- Beitritt
- 28.06.21
- Beiträge
- 1.709
Ad. "sich was vorlügen" hole ich nochmal die
„Counterclockwise Study“ (auf Deutsch oft „Gegen-den-Uhrzeigersinn-Studie“)
raus.
(wie man an der Formatierung unschwer erkennt von ChatGpt zusammengefasst).
Durchgeführt wurde sie von der Harvard-Psychologin Ellen Langer im Jahr 1979.
Kurz erklärt:
Eine Gruppe älterer Männer lebte eine Woche lang in einer Umgebung, die komplett auf das Jahr 1959 zurückgebaut war – inklusive Möbel, Musik, Gesprächsthemen usw. Sie sollten so tun, als wären sie tatsächlich wieder in diesem Jahr.
Ergebnis: Viele körperliche und geistige Funktionen verbesserten sich messbar (Beweglichkeit, Gedächtnis, sogar Sehkraft).
Die Studie zeigte, dass allein die mentale Rückversetzung in eine frühere Lebensphase messbare körperliche Effekte haben kann.
Wahrnehmung und Identität wirken direkt auf Biologie.
Nach nur einer Woche wurden u. a. beobachtet:
Der Körper reagierte, als wäre er tatsächlich „jünger“.
Einige Teilnehmer zeigten:
Alterungsprozesse scheinen teilweise reversibel oder beeinflussbar zu sein.
Gedächtnis, Aufmerksamkeit und geistige Klarheit verbesserten sich.
Die Männer wirkten mental „wacher“ und präsenter.
Die Studie legt nahe:
Altersbilder können wie ein „Programm“ wirken.
Die Teilnehmer wurden nicht „betreut“, sondern sollten aktiv handeln (z. B. selbst tragen, selbst entscheiden).
Das fördert:
Das komplette Setting (Musik, Gespräche, Medien aus 1959) wirkte wie ein Trigger.
Unser Umfeld beeinflusst massiv, welche Version von uns aktiviert wird.
Wenn sich der Geist verändert, kann der Körper folgen.
***
Wer sich schwer tut mit "so tun als ob", "Affirmirmationen, die einem gelogen vorkommen" --> ins "method acting reinschauen. Bzw. einfach "so tun als würde man in einem Theaterstück (oder Film) mitspielen". In der Form "rutscht es leichter".
Wie schon geschrieben - man selbst muss es ja nicht glauben. Aber "der Filter im Hintergrund" MUSS es eingespielt bekommen.
Wenn nur 7 Tage schon so profunde Ergebnisse geliefert haben, wie genial ist das Ergebnis, wenn man es fix in sein Leben einbaut?!
Spannend bei der Studie fand ich, dass es das Wissen über Zellregenerationsraten ect. völlig aushebelt. (imho wieder ein Hinweis auf "Shift" statt "Biochemie")
Für jene, die tiefer eintauchen wollen, gibt es auch Studien die uA zeigen dass zB Schauspieler, die über längere Phasen "eine böse Rolle" haben (oder eine Rolle in der sie den Sterbenskranken spielten etc.) (Theater, Abend für Abend) eben das "gespielte" in ihr Leben gezogen haben (quasi parallel zum gespielten Stück).
raus.
(wie man an der Formatierung unschwer erkennt von ChatGpt zusammengefasst).
Durchgeführt wurde sie von der Harvard-Psychologin Ellen Langer im Jahr 1979.
Kurz erklärt:
Eine Gruppe älterer Männer lebte eine Woche lang in einer Umgebung, die komplett auf das Jahr 1959 zurückgebaut war – inklusive Möbel, Musik, Gesprächsthemen usw. Sie sollten so tun, als wären sie tatsächlich wieder in diesem Jahr.
- bessere Beweglichkeit
- stärkere Griffkraft
- verbesserte Körperhaltung
- verbesserte Sehkraft
- feinere Wahrnehmung
- Nicht nur das biologische Alter zählt
- Sondern auch, wie alt wir uns fühlen und verhalten
- Selbstwirksamkeit
- Energie
- Lebendigkeit
***
Wer sich schwer tut mit "so tun als ob", "Affirmirmationen, die einem gelogen vorkommen" --> ins "method acting reinschauen. Bzw. einfach "so tun als würde man in einem Theaterstück (oder Film) mitspielen". In der Form "rutscht es leichter".
Wie schon geschrieben - man selbst muss es ja nicht glauben. Aber "der Filter im Hintergrund" MUSS es eingespielt bekommen.
Wenn nur 7 Tage schon so profunde Ergebnisse geliefert haben, wie genial ist das Ergebnis, wenn man es fix in sein Leben einbaut?!
Spannend bei der Studie fand ich, dass es das Wissen über Zellregenerationsraten ect. völlig aushebelt. (imho wieder ein Hinweis auf "Shift" statt "Biochemie")
Für jene, die tiefer eintauchen wollen, gibt es auch Studien die uA zeigen dass zB Schauspieler, die über längere Phasen "eine böse Rolle" haben (oder eine Rolle in der sie den Sterbenskranken spielten etc.) (Theater, Abend für Abend) eben das "gespielte" in ihr Leben gezogen haben (quasi parallel zum gespielten Stück).