Ursachen für die Entstehung eines Diabetes

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Es gibt Ursachen für die Entstehung von Diabetes, die im allgemeinen nicht so ins Gespräch kommen.
Eine Bekannte von mir hatte z.B. eine Operation an der Bauchspeicheldrüse, die sehr schwierig war. Die Op ist gelungen; die Schmerzen, die die Bekannte vorher immer wieder hatte, sind verschwunden. Nur hat leider die Bauchspeicheldrüse Schaden genommen, und sie hat einen Diabetes entwickelt.

http://www.medicoconsult.de/wiki/Diabetes_mellitus

Gruss,
Uta
 
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Hallo

Auch bei der Neuromuskulären Erkrankung CURSCHMANN STEINERT "Myotone Dystrophie Typ 1" , bei der alle Organe betroffen sein können, kommt es zur Insulinresistenz und deswegen zu einem Diabetes Typ 2

Dies als Information für die Menschen die es Intressiert.

Alles Liebe
Eure Madeleine G.
 
Gestörte Schilddrüsen-Funktion läßt Diabetes entgleisen
Hyperthyreose verstärkt Insulinresistenz / Bei Hypothyreose besteht Hypoglykämierisiko / Bei allen Diabetikern sollte jährlich TSH bestimmt werden
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MÜNCHEN (wst). Schilddrüsenfunktions-Störungen beeinträchtigen die Diabeteskontrolle.
In Deutschland leben mindestens sechs Millionen Diabetiker, und 20 Millionen Menschen haben eine Struma. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Patient Diabetes und gleichzeitig eine Schilddrüsenerkrankung hat, ist damit hoch. Kontrollen der Schilddrüsenfunktion, gegebenenfalls eine Schilddrüsentherapie sowie Anpassung der Diabetestherapie sind deshalb wichtig.

Darauf hat Professor Petra-Maria Schumm-Draeger vom Krankenhaus München-Bogenhausen auf dem 2. Münchener Schilddrüsensymposium aufmerksam gemacht. Wie die Endokrinologin auf der vom Unternehmen Merck KGaA unterstützten Veranstaltung erläuterte, kann bereits eine subklinische Hyperthyreose - wenn also lediglich das TSH erniedrigt ist, die Hormone aber noch normal sind - die Blutzuckerwerte massiv nach oben treiben.

Denn bei Hyperthyreose sind die Insulinresistenz verstärkt, die Insulinsensitivität in der Peripherie vermindert sowie die Insulinsekretion gehemmt. Außerdem ist die intestinale Glukoseaufnahme vermehrt zugleich die Freisetzung von Glukagon und damit wiederum die Glykogenolyse in der Leber forciert. Bis die Schilddrüsenfunktion wieder normalisiert ist, etwa medikamentös, durch Operation oder Radiojodtherapie, muß deshalb die antidiabetische Therapie intensiviert werden.

Eine Hypothyreose hat gegenteilige Auswirkungen auf den Zuckerstoffwechsel. Davon betroffene Diabetiker neigen also zu Hypoglykämien. Ein solches Risiko wird jedoch durch eine Substitution mit L-Thyroxin (etwa Euthyrox®) rasch reduziert.

Damit Schilddrüsenfunktions-Störungen nicht erst offensichtlich werden, wenn der Glukosestoffwechsel entgleist empfiehlt Schumm-Draeger, bei allen Diabetikern einmal jährlich TSH als sensibelsten Marker für beginnende Funktionsstörungen zu bestimmen. Typ-1-Diabetiker sowie besonders Frauen mit Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, eine Autoimmunthyreoiditis zu bekommen. Bei ihnen sollte zusätzlich einmal jährlich nach Antikörpern gegen Schilddrüsenperoxidase (TPO-Antikörper) im Blut gefahndet werden.
www.schilddruesenselbsthilfe.de/forum/messages/6167.html

Wie ist das eigentlich: Werden bei den vierteljährlichen Blutabnahmen auch immer die TSH-Werte gemacht?

Grüsse,
Uta
 

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