Themenstarter
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Das Wichtigste auf einen Blick
- Das BfR hat 2026 erneut eine schwere Vitamin-D-Vergiftung bei einem Säugling registriert – Ursache war ein falsch dosiertes, im Internet erworbenes Erwachsenenpräparat.
- Für Säuglinge gilt: nur speziell für sie zugelassene Präparate mit 400–500 I. E. Vitamin D pro Tag, keine hochkonzentrierten flüssigen Präparate und keine wöchentliche/monatliche Dosierung.
- Bei jeder postpartalen und pädiatrischen Vorstellung sollte die Vitamin-D-Prophylaxe aktiv angesprochen werden – inklusive Nachfrage nach Präparat, Dosierung und Bezugsquelle.
- Fluorid zur Kariesprävention wird leitliniengerecht in Kombination mit der Vitamin-D-Gabe verabreicht.
Aus dem D-fizit in die Vergiftung
Zu viel des Guten: Vitamin D kann Babys vergiften. In welcher Form Eltern es verabreichen, ist dabei entscheidend. Nur zwei weitere Minuten Aufklärung können Familien vor einer Tragödie bewahren.
Ich finde, das ist eine ganz wichtige Information, weil damit evtl. Schäden vermieden werden können.
Grüsse,
Oregano