Wie gut gehe ich mit mir um?!

Themenstarter
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25.07.05
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Hy

Leben ist eine Frage der Themperatur, glaube ich. Körperliches Leben ist nicht möglich, wenn man sich in großer Kälte aufhält. Das ist schlicht eine Tatsache.
Manche Menschen versuchen, diese Tatsache zu bestreiten. Sie glauben, dass Verständnis, Warmherzigkeit und Rücksicht etwas ist, was man allerhöchstens gegenüber anderen Menschen zeigen darf.( gleich Nächstenliebe), aber nicht gegenüber sich selbst.(Egoismus)
Leider aber ( zum Glück?) entscheiden Menschen aber nicht über die Regeln des Lebens(Größenwahnsinn). Die Regeln, nach denen Leben möglich ist, waren schon da, bevor die Menschen kamen. Man kann diesen Regeln vertrauen, gegen sie ankämpfen oder sie einfach ignorieren, Aber gegen sie leben kann man nicht. Hören wir also ruhig auf zu atmen, aber dann dürfen wir uns auch nicht beklagen das unser leben dann zu ende ist. Und hören wir ruhig auf uns respektvoll, liebevoll und zärtlich zu behandeln. Aber beklagen wir uns nicht das wir damit nicht leben können.


Deshalb merke ich mir:
Je wärmer, wücksichtsvoller und liebevoller jemand mit sich selbst umgeht, desto wärmer, rücksichtsvoller und lievoller wird er auch mit anderen umgehen. Und umgekehrt. Egosinmus und Nächstenliebe sind untrennbar miteinaner verbunden.. So wie du dich selbst liebst, so wirst du auch andere lieben.
So wie duüber dich denkst, so wirst du auch über andere denken. So wie du dir selbst etwas gönnst, wie du etwas genießen kannst, wie du dich selbst unterstützt- so wirst du auch andere untzerstützen.

Jemand der vorgiebt, andere zu lieben und nicht sich selbst. Der gibt vor etwas zu geben, was er gar nicht besitzt. Seine Hand ist leer, der andere wird das sehr schnell merken.

Also übern wir uns doch darin, uns selbst zu verwöhnen. Unseren Kindern lassen wir eine Badewanne ein wenn sie es brauchen. Wir müssen das selbst tun.
Schreibt doch mal womit ihr euch so verwöhnt.
:idee:


LG Klaudia
 
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30.06.05
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Hallo Klaudi!

Ich geb Dir voll und ganz recht!

Seit dem ich die Ausleitung mache, gönn ich mir ständig was gutes - schöne basische Bäder, mal früh zu Bett gehen, wenn ich müde bin und nicht noch den Berg Hausarbeit sehen, der dann halt (ohne Selbstvorwürfe) liegenbleibt.

Ich geb meinem Körper die Lebensmittel, die er gerade möchte, auch wenn es teilweise seltsame Mischungen sind, nehm auch im Bioladen und Reformhaus Dinge mit, die teurer sind und ich mir normalerweise nicht so leisten kann, aber von denen ich das Gefühl hab, das sie mir gut tun werden, und dass mein Körper sie halt jetzt braucht.

Hab mir gerade 2 Kätzchen angeschafft, weil ich solche Sehnsucht nach ihnen hatte .... :) !
...
Ich glaub, das funktioniert mittlerweile wesentlich besser bei mir, als früher, das mit der Selbstliebe.

Lieber Gruss Karin
 

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Themenstarter
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25.07.05
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Einübung in Wärme

Liebe Karin!

Ich hoffe du hattest einen schönen Tag heute.
Ich wünsche dir, das du dich noch oft verwöhnst. Gönne dir ganz bewusst jeden Tag schönes Wort. Wie auch immer und was du gerade auch magst.
Ich weiß das dies sehr wichtig für alle Menschen ist.

viele herzliche Grüße
Klaudi:)
 
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28.10.05
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Hi Klaudi
Ich glaube, Du hast einen ganz wichtigen Knackpunkt bei mir getroffen.Das könnte die Lösung meines Problems sein.
Durch meine Krankheit muss ich mich besser um mich kümmern und tue es jetzt auch. Bessere Ernährung, achte mehr darauf, was ich wirklich brauche und gut für mich ist.
Klasse, danke.

Liebe Grüsse Sabrina
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Hallo zusamen!

Klaudi traf den Nagel auf den Kopf. Menschen leben zwar im Außen in einer interaktiven Beziehung - hier sollen Regeln von Geben und Nehmen funktionieren, eine böse Falle. Ich konnte mich daraus befreien durch ein absichtsloses Geben, und tatsächlich, nur mit ein bißchen Zeit kommen plötzlich aus einer Ecke Zuwendungen, die man sich "direkt" gar nicht verdiente.

Die andere Seite ist die "innere Beziehung". Auch Geist, Seele und Körper sollten zu sich in einer harmonischen Beziehung stehen. Das zu schaffen ist nach meiner Erfahrung sehr schwer - und dazu braucht man viel Kraft und Zeit für sich selbst. Aber auch Freunde, die helfen. Für mich war und ist wichtig: Leistungen für das Außen und Innen sollten in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Ich brauche Zeit für mich, ich brauche Zeit für meine Freunde und mein soziales Umfeld, für meine Katze, meine Blumen und das Gemüse auf dem Balkon.

Das Glück ist in Dir - aber manchmal findet man es nur durch die Hilfe im Außen. Auch durch die Menschen im Forum. Mir tut es gut, Eure Gefühle zu spüren. Das ist die Wärme, die kein Gedanke schaffen kann.

Danke an Euch

Wolfgang
 
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12.09.04
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Halo Klaudi,
ich bin gerade erst beim Stöbern Deinen Thread gestossen, den ich mit großem Interesse gelesen habe.
Ich habe auch erst selbst lernen müssen, mich selbst lieb zu haben. Zuvor war es mir teilweise gar nicht bewußt, das dies eben nicht automatisch der Fall ist.

Dazu, finde ich, passt auch folgender Auszug aus "Bestellungen beim Universum" von Bärbel Mohr. Der Auszug selbst ist nicht von Frau Mohr, sondern von einem ungenannten Urheber aus den USA.:

Alles, was du benötigst, ist die Absicht, frei zu werden. Und mit dieser Absicht bittest du dein Selbst, eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber einzugehen.
Was ist damit gemeint? Mit dieser stärkeren Verpflichtung dir selbst gegenüber? Wie kann sie dich beeinflussen? Wozu ist sie gut? Wir werden ein paar Worte über diese Dinge sagen.
Indem du eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber eingehst, erklärst du deine Absicht, deine Wahrheit zu leben. Du erklärst deine Absicht, den Mut zu beanspruchen der nötig ist, um deine Wahrheit zu leben. Du erklärst, daß du in Einheit leben möchtest und in Liebe und in der Freude, die all diesen Dingen ganz natürlich folgt. Jedesmal, wenn du beschließt, eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber einzugehen, stellen sich all diese Dinge automatisch ein.
Man hat dir bisher etwas anderes beigebracht, nämlich, dich zuerst um die anderen zu kümmern. Du hast gelernt, daß du dich zuerst um die Ehefrau oder den Ehemann oder die Kinder, um die Verwandten, Eltern oder Großeltern kümmern mußt. Du mußt dich um deine Freunde und Nachbarn kümmern, und du mußt all diese Dinge tun, bevor du dich um dich selbst kümmerst. Die Gesellschaft bringt dir bei, dich zu opfern und andere an erste Stelle zu setzen. Lieber Leser, das ist ein Weg, dich von deiner Quelle zu trennen. Geh eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein! Setz´ dich selbst an die erste Stelle. Vor allen anderen. Paß auf dich selbst auf, vor dem Ehemann, vor den wundervollen Kindern, vor den Eltern. Setz´ dich selbst an die erste Stelle, und paß auf dein Selbst auf! Lebe deine eigene Wahrheit. Und die Dinge werden beginnen, sich in deinem Leben zu verändern.
Wen du andere an die erste Stelle setzt, wenn du daran arbeitest, dich zuerst um die anderen zu kümmern, bevor du dich um dich selbst kümmerst, wirst du müde. Du wirst ausgezehrt und willst nichts anderes mehr tun. Und wenn du diese Müdigkeit spürst, diese Erschöpfung, und du sollst trotzdem noch etwas und noch etwas tun, dann wirst du immer verstimmter, aber du mußt dich um diese anderen kümmern, obwohl du so müde bist. Du bist verstimmt und hast keine Zeit für dich selbst. Aber du bist bereits programmiert worden, daß dies das ist, was du tun solltest. Deshalb drückst du deine Verstimmung nicht aus. Und so behältst du sie im Inneren. Und die Verstimmung wächst zu Ärger und Frustration. Du fühlst dich ärgerlich und frustriert und hast das Gefühl, du solltest den anderen helfen, ohne verärgert zu sein – und so beginnst du, dich selbst zu verurteilen.
„Ich bin nicht gut genug!“ „Ich kann mich nicht um all die anderen kümmern, um die ich mich kümmern sollte, bevor ich mich um mich selbst kümmere“ „Ich bin nicht gut genug, ich bin nicht stark genug. Ich sollte all diese Menschen lieben, nicht sie hassen.“ Die Selbstverurteilung wächst.
Der Ärger und die Frustration über die andern wachsen. Natürlich behältst du das alles in dir drinnen. Und die Freude daran, anderen zu helfen, verschwindet. Du versinkst in diesem Ärger und in dieser Frustration und dieser Selbstverurteilung. Die Lösung ist ganz einfach : Geh eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein! Stell dich selbst an die erste Stelle. Kümmere dich um dich selbst. Wenn du dich selbst liebst, dann ist große Freude in dir. Wenn du dich selbst liebst, wenn du dich glücklich fühlst, dann schaust du dich um : „Wie kann ich meine Freude teilen? Wie kann ich diese Liebe teilen? Diese Liebe ist so stark, wem kann ich sie geben? Denn da ist noch so viel mehr im Inneren, das herauskommen möchte.“ Und dann beginnst du, anderen zu helfen. Aber mit Freude und großer Wertschätzung dafür, daß sie dir erlauben, etwas von deiner Liebe und Freude mit ihnen zu teilen! Du bist dankbar für die Gelegenheit, von diesem Überfluß mit großer Freude geben zu dürfen! Darum : Setze immer dein Selbst an die erste Stelle! Geh eine stärkere Verpflichtung dir selbst gegenüber ein!



Liebe Grüsse
Harry
 
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24.09.04
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Danke für diesen Text, Harry, er gefällt mir sehr gut. :wave:

Es fällt mir dazu ein:
"das Prinzip des vollen Kessels, bzw. aus dem Vollen schöpfen können". "Eigenverantwortung".
"Liebe deinen Nächsten, WIE DICH SELBST".
"Selbstannahme. (Ich bin ja eh, wer oder was ich bin)"

En liaba Gruass
Pius
 
Themenstarter
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25.07.05
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Danke für euren tollen Beiträge.
Ihr glaubt gar nicht wie mir das jetzt geholfen hat das wieder mal zu lesen.

Harri ich glaube das du mir gerade mit dem Text geholfen hast, mich wieder an meine Sicht zu erinnern.
Ich habe Verständniss für mich, wenn sie mir mal verloren geht. Aber wisst ihr was ich jetzt mache.

Ich lese das hier einfach dann immer wieder und das tut mir gut und ich habe Verständniss für mich und werde einfach nur mal etwas mehr egoistisch.

Danke

LG Klaudia:)
 
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