als sie 12 Jahre alt war, das Gleiche.

Nachdem er mit seinem Vortrag fertig sagte, sagte ich ihm, tja, wenn ich das in meinem Computer stehen habe würde, müsste ich mir ihren Vortrag nicht anhören und könnte gleich zur Tat überschreiten. Weiteres erspare ich mir hier. Bin jetzt noch aufgewühlt.

Ich habe zu meiner Tochter gesagt, entweder, du fängst jetzt endlich an, deine Ernährung umzustellen, damit wir sehen können, ob es am Histamin liegt und die Nase schwillt ab, oder du musst dich wirklich dieser OP unterziehen. Es ist keine Sicherheit, dass dies nicht wiederkommt. Ich hatte mal meine Nase von innen, bedingt einer Nasenverkrümmung/Verengung richten lassen und meine Verstopte Nase blieb weg.

Daher auch ihre ständigen Ohrenentzündungen, aber auch die Bronchien/Lunge können betroffen sein, da die Nasenbelüftung wie eine Klimaanlage für die Lungen sind. So können sich auch ihre allgerg. Asthmabeschwerden wesentlich verschlimmer und bei Beseitigung deutlich verbessern, d.h., dass diese Symptome nicht mehr ganz so heftig auftreten, wie unter einer geschwollenen Nase.


Und - last but not least - bei den Medikamenten, die sie nimmt, sind auch anticholinerge Effekte wohl vorprogrammiert:
Welche Medikamente? ich hatte schon berichtet, dass sie von mir das Antiallergikum nicht mehr erhält. Ansonsten nimmt sie nur ihr Schilddrüsenmedikament, worauf ich stetig ihre Werte nachsehen lasse.

Symptome schon eines leichten Acetylcholinmangels u.a.:

* Nervosität und Unruhe
* Konzentrationsstörungen
* Abnehmende Stresstoleranz und Gereiztheit
* Depressionen
* Aggressivität
* Übellaunigkeit
* Schlafstörungen
* Gesteigerter Appetit
Ja, lieben Dank nochmal für diesen Hinweis, dem ich auf jeden Fall nachgehen werde. Aber wie gesagt, weisen diese Symptome auch Hashimotopatienten auf, wobei ich hier nicht sagen will, dass diese Patienten keine Histaminintoleranz aufweisen.

Ihre Kinderärztin hat ihr ein neues aus der dritten Generation Antihistamin Präparat verordnet, was ich ihr aber nicht geben werde. Die Ärztin kann mich sowieso schon nicht mehr sehen, weil sie sich durch mich überfordert sieht. Wenn ich jetzt all das gelernte über Histaminintoleranz ihr versuche zu erklären, wird sie einen Vermerk machen, das ich psychisch schwer daneben bin Aber sie verwies auch gleich darauf hin, dass sie jetzt schon 17 Jahre alt wäre und mit 18 J. sie sowieso nicht mehr in ihre Behandlung kommt dann ist sie mich endlich los, so meine gedachte Anmerkung

LG Carmen


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