Was für Heilpflanzen helfen bei einer beginnenden Erkältung? Habt ihr Tipps?

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Wenn möglich, setze ich gerne auf pflanzliche Arzneimittel. Aber ich bin auf dem Gebiet leider kein Experte und würde mich deshalb über eure Tipps freuen, ich befürchte nämlich krank zu werden. Und zwar mitten im Hochsommer. Ich glaube, das kommt davon, dass es draußen so heiß ist und man unterwegs immer mal wieder in stark klimatisierten Gebäuden oder Räumen ist. Dabei scheine ich mir wohl was eingefangen zu haben.

Auf dem Rückweg von der Arbeit habe ich in der Apotheke noch Kaloba mitbekommen, was mit Kapland-Pelargonie. Und ich habe mir aus dem Hofladen Zwiebeln und guten Honig mitgenommen. Zwiebeln klein schneiden, Honig in einem Glas drüber geben und das ganze Ziehen lassen. Dann den Sud teelöffelweise zu sich nehmen. Finde den Geschmack zugegebenermaßen okay, weiß aber nicht, ob das wirklich viel bringt. Meine Oma hatte auch noch einen selbstgemachten Sirup irgendwie mit Rettich, leider kann ich sie nicht mehr fragen wie sie das gemacht hat. Deshalb würde ich mich über eure Tipps freuen, welche Heilpflanzen und Rezepte geeignet sind, um eine beginnende Erkältung hoffentlich noch stoppen zu können.
 
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Wenn möglich, setze ich gerne auf pflanzliche Arzneimittel. Aber ich bin auf dem Gebiet leider kein Experte und würde mich deshalb über eure Tipps freuen, ich befürchte nämlich krank zu werden. Und zwar mitten im Hochsommer. Ich glaube, das kommt davon, dass es draußen so heiß ist und man unterwegs immer mal wieder in stark klimatisierten Gebäuden oder Räumen ist. Dabei scheine ich mir wohl was eingefangen zu haben.

Auf dem Rückweg von der Arbeit habe ich in der Apotheke noch Kaloba mitbekommen, was mit Kapland-Pelargonie. Und ich habe mir aus dem Hofladen Zwiebeln und guten Honig mitgenommen. Zwiebeln klein schneiden, Honig in einem Glas drüber geben und das ganze Ziehen lassen. Dann den Sud teelöffelweise zu sich nehmen. Finde den Geschmack zugegebenermaßen okay, weiß aber nicht, ob das wirklich viel bringt. Meine Oma hatte auch noch einen selbstgemachten Sirup irgendwie mit Rettich, leider kann ich sie nicht mehr fragen wie sie das gemacht hat. Deshalb würde ich mich über eure Tipps freuen, welche Heilpflanzen und Rezepte geeignet sind, um eine beginnende Erkältung hoffentlich noch stoppen zu können.
Oh man, Sommererkältungen durch den ständigen Wechsel von affenheißer Luft und eiskalter Klimaanlage sind wirklich fies, gute besserung erstmal. Aber mit Kaloba hast du auf jeden Fall schon mal einen sehr guten Griff getan, hab das auch immer auf Vorrat zuhause, weil es mir wirklich gegen ANfang einer Erkältung immer geholfen hat. Dein Zwiebel-Honig-Sud ist ebenfalls Gold wert, und was deine Oma angeht, das war garantiert der Klassiker aus schwarzem Rettich, den man oben aushöhlt, unten ein kleines Loch einsticht, mit Kandiszucker füllt und dann auf ein Glas setzt, damit der heilende Saft langsam heraustropft. Wenn du die Erkältung jetzt direkt im Keim ersticken willst, schwöre ich persönlich ab Tag eins auf das trinken von kannenweise lauwarmen Tee aus Salbei und Thymian für den Hals und die Bronchien oder abends Lindenblütentee zum leichten Ausschwitzen. Vermeide jetzt trotz der Sommerhitze unbedingt Zugluft, dreh die Klima zu Hause und im Auto erst mal ab und gönn deinem Körper ein paar ruhige Tage.
 
... was deine Oma angeht, das war garantiert der Klassiker aus schwarzem Rettich, den man oben aushöhlt, unten ein kleines Loch einsticht, mit Kandiszucker füllt und dann auf ein Glas setzt, damit der heilende Saft langsam heraustropft.
Interessant 💡 Die Variante mit Honig dieses alten europäischen Hausmittels ist wohl auch unter "Rettichhonig" bekannt; der vermutliche Wirkstoff sind Senfölglycoside und der Zucker hat dabei eine wichtige (osmotische) Funktion und ist nicht nur Süßungsmittel.

Siehe:
 
Ich habe mit dem homöopathischen Komplexmittel GrippHeel gute Erfahrungen gemacht. Eine Tablette unter die Oberlippe geschoben, wo sie sich langsam auflöst, kann eine beginnende Erkältung stoppen.
 
Ziemlich bekannt ist Angocin, Wirkstoffe sind
  • 80 mg Meerrettichwurzel-Pulver
  • 200 mg Kapuzinerkressekraut-Pulver
- allerdings sind auch jede Menge Zusatzstoffe drin. Man könnte sich die Wirkstoffe auch so besorgen, beim Meerrettich die Wurzel selbst oder Tafelmeerrettich im Glas (z.B. den von Byodo), bei der Kapuzinerkresse die Pflanze. Wächst auch auf dem Balkon, im Garten sowieso (bei uns wie verrückt).
 
Interessant 💡 Die Variante mit Honig dieses alten europäischen Hausmittels ist wohl auch unter "Rettichhonig" bekannt; der vermutliche Wirkstoff sind Senfölglycoside und der Zucker hat dabei eine wichtige (osmotische) Funktion und ist nicht nur Süßungsmittel.

Siehe:
Stimmt, der Effekt der Osmose wird dabei wirklich oft unterschätzt, der Zucker oder Honig dient da ja keineswegs nur dem Geschmack, sondern zieht den Saft und die scharfen Senföle erst so richtig aus dem Knollenfleisch heraus. Das riecht zwar durch die ätherischen Öle ziemlich streng und schmeckt gewöhnungsbedürftig, aber bei festsitzendem Husten wirkt dieses alte Mittel oft erstaunlich gut und schnell. Schön zu sehen, dass diese einfachen Hausmittel auch wissenschaftlich einen handfesten Hintergrund haben und nach wie vor von Fachstellen empfohlen werden.
 
Ich habe mal gehört, Quentakehl (von Sanum Kehlbeck) soll hilfreich sein. Aber ich habe selber keine Erfahrung damit.
Meine Oma hatte auch noch einen selbstgemachten Sirup irgendwie mit Rettich, leider kann ich sie nicht mehr fragen wie sie das gemacht hat.
Meine Oma hat es so gemacht: einen schwarzen Rettich ausgehöhlt, dann dort Zucker rein, und der gezogene Saft, davon immer mal ein Teelöffel voll.

Oh, ich sehe gerade, Takecareofme hat das bereits beschrieben.
 
Ich persönlich habe auch schon einmal mit einem Nasenspray mit Capsaicin einen durchschlagenden Erfolg erzielt, aber das war ein Geheimrezept eines HNO-Arztes, das man erst in der Apotheke anfertigen lassen mußte.
Capsaicin ist das, was Chili scharf macht, oder? Eine Freundin von mir schwört bei Erkältungen auch total auf Chili. Aber sie gibt es sich in den Tee und trinkt den dann, bis ihr Rotz und Wasser rinnen.

Chili aus der Chilimühle würde ich persönlich auf gar keinen Fall schnupfen wollen. Aber wenn es in der Apotheke angefertigt wird, werden die auf eine geeignete Dosierung des Wirkstoffs achten. Ich kann mir prima vorstellen, dass das gut hilft, wenn man auf Chili reagiert. Wie hat sich das Nasenspray denn bei dir angefühlt?

Bei mir macht Chili meistens gar nichts, dazu esse ich wahrscheinlich zu gerne und zu oft schwarz. Von Meerrettich oder Wasabi tränen mir aber die Augen und die Nase beginnt zu laufen. Wahrscheinlich ist es da wie bei vielen natürlichen Mitteln, dass man ein bisschen ausprobieren muss, was einem individuell am besten hilft.

Schwarzkümmelsamen gelten als antiviral
Spannend! Wie bereitet man die denn zu und nimmt sie ein? Einfach pur kauen oder speziell zubereiten?

Oh man, Sommererkältungen durch den ständigen Wechsel von affenheißer Luft und eiskalter Klimaanlage sind wirklich fies, gute besserung erstmal. Aber mit Kaloba hast du auf jeden Fall schon mal einen sehr guten Griff getan, hab das auch immer auf Vorrat zuhause, weil es mir wirklich gegen ANfang einer Erkältung immer geholfen hat.
Eine richtig arg fiese Sommererkältung hatte ich vor ein paar Jahren. Diesmal ist es mir zum Glück mit meiner Strategie gelungen es zu verhindern, dass ich richtig krank geworden bin. Ich hatte nur ein paar wenige Tage Halskratzen und musste mich ungefähr einen halben Tag lang selten schneuzen, dann war der Spuk zum Glück schon wieder vorbei.

und was deine Oma angeht, das war garantiert der Klassiker aus schwarzem Rettich, den man oben aushöhlt, unten ein kleines Loch einsticht, mit Kandiszucker füllt und dann auf ein Glas setzt, damit der heilende Saft langsam heraustropft
Stimmt, jetzt wo du es sagst, erinnere ich mich auch daran, dass sie den Rettich ausgehölt hat! Das wird es gewesen sein, danke!

Die Variante mit Honig dieses alten europäischen Hausmittels ist wohl auch unter "Rettichhonig" bekannt; der vermutliche Wirkstoff sind Senfölglycoside und der Zucker hat dabei eine wichtige (osmotische) Funktion und ist nicht nur Süßungsmittel.
Macht es dann einen Unterschied, was für einen Rettich man nimmt? Bei Radieschen habe ich zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass die, die ich im Garten anbaue, viel "schärfer" sind, als die, die man üblicherweise im Supermarkt kaufen kann.

Persönlich bevorzuge ich bei solchen Zubereitungen nach Möglichkeit Honig. Mache ich beim Zwiebelsud auch so, den kann man theoretisch ja auch mit Zucker machen.

Eine Tablette unter die Oberlippe geschoben, wo sie sich langsam auflöst, kann eine beginnende Erkältung stoppen.
Freut mich, dass du auch die Erfahrung gemacht hast, dass sich beginnende Erkältungen in einigen Fällen noch direkt stoppen lassen!

allerdings sind auch jede Menge Zusatzstoffe drin. Man könnte sich die Wirkstoffe auch so besorgen
Meerrettichwurzel könnten man beim selber machen ja durch den Rettichhonig abdecken. Wegen Kapuzinerkresse lese ich mal nach.

Grundsätzlich versuche ich schon möglichst viel selbst zu machen. Aber gerade, wenn es darum geht was gut wirksames auf Vorrat zuhause zu haben, bin ich auch fein damit pflanzliche Arzneimittel aus der Apotheke in die eigene Hausapotheke zu legen.
 
Cistustee, oder Cystustee oder Zistrose kann man das Heilkraut benennen und hilft ganz prima bei Halsschmerzen, auch als Bonbons oder eben Tee, auch zur Vorbeugung gegen Erkältung.

Es ist ein Allround-Kraut und hilft gegen so einiges:

Die Zistrose – Eine starke Heilpflanze

  1. Die Zistrose gehört zu den polyphenolreichsten Heilpflanzen und wirkt stark antioxidativ sowie entzündungshemmend.
  2. Studien weisen auf positive Wirkungen bei Erkältungen, Hautproblemen, Aphthen und verschiedenen Infektionen hin.
  3. Die Heilpflanze enthält zahlreiche bioaktive Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Gerbstoffe und ätherische Öle, die ihr breites Wirkspektrum erklären.
  4. Traditionell wird Zistrose innerlich und äußerlich eingesetzt – etwa als Tee, Mundspülung, Kompresse oder Sitzbad.
Hier der Artikel dazu:

 
Eine richtig arg fiese Sommererkältung hatte ich vor ein paar Jahren. Diesmal ist es mir zum Glück mit meiner Strategie gelungen es zu verhindern, dass ich richtig krank geworden bin. Ich hatte nur ein paar wenige Tage Halskratzen und musste mich ungefähr einen halben Tag lang selten schneuzen, dann war der Spuk zum Glück schon wieder vorbei.
Voll gut, dass du das dieses Mal so schnell abfangen konntest, eine Sommererkältung ist echt das Letzte, wenn draußen schönstes Wetter ist und man selbst flachliegt, kenns eh von meiner Schwester die erwischt es auch meistens einmal im Sommer, sie verträgt auch die Klima total schlecht und ist da sehr empfindlich. Da hattest du wirklich Glück oder einfach das perfekte Timing mit deiner Strategie.
Stimmt, jetzt wo du es sagst, erinnere ich mich auch daran, dass sie den Rettich ausgehölt hat! Das wird es gewesen sein, danke!
Ja, ist echt so ein absoluter Klassiker unter den Hausmitteln, den fast jeder irgendwie aus seiner Kindheit kennt. Meine Oma hat den damals auch immer gemacht.
 
Echinacea - "der Klassiker". Ich hatte mal gute Erfahrungen gemacht einfach damit Teebaumöl in eine Pfanne mit Wasser und dann Inhalieren.
Ich darf ja gerne hier wieder mal erzählen, dass ich, seit ich seit 23 Jahren kein Fleisch mehr esse, seither vielleicht noch 5 - 10 x wirklich krank gewesen bin, was so zählt an schwereren Erkältungen / Grippen.
Das finde ich einfach toll!

Im Durchschnitt sind die Menschen ja in unserer westlichen Zivlisation 2 - 4 x krank pro Jahr.
So in etwa war ich das früher zu "Fleischzeiten" auch.

Offenbar habe ja nicht nur ich solche Erfahrungen gemacht - z.B. auch Brian Adams,
der erst Vegetarier und dann Veganer wurde. "Nicht mal mehr ein Schnupfen" soll er gesagt haben:

 

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