Wieso Basalurin test?

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Hallo Zusammen,

ich beschäftige mich derzeit mit Metallausleitung im allgemeinen und bin auf der Suche nach einem begleitenden Therapeuten, der mir DMPS verschreibt.

Leider stoße ich bei meiner Suche immer auf so Ärzte die entweder fanatische Kreuzritter der Leitlinienmedizin sind (alles Quatsch mit der chronsischen Belastung) oder solchen die einem extrem das Geld aus der Tasche ziehen.

Ich vermute mal, ihr kennt das.

Bei praktisch allen Chelateuren in der Nähreren Umgebun (100km) deren Webseite ich studierte oder die ich angerufen habe steht ein sauteures Anfangsgespräch sowie eine Bestimmung der Schwermetallbelastung im Basalurin.

Ich würde gerne verstehen wieso das nötig ist?
Ehrlich gesagt interessiert mich die Belastung im Basalurin überhaupt nicht. Das einzige was damit gemessen wird ist, wie gut der Körper von selbst entgiftet und ob und wie hoch eine akkute SM-Vergiftung aussieht.

Wen man dann im Anschluss den Test mit Chelat-Sammelurin vergleicht, und die Werte höher sind, beweist man doch nur, dass Chelate funktionieren. Den Beweis brauche ich zumindest nicht.

Wieso also nicht direkt den Test mit dem Sammelurin unter Chelatgabe wenn eh nur die chronische Belastung interessiert?
Mich interessiert nur ob mit Chelat (noch) etwas rauskommt....

LG
B
 
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Wieso also nicht direkt den Test mit dem Sammelurin unter
Chelatgabe wenn eh nur die chronische Belastung interessiert?
Mich interessiert nur ob mit Chelat (noch) etwas rauskommt....

Häufig wird diesbezüglich tatsächlich in der Literatur auf den Grad der
Belastung eingegangen, der sich aus der Differenz von Urin 1 und 2 ergibt:

Die Basalwerte reflektieren durchschnittliche Metallkonzentrationen vor Provokation. [...] Der Testwertevergleich von Basal zu Provokationsurin reflektiert Speichervorräte d.h. den Grad der Exposition.

Link

Von Bedeutung ist allerdings auch der Wert des ermittelten Zinks im Basalurin
als Marker für die Entgiftung und die Notwendigkeit potentieller Folgetests:

Im Urin I wird neben Quecksilber auch Kreatinin bestimmt.
Zusätzlich wird Zink zum Ausschluss eines quecksilberbedingten Zinkmangels
gemessen (Der Zinkspiegel im Urin soll bei 400 – 600 µg/L liegen.
Zn < 140 µg/g Kreatinin spricht für einen Zinkmangel, der substituiert werden sollte).

Liegt der Zinkspiegel im Urin I über 720 µg/g Kreatinin, sollte der Test nach 3 Monaten wiederholt werden, da durch den hohen Zinkspiegel Kupfer und Quecksilber möglicherweise nicht ausreichend mobilisiert werden.
Liegt die Kupferkonzentration im Urin II über 1.500 µg/g Kreatinin, sollte der Test ebenfalls nach 3 Monaten wiederholt werden, da die Quecksilberausscheidung möglicherweise zu niedrig sein kann („falsch negatives Ergebnis“).

GB
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo,

ich verstehe. Da die Chelatoren ja verschiedenste Substanzen mit underschiedlicher Priorität ausleiten und die schädlichen, unerwünschten Substanzen eher in den mittleren oder hinteren Reihen stehen testet man im Basalurin ob "zu viel" Zink oder Kupfer vorhanden ist.

Für DMPS galt ja die mittlerweile als veraltet angesehene Ausleitungsreihenfolge (nach Daunderer):
Zn > Cu > As >Hg > Pb > Sn > Fe > Cd > Ni > Cr

Also an allererster Stelle Zink und Kupfer, dann erst Arsen, Quecksilber, Blei .....
Heute denke man eher so: https://www.amalgam-informationen.de/dokument/11_DrBayer-DMPS-2008.pdf.

Ich bin daher (auch mit diesem Wissen) der Meinung, dass man auf den Basalurintest verzichten kann.

Vielleicht kann man mit dem Basalurin ja die Nierenfunktion und den PH-Wert feststellen? Bei kaputten Nieren und saurem Milieu sollte man ja sicherlich nicht ausleiten (Die Bindung zwischen Chelator und Metallion ist bei saurem Milieu schwächer):
https://www.laborzentrum.org/dokumente2/Hartmann_Schwermetalle Diagnostik und Therapie1_080715.pdf

LG
B
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin der Auffassung dass bei z.B. bei erhöhtem Blei im Basalurin auch nachgeforrscht werden sollte ob man aktuell einer hohen Quelle ausgesetzt ist. Bei mir war praktisch kein Blei im Basalurin aber sehr viel mit dem Chelat. Also gehe ich mit der Chelattherapie wirklich an die Bleireserven und habe eine geringe tägliche Zufuhr von Blei. Andererseit scheine ich einen hohen Nickelpegel.
Man muss den Balsaurin sicher nicht andauernd messen aber zu Beginn und dann ab und zu mal wieder macht bestimmt Sinn.
 

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