Umwelt-Zahn Medizin

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Hallo,

in der Ausgabe September von Natur und Heilen steht ein guter Beitrag über Umwelt-Zahn Medizin. Wahrscheinlich wissen die meisten schon alles, aber es ist eine ganz gute Zusammenfassung.
Hier ein Teil davon, bitte nicht auf Schreibfehler achten, diese habe ich nicht mehr korrigiert.

Liebe Grüße
Anne S.


Natur und Heilen Sept. 06

Umwelt Zahnmedizin

Allgemeine Belastungen sind vor allem Allergene aus der Nahrung, synthetische Chemikalien aus Luft, Wasser, Wohnung und Kleidung, Elektrostress, Radioaktivität und psycho-sozialer Stress. Je anfälliger die Konstitution des Einzelnen ist, d. h. je kleiner das individuelle „Fass“ der Kompensationsmechanismen ist, umso schneller ist es voll und läuft über.
Die Umwelt-Zahnmedizin ist ein Teilgebiet der Umweltmedizin. Es gilt herauszufinden, welche Faktoren aus dem Bereich der Zahnmedizin den Organismus belasten. Diese müssen dann schonend entfernt werden.
Als Hauptbelastungsfaktoren aus dem Gebiet der Zahnmedizin gelten:
- Amalgam und minderwertige Metalle
- Kunststoffe und Kunststoffkleben
- Labortechnisch schlecht hergestellter Zahnersatz
- Dauergaben von Fluoriden
- Nervtote Zähne
- ‚Fremdkörper und chronische Entzündungen im Kiefer


Beschwerden durch Metallbelastung:
Gerade bei Menschen mit chronischen Beschwerden, bei denen die Ursache der Erkrankung nicht ausgemacht werden kann, liegt der Verdacht nahe, dass die Symptome durch Dentallegierungen oder zahnärztliche Füllstoffe ausgelöst werden.
In der modernen Zahnmedizin stehen verschiedenste Materialien für Füllungen bzw. Legierungen zur Verfügung. Die Entscheidung, welches dieser Materialien beim Patienten verwendet wird, ist jedoch nicht davon abhängig, was grundsätzlich verwendet werden kann, sondern vor allem davon, was verwendet werden darf. Denn wird ein Material individuell nicht vertragen, können erheblich Risiken für Körper und Gesundheit entstehen.
In der ganzheitlichen Zahnmedizin gilt daher der Standard: Risikominderung für jeden Patienten. Jedes Material wird – bevor es in den Mund des Patienten gelangt- zunächst auf Körperverträglichkeit geprüft, also praktisch auf die Gesundheit „maßgeschneidert“. Erst wenn die Testung ergibt, dass das Material dem Organismus nicht schadet, kann es verarbeitet werden.
Vor diesem Hintergrund sollten auch die Billigarbeiten mancher in- und ausländischer zahntechnischer Labore, insbesondere auch die aus dem östlichen Ausland, einer kritischen Würdigung unterzogen werden.

Amalgam
Lange Zeit hieß es von wissenschaftlicher Seite, dass im Vergleich zur Gesamtquecksilberbelastung des Organismus die Belastung aus dem Amalgam nur gering wäre. Diese These wurde jedoch in den letzten Jahren mehrfach widerlegt.
Amalgam besteht im wesentlichen aus Metallen Quecksilber, Silber, Zinn und Kupfer. Prinzipiell können alle diese Metalle im Amalgam toxisch wirken. Hauptbestandteil von Amalgam ist Quecksilber, ein Metall, das aus dem losen und damit chemisch höchst instabilen Gemenge des Amalgams bereits bei Körpertemperatur permanent abdampft aber im teils aggressiven Milieu des Mundes gelöst wird.
Selbst im Ruhezustand werden bei Amalgam tragenden Patienten Quecksilberwerte im Mund gemessen, die ein Mehrfaches über den zugelassenen Höchstwerten der deutschen Trinkwasserverordnung liegen. Unter einer Stimulation durch Kauen, Kontakt mit Saurem oder Heißem oder auch nur durch das Zähneputzen wird die Quecksilberbelastung teils massiv erhöht.
Da eine natürliche Ausscheidung des Amalgams über Leber, Niere, Darm und Haut im Organismus nur in geringem Maß erfolgt, verteilt sich Quecksilber über den gesamten Organismus und lagert sich insbesondere in den Zielorganen Bindegewebe, Niere, Leber, Gehirn und Nerven ab. Dies gilt ebenso für die anderen sich im Amalgam befindlichen Schwermetalle.
Die Symptomatik kann somit wie aber beschrieben höchst verschieden ausfallen.
Eine Amalgam-Sanierung sollte sehr fachkundig vorgenommen werden und umfasst wesentlich mehr als nur die bloße vorsichtige Entfernung dieses Gemenges mit anschließender spezifischer Ausleitung.
Zum Nachteil des umweltgeschädigten Patienten kann bei einer Amalgamsanierung viel falsch gemacht werden. Deshalb sollten hierfür unbedingt Zahnärzte mit entsprechendem Wissen konsultiert werden.

Metall-Legerungen
Viele körperfremde Materialien bergen gesundheitliche Gefahren, weil sie vom Organismus nicht vertragen werden. So ist auch die Bandbreite der Gesundheitsschäden durch Dentalmaterialen groß. Sie reicht von allergischen Reaktionen über Sehstörungen oder Atemnot bis hin zu chronischen
Beschwerden, wie Kopfschmerzen oder funktionellen Belastungen der Organe.
Auch das so genannte Müdigkeitssyndrom sowie das MCS-Syndrom werden mit Dentalmaterialien in Verbindung gebracht. Erklärbar werden solche Reaktionen über die Zusammenhänge zwischen Mundhöhle und übrigem Organismus.
Jeder metallische Werkstoff unterliegt im meist aggressiven Milieu des Mundes der Korrosion, d.h. einem Masseverlust. Durch die „Batteriewerkung“ von Metallen im Mund entstehen metallische Ionen, die problemlos in den Organismus gelangen und dort unterschiedliche Reaktionen auslösen können. Wie stark eine Batteriewerkung und damit der Massenverlust eines Metalls ist hängt von der Ausbildung einer so genannten elektr. Doppelschicht entsprechend der elektro-chemischen Spannungsreihe im Elektrolyten-Speichel ab.
Verschiedene Metalle bilden verschieden stark ausgeprägte elektrische Doppelschichten. Werden diese verschiedenen edlen Metalle leitend miteinander verbunden, kommt es zum Ladungsausgleich. Es fließt Strom, und in der Folge wandern auch Metall-Ionen im Stromgefälle mit. So kommt es zur Lösung von Metallen im Mund. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn sich verschiedene Metalle, z. B. Amalgam und Gold, im Mund befinden.
Je geringer die Doppelschicht ist, d.h. je edler das Metall ist, umso geringer ist das Auflösungsverhalten und damit die Korrosion dieses Metalls im Mund.
Die Korrosionseigenschaft metallischer Werkstoffe hängt also im Wesentlichen von drei Faktoren ab:
  • Von der Qualität des Werkstoffes: Es gibt auf dem deutschen Dentalmarkt weit über 1000 verschiedene Legierungen. Nach meinen Erfahrungen entsprechen jedoch maximal 10 % davon den Qualitätskriterien der biologischen Zahnmedizin.
  • Von der Verarbeitungsqualität im Dental-Labor: Dieser Faktor ist der wichtigste für die Korrosionsstabilität und damit für die Verträglichkeit des Werkstückes. Und gerade dieser Punkt wird in der Regel am wenigsten beachtet. Die Qualität jedes Werkstückes steht und fällt mit der Erstellungsqualität und ist damit auch abhängig vom Fachwissen des Dentallabors.
  • Vom Milieu im Mund des Patienten: Dies ist die größte Variable, denn der Säure-Basen-Haushalt ist innerhalb des Tagesrhythmus höchst unterschiedlich und hängt von einer Reihe sehr verschiedener Faktoren ab. Beurteilbar ist das Milieu, somit nur individuell in seiner Auswirkung aus das zahntechnische Werkstück. Die Industrie bietet uns eine Vielzahl von Legierungen mit verschiedensten Zusammensetzungen an. Bevorzugt von umweltbewussten Patienten werden z. B. Keramikfüllungen und – kronen. Trotz obligatorischer CE-Zertifizierung ist das Korrosionsverhalten nach der Verarbeitung im zahntechnischen Labor aber höchst unterschiedlich. So zeigten nach einer Untersuchung aus Berlin bei der herstellung keramik-verblendeter Kronen kupferhaltige Palladium-Legierungen höchste Zersetzungsanfälligkeit, während Goldlegerungen mit einem sehr hohen Anteil an Gold unter Abwesenheit von Zink, Nickel und Kupfer die besten Korrosionseigenschaften noch vor dem Titan, aufwiesen.

Symptome einer chronisch-toxischen Metallbelastung :

Psycho-:
Angstzustände, Depression, Psychosen.

Neuro-:
Neuro-Destruktion, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, Gedächtnisverlust, Unfruchtbarkeit, Parkinson, Alzheimer

Vegetativ:
Burnout-Syndrom, unkontrollierte Schweiß-Ausbrüche, Blutdruckschwankungen, Herzrhythmusstörungen

Organisch:
Nierenfunktionsstörungen, Leberbelastung, Herz- und Atmungserkrankungen, Magen-Darm-Dysfunktionen.

Immunologisch:
Immunsuppression, Entgleisung des Säure-Basen-Haushalts, Autoimmunerkrankungen, Krebs

Blockierung der Eigenregulation
 
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Wenn Interesse besteht, schreibe ich gerne noch den Rest des Berichts aus Natur und Heilen weiter, wenn nicht wäre es mir zu viel Arbeit.

Liebe Grüße
Anne S.
 

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ich hätte wohl interesse daran, bisher trifft fast alles auch auf mich zu, kannstes nicht kopieren oder so?
 
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Hallo whity,

leider bin ich kein Computerfreak und Benutzerhandbücher sind bömische Dörfer für mich, ich versteh sie einfach nicht.
Ich habe noch keinen gefunden der mir das Enscannen zeigen kann, ich werde den Rest dann noch abschreiben.

Liebe Grüße
Anne S.
 
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hier der nächste Teil des Berichtes:

Liebe Grüße
Anne S.


Umwelt-Zahnmedizin Fortsetzung aus Natur und Heilen

Kunststoffe und Kunststoffkleber
Es ist schlichtweg ein Wunder, was die heutige Zahnmedizin unter Verwendung von Kunststoff und Kunststoffklebern alles zu bewerkstelligen in der Lage ist. Die gesamte Palette der ästhetischen Zahnmedizin wäre ohne diese Werkstoffe nicht möglich. Leider tritt in der Herrschenden Euphorie der umweltmedizinische Aspekt dieser zahnärztlichen Materialien in den Hintergrund. Dabei gibt es heute bereits eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die belegen, dass alle Kunststoffe und Kleber ausnahmslos giftig, meist sogar hochgiftig sind. Sie besitzen ferner eine allergische Komponente und haben teils hormonähnliche, genverändernde und krebserzeugende Wirkungen. Durch die Anwesenheit von verschiedenen Umweltgiften (z.B. Quecksilber aus Amalgam) werden die toxischen Wirkungen zahnärztlicher Kunststoffe und Kleber potenziert, d.h. teils drastisch erhöht.
Die Wissenschaft kennt mittlerweile folgende biologische Wirkungen von dentalen Kunststoffen und Klebern:

< Durch Restmonomere (Monomere sind chemische Grundbausteine hochmolekularer Verbindungen) und Inhaltsstoffe von Kunststoffen und Klebern kann es zu Reizungen, chronischen Entzündungen oder zum Absterben des Zahnnervs kommen. Eine chronische Entzündung des Zahnnervs oder gar ein nervtoter Zahn sind Störfelder und massive Belastungen für das Regulations- und Immunsystem.

< Bei den wichtigsten Bestandteilen von Kunststoffen und Klebern besteht eine teils erhebliche Zellgiftigkeit

< Durch Verschlucken bzw. Inhalation kommt es zu bedeutenden Anreicherungen von Monomeren in Organen, insbesondere in den Nieren. Organbelastungen können zu Funktionsstörungen führen

< Monomere besitzen eine sehr hohe allergische Potenz. Somit tragen nicht nur allergische Risikopatienten, sondern, bedingt durch den täglichen Umgang mit diesen Materialien, vor allem auch Zahnärzte und deren Personal sowie Zahntechniker ein hohes Allergierisiko mit allen damit verbundenen Gefahren.

< Das in Kunststoffen und Klebern enthaltene TEGDMA und HEMA hemmt die Glukoneogenese (Neusynthes von Glukose in de Leber) und damit den Energiestoffwechsel mit möglicherweise weitreichenden gesundheitlichen Folgen im Organismus, insbesondere an den Zielorganen wie z.B. den Nieren.

< Das in den Kunststoffen und Klebern enthaltene TEGDMA und HEMA bildet im Stoffwechsel außerdem hochtoxische Metabolite (im Stoffwechsel durch Enzymreaktionen entstandene oder veränderte Verbindung) mit wahrscheinlich genverändernder und krebserzeugender Wirkung.


Mit umwelt-zahnmedizinische Vorsicht sind somit zu betrachten:

-[FONT=&quot] [/FONT]Füllungen, Verblendungen und Prothesen aus Kunststoffen
-[FONT=&quot] [/FONT]Fissurenversiegler
-[FONT=&quot] [/FONT]Kunststoffhaltige Befestigungszemente
-[FONT=&quot] [/FONT]Befestigungskleber für Keramik-Verblendschalen, Keramik-Inlays und kronen.

Bei regulationsgestörten oder auch bei chronisch kranken Patienten verbietet sich somit die Anwendung dieser Werkstoffe. Das heißt aber auch, dass beispielsweise der Austauschen von Amalgam-Füllungen zu Gunsten von Kunststoff-Füllungen oder Keramik-Inlays (die mit Klebern befestigt werden müssen) primär nicht sehr sinnvoll bzw. zu überprüfen sind.


Einfluss keramischer Brände auf die Korrosion

Kupferhaltige Paladium-Legierungen:
. eigen eine hohe Ionenabgabe
. weisen unpoliert eine bis zu 10-fach höhere Abgabe aller Legierungsbestandteile auf als polierte

Kobald-Chrom-Legierungen:
. zeigen nach der Durchführung aller drei Keramikbrände eine Verdreifachung der Kobaltabgabe

Nickel-Chrom-Legierungen:
. zeigen eine etwas höhere Gesamt-Ionenabgabe als Bobalt-Chrom-Lergierungen und eine geringere als Palladium-Legierungen

Titan:
. zeigt eine stetige Abgabe von Titan-Ionen über den gesamten Untersuchungszeitraum von vier Wochen
. zeigt bei zunehmender Anzahl von Bränden eine steigende Härte

Hochgold-Legierungen:
. zeigen vor Titan und Kobal-Chrom-Legierungen die niedrigste Ionenabgabe
(Borowski/Strietzel Berlin 1998)


Nebenwirkungen von dentalen Kunststoffen

  • Allergien und Kreuzallergien auf Inhaltsstoffe, Verunreinigungen oder Konservierungsmittel
  • Toxizität der Kunststoffe und Reaktionsprodukte (z. B. Formaldehyd, Restmonomere, Reie Radikale etc.) Nahezu alle Ausgangsbestandteile von Verbundswerkstoffen (Komposits) sind deutlich zellsch#digend.
  • Genveränderungen (Mutagenität) und krebserzeugende Wirkung (Kanzerogenität) von einzelnen Komponenten und Reaktionsprodukten wurde im Reagenzglas nachgewisen.
  • Östrogenartige Wirkung von Materialien, die Bisphenol-A-Dimethacrylat enthalten
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass alle Kunststoffe und Kleber ausnahmslos
giftig sind.
 
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Hier der letzte Teil des Artikel "Umwelt-Zahn-Medizin".

Eventuelle Schreibfehler habe ich nicht mehr korrigiert.

Liebe Grüße
Anne S.


Da auch bei nervtoten Zähnen ein Stoffwechsel zwischen innen und außen stattfindet, sind die Inhaltsstoffe der Wurzelfüllmaterialien und die Weiweißzerfallsprodukte aus der ehemaligen Zahnpulpa nebst den sich dort befindlichen Bakterien und deren Toxinen obligatorisch als allergische toxische Belastung in der Umgebung eines wurzelbehandelten Zahnnervs zu finden. Sie sind auch in unserem gesamten Organismus, insbesondere in unseren Entgiftungsorganen, oft aber auch im Nervengewebe nachweisbar. Nervtote Zähne sind deshalb immer regulationsbelastend und für den Organismus und zumindest auf struktureller und chemischer Ebene ein Problem.
Unser System der Körper-Eigenregulation kann durch nervtote Zähne teils massiv gestört werden. Deshalb können tote Zähne für Systemerkrankungen im Organismus mit verantwortlich sein, wie z. B. Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, rezidivierende Migräne, Allergien, Fibromyalgie, chronisches Schmerzsyndrom oder auch chronisches Müdigkeitssyndrom oder multiple Sensitivität auf Chemikalien (MCS).

Fluoride

Fluoride sind Abfallprodukte der Stahl-, Aluminium, Porzellan-, Kunstdünger- und Glasindustrie und gelten als biologisch nicht abbaubare Umweltgifte. Bei langzeitiger Aufnahme von „subtoxischen“ Dosen können sich deshalb verschiedene Symptome zeigen, die diagnostisch schwierig einzustufen sind. Als subtoxische Dosen werden Giftmengen bezeichnet, die vor allem in Tierversuchen keine nennenswerten Symptome hervorgerufen haben. Nach diesen Kriterien werden die Grenzwerte für den Menschen festgelegt. Durch die Summe vieler subtoxischer Substanzen in Nahrung, Baustoffen, Umwelt, Medikamenten etc. entstehen vielfältige neue chronische Krankheitskomplexe.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass auch die Wirkung von chronischen Fluorid-Vergftungen durch kleinste Dosen in folgende Richtungen weist:

- Hemmung der Enzym-Funktion
- Schwächung der Kollagensynthese


Symptome subtoxischer Fluorid-Belastungen zeigen sich in der Regel erst nach Jahrzehnten und äußern sich gehäuft in Form von:

. Mineralisationsstörungen an Zähnen - Frühsymptom
. Verfrühte „Alterserscheinungen“ an Haut und Hautanhangsgebilden
. Erhöhte Bruchanfälligkeit von (Röhren)- Knochen
. Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen der Gelenke
. Rheumatioide Beschwerden
. Erhöhte Infektanfälligkeit

Fluoridquellen in der Zahnmedizin sind:

. Glasionomer-Zemente
. Die meisten Füllstoffe aus Kunststoff
. Zahnpasten und Fluoridgelees.

Fluoridierte Speisesalze aus dem Handel oder Trinkwasser-Fluoridierung, wie in Teilen der USA üblich, bewirken noch eine zusätzliche Fluorid-Belastung. Somit stehen einem eventuellen Nutzen der Fluorid-Zufuhr zur Redizierung des Karies „Nebenwirkungen“ gegenüber, die chronische Erkrankungen begünstigen.
Weitere umwelt-zahnmedizinische Belastungen aus zahnärztlichen Werkstoffen sind Aldehyde, die wir, z.B. in Devitalisierungsmitteln von Zahn Zahnnerven, in Wurzelfüllpasten, in Tinkturen zur Reduzierung von empfindlichen Zähnen und häufig auch in Kunststoffen und Klebern finden.
Schwer- und Leichtmetallbelastungen als
in Zahn-Zementen und Kunststoffen sind möglich. Auch manche Prothesen-Farbstoffe sind für umweltbelastete Patienten eher mit Vorsicht zu genießen.
Die Wissenschaft hätte hier noch ein größeres Spektrum an Forschungsmöglichkeiten.

Schlussbetrachtung

Es ist leider eine Tatsache unserer Zeit, dass die Zahl der chronischen Kranken steigt und die chronischen Erkrankungen in immer früheren Lebensjahren ihren Anfang nehmen. Chronisch krank wird in der Regel aber nur derjenige, dessen System der Körper-Regulation überlastet ist.
In unserer heutigen modernen Welt ist die Zahl der Regulationsbelastungen ebenfalls im Steigen begriffen, Die umwelt-zahnmedizinischen Belastungen sind dabei in ihrer Gewichtung nicht zu unterschätzen.
Zum vorbeugenden Gesundheitsschutz sollte deshalb die Gesamtbelastung so gering wie möglich gehalten werden. Regelmäßige Fastenkuren und Ausleitungs- bzw. Regulationsverfahren, viel Bewegung, ausgewogene Ernährung und das Informiertsein über sinnvolle Zahnsanierung sind dafür die Basis. Eventuell vorhandene krankmachende Materialien sollten mit einem Fachmann zusammen ermittelt und sachgemäß ausgeleitet werden. Hierzu eignet sich ein ganzheitlich orientierter Zahnarzt(ärztin), aber auch entsprechend informierte Heilpraktiker/innen oder ganzheitlich arbeitende Ärzte. Auch auf ein „wissendes“ Dentallabor sollte geachtet werden.
Gesundheitliche (Eigen) Verantwortung besteht darin, sein individuelles „Fass“ in einem Niveau zu halten, in dem es nicht überlaufen kann. Seinen Teil dazu kann auch ein informierter Zahnarzt beitragen
Von Dr. Karlheinz Graf www.praxis-dr-graf.de
 
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24.07.06
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vielen dank fürs abtippen.
die seite des dr. graf ist auch recht interessant...
 
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20.01.06
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ja danke für die mühe. vorallem der fluorteil ist sehr interessant. wo doch auch die ganzen "ganzheitlichen" glasionomerzement verwenden bzw mit fluorlacken hantieren. auch wird immer noch geraten dieses elmex fluorgel zu verwenden. tztztz

greetz
human

PS: wie bekommt man fluor wieder ausm körper raus?
 
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In dem Buch von Thomas Klein "Energieverlust und Krankheit durch Zahnherde" steht auch ein gutes Kapitel über Fluor.

Hier einige Überschriften zu diesem Kapitel im Buch:

- Fluoride als Enzymgifte
- Störung des Kalzium-Stoffwechsels
- Sklerotische Degeneration
- Versprödung und Schwächung der Knochen
- Reizung und Versteifung der Gelenke
- Fluor schadet den Zähnen
- Zahnfleischschäden
- Kieferdegeneration und Mißbildungen
- Fluoride schwächen das Immunsystem
- Fluoriede beschleinigen das Altern und fördern Krebs
- Vermeidung einer schleichenden Fluorvergiftung
- Erhöhte Fluoraufnahme schützt nicht vor Karies
- Irreführende Laborversuche
- Falsche Statistiken und Behauptungen
- Die Gründe für die Propagierung der "Kariesverhütung" durch Fluor
- Deckung des Fluorbedars durch natürlcihe Nahrung
Liebe Grüße
Anne S.
 

Silvia P

Es gibt auch noch ein tolles Buch zum Thema Fluor von Dr. Max-Otto Bruker, es heißt: "Vorsicht Fluor".
Wenn man es gelesen hat, dann putzt man seine Zähne bestimmt nur noch mit fluoridfreier Zahnpasta!
 
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