WM-Rechte werden vom Gebührenzahler mit übernommen. Gut so?

Themenstarter
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Mit den Gebühren der Hörer und Fernseher werden u.a. die Rechte an Fußballübertragungen bezahlt. Die Bedingungen, unter denen diese Events vorbereitet werden, sind für die Arbeiter vor allem alles andere als gut.
Mir ist auch nicht wohl dabei, für die Übertragungsrechte von FUßballspielen mit zu bezahlen. Deshalb habe ich hier mit unterschrieben.

...
DIE ZEIT schreibt weiter: „Und hier beginnt auch die Verantwortung jedes einzelnen Fußballfans. Bislang hat er sich damit trösten können, dass die Machenschaften der FIFA das Spiel selbst und die Freude daran nicht beeinträchtigten. Doch inzwischen sterben auf den Stadion-Baustellen hunderte Arbeiter, und unter der Sonne Katars werden selbst die abgebrühtesten Profis nicht mehr laufen können wie gewöhnlich. … Verlangt etwas für eure TV-Gebühren! Noch ist das Spiel nicht verloren!"

Mit dieser Petition fordere ich als Gebührenzahler die Öffentlich-Rechtlichen dazu auf, vom Kauf der WM-Rechte zurück zu treten, solange die FIFA ihre WM-Verträge nicht massiv verbessert.

So fordert die Organisation Solidar Suisse:

"Für künftige Weltmeisterschaften fordern wir die Fifa auf, eine Nachhaltigkeitsklausel in die Verträge aufzunehmen. Sie soll insbesondere folgende Punkte beinhalten:

+ Wahrung der Menschenrechte (keine Vertreibungen, keine Menschenrechtsverletzungen)

+ Festlegung von Mindeststandards bei den Arbeitsbedingungen (Baustellen, StrassenhändlerInnen)

(keine Verkaufseinschränkungen, faire Löhne, Berücksichtigung der Kernnormen der internationalen Arbeitsorganisation wie Verbot von Zwangsarbeit, Diskriminierung und Kinderarbeit sowie Wahrung der Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit)

+ Keine Steuerbefreiung für die Fifa und ihre Sponsoren im Austragungsland

+ Keine Sondergesetze für die Fifa wie z. B. Streikverbot vor einer WM

+ Festlegung von ökologischen Kriterien für die Austragungsstätten"

Das klingt für mich selbstverständlich. Ist es aber nicht. Ich weiß, ich allein kann nicht viel ändern. Aber wenn hier 100.000 Menschen unterschreiben, dann müssen ARD & ZDF sich bewegen. Bitte macht mit und: Viel Spaß bei der WM ; )
...
https://blu182.mail.live.com/ol/Mail.mvc?n=2121425022#tid=cmTBsCrrHy4xGcKgAiZMHWIg2&fid=fltrash

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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Wuhu,
das Ganze
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+ Wahrung der Menschenrechte (keine Vertreibungen, keine Menschenrechtsverletzungen)
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ist ja noch viel schlimmer, als man es sich vorstellen können mag...

ZB stieg die Kinder-Prostitution exorbitant - Brazil : The World Cup of exploited children - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT - oder obdachlose "Straßenkinder" wurden ermordet - DER FUSSBALL WELT-CUP TRITT DIE MENSCHENRECHTE. - phosphoros.over-blog.de - erinnert mich an die große echauffierte "Diskussion in sozialen Netzwerken", wo es um Straßenhunde-Tötungen in ehemaligen europäischen "Ostblockländern" ging/geht - spottet selbstverständlich dem Vergleich - aber für manche "Menschen" sind andere Menschen anscheins nichts anders als Tiere, die man einfach "benutzen" oder "aus dem Weg räumen" kann... :mad:

Da sind die verharmlosenden Berichte "in unserem Mainstream" über die gewaltigen Straßen-Proteste der BrasilianerInnen ja praktisch "nichts" dagegen...

Wie üblich, "Brot und Spiele", inszeniert von gewissen Kreisen für deren Sklaven, und letztere sind sich dessen gar nicht (mehr) bewusst...
 
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21.08.12
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"Öffentlich-rechtlicher Rundfunk" sollte komplett abgeschafft werden.
Den Haushalten bliebe dann mehr Geld und die Staatspropaganda bzw. Volksverdummung braucht eigentlich niemand.
Sportvereinigungen sollen sich über Pay-TV das Geld holen - und der Druck Großveranstaltungen nur dort abzuhalten wo auch die Bürgerrechte eingehalten werden - wäre bei Direktkunden größer.

Schlimmer geht
.
 
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regulat-pro-immune

Clematis

Hallo,

beim Abkassieren ist die GEZ auch unter neuem Namen ebenso unmenschlich und unverschämt wie eh und je! Siehe hier:

28.03.15
Rundfunkbeitrag
GEZ-Nachfolger verlangt jetzt Geld von Asylbewerbern
Die Flüchtlinge sind in Berlin teilweise in Turnhallen untergebracht. Für die Einzugszentrale für Rundfunkgebühren offenbar kein Grund, sie nicht zur Zahlung aufzufordern - und das hundertfach.
Von Jens Anker

In den Berliner Flüchtlingsunterkünften wundern sich die Mitarbeiter derzeit über eine besondere Form der Willkommenskultur. Die Einzugszentrale für Rundfunkgebühren verschickt Zahlungsaufforderungen an Flüchtlinge, auch wenn sie, wie im aktuellen Fall, in einer Massenunterkunft wie der Turnhalle in Dahlem untergebracht sind. "Das ist absurd", sagt die Zehlendorfer SPD-Abgeordnete Ina Maria Czyborra. "Wir schaffen es nicht, die Flüchtlinge vernünftig unterzubringen, fordern aber den Rundfunkbeitrag von ihnen." Sowohl die Flüchtlinge als auch die Betreuer hätten andere Probleme. "Bei ihnen entsteht der fatale Eindruck, der Staat kümmere sich zuerst um die Rundfunkgebühren, während sich Ehrenamtliche um Behördengänge, Deutschunterricht und die medizinische Versorgung kümmern müssen."
Rundfunkbeitrag : GEZ-Nachfolger verlangt jetzt Geld von Asylbewerbern - Berlin - Berliner Morgenpost
Hinzu kommt, daß das Bundesfinanministerium inzwischen dazu aufruft diese Gebührenregelung einzustampfen. Siehe dazu den Bericht vom März 2014:
https://www.bundesfinanzministerium...tachten-medien.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Worauf die Aufregung und Wut beim Hessischen Rundfunk zu Pressediskussionen führte:

Bericht des Finanzministeriums :
Nach Kritik am Rundfunkbeitrag: Die Wut des Hessischen Rundfunks
vom 3. Februar 2015


Ein Bericht des Finanzministeriums kurz vor Weihnachten sieht dringenden Reformbedarf bei der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Anstalten. Sechs Wochen später gibt es massive Kritik.

Bericht des Finanzministeriums: Nach Kritik am Rundfunkbeitrag: Die Wut des Hessischen Rundfunks | shz.de
30.01.2015

Rundfunkrat und Verwaltungsrat des hr kritisieren Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats
Der Rundfunkrat und der Verwaltungsrat des Hessischen Rundfunks (hr) haben sich in den heutigen Gremiensitzungen ausführlich mit dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesfinanzministerium zu den Aufgaben und der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks befasst.

Rundfunkrat und Verwaltungsrat kritisieren in einem einstimmigen Beschluss, dass ein Gremium, das für Rundfunkfragen unstreitig nicht zuständig ist, ein Papier veröffentlicht hat, das längst überholte ökonomische Positionen wieder aufleben lasse und Auffassungen vertrete, die sich weder ökonomisch noch rechtlich halten ließen. 30.01.2015: Rundfunkrat und Verwaltungsrat des hr kritisieren Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats | Rundfunkrat des Hessischen Rundfunks | hr
Die Herrschaften bei HR und GEZ haben jedes Augenmaß verloren. Die flächendeckende Belastung der Bürger mit diesen Gebühren ist besonders asozial und ungerecht und hätte so nie eingeführt werden dürfen. Schon die GEZ-Bedingungen waren asozial und deren Machenschaften konnte man nur noch kriminell nennen. Dazugelernt haben sie offensichtlich nicht.

Gruß,
Clematis
 
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