Tinnitus, Sehstörungen, Panikattacken und Schlafstörungen nach Lumbalpunktion

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Hallo meine Name ist Karimi
Ich habe seit 4 Wochen Lumbalpunktion gemacht und jetzt habe ich Tinnitus, Sehstörungen und Panikattacken und ich kann gar nicht am Nacht schlafen ich weiß es nicht was soll ich machen der Arzt hat gesagt Tinnitus hat keine Behandlung

ich denke wir haben liquorleckunterdrückt und wir müssen Blutpatch machen, ich suche nach Neurologe aber Termine ist für nächste Jahr 😞
 
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Tinnitus ist behandelbar und meist nur in der ersten Zeit nachdem er aufgetreten ist. Suche Dir einen HNO-Arzt, der sich damit auskennt. Lies mal unser Wiki:

Scheinbar hat die psychische Belastung die Symptome bei Dir ausgelöst.
 

Demnach können durch Lumbalpunktionen eine Menge unangenehmer Symptome auftreten.
pPDPH :

... Bin ich bei pPDPH direkt nach Blutpatch oder OP geheilt?

Nicht selten dauert die vollständige Erholung einige Monate, in sehr seltenen Fällen auch Jahre.
Die Zirkulation muss sich erst wieder anpassen. Dies betrifft sowohl die Nervenwasser-Zirkulation, als auch die Sekundärschäden durch Dekonditioniereung und Kreislauf-Dysregulation nach oft langer Liegezeit.

Manche PatientInnen entwickeln nach Therapie einen Überdruck (sogenannte "rebound Hypertension"). Dieser kann vorübergehend medikamentös therapiert werden, z.B. durch Acetazolamid. Meist reichen bereits geringe Dosierungen über ein bis zwei Wochen aus, um die Beschwerden zu kontrollieren. In eher seltenen Fällen wird eine dauerhafte Therapie benötigt. Dann sollten andere Ursachen eines Überdrucks (z.B. IIH) erwogen werden.

Sämtliche Methode der symptomatischen Schmerztherapien sollten auch hier angewandt werden - medikamentös und nicht-medikamentös. Die Therapien richten sich jeweils an die im Vordergrund stehenden Symptome.

Nicht zu vernachlässigen ist auch die stattgehabte und teilweise noch anhaltende psychosoziale Belastung. Die lange Krankheitsdauer, die Vielzahl an frustrierenden Arztkontakte, die Fehldiagnosen und unzureichenden Therapien bedeuten auch eine psychische Belastung. Arbeitswelt und Sozialleben sind beeinträchtigt. Auch hiervon müssen PatientInnen sich erst wieder erholen.


Hier finden Sie Leitlinien zur Therapie bei PDPH inklusive Erläuterungen zur Durchführung eines Blutpatch.
Informationen zu unserem interdisziplinären CSF Team und
eine Übersicht über unsere wissenschaftliche Arbeit können Sie hier finden.

Sie wollen durch uns beraten und/oder behandelt werden? Kontaktinformationen.

Weitere Informationsmaterialien, und nützliche Links können Sie hier finden.

Grüsse,
Oregano

 

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