Das Märchen von der bösen, Unheil bringenden Sonne

Das Märchen von der bösen, Unheil bringenden Sonne

Kaum lässt der Dauerregen nach und die Sonnenstrahlen beginnen nicht nur die Bescherung wieder aufzulecken, sondern auch Körper und Seele zu wärmen, erhebt sich ein vielstimmiger Chor von besorgten Stimmen, die vor den schrecklichen Folgen des Sonnengenusses warnen: In einer Flut von wiederkehrenden Meldungen wird vermittelt, dass durch die UV-Strahlung nicht nur die Haut vorzeitig alt und schrumpelig wird, sondern es droht Krebs – Hautkrebs, der (angeblich) häufigste und bösartigste Krebs der Menschheit.

Zudem wird die Präsenz dieses gruseligen Medienmärchens immer penetranter: Ende letzten Jahres hat ein Fernsehsender zusammen mit Experten aus dem Kreis der Hautärzte und unterstützt von der Deutschen Krebsgesellschaft in einem angeblichen Experiment ein Schwein so schminken lassen, als ob es einen bösartigen Hauttumor vom UV-Licht bekommen habe, um den eindringlichen Warnungen vor UV-Licht von Sonne und Solarium weiteren Nachdruck zu verleihen. Die Zuschauer wurden erst im Nachhinein über die Maskerade aufgeklärt. Anfang des Jahres war sich dann das Magazin „Der Spiegel“ nicht zu schade, die UV-Strahlung in den Sonnenbänken gar als Todesstrahlen zu bezeichnen.

Ein solches Vorgehen kann man nur noch als pervers bezeichnen, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Sonne scheint dem Menschen seit Millionen von Jahren auf den Pelz (Abb. 1) und hat uns offensichtlich so gut getan, dass die Menschheit sich über den gesamten Erdball ausbreiten konnte. Wäre die Sonne der Bösewicht, als der sie in diesem Medienmärchen hingestellt wird, hätte sie uns längst umgebracht und nicht bis zum 21. Jahrhundert gewartet. Auch das immer wieder bemühte Ozonloch ist nicht der Übeltäter, wie die Überprüfung norwegischer Wissenschaftler ergab: die Häufigkeit der Hauttumore nahm zu, bevor das Ozonloch auftauchte. Darüber hinaus finden sich in den südlichen, also sonnenreicheren Anteilen Norwegens, weniger Hauttumore als im sonnenarmen Norden.

Sonne Evolution

Abb. 1: Die Urgewalt der Sonne als eine der Lebensquellen auf der Erde, die die Evolution ermöglicht haben (Zeichnung Emde Grafik).

Die Interessenlage

Wer wissen möchte, wie dieses Märchen zustande kam und wer daran beteiligt ist, muss sich nur die Argumente der verschiedenen Gruppen in unserer Gesellschaft anschauen, für die das Thema Relevanz hat. Beginnen wir mit der Kosmetikindustrie und dem von ihr lauthals propagierten Sonnenschutz durch Cremes und Lotionen. Ihnen wird nachgesagt, dass sie nicht nur die Haut pflegen und vor einem Sonnenbrand schützen, sondern auch die Entstehung der bösartigen Hauttumore verhindern können.

Wie die Abb. 2 zeigt, hat jedoch alle Hautcreme dieser Welt nicht vermocht, der Zunahme des Hautkrebses Einhalt zu gebieten. Wie auch? Die ersten Sonnenschutzmittel im vergangenen Jahrhundert konzentrierten sich auf die Reduzierung der UVB-Strahlen und ließen die gefährlicheren UVA-Strahlen ungefiltert passieren. Als Folge hat die Strahlenbelastung der Haut sogar noch zugenommen, da sich die Menschen in (falscher) Sicherheit wähnend länger in der Sonne aufgehalten haben. Erst vor wenigen Jahren wurden die heute üblichen Mittel mit UVA- und UVB-Schutz entwickelt.

Einsatz von Sonnencreme

Abb. 2: Entwicklung der Verkaufszahlen für Sonnenschutzmittel und Häufigkeit von schwarzem Hautkrebs. Der parallele Verlauf der Entwicklung ist sicherlich kein Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang, stimmt jedoch zumindest nachdenklich und belegt, dass der vermehrte Einsatz von Sonnencreme die Entwicklung des schwarzen Hautkrebses nicht verhindern konnte (nach Sorenson 2006).

Doch damit nicht genug. Prof. Lademann von der Dermatologischen Klinik der Charité und weitere internationale Experten weisen darauf hin, dass höchstens die Hälfte der Strahlenbelastung der Haut von der unsichtbaren UV-Strahlung hervorgerufen wird. Der Rest stammt vom sichtbaren Spektrum des Sonnenlichtes und wurde bislang überhaupt nicht bei den Schutzüberlegungen berücksichtigt.

Das soll nun anders werden, ist jedoch kosmetisch schwierig, da solche Schutzcremes das sichtbare Licht reflektieren müssen, wodurch die eingecremte Haut ganz weiß erscheint – wie bei einem Zombie. Abhilfe sollen neu entwickelte Präparate bringen, die aber erst erprobt werden müssen. Hilfe kommt jedoch aus der Haut selbst: finden sich dort Antioxidantien in ausreichender Menge, werden die durch das Sonnenlicht entstehenden freien Radikale abgefangen, bevor sie Schaden anrichten können.

Kommt jetzt noch eine weitere „Wunderdiät“ als Sonnenschutz? Wohl kaum! Es handelt sich um die gleichen Antioxidantien, die uns vor Arteriosklerose und Alzheimer bewahren – für den Fall, dass wir sie mit unserer Nahrung zuführen. Dies ist allerdings angesichts des Verzehrs von 70% industriell verarbeiteten Lebensmitteln anstelle reichlich frischem Obst und Gemüse in Deutschland und anderen Ländern Europas (USA 90%!) kaum noch gegeben. Wissenschaftler der Uni Düsseldorf haben schwarze Schokolade mit solchen Antioxidantien (Flavonoiden) an Studenten „verfüttert und sie anschließend auf den Grill“ gelegt. Die solchermaßen „gedopten“ Studenten konnten 20% länger der UV-Strahlung ausgesetzt werden, bevor sich eine erste Hautrötung zeigte, als die Studenten ohne Schokolade.

Hautkrebs-Screening: alles in einen Topf

Kommen wir zum zweiten Band dieses Märchens, in dem ein weiterer, ganz wesentlicher Aspekt abgehandelt wird. Da die Lust am Sonnen bei weiten Teilen der Bevölkerung nicht völlig unterdrückt werden konnte, wurde erfolgreich eine zweite Front im Kampf gegen den Hautkrebs aufgebaut: die Einführung des flächendeckenden Hautkrebs-Screenings. Mit statistischen Manipulationen (da wird jede Hautveränderung zum Hautkrebs stilisiert um den Krebshorror publizistisch optimal nutzen zu können) und grotesken Falschinformationen aus veralteten Studien wurde eine riesige medizinische Maschinerie erfolgreich in Gang gesetzt!

So wird vollmundig behauptet, dass Hautkrebserkrankungen die häufigsten und bösartigsten Tumore des Menschen seien. Dabei wird geflissentlich unterschlagen, dass die große Mehrzahl der Hauttumore (der so genannte weiße Hautkrebs wie z. B. das Basaliom) relativ gutartig ist, da sie so gut wie nie metastasieren. Außerdem wächst das Krebsgeschwür sichtbar auf den so genannten Sonnenterrassen des Kopfes, wenn dort zu viel Sonne angekommen ist (Stirn, Nase, Ohren). Daher wird es in aller Regel frühzeitig bemerkt und beobachtet. Wächst es wirklich konstant weiter, kann man den Tumor operativ entfernen. Damit ist das Problem erledigt.

Ganz anders verhält sich der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom. Es ist im Vergleich zum weißen Hautkrebs recht selten, in der Tat jedoch sehr bösartig, da es frühzeitig metastasiert und die Metastasen kaum einer Behandlung zugänglich sind. Allerdings ist hier der Zusammenhang mit der Sonnenbestrahlung unklar, da das maligne Melanom an Hautstellen wächst, die überhaupt keine Sonne abbekommen (in der Fußsohle, im Auge und in der Pofalte). Ferner finden sich in der Berufsgruppe der Büroarbeiter häufiger maligne Melanome als bei Gärtnern und Bauarbeitern. Die amerikanische Navy verzeichnet bei der Besatzung ihrer Flugzeugträger mehr bösartige Tumore bei den Soldaten, die ohne Sonne unter Deck arbeiten, als bei solchen, die auf Deck in der Sonne arbeiten müssen.

Da fällt es schon deutlich schwerer einen schlüssigen Zusammenhang zu finden. Hier werden dann Sonnenbrände in der Kindheit verantwortlich gemacht und zusätzlich mit dem ausgestreckten Finger auf die Solarien gezeigt. Dabei finden sich so typische Aussagen wie: “50 Prozent aller 14jährigen Mädchen nutzten regelmäßig die Sonnenbank”, tatsächlich waren das damals weniger als 1 Prozent und heute ist die Nutzung von Solarien vom Gesetzgeber so gut wie ausgeschlossen. Ferner hat sich die Zusammensetzung der UV-Strahlung in den Solarien in den letzten Jahren ganz wesentlich geändert, so dass ein Vergleich von damals und heute gar nicht möglich ist.

Erfolgsstatistik mit Fragezeichen

Diese offenen Fragen und Diskrepanzen tun jedoch dem Eifer der niedergelassenen Hautärzte keinen Abbruch: zum Teil werden bis zu 20 „unschuldige“ Pigmentveränderungen entfernt, bis ein bösartiger Tumor dabei ist. In Universitätskliniken beträgt dieses Verhältnis in der Regel drei zu eins. Doch damit nicht genug. Inzwischen wurde es nämlich selbst einigen involvierten Spezialisten etwas mulmig zumute, wenn sie die „Erfolgszahlen“ des Hautkrebs-Screenings auf das bösartige Melanom (schwarzer Hautkrebs) kritisch betrachteten (Abb. 3).

malignes Melanom Häufigkeiten

Abb. 3: Anstieg der Häufigkeit von malignen Melanomen in der Bevölkerung der USA (Rate pro 100.000 Einwohner). Wie die Kurven ausweisen, beruht der Anstieg ausschließlich auf einer Zunahme der Frühformen, während die Spätformen und die Mortalität keinen korrespondierenden Anstieg aufweisen (nach Glusac 2011).

Der amerikanische Dermato-Pathologe EJ Glusac, der zu einer kleinen, auf die Haut spezialisierte Gruppe von Pathologen gehört, die also wissen, wovon sie reden, hat seine Bedenken in der renommierten Zeitschrift Journal of Cutaneous Patholology in der Form einer Frage geäußert: könnte es sein, dass wir beginnende Veränderungen der Haut als Hautkrebs bezeichnen, die noch gar kein Hautkrebs sind und auch nie werden?

Ihm war die in Abb. 3 eindrucksvoll dokumentierte Diskrepanz aufgefallen, dass in den vergangenen Jahren nur die Frühform des Krebses zugenommen hat, nicht jedoch die späten Stadien und die Todesfälle. Da es bislang keine wirkungsvolle Therapie gegen diese Art Krebs gibt, hätten konsequenterweise auch die weiter fortgeschrittenen Stadien und die Todesfälle zunehmen müssen, wenn es wirklich zu einem solch gewaltigen Anstieg an Melanomerkrankungen in der Bevölkerung gekommen wäre.

Welch eine Perspektive! Nicht nur wegen der für ein unnützes Screening und Operationen vergeudeten Gelder, sondern auch wegen des unsäglichen Leides, in das die Menschen gestürzt werden, die die (falsche) Diagnose eines bösartigen Tumors mitgeteilt bekommen. Eine ähnliche Diskussion bahnt sich derzeit übrigens auch bei den bösartigen Brusttumoren der Frau an (Mamma-Ca). Auch hier werden kompetente Stimmen laut, dass der Schaden des Mammografie-Screenings größer als der Nutzen sein könnte.

Die deutschen Dermatologen plagen diese Zweifel offensichtlich noch nicht. Auf ihrer Jahrestagung 2013 verkünden sie stolz einen 20-prozentigen Anstieg der erfassten bösartigen Tumoren im Vergleich zum Start des Screenings im Jahr 2008. Einen Vergleich mit Problemen beim Brustkrebs-Screening weisen sie als Verallgemeinerung zurück. Immerhin soll nun (fünf Jahre nach Beginn des Screenings!) mit Studien zu Kosten-Nutzen-Aspekten und zum prognostischen Gewinn auf lange Sicht begonnen werden.

Die Dosis macht das Gift

Ist die Sonne nun absolut harmlos und beliebig zu genießen? Beliebig sicherlich nicht, sondern wie alle guten Dinge in Maßen. Ein Vergleich mit der positiven Wirkung des Rotweins passt hierher: ein Schoppen zum Essen fördert nachweislich die Gesundheit, drei Flaschen am Tag hingegen die Leberzirrhose. Wer das ganze Jahr über wie ein Grottenolm oder U-Boot-Fahrer in geschlossenen Räumen lebt, der muss sich nicht wundern, wenn im Urlaub ein unbedarfter, ganztägiger Aufenthalt am Strand seiner Haut schadet. Nicht zuletzt unter Berücksichtigung der nachstehenden Ausführungen muss das Motto für den Umgang mit der Sonne also lauten: mäßig, aber regelmäßig, und Sonnenbrände sind zu vermeiden. Was für die große Sonne gilt, gilt genauso auch für die kleine Schwester im Solarium.

Das dicke Ende kommt wie immer hinten nach

Im Falle dieses Medienmärchens sind leider nicht der guten Dinge drei, sondern der schlechten Dinge, da es noch einen dritten, ganz wesentlichen negativen Aspekt der geschilderten Medienkampagnen gibt: die Haut ist nicht nur die Grenze unseres Körpers und ein Schutzorgan, sondern die Haut ist auch eine Drüse, die die Vorstufe eines Hormons herstellt: Vitamin D.

An anderer Stelle auf der Plattform symptome.ch ist schon ausführlich über die Bedeutung von Vitamin D für unsere Gesundheit berichtet worden, so dass hier keine Einzelheiten wiederholt werden müssen. Entscheidend ist jedoch das Zusammenspiel der ausgeprägten Wirkung von Vitamin D bei nahezu allen chronischen Krankheiten in Verbindung mit dem bevölkerungsweiten Mangel. Dieser Mangel wurde übrigens nicht von den Vitamin D- Herstellern erfunden, sondern von einer staatlichen Deutschen Institution dokumentiert.

Frau Hintzpeter vom Robert-Koch-Institut hat in zwei umfangreichen repräsentativen Bevölkerungsstudien bereits vor einigen Jahren nachgewiesen, dass lediglich unsere Kleinstkinder, die routinemäßig Vitamin D-Supplemente gegen die Rachitis erhalten, keinen Mangel aufweisen. Alle anderen Kinder und die Erwachsenen aller Altersgruppen zeigten insbesondere im Winter mehrheitlich einen Vitamin D-Mangel. Diese Ergebnisse wurden allerdings nicht wie die Zahlen der Schweinegrippe in der Bild-Zeitung veröffentlicht – wo sie wegen der Bedeutung für die Bevölkerung hingehört hätten – sondern in renommierten amerikanischen Fachzeitschriften! Wozu die deutsche Bevölkerung über so etwas informieren? Das könnte ja nach Konsequenzen rufen. Abb. 4 zeigt eigene Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2009 bei über 5.000 Personen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die mit den Ergebnissen des Robert Koch Institutes weitgehend identisch sind.

vitamin-d-spiegel

Abb. 4: Unzureichende Vitamin D-Spiegel bei über 5.000 Patienten aus dem Rhein-Main-Gebiet im Alter zwischen einem halben bis 95 Jahren. Lediglich die Kleinstkinder im ersten Lebensjahr haben einigermaßen regelrechte Werte dank der routinemäßig durchgeführten Vitamin D-Supplementation zur Vorbeugung gegen die Rachitis. Der rote Pfeil zeigt auf die untere Grenze des Referenzwertes von 30 ng/ml (Dissertation U. Lemke 2012).

Die Ursache für diese zunächst unwahrscheinlich erscheinende Mangelsituation ist schnell geklärt: unser Lebensstil. Wir halten uns überwiegend in Gebäuden und Fahrzeugen auf und wenn es die Freizeit erlaubt, dass wir einmal im Freien sind, wird reichlich Sonnencreme aufgelegt, um einen Sonnenbrand zu verhindern. Wie bereits ausgeführt, macht der Sonnenblocker seinem Namen alle Ehre und blockiert die UV-Strahlung und damit die Vitamin D-Bildung zu fast 100%. Zudem verschwindet bei Übergewichtigen das Vitamin D im Fettgewebe, sodass sich das Risiko eines Mangels verdoppelt. Ein weltweiter Vitamin D-Mangel in allen industrialisierten Länder ist die Folge.

Über die bereits bekannten Auswirkungen von Vitamin D auf die Entwicklung der chronischen Krankheiten hinaus erhebt sich übrigens die bange Frage, was in einem kindlichen Körper wohl passiert, wenn er praktisch während der gesamten Wachstumsphase von einem Vitamin D-Mangel betroffen ist. Die Zukunft wird es zeigen.

Damit genug von dieser Gruselgeschichte. Da die geschilderten Fakten wissenschaftlich dokumentiert und inzwischen hinreichend bekannt sind, ohne dass das Märchen aus den Medien verschwindet, mag sich der geschätzte Leser sein eigenes Urteil über die Motive der Beteiligten bilden.

Bücher

Buch1-Vitamin-DSpitz, Jörg (2009): Vitamin D. Das Sonnenhormon für unsere Gesundheit und der Schlüssel zur Prävention. 2., erw. Schlangenbad: Ges. für Medizinische Information und Prävention. Das Buch kann über den Buchhandel bezogen werden oder direkt über die gemeinnützige Stiftung des Autors: info@dsgip.de. Der Reinerlös fließt dann der Stiftung zu.

Buch2-ohne-sonne-kein-lebenSpitz, Jörg (2012): Ohne Sonne kein Leben – Die Bedeutung des Sonnenlichts und des „Sonnenhormons“ Vitamin D für unsere Gesundheit. Schlangenbad: Ges. für Medizinische Information und Prävention (derzeit noch nicht im Handel, aber über den Autor und seine Stiftung bereits beziehbar: info@dsgip.de).

Quellenverzeichnis

Bleyer, Archie; Welch, H. Gilbert (2012): Effect of Three Decades of Screening Mammography on Breast-Cancer Incidence. In: N Engl J Med 367 (21), S. 1998–2005.
Glusac, Earl J. (2011): The melanoma ‘epidemic’, a dermatopathologist’s perspective. In: J Cutan Pathol 38 (3), S. 264–267.
Gøtzsche, Peter C.; Jørgensen, Karsten Juhl; Zahl, Per-Henrik; Mæhlen, Jan (2012): Why mammography screening has not lived up to expectations from the randomised trials. In: Cancer Causes Control 23 (1), S. 15–21.
Hintzpeter, B.; Mensink, G. B. M.; Thierfelder, W.; Müller, M. J.; Scheidt-Nave, C. (2007): Vitamin D status and health correlates among German adults. In: Eur J Clin Nutr 62 (9), S. 1079–1089.
Hintzpeter, Birte; Scheidt-Nave, Christa; Müller, Manfred J.; Schenk, Liane; Mensink, Gert B. M. (2008): Higher prevalence of vitamin D deficiency is associated with immigrant background among children and adolescents in Germany. In: J. Nutr 138 (8), S. 1482–1490.
Holick, Michael F; Jenkins, Mark (2005): Schützendes Sonnenlicht. Die heilsamen Kräfte der Sonne. Stuttgart: Haug.
Moan J, Dahlback A (1992): The relationship between skin cancers, solar radiation and ozone depletion. In: British journal of cancer 65 (6), S. 916–921.
Reichrath, Jörg Bodo Lehmann Jörg Spitz (Hg.) (2012): Vitamin D Update 2012. Von der Rachitisprophylaxe zur allgemeinen Gesundheitsvorsorge. München-Deisenhofen: Dustri-Verl. Feistle.
Sorenson M (2006): S O L A R P O W E R for Optimal Health! Sunlight and vitamin D may save your health and your life! Hg. v. Sorenson M.

 

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Prof. Dr. Jörg Spitz
Autor
Prof. Dr. Jörg Spitz

Institut für medizinische Information und Prävention

Deutsche Stiftung für Gesundheits-Information und Prävention

Krauskopfallee 27,
D 65399 Schlangenbad,
Tel: 06129 5029986
E-Mail: info@mip-spitz.de
Internet: www.mip-spitz.de / www.dsgip.de

Auf das Studium der Humanmedizin und der Ausbildung zum Facharzt für Nuklearmedizin folgte die Tätigkeit als Chefarzt der Nuklearmedizin am Städtischen Klinikum Wiesbaden mit Habilitation zum Professor für Nuklearmedizin an der Universität Mainz.

Ab 2004 Weiterbildung zum Ernährungsmediziner (bfd) und Präventionsmediziner (DAPM) als zusätzliche Basis für die Gründung und den Betrieb des „Instituts für medizinische Information und Prävention“ im Jahr 2005 und die gemeinnützige „Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation und Prävention“ (www.dsgip.de) im Jahr 2008.

Die wissenschaftliche Arbeit führte zu einem ganzheitlichen Präventionskonzept mit konkreten Maßnahmen zur Umsetzung in der Praxis – für Einzelpersonen wie auch im Rahmen von Großprojekten zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Hinzu kommen Fortbildungsveranstaltungen für Laien und medizinisches Fachpersonal.

Ein aktueller Themenschwerpunkt ist die neu entdeckte, umfassende Bedeutung des Sonnenhormons Vitamin D. Hierzu wurden unter der Federführung der Stiftung mehrere Bücher herausgegeben und im Jahr 2011 und 2013 zwei bundesweite Vitamin D-Konferenzen in der Charité in Berlin veranstaltet.

Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Gesellschaften:
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin, American Society for Nuclear Medicine
Deutsche Gesellschaft für Osteologie, International Society for Fluoride Research
European Society for Clinical Nutrition and Metabolism, American Society for Nutrition, International Society for the Study of Fatty Acids and Lipids

Kommentare

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Anonymous

endlich wird mal laut und deutlich erklärt, was ich schon seit vielen jahren vermute – und was sich bei mir eher zwangsläufig bewährt hat.
meine sehr helle empfindliche haut mag nämlich keine sonnencremes, deshalb hab ich es seinlassen und mich sozusagen ungeschützt der sonne ausgesetzt mit mehr oder weniger regelmäßigen leichten sonnenbränden.
wenn es stimmen würde, daß man davon hautkrebs bekommt, dann hätt ich den schon vor 30 jahren haben müssen.
ich kanns aus eigener erfahrung bestätigen: die hautkrebsstory ist ein märchen :-)

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Anonymous

Richtig guter Text, genau so ist es!!! Alles super auf den Punkt gebracht, vielen Dank Prof. Dr. Jörg Spitz! :)

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Anonymous

Verzeihung, aber im Endeffekt wird hier mit viel Tamtam und statistischem Schmuckwerk erklärt, was jeder halbwegs normal denkende Mensch wissen sollte… oder weiß….

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Anonymous

Guter, umfänglicher und informativer Text.
Vielen Dank dafür und weiter so!

Zum Tamtam vom Text von Anonymus;
leider Wissen dies viele Menschen nicht und lassen sich noch weiter von
Lügen durchs Leben leiten…
Viele sind sich einfach der umfassenden Manipulationen nicht bewusst.
Ich sehe dies täglich mit Gesprächen von Leuten.

Liebe Grüsse
Angeni

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Anonymous

Angst und Panikmachen vor der Sonne – die Industrie muss ja ihre Sonnenschutzcremes gut verkaufen. Da ich davon Ausschlag bekomme, lasse ich die schon seit Jahren weg. Sonnenbaden tut der Seele und dem Organismus gut, das wissen schon unsere Haustiere, die sich auch für kurze Zeit die Sonne auf den Pelz scheinen lassen. Dass es die Dosis macht, zwischen gesund und schädlich, sollte eigentlich jeder wissen. Ein Sonnenbrand muss nicht sein, wenn man dosiert die Sonne geniest und sich um das Gerede um Hautkrebs und schädlicher Strahlung nicht kümmert.

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Anonymous

Ich benutze schon seit ein paar Jahren keine Sonnencreme mehr. Aleo Vera Gel 99,9% nehme ich anstelle von Sonnencreme. Aloe Vera Gel ist ein straffendes, regenerierendes, porenreinigendes und feuchtigkeitspendendes Hautpflegemittel, wirkt entzündungshemmende und hilft bei Akne, Schuppenflechte, Ekzemen, Neurodermitis, Sonnenbrand, Verbrennungen, Pilzerkrankungen und Hämorrhoiden.

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Anonymous

Ich wende die Othomolekulare Medizin in sehr hohen Dosen schon knapp 30 Jahre an mir an, „man wird einfach nicht mehr krank“, sehr gut klärt vom Internisten Strunz auch das 1a Buch „Das Geheimnis der Gesundheit“ über die Märchen der DGE und vieler, die an Krankheiten Mrd „verdienen“ auf, es erschien 2010!!!
Hörte leider auch etwas auf die Halbgötter, „die alle auch nur mit Wasser kochen“, dachte bin gut mit 1200 I.E. D3 tgl., kam damit und noch tgl. Seefisch in einer Form, jeder Woche mindestens 250g Wildlachs, neben Lebertran das fast einzige Lebensmittel mit einigermassen Vit.D-Gehalt, im März 2012 gerade auf einen 25 OH-Vit.D-Wert von 14,7 ng/ml, ein absoluter Mangel, nahm 10 000 I.E. D3 tgl. und war noch oft bis auf die Turnhose in der Sonne, im Nov. 2012 schaffte ich gerade 37,6, erhöhte auf 16 000 I.E. D3 tgl. und kam im März 2013 auf 71,8, was ich mindestens anstrebte.
32-100 ng/ml 25 OH sind nach Spitz die regelrechte Versorgung. Erst ab 150 wird D3 langsam toxisch, d.h. bis ca. 140 ist es nach meiner Überzeugung die anzustrebende Orthomolekular Medizindosis, wer z.B. gefährliche Bakterien und Viren abtöten will.
Man muss natürlich messen, nur den 25 OH-Wert, auch den Ca-Wert
Nach Prof. Spitz, s. sein 1a Buch „Superhormon Vit. D -So aktivieren Sie Ihren Schutzschild gegen chron. Erkrankungen“ werden u.a. in jeder der 70 Bill. Körperzellen körpereigene AB gebildet, die hocheffektiv und NW-frei diese o.g. Erreger abtöten, Cathelidin ist das bekanntestes dieser AB. Ich hatte garantiert das Spätstadium der Lymeborreliose, p100 Banden sind u.a. der Nachweis, Gelenkschmerzen weg mit noch u.a. z.Z. 12g Omega-3, das hatte ich auch unterschätzt in der richtigen Dosis.
Der Druck fällt ideal mit sehr hohen Dosen D3 und Omega-3, konnte mich aus dem Betablocker herausschleichen. Das Blut wird so fliessfähig wie Wasser, lediglich Nasenbluten bekommt man wie die Eskimos ab und zu, schlecht, denken sie anders herum, bei den Eskimos sind Infarkte aller Art, Rheuma u.ä. quasi unbekannt und mit ab und zu einer Vit.K ist es kein Problem.

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Anonymous

Interessant was die Statistiken über Hautkrebs und Sonnencreme angeht. Der Vitamin D Abschnitt enthält jedoch einige Schwächen:

– Der Autor zitiert sich selbst und sein Buch. Wünschenswert wäre hier eine neutrale Berichterstattung
– Es fehlt ein Zitat auf Die IOM Studie von 2010, grösste Untersuchung über Vitamin des letzten Jahrzehnts (http://www.iom.edu/Reports/2010/Dietary-Reference-Intakes-for-Calcium-and-Vitamin-D.aspx).
– Der “Referenzwert” mit 30 ng/ml Vitamin D wird durch ein Zitat auf eine Dissertation . Warum nicht die Originalquellen zitieren? Vor allem fehlt der Hinweis, dass dieser hohe Wert keineswegs zweifelsfrei festgestellt wurde. Es kommt in lebenden Populationen kaum vor, wie der Autor durch die gezeigte Statistik selbst belegt (andere Studien zeigen ähnliche Daten, Mittelwerte über Vitamin D liegen meistens um die 20 ng/ml).

In Prinzip bringt der Autor die Holick “Vitamin D Mangel Hypothese” wieder an Tageslicht, obwohl es mittlerweile etliche Studien und Datenmaterial gibt die sie in Frage stellen. Zumindest eine Diskussion oder Hinweis auf die Kontroverse wäre hilfreich. In der vorliegenden Form bekommt der Leser den Eindruck, das wäre der Stand der Forschung, wobei er nur die Meinung einiger Autoren wiederholt.

In Zusammenhang empfehle ich die Lektüre des Kapitel über Vitamin D von David Agus (“Leben ohne Krankheit”) wo der Autor sehr gut auf die Vitamin D Hype eingeht.

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    Anonymous

    30 ng / ml ist keineswegs ein zu hoher Wert, 32-100 ng/ml ist nach Spitz die regelrechte Versorgung.
    Ich strebe ca. 80 dauerhaft an, dann ergeben sich extrem viele pos. NW.

    Nach Strunz haben 70% nach Spitz gar 90% in D einen Vit.D-Mangel und das trotz der kostenlosen Bildung mit der Sonne.
    Je höher der Lichtschutzfaktor, desto weniger Vit. D wird in der Haut gebildet !!!
    Auf Werte von ca. 90 ng/ml 25 OH kommen vermutlich nur wenige Bademeister bei uns, D3-Tab sind zum Glück nicht teuer, einen winzigen Vorteil hat die EU, in UK bekommt man 5000 I.E. Vitamin D3 sehr günstig und zollfrei.

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    Die Empfehlungen aus der IOM Studie scheinen mir mit 600-800 I.E. zu niedrig. Ich halte 2000 I.E. für sinnvoll. Warum behaupte ich das? Für mich ist Gesundheit nicht die Abwesenheit von Krankheit. Nur weil bei einem bestimmten Level bestimmte Krankeiten geringer werden, ist dieser Wert noch lange nicht optimal. Für mich scheint der Spiegel optimal zu sein, der bei heut noch lebenden Naturvölkern gemessen wird. Zitat aus Wikipedia: “Bei den noch ursprünglich lebenden Massai und Hadza wurde ein mittlerer 25(OH)Vitamin-D3-​Spiegel von 46 ng/ml gemessen.” Mein Spiegel habe ich öfter messen lassen und er korrelierte mit den schlechten Werte, die oben im Artikel angeführt werden. Mit 4000 I.E. pro Tag kam ich nach einem Jahr auf etwa 90 ng/ml. Das war etwas viel. Dann hab’ ich reduziert auf 2000 I.E. pro Tag. Nun bin ich bei etwa 50 ng/ml im März. Der Wert scheint mir doch viel vernünftiger als etwa 30ng/ml, die ich mit einer Zufuhr von 600 I.E. erreichen würde, wie in der IO-Studie empfohlen (ich wiege ca. 70kg und bin dünn, habe aber auch festgestellt, dass Personen mit mehr Fett beim gleichem Gewicht eine höhere Zufuhr benötigen, um auf den gleichen Wert zu kommen). Ich kann nur empfehlen, z. B. im März, wenn der Spiegel niedrig ist, eine 25(OH)Vitamin-D3 Messung durchführen zu lassen, dann nach genau einem Jahr und einer Einnahme von 2000 I. E. täglich diese Messung zu wiederholen und des Spiel ggf. nochmal nach einem Jahr durchzuführen, um den gewünschten Wert gezielt zu erreichen. Das sollte einem eine lebenslang guter Vitamin-D-Spiegel wert sein.

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Anonymous

Ebenfalls ein natürlicher Sonnenschutz ist 100 % reines Kokosnussöl das 20% der UV-Strahlen abblockt. Kokosöl hat einen sehr angenehmen Geruch und verleiht der Haut einen wunderschönen Glanz. Es ist ausserdem ein sehr gutes Hautpflegemittel und es verstopft die Poren nicht, wie das bei manchen anderen Hautpflegeprodukten der Fall ist.
Natürliches 100 % Kokosöl hat mehr als 50 Prozent Laurinsäure, die auf Zecken, aber auch auf andere Lästlinge abstoßend wirkt.

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Anonymous

Abgesehen davon gehören die viel umworbenen Sonnencremes alle auf den Sondermüll. Mich würde nicht wundern, wenn durch diese chem. Inhaltsstoffe und mit Hilfe der Sonneneinstrahlung erst recht Hautkrebs entsteht.

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Anonymous

Ich habe in Münster/Westfalen in der Radiologie über die Therapie des malignen Melanoms im Bereich des Kopfes und des Halses promoviert. Besondere Berücksichtigung erfuhr dort, das m.M. mit Schleimhautlokalisation. Ein derartiger Entstehungsort durch Sonnenlichtexposition wäre nur denkbar, wenn jemand stets mit stark nach hinten überstrecktem Kopf und weit geöffnetem Mund in Richtung Sonne durch die Gegend läuft. (Allerdings auch nur im Bereich der Mundhöhle!)
Angesichts der Verkaufsstrategien der Kosmetikindustrie, ist man vor lauter Staunen nicht nur sprachlos es bleibt einem buchstäblich der Mund offen stehen!

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Anonymous

es ist schön hu lesen dass es immer mehr werden, die den wahren grund erkennen, das volk als melkkuh für einige wenige die ohne skrupel sind !! weiter so !! bach to the roots

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Gruss, Marcel

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Nun bin ich mittlerweile über siebzig Jahre alt, und habe noch nie Sonnencreme oder anderen Schnickschnack benutzt. Und obwohl ich mich viel in der Sonne aufhalte, wenn sie denn mal scheint: kein Hautkrebs lies sich bisher sehen.
Danke für den Artikel, den hoffentliche viele Sonnenanbeter lesen.

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Normalerweise kann ich Stunden in der Sonne sein auch ohne Creme. Scheue die Chemie auch im Essen (so gut es geht).

Tatsächlich ist es mir aber schon 2x passiert, dass ich nur 5 Min in der Sonne war und rot wie ein Krebs.
Ich stelle mir da eine junge Haut vor oder sogar Babyhaut. Die muss in solchen Situationen ja förmlich gekocht werden…

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Der Artikel ist super und kommt genau zur richtigen Jahreszeit. Im Prinzip bestätigt er meine Zweifel und Gedanken zu dem Thema, Aber “die Masse der Leute” lässt sich Angst machen und ist so autoritätshörig, dass es keinen Sinn macht, sie mit Argumenten überzeugen zu wollen….
Ich bin jedenfalls sehr froh über “Symptome.ch” und dieser Beitrag geht heute noch auf Reisen!
BITTE weiter so!!!

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Sehr guter Artikel, vielen Dank dafür.

Hier noch ein kleiner Nachtrag. In Sonnecremes ist unter anderem auch Aluminium enthalten.

Ein Auszug aus dem Buch “Die Akte Aluminium”

Vor 100 Jahren wusste kaum jemand etwas mit dem häufigsten Metall der Erdkruste anzufangen. Heute ist Aluminium allgegenwärtig. Besonders beliebt sind bioaktive Aluminium-Verbindungen in der Kosmetik-Industrie: In Sonnencreme fördert Aluminium die gleichmäßige Verteilung. In Deos reagiert es mit den Zellen der Haut, so dass sie nicht mehr schwitzen können. Medikamente gegen Sodbrennen enthalten oft regelrechte Überdosen an Aluminium. In zwei Drittel aller Impfstoffe ist Aluminium als Wirkverstärker enthalten. Viele Wasserwerke verwenden Alu-Verbindungen zum Klären und liefern das Trinkwasser dann – mit unvermeidlichen Alu-Rückständen – in die Haushalte.

Im totalen Widerspruch zu dieser sorglosen Anwendung in den sensibelsten Lebensbereichen stehen die aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft:

Brustkrebs wird am häufigsten neben den Achseln diagnostiziert: dort wo aluminiumhaltige Deos aufgetragen werden
Aluminium erzeugt im Tierversuch Demenz und gilt als möglicher Auslöser der Alzheimer-Krankheit beim Menschen
Aluminium manipuliert das Immunsystem und kann es in eine allergische oder autoaggressive Richtung kippen

Mein Fazit: Ja, SONNENCREME kann Krebs verursachen

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Ja, zur natürlichen Sonne mit all dem Guten, das sie bewirkt, wie Vitamin D und Nein zu den Sonnenschutzmitteln und Nein dem “Screening” gegenüber. Danke fürs Erwähnen der Mammografie, die mehr schadet als nützt. Guter Artikel, Danke!

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    Ich finde den Artikel auch sehr gut und hilfreich für alle, die immer noch glauben, der Sonnenschutz ist notwendig. Natürlich muss man hier im gleichen Atemzug auch sagen, dass man sich LANGSAM and die Sonne gewöhnen muss. Das ist in unserer Zeit sehr schwierig. Da sitzt man im Büro oder sonstwo in geschlossenen Räumen, am Wochenende hat man dann keine Zeit, weil ja so viel andere Dinge auch gemacht werden wollen oder es regnet. Und dann kommt der Urlaub, man ist noch nie in der Sonne gewesen – und ab geht es in die Sonne und das zu einer Zeit, in der Sonne am höchsten steht!. Wenn man es so macht, dann bekommt man mit Sicherheit einen Sonnenbrand. Und der ist ja bekanntlich mit verantwortlich für späteren Hautkrebs.

    Ich habe viele Jahre als Bio-Gemüsebauer gelebt und war somit von Winter an in der Sonne. Und so bald es warm genug war, habe ich Arme und Beine und oft auch den Oberkörper der Sonne direkt ausgesetzt. Meine Frau und ich wurden dadurch langsam braun, hatten schon seit vielen Jahren keinen Sonnenbrand mehr und unsere Haut hat auch nicht gelitten. Meine Frau hat mit nun 75 Jahren immer noch eine zarte Haut wie eine 40-Jährige. Falten im Gesicht zwar, aber nicht übertrieben und dem Alter gemäß. Dass die Sonne der Haut nicht schadet, haben wir in unserem 75-jährigen Leben nun wohl ziemlich klar bewiesen. Zudem leben wir in Neuseeland, das ist die Sonneneinstrahlung 40% mehr als in Deutschland.

    Danke für den wirklich guten Artikel. Es ist höchste Zeit, dass einmal mit den Märchen, den die Pharmaindustrie verbreitet, aufgeräumt wird. Hoffentlich lesen ihn viele Menschen. Ich habe den Link an meine Enkelkinder weitergegeben. Es können gar nicht genug Leute diese Botschaft lesen und wieder weiter geben!
    Liebe Grüße aus Neuseeland

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Sonnenschutz verwende ich lediglich an den ersten intensiven Sonnentagen des Jahres. Über die Wintermonate bin ich ein – bis zweimal im Monat etwa 10 Minuten im Solarium. Leichte aber auch manchmal heftige Sonnenbrände habe ich jedes Jahr seit meiner Kindheit – und ich lebe doch schon seit 55 Jahren. Im Gegensatz dazu hatte ein Freund der sich penibel mit Ölen und Cremen gegen sie Sonne schützt im letzten Herbst eine OP zur Entfernung eines weißen Tumors auf der Stirne.
Wenn tatsächlich die Sonne für todbringenden Hautkrebs verantwortlich wäre, dürfte es keine Bauern, Feld- und Bauarbeiter geben, denn die wären längst ausgestorben. Sollte ich dennoch falsch liegen mit meiner Einstellung – nun ja; das Leben ist halt tödlich…

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..dem stimme ich zu, plusko. Das Leben ist auch lebenswert. Ich kann mich nicht erinnern, je Sonnencreme benutzt zu haben. Eines der überflüßigen Dinge auf dieser Welt. Ein Kopfschutz und ein T-Shirt tuns auch. Und wenn es schon brennt, dann habe ich Delgesic mit einer Basiscreme vermengt und aufgetragen (mach ich aber nicht mehr, da es ja, wie oben erwähnt, Aleo Vera gibt). Rückblickend auf die vergangenen revolutionären Jahrzehnte, stelle ich fest, dass wir uns im evolutionären Stadium eines Kleinkindes befinden, das alles was es findet neugierig erforscht und zerlegt um sich dann wieder einem neuen Objekt zuzuwenden. Unser Wissenschaftsglaube hat uns von unserer inneren eigenen Wahrheit entfernt und macht uns krank. Der Mensch steht, wie der Zauberlehrling, vor seiner Schöpfung und erinnert mich an das Sprichwort “Der Mensch denkt und Gott (Schöpfung) lenkt”, dem füge ich noch hinzu “…der Mensch macht und Gott lacht”
LG. Lolalola

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Es gibt Orchideen, gibt aber auch die Sonnenblumen

Meine Freundin mit Ende 40 sieht mindestens 15 Jahre jünger aus. Ihr Geheimnis, lebenslange Sonnenabstinenz durch den Sonnenblocker und Kleidung. Vitamin D Mangel scheint ihr nichts auszumachen. Sie geht gesund und munter durch das Leben, mit dicker Sonnenbrille und Münze. Draußen hält sie sich immer im Schatten auf, im Gegensatz zur mir. Ich habe lebenslang versucht meistens ungeschützt jeden Sonnenschein zu bekommen, den ich kriegen kann. Trotzdem befinde ich mich in einem jämmerlichen Zustand mit vielen diffusen Krankheiten und … jetzt leider auch noch mit den Falten, deren Herkunft mit dem Sonnengenuss zusammenhängt.

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Das kann ich gut verstehen, da UV Strahlung eine von den Hauptursachen der Hautalterung darstellt. Mein Physikunterricht liegt einige Jahrzehnten zurück, aber UV Strahlung liegt genau in den Bereich wo die übertragene Energie (wir erinnern uns, die Energie ist Proportional zur Frequenz) ausreicht, um Chemische Bindungen zu zerstören. Die Problematik der Sonne lässt sich also nicht nur mit Biologie und Vitamin D verstehen.

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Hallo,

ich habe Krebs, Brustkrebs um genau zu sein und habe meinen diesjährigen Sommerurlaub in der Karibik verbracht. Mich kaum mit Sonnenschutz eingecremt, weil dieser, je höher der Faktor, die Bildung von Vitamin D3 verhindern soll. Ich habe die Sonne genossen, aber auch nicht übertrieben. Die Sonne und vor allem das dadurch gebildete Vitaim D im Körper können krebshemmend sein.
Ich weiß mittlerweile, dass der vielzitierte Hautkrebs nicht von der Sonne kommt. Letztens sah ich eine Reportage, in der eine Studie genannt wurde, bei der Arbeiter unter Tage und solche, die an der Sonne arbeiten untersucht wurden. Die, die unter der Erde schafften, hatten öfter Hautkrebs als die anderem.
Ich genieße die Sonne wo ich nur kann und das immer ohne Sonnenschutz. Man muss eben die Grenzen kennen und nicht übertreiben.
Schon Julius Hackethal schrieb, dass die Sonne sehr nützlich für uns ist und Krankheiten vorbeugen hilft!
Und nur die Sonnenblockercreme-industrie spricht von schädigender Wirkung der Strahlen.
Wir brauchen die Sonne!!!! Nur sollte man nicht übertreiben….
L.G. anomar

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Also ich bin ja an einer schweren Lichtallergie durch Vergiftung erkrankt.Aber seit dem ich meine Schlacken entgiftet habe , geht es mir besser und ich vertrage die Sonne wieder ganz normal . Es liegt nicht an der Sonne, das so viele Menschen krank sind , es liegt an ihnen selbst, weil sie ihren Körper nicht reinigen.
Jesus hat einmal gesagt ” Reinigt euren Tempel ” er meint damit das Haus in dem wir wohnen .

Liebe Grüße

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Ebenfalls ein natürlicher Sonnenschutz ist 100 % reines Kokosnussöl das 20% der UV-Strahlen abblockt. Kokosöl hat einen sehr angenehmen Geruch und verleiht der Haut einen wunderschönen Glanz. Es ist ausserdem ein sehr http://www.verdunkelungsrollo-check.de gutes Hautpflegemittel und es verstopft die Poren nicht, wie das bei manchen anderen Hautpflegeprodukten der Fall ist.
Natürliches 100 % Kokosöl hat mehr als 50 Prozent Laurinsäure, die auf Zecken, aber auch auf andere Lästlinge abstoßend wirkt.

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Im Kindergarten wird verlangt, dass eine Sonnenschutzcreme für das Kind an der Garderobe steht. Dann wird immer gesagt, man soll das Kind schon vor dem Kindergarten eincremen, da sie immer nur nachcremen können.
Ich habe keinem verraten, dass ich mein Kind morgens nie eingecremt habe, das gelegentliche Nachgecremen hat anscheinend auch ausgereicht. Ich fand das Gelände hatte genug Schatten. Außerdem rennen die Kinder herum und verharren selten lange an einer Stelle. Auch habe ich bei meinem Kind nach dem Kindergarten nicht einen Hauch von Rötung entdeckt, somit sah ich keinen Sinn in frühmorgentlichen Eincremen.
Allerdings wenn frau mit Kind dann schwimmen geht, kann man sich dem Gecreme nicht entziehen. Alle cremen fleißig – aber beim Schwimmen geht ja eh alles wieder ab.
Ich denke in bestimmten Situationen ist die Creme sinnvoll: wenn die Kinder lange am Strand ohne Schatten spielen und nur die Badehose anhaben.

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Was man nicht unterschätzen darf ist die Sonneneinstrahlung in den Bergen beim Skifahren.
Aber auch hier wenn man sich an die normalen Regeln hält sollte auch kein grosses Problem entstehen.
Mit den Augen muss man da sicher mehr Vorsicht wahlten lassen !

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Ja, ja, die Lobby! Es bedarf nur eines guten, einfachen und einprägsamen Slogan und die Werbeindustrie kann das wunderbar verpacken. Und schon kauft der Kunde vermeintlich tolle Produkte. Bei der Zwangsjodierung hat das auch geklappt.

Wo findet man heutzutage noch wirklich unabhängige, nicht von z.B. Pharmafirmen verdeckt gesponserte Berichterstattung???

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