Wer kann mit seinen Erfahrungen bei Polyneuropathie helfen

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Die Polyneuropathie im Bereich der Schluck- u. Kaumuskulatur wurde diagnostiziert im Alter von 68 Jahren, mit dem Hinweis das die Krankheit durch nichts aufzuhalten wäre, unweigerlich zum Tod (durch Ersticken o.ä.) führt und es keine Therapien zur Besserung gäbe außer die pausenlose (wöchentl) Behandlung beim Logopäden.
Das war vor einem Jahr

Dieses Buch habe ich mir inzwischen bestellt: BUCH - So therapieren Sie Polyneuropathie - ganzheitlich und effektiv - Nesteren | eBay

Wer ist ähnlich betroffen und würde seine Erfahrungen mit mir austauschen?

LG Marie;)
 
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Hallo,

ich habe mir das genannte Buch der eigens von Polyneuropathie betroffenen Autorin einmal angeschaut und festgestellt, daß es zwar eine ganze Reihe von denkbaren Maßnahmen offeriert, die vorwiegend auf Selbsterfahrung beruhen, sodaß nicht von einer allgemeingültigen Empfehlung ausgegangen werden kann, wenn auch unbenommen bleibt, die eine oder andere für sinnvoll erachtete Möglichkeit auszuprobieren.

Fachärzte (Neurologen und Internisten) scheinen sich nach meiner Erkenntnis selbst nicht darüber klar zu sein, wie man Polyneuropathie am besten behandelt. Zwar ist immer wieder zu hören oder zu lesen, der Vitamin-B-Komplex solle substituiert werden. Manchmal wird auch darauf hingewiesen, Vitamin B 6 sei außen vor zu lassen.
Vor einiger Zeit, konkret vor den Warnungen die Substituierung von Vitamin E habe lt. einer Studie zu Todesfällen geführt, konnte man Neurologen noch hören, die sich dafür aussprachen, jetzt wollen sie ihre Empfehlungen nicht mehr wahr haben.
Darüber hinaus kann man im "arznei-telegramm" lesen, daß substituierte Vitamin-B-Stoffe bei Anwendung wegen einer Senkung von Homocystein-Werten unter Krebsverdacht stehen, weswegen ein grundsätzliches Warnlicht aufgehen sollte.

Alles in allem: "
Nichts Genaues weiß man nicht".

Gruß
 

Windpferd

Hallo Mariefried,

dieser Prognose würde ich nicht vertrauen. So schnell stirbst man nicht.

Auf welchen Befunden beruht die denn eigentlich? Welche möglihen Ursachen wurden untersucht?

Wie hat sich denn Dein Befinden im vergangenen Jahr entwickelt? Und welche weiteren Untersuchungen hast Du noch machen lassen.

Du scheinst mir etwas wenig mitteilsam. Ist das so?

Da würde ich schon eingehende weitere Untersuchungen vorschlagen, z.B. bei einem Orthomolekular-Mediziner, einem Klinghardt-Schüler usw.

Die Geschichten von der Schädlichkeit der Vitamine sind von der Pharmaindustrie erfunden. (Mit Vitaminen - die nicht patentierbar sind - kann die nämlich keine Gewinne machen.) Z.B. hat man nicht "Vitamin E" untersucht sondern nur Alpha-Tocopherol. - Die Reduktion von Homocystein ist sehr empfehlenswert und führt gewiß nicht zu Krebs. Sie erfolgt durch B6, Folsäure, B12 und Betain. Also auch hier im From nicht alles glauben!

Vitmin D hochdisiert könnte Dir evtl. guttun.

Liebe Grüße
Windpferd
 
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10.01.04
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Hallo Mariefried,

und es keine Therapien zur Besserung gäbe außer die pausenlose (wöchentl) Behandlung beim Logopäden.

Dieser Satz ist doch widersprüchlich in sich?: Keine Therapie außer wöchentlicher Behandlung beim Logopäden? Na, dann würde ich eben das angehen, wenn das überhaupt so stimmt!

Was mir einfällt, wenn ich Deine kurze Beschreibung lese:

Wie sieht es mit dem Aufbiß und dem Kiefer mit Zähnen aus bei Dir? Hast Du evtl. einen Zahnersatz im Mund (Prothese, Teilprothese, Brücken, Kronen)? Hast Du evtl. unverträgliche Zahnmaterialien im Mund?
Hast Du schon einmal die Informationen über CMD durchgelesen?
https://www.symptome.ch/wiki/[B]Cranio-mandibuläre_Dysfunktion_[/B](CMD)

Symptome und klinische Zeichen
(bei CMD):
Vielfältige Symptome wie Zahnschmerzen, Ohrgeräusche, Nackenschmerzen oder Schwindel können die Diagnose „CMD“ erschweren und zu diagnostischer Verwirrung führen. Wenn allerdings klinische Zeichen wie eingeschränkte Mundöffnung, Deviationen, Deflektionen, Knacken der Kiefergelenke oder empfindliche Tastbefunde der Kaumuskulatur hinzukommen, ergeben sich deutliche Hinweise auf eine CMD. Folgende Aufzählung von häufigen Beschwerden bei CMD soll den Kliniker für diese Diagnose sensibilisieren mit dem Ziel, frühzeitig eingreifen zu können [12]:

Zähne schmerzen oder passen nicht aufeinander
Kieferschmerzen
Schmerzen an Schläfe oder Gesicht
Kopfschmerzen
Knacken oder Reiben der Kiefergelenke
Ohrschmerzen
Druck oder Jucken im Ohr
Schmerzen hinter den Augen
Lichtempfindlichkeit
Schluckbeschwerden, „Kloß“ im Hals
Heiserkeit, häufiges Räuspern
Schmerzen an Nacken oder Schulter
Unruhe, Gereiztheit
...
Kaumuskulatur und Kiefergelenk: Integrative Zahnheilkunde

Welche Untersuchungen sind gemacht worden, um die Diagnose "Polyneuropathie" zu stellen? 'Soviel ich weiß, gibt es da gar keine wirklich 100%ig eindeutige Untersuchung.

... Treten Lähmungen auf, müssen auch Schädigungen der Wirbelkörper, wie sie bei Bandscheibenvorfällen vorkommen, ausgeschlossen werden...
Polyneuropathie Diagnose - Onmeda: Medizin & Gesundheit

Ist in der Richtung schon die Wirbelsäule angeschaut worden?
Hast Du Diabetes?

Grüsse,
Oregano
 
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05.01.13
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Hallo
seit 9 Jahren habe ich die Diagnose Polyneuropathie. Diagnostiziert, da ich befürchtete Parkinson zu haben, weil ich oft sehr zitterte. Rund 7 Jahre hatte ich keinerlei Probleme oder Einschränkungen damit bis zu einer Erkrankung an einem Lymphom (Krebs) über der Ohrspeicheldrüse.
Nach 20 Bestrahlungen hatte war ich total ausgelastet mit einer ganzen Sammlung von Nebenwirkungen.

Dazu gehörte eine Kiefernekrose, Kieferbruch, Totalausfall von 4 Speicheldrüsen, Mukositis (Entzündung der ganzen Mundschleimhaut), Geschmacks- und Geruchsverlust zeitweise, und die weniger schlimmen Sachen wie Haarausfall. In der ganzen Zeit hatte ich sehr oft Krämpfe in den Händen (Pfötchenstellung) und auch in den Beinen. Calcium hatte keinen Erfolg, aber Schüßler Nr. 2
und sehr hoch dosiertes Vitamin D3 brachten etwas Erleichterung.

Durch starke Schmerzen im Bein mit Lähmungserscheinungen ging ich zum Nervenarzt, wobei die Polyneuropathie als Schuldiger erkannt wurde, desgl. für die dann festgestellte Fußheberschwäche.
Im Krankenhaus wurde dann ein geschwollener Lymphknoten als Schuldiger erkannt. Dieser wurde mit Cortison behandelt. Nach wenigen Tagen waren die Schmerzen weg und auch die Lähmung im Bein. Aber bei einer Probeentnahme gleich am ersten Tag wurde nach 1 Woche ein angeblich aggressiver schnell wachsender Befall der B-Zellen festgestellt und ich sollte sofort mit einer Chemo beginnen.

Da ich aber über die Lymphom-Erkrankung sehr geschwächt war und sehr viel abgenommen hatte, (inzwischen Untergewicht) habe ich die Chemo abgelehnt.

Das ist jetzt ein ganzes Jahr her und mir geht es relativ gut. Da mich aber die Schmerzen und die Krämpfe immer wieder plagen möchte ich es jetzt mit Gelsemium versuchen, und wollte eigentlich nur die Erfahrungen anderer PNP-Betroffener finden.
Irgendwo hatte ich gelesen, dass damit Erfolge erzielt wurden, aber wo??
Eine Ursache der PNP wie Diabetes, Alkohol o.ä. wurde nicht gefunden.

In diesem Forum habe ich über Jahre immer wieder gute Antworten gefunden, auch wenn ich mich bisher nie so ausführlich geäußert hatte. Wenn ich hier falsch einsortiert bin, bitte ich die Verantwortlichen meinen Beitrag dorthin zu verschieben, wo er passen könnte.

Vor Jahren hatte ich einen Beitrag zur Fibromyalgie geschrieben. Ich hatte das große Glück nach ca 10 Jahren einen Therapeuten zu finden, der mich mit Myoreflexmasse nach Dr. Mosetter davon b e f r e i t hat.

Viele liebe Grüße
Schattenblume
 
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10.01.04
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Hallo Schattenblume,

seit 9 Jahren habe ich die Diagnose Polyneuropathie
Ist denn jemals versucht worden, eine oder mehrere Ursachen für diese Polyneuropathie festzustellen? Das gleiche gilt für den geschwollenen Lymphknoten, die Fußheberschwäche (z.B. Borreliose?), die Fibromyalgie

https://www.neurologen-und-psychiat...ngen/polyneuropathie/ursachen-risikofaktoren/

Wie sieht es bei Dir mit Giftbelastungen, kaputten Zähnen usw. aus?

Wenn Du Dich homöopathisch behandeln (lassen) willst, wäre sicher ein klassicher HomöopathIN ein guter Ansprechpartner.



Grüsse,
Oregano
 
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11.01.10
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Hallo,
ich kann zwar nicht zum Thema Gelsenicum helfen, habe aber dazu schon einige Erfolgsberichte mit diversen Schwermetall-Chelatoren gelesen. (Ich habe soviel geschwollene Lymphe um die Ohren bei meiner Schwermetall-Ausleitung, dass bei mir die Sirenen angehen bei "Lymphom an der Ohrspeicheldrüse").
Ich wollte aber sicherheitshalber - oder der Vollständigkeit halber- dieses zum CBD-Öl verlinken, weil es so eindrucksvoll ist: https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=seJVDDRNpuA
Man bekommt hier etwas Rezept-frei, was ebenso die Cannabinoiden Rezeptoren im Gehirn anspricht: https://www.amazon.de/gp/product/B00VXDQP1G/ref=ppx_yo_dt_b_asin_image_o06_s00?ie=UTF8&psc=1
Aber ich nehme an, dass es auch eine Toxin-Ausleitung braucht.

Viele Grüße
 
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05.01.13
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Danke auf den Hinweis auf die Wirkung bei Parkinson. War sehr überrascht. Erst vor kurzem habe ich davon gehört und wollte mich informieren. Ich werde einen Versuch wagen. Mal sehen was dabei heraus kommt. Nachdem mir bei der letzten Krankenhausentlassung vor 1 Jahr schon ein Weiterleben im Rollstuhl angekündigt worden ist, kann ja nichts mehr schiefgehen. Bis jetzt bin ich noch ganz gut auf den Beinen, gelegentlich Gleichgewichtsstörungen - aber im Rahmen.
Vielen Dank und viele Grüße Schattenblume
 
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05.01.13
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Auf die Frage von Oregano:
Nachdem ich weder Diabetiker noch Alkoholiker bin, ist den Ärzten nichts mehr eingefallen. Mich hat es auch gewundert, wie man auf die Idee kommt, einen geschwollenen Lymphknoten mit Chemo behandeln zu wollen. Aber wenn man den ganzen Körper vergiftet, ist ja vielleicht auch der Bösewicht dabei!!! Und die Vergiftung wollte ich mir ersparen.
Viele Grüße Schattenblume
 
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11.01.10
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Wurde auch auf B12 getestet (nicht bloß im Blut)? Das wäre noch eine mögliche Ursache, wenn man das Vitamin im Darm nicht aufnehmen kann. Es wird für die Myelinscheiden gebraucht.
Ich würde aber ehrlich gestanden auf Schwermetalle tippen. Pestizide sind bei Parkinson noch recht ein Thema. Lebst du in der Nähe von Landwirtschaft (oder bist du dort aufgewachsen)?
Vor allem die Kombi von Glyphosat und (Nano)Aluminium ist eine unheilvolle Verbindung. Für die Ausleitung werden da Fulvin-/Huminsäuren (wie zB Activomin) genannt, die Aminosäure Glycin, Silica-reiches Wasser wie "Vulkania Heilwasser", Magnesium-Malat. Für eine Ausleitung anderer Schwermetalle bei einer fortgeschrittenen Erkrankung reicht das alles aber nicht. Da braucht man einen Schwermetall- Chelator (Medikament).
 
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27.08.13
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Hallo
seit 9 Jahren habe ich die Diagnose Polyneuropathie. Diagnostiziert, da ich befürchtete Parkinson zu haben, weil ich oft sehr zitterte.

Im Krankenhaus wurde dann ein geschwollener Lymphknoten als Schuldiger erkannt.......

Hallo Schattenblume,
bei Polneuropathie sollen die Ursachen meistens Diabetes mellitus und Alkoholismus sein, das bezweifle ich, denn beides könnten einfach Symptome oder Folgen von Krankheiten sein. Auch ein geschwollener Lymphknoten ist keine Ursache, sondern ein Symptom und Heilunsgversuch des Körpers.

Die wahren Ursachen sind eher Umweltgifte, entweder Amalgam in den Zähnen, Fluorid in der Zahnpasta und Billigsalz (Fertigprodukte, Restaurantessen), Pestizide, Insektizide, Herbizide ... vor allem in Produkten der Massentierhaltung, weil man Futtermittel aus Südamerika verwendet, wo man bei uns längst verbotene Spritzmittel einsetzt, wie Parathion.
Das Insektizid Rotenon soll Symptome der Parkinson-Krankheit auslösen und verstärken.
Wenn die Magenschleimhaut z.B. durch diese Gifte zerstört wird, kann der Körper auch kein Vitamin B 12 aufnehmen, was dann zur Schädigung der Myelinschicht der Nerven führt.
Die Magenschleimhaut wird auch bei einer autoimmunen Gastritis zerstört. Für die Ursache von Autoimmunerkrankungen halten viele Wissenschaftler die Sialinsäure Neu5gc aus rotem Fleisch (Säugetierfleisch) und Milchprodukten.

Ich würde mich an deiner Stelle also biologisch ernähren, Neu5gc meiden und versuchen die Magenschleimhaut aufzubauen, lies dazu auch:
https://www.symptome.ch/vbboard/bak...verdacht-faeulnisdyspepsie-2.html#post1233330
Alles Gute für dich!
 
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05.01.13
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Hallo,
ich freue mich immer wieder, wenn ich Leute treffe, die ebenfalls betroffen sind und mir über Jahre immer wieder gute Ratschläge gegeben haben.
Ich bin inzwischen fast 83 Jahre und fühle mich immer noch relativ gut. Meine Beschwerden sind erträglich wenn ich täglich Pregabalin nehme, 25 mg. Dann kann ich wenigstens gut schlafen und habe wenig Schmerzen. Zusätzlich habe ich seit langem regelmäßig Magnesium, B-Vitamine, D3, MSM (organischer Schwefel), Selen, D-Galactose. Vitamin D3 kurzfristig hochdosiert, das mir kurzfristig einen tollen Aufschwung gebracht hat und mir wieder Energie und Kraft gebracht hat. Nachdem es mir in 4 Jahren nicht gelungen ist - trotz Untergewicht - mehr als 1-2 kg zuzunehmen starte ich immer wieder Versuche, z.B. Gelsemium gegen Krämpfe in den Händen und auch Schüssler Nr.2. Manchmal hilft es gut, dann auch wieder weniger.
Die Ursache wurde bis heute nicht gefunden, die Fußheberschwäche ist geblieben, obwohl ich immer viel Fußgymnastik mache.

Zeitweise nehme ich Vitamin C (Acerola) und auch Zink dazu ein, da vor Jahren schon KPU (Stoffwechselstörung ererbt) diagnostiziert wurde. Wenn ich dies bei irgendeinem Arzt erwähnt habe, habe ich nicht mal eine Antwort erhalten. Es soll sehr häufig, aber wenig bekannt sein. Außerdem scheint es kein teures Medikament zu geben, das meine Aufmerksamkeit hätte erwecken können.

Meine letzte Krebs-Diagnose ist jetzt 2 Jahre her und ich fühle mich ohne die Chemotherapie bestimmt besser, als wenn ich mich darauf eingelassen hätte.
Natürlich ernähre ich mich so natürlich wie irgend möglich, alles frisch gekocht und dazu noch täglich Kurkuma. Das soll auch sehr gut dafür sein. Aber Wunder dauern etwas länger - Hauptsache ich brauche keinen Rollstuhl und kann mich selbst versorgen und bis jetzt auch einkaufen.

Zur Empfehlung von Ullika, "kein rotes Fleisch" habe ich mich seit Jahren gehalten. Aber ich habe einen Eisenmangel, der erst vor wenigen Tagen wieder festgestellt wurde, und da wäre mir ein Rostbraten doch noch lieber als die Medizin, mit den Nebenwirkungen.
Liebe Grüße an alle, die meinen Roman lesen und auch betroffen sind. Vielleicht kann mir doch noch jemand Tipps dazu geben.
Eure Schattenblume
 
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