Thema: Hilfe gegen graue Haare

Medizinmann-Lukas

Ich glaube, ich weiß, warum Melatonin gegen graue Haare wirkt.
Weil Melatonin ist DAS stärkste Antioxidans, was der Körper selbst produziert.
Wenn man es von außen zuführt, ist klar, dass die Menge im Körper noch stärker wird.

Und es ist ja mittlerweile bekannt, dass Oxidation= freie radikale für die grauen Haare verantwortlich sind.
Diese werden durch Melatonin neutralisiert.
Statt Melatonin könnte man aber auch was anderes nehmen wie z.B. Aronia-Beeren.

https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...ress/43301-graue-haare-oxidativen-stress.html
 
wundermittel

Clematis

Hallo,

es gibt wohl viele Gründe für die Entstehung grauer Haare:

a) Nährstoffmangel, verhindert auch die Farbstoffzufuhr zu den Haaren, kann zu brüchigem, stumpfem Haar führen usw.
b) Genetische Veranlagung - meine Eltern bekamen erst mit Ende sechszig graue Haare, ich habe jetzt im gleichen Alter immer noch keine, nehme aber auch Nahrungsergänzungsmittel, was meine Eltern nicht taten.
c) Melatoninmangel - bei diesem Mittel sollte man mit der Einnahme aber sehr vorsichtig sein. Es handelt sich um ein Hormon und könnte den Hormonhaushalt insgesamt durcheinander bringen. Ein Melatoninmangel sollte ärztlicherseits erst einmal festgestellt werden BEVOR man es einnimmt.
d) und sicherlich noch weitere...

Graue Haare mögen ein kosmetisches Problem darstellen, ein aus dem Ruder gelaufenes Hormonsystem - das ist weit mehr als kosmetisch - also seid bitte vorsichtig, bevor ihr damit herum experimentiert. Versucht es erst einmal mit einer vollwertigen Ernährung, auch solchen Nahrungsmitteln, die Melatonin enthalten - deren geringe Dosis verhindert aber Krankheitsfolgen, oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien...

Liebe Grüße,
Clematis23
 
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28.05.13
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Hallo,

um das Thema noch zu ergänzen:
in meinen Unterlagen von Dr. Christopher habe ich gefunden, daß regelmäßige Spülungen mit einem Aufguß von Scharfgarbe helfen sollen, die eigene Haarfarbe wiederzubekommen (soll angeblich bei vielen Patienten geholfen haben, auch in fortgeschrittenem Alter). Eigene Erfahrungen kann ich hier leider nicht beisteuern.

Gruß
Phylon
 
regulat-pro-immune

Freesie

Und noch eine Ergänzung dazu
Stevia in der Kosmetik

Stevia als Haarkur

Eine besondere Haarpflege, die dem Haar Glanz und Vitalität sowie seine natürliche Farbe wiedergeben soll und auch gegen brüchiges Haar helfen soll ist die Stevia-Haarkur!

Eine Stevia-Haarkur ist sehr schnell angerichtet: es werden 2 Teelöffel grünen Stevia-Pulver bzw. Stevia-Extrakt mit 2 Esslöffeln Olivenöl und 2 Eigelb verrrüht. Die entstandene Pflegemasse auf die Haare auftragen und ca. 1 Std. einwirken lassen, anschließend mit dem Stevia-Pflegeshampoo auswaschen.
allerdings auch keine eigene Erfahrung :)

Grüssle
Freesie
 

Clematis

es werden 2 Teelöffel grünen Stevia-Pulver bzw. Stevia-Extrakt mit 2 Esslöffeln Olivenöl und 2 Eigelb verrrüht. Die entstandene Pflegemasse auf die Haare auftragen und ca. 1 Std. einwirken lassen :)

Hallo Freesie,

die Anregung hat sicher etwas für sich, weil man hier mit natürlichen Produkten arbeitet. Die Wirkung wird jedoch nur vorübergehend sein, wenn es ansonsten innerlich an Nährstoffen mangelt.

Mir hat meine Mutter als Jugendliche Eigelbkuren gemacht, in der Hoffnung, mein extrem feines Haar würde dann stärker. An den "Duft" auf dem Kopf erinnere ich mich bis heute mit Schrecken und geholfen hat es auch nicht.

Meine pesönliche Erfahrung ist, daß von außen Aufgetragenes nur geringfügig, wenn überhaupt wirkt. Nehme ich aber meine NEMs, die jeder auf seine Bedürfnisse abstimmen muß, dann ist mein Haar tatsächlich fester und hat Stand, es bleibt aber fein, was m.E. erblich bedingt ist. Ich habe viele Mittel außen aufgetragen, ausprobiert, außer, daß sie meinen Portemonnaie-Inhalt stark reduzierten gab es kein nennenswertes Ergebnis. Nährstoffreiche Ernährung ist m.E. letztlich das Mittel der Wahl und weit kostengünstiger.

Liebe Grüße,
Clematis23
 
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16.12.11
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Der thread ruht zwar seit drei Jahren, aber da ich mich seit einiger Zeit damit beschäftige, meine natürliche Haarfarbe wieder zu erlagen, knüpfe ich mal hier an.

Melatonin habe ich noch nicht probiert. Mache ich aber noch. - Ich für meinen Teil gehe den Weg über die Katalase. Das ist das Enzym, welches durch Wasserstoffperoxid im Alter oder durch Stress/Vergiftungen verdrängt wird. Und das sorgt dann für die grauen Haare.

Innerlich führe ich mir seit einiger Zeit Katalse über daran reichhaltige Lebensmittel zu. Das sind vor allem rohe Kartoffeln und rote Zwiebeln (gibt aber noch mehr, zum Beispiel Mango). Äußerlich verwende ich die ebenfalls. Kartoffel hat dabei nach meiner Meinung bisher nicht so viel gebracht, Zwiebelsaft ist effektiver. Ich trag ihn mehrmals wöchentlich auf. Meisten aktiviere ich die Kopfhaut vorher mit einem starken Pulverkaffeesud; einmal pro Woche (Sonntags) verwende ich auch DMSO, damit der Saft tiefer einzieht. Das spüle ich nach 20 Minuten wieder ab, trage neu auf und lasse den zweiten Auftrag mit einer Plastiktüte und einem Handtuch auf dem Kopf noch einmal ca. eine Stunde einwirken.

Zum Aktivieren der Katalase sollen auch UVB-Strahlen (Mittagssonne) wichtig sein. Wenn ich dazu komme, nutze ich das.

Gerstengrassaft tinke ich täglich, sowieso. Jedenfalls seit ein paar Monaten. Aber man muss Zeit für diese Dinge rechnen, wohl mindestens ein halbes Jahr, wenn nicht viel länger. Geduld ist gefragt.

Ich versuche auch, täglich eine rote Zwiebel zu essen, komme aber oft nicht dazu. Gelegentlich presse ich mir auch Zwiebelsaft, das sind dann einmal größere Mengen.

Hafer und Haferkleie sollen auch helfen, gegen das Wasserstoffperoxid vorzugehen. Die verjüngen auch die Haut, man kann sie als Peeling verwenden, möglicherweise auch auf die Kopfhaut auftragen und einwirken lassen. Habe ich aber noch nicht probiert.

Außerdem trage ich täglich zweimal Rosmarinöl pur auf den Kopf, danach Eukalyptusöl, dann Kokosöl (das mildert: normaler Weise sollte man die essentiellen Öle da rein geben; rotes Palmöl ist noch besser, färbt aber ein bisschen). Diese essentiellen Öle wirken auf natürliche Weise hormonell und natürlich allgemein belebend.

Ich experimentiere - teilweise mit großen Pausen - schon seit längerem in dieser Hinsicht. Und das blieb bisher auch nicht ohne Erfolg. Ich war schon nahezu vollständig grau - meine ersten grauen Haare kamen, da war ich erst 20 Jahre alt. Und heute nehme ich mich selbst wieder als jemanden wahr, der eigentlich dunkle Haare hat, von denen (noch) viele grau sind. Das ist ein deutlicher Unterschied, der auch durch andere zu erkennen ist. Seit einiger Zeit schere und rasiere ich mir ungefähr monatlich den Kopf kahl, auch um die Behandlung einfacher zu machen. Und noch vor einem dreiviertel Jahr, lag dann einfach nur ein Haufen "Grau" im Waschbecken. Heute ist das wirklich gemischt mit einem größeren Anteil meiner alten Haarfarbe.

Ich bleibe jedenfalls dran und möchte, wie gesagt, jetzt das Melatonin testen.

Viele Grüße:
Reinhard
 
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Clematis

Melatonin habe ich noch nicht probiert. Mache ich aber noch. - Ich für meinen Teil gehe den Weg über die Katalase. Das ist das Enzym, welches durch Wasserstoffperoxid im Alter oder durch Stress/Vergiftungen verdrängt wird. Und das sorgt dann für die grauen Haare.

Hallo Reinhard,

außer Katalase, mit der von Dir beschriebenen Wirkung, hat auch Melanin einen starken Einfluß auf die Haarfarbe (und Hautfarbe). Hier wird das genauer beschrieben:
Melanin - DocCheck Flexikon
Was ist Melanin?

Gruß,
Clematis
 
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21.05.11
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Schwieriges Thema:

Ich bin fünfzig, viel Stress ein Leben lang , seit 22 Jahren Dialyse......Schwermetallvergiftung durch Amalgam massig von klein auf an, dann ungeschütztes Rausbohren von 18 Füllungen. Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel satt....Selbst die Zöliakie unerkannt über Jahre hat meinen Schopf nicht ergrauen lassen. Mein Vater wurde auch sehr spät meliert, wird nie weiss werden....
Meine Haare sind fast noch komplett dunkelbraun, einige weisse Fäden sind lediglich zu sehen.....
Schon seltsam...

Schönen Abend.
Claudia.
 
regulat-pro-immune
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16.12.11
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Hallo bestnews,

dann ist es für Dich doch nicht so schwierig, oder? ;)

Übrigens kommt das Problem bei Frauen manchmal etwas später (nach der Menopause). Meiner Meinung nach trägt außer Amalgam und Co. übrigens auch das Rauchen sein Teil dazu bei. Ich habe mit 14 angefangen zu rauchen, aber wie! Irre starkes Zeug und täglich oft bis zu zwei Schachteln. Dazu massig Kaffee und viel Zucker sowie definitiv jahrzehntelang keine Vitamine, nicht einmal aus Versehen. Da erscheint es mir (zusammen mit der Tatsache, dass ich nie gestillt wurde und die ersten 11 Jahre meines Lebens wirklich keinen Sonnenstrahl gesehen habe - also permanenter und sehr starker Mangel an D3 + -zig Amalgamfüllungen, quasi schon immer) nicht so verwunderlich zu sein, dass ich schon mit 20 anfing, langsam grau zu werden.

Die Stoffwechselbedingungen der Menschen sind halt unterschiedlich. Auch hier, wie bei allem.

@Clematis: Hast Du auch persönliche Erfahrungen mit Melanin? Ich weiß natürlich, dass es eine Rolle spielt.

Viele Grüße:
Reinhard
 
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21.05.11
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Zum Glück kann man nicht alles haben Reinhardt.

Ich habe nie geraucht, Kaffee mag ich nicht, Ernährung war schon sehr lange ein Thema , Obst und Gemüse willkommen.....

Mein Onkel hat geraucht, Schmerzmittelmissbrauch, Gifte auf Arbeit, im Mund...schlechte Ernährung viel Stress....Zöliakie. Er wurde auch schon sehr früh weiss.....

Schönen ABend.
Claudia.
 
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12.05.13
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Ich kenne mehrere Leute, die durch den täglichen Genuss einer Papaya-Frucht wieder schwarze Haare bekamen. :)

Liebe Grüße tarajal :)
 

Clematis

Hast Du auch persönliche Erfahrungen mit Melanin? Ich weiß natürlich, dass es eine Rolle spielt.

Hallo Reinhard,

nein, leider nicht. Mir fiel nur ein, als ich von Deinen grauen Haaren mit 20 las, daß ich da mal was gelesen hatte und habe die Links dann für Dich rausgesucht.

Meine Eltern ergrauten so etwa mit 55-60, ich bin jetzt 71 und immer noch naturblond, kein graues Haar, aber es war schon immer sehr fein und daher mein großer "Kummer". Ich denke, soweit es mich betrifft, daß mein noch nicht ergrauen damit zusammenhängt, daß ich seit langem für genügend Nährstoffe gesorgt habe, nicht wegen der Haare, sondern wegen meiner WS-Probleme. Die Haare wurden aber nicht kräftiger, reagieren sehr stark auf Streß, dann hängen sie schlapp herunter, bin ich hingegen gut ausgeruht und fit, haben sogar diese feinen Fäden Stand und zeigen so etwas wie eine Frisur ;). Aus eigener Beobachtung schließe ich daher, daß Verbesserungen nur von innen kommen können, äußerliches kann nur selten eine dauerhafte Verbesserung herbeiführen.

Ach ja, Vitamin K ist ebenfalls wichtig, denn bei Marcumar, blockiert Vitamin K komplett, kam es zu Haarausfall... Marcumar abgesetzt, Vit. K2 eingenommen - Schluß mit Haarausfall!

Gruß,
Clematis
 
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16.12.11
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Ich kenne mehrere Leute, die durch den täglichen Genuss einer Papaya-Frucht wieder schwarze Haare bekamen. :)

Ja, Papaya ist nicht nur allgemein gesund, sondern enthält auch viel Katalase. Ich tue mir täglich eine dicke Scheibe in den ersten (mittäglichen) Smoothie. Außerdem eine Scheibe Ananas, eine rohe Kartoffel usw. Vorher trinke ich ein Glas Gerstengrassaft, der besonders viel Katalase enthalten soll.

Aber ich meine, das braucht trotzdem Geduld. Diese erhöhte Einnahme von Katalase praktiziere ich seit Januar. Ich glaube, bei Ann Wigmore hat es auch sehr lange gedauert, bis die natürliche Haarfarbe durch die Gerstengrassäfte wieder zurückkehrte. Ich finde, man muss schon froh sein, wenn man den Ergrauungsprozess erst einmal gestoppt hat und überhaupt aktiv geworden ist. Das ist schon an sich ein gutes Gefühl.

Viele Grüße:
Reinhard
 
regulat-pro-immune
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21.05.11
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Seid froh , dass ihr das alles essen könnt, davon kann ich nur träumen...wegen der Hit, der Fructose und der Dialyse...

Gute Nacht.
Claudia.
 
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16.12.11
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Aus eigener Beobachtung schließe ich daher, daß Verbesserungen nur von innen kommen können, äußerliches kann nur selten eine dauerhafte Verbesserung herbeiführen.

Ach ja, Vitamin K ist ebenfalls wichtig, denn bei Marcumar, blockiert Vitamin K komplett, kam es zu Haarausfall... Marcumar abgesetzt, Vit. K2 eingenommen - Schluß mit Haarausfall!

Danke für Deine Antwort! Ich bin noch nicht dazu gekommen, aber den links, die Du hier gesetzt hast, gehe ich natürlich nach. Und da ich ohnehin ständig experimentiere, werde ich auch bezüglich Melanin gewiss noch etwas unternehmen. Ich schreibe dann hier.

Ich glaube auch, dass das meiste von innen kommt. Aber die äußerlichen Dinge können doch unter Umständen sehr unterstützen. Das gilt mit Sicherheit für den Zwiebelsaft, der bei mir lange Zeit schon allein etwas bewegte. Und es gilt auch für die ätherischen Öle und das rote Palmöl. Auch Avocadoöl, dass ich manchmal ebenfalls verwende, ist nicht zu verachten. Ebenso regelmäßiges Bürsten mit Wildschweinborsten, um den Kaffeesud nicht zu vergessen.

Vitamin K2 nehme ich seit einigen Wochen. Denn ich nehme schon seit Jahren Vitamin D3 sehr hoch dosiert ein und habe in dieser Zeit trotzdem Arthroseschmerzen in den Schultergelenken erst bekommen! Da habe ich mir Sorgen gemacht, ob das Kalzium überhaupt an der richtigen Stelle gelandet ist, zumal ich Magnesium eher vernachlässigt hatte.

Übrigens habe ich mir im letzten Jahr auch eine homöopathische H2O2-Nosode selbst hergestellt, unregelmäßig etwas davon eingenommen und auch auf die Kopfhaut aufgetragen, um die Ausleitung des Wasserstoffperoxids anzuregen. Über den Erfolg dieser Maßnahme bin ich mir nicht so sicher, aber ich denke, er war recht klein. Trotzdem kann ein anderer, wenn er will, das sicher einmal versuchen. Schaden tut es jedenfalls nicht.

Viele Grüße:
Reinhard
 

Clematis

Vitamin K2 nehme ich seit einigen Wochen. Denn ich nehme schon seit Jahren Vitamin D3 sehr hoch dosiert ein und habe in dieser Zeit trotzdem Arthroseschmerzen in den Schultergelenken erst bekommen!

Hallo Reinhard,

Vitamin D3 hochdosiert sollte nicht ohne Begleitung mit K2 eingenommen werden. Das Herzlein mag das nämlich gar nicht, Kalzium wird da fast zur Nebensache ;). Hier gibt's einen Thread in dem die vielfältigen Wirkungen von Vitamin K diskutiert wurden, im Zusammenhang mit D3 und bei Nattokinase mit Gerinnung.

Mir ist vor 2 Wochen D3 ausgegangen, habe trotzdem K2 weiter genommen. Das war nicht so gut, habe das jetzt abgesetzt bis ich wieder beides nehmen kann. Tja, diese verflixten Synergien haben es in sich! Ein Traum, wenn wir sie alle kennen würden.

Liebe Grüße,
Clematis
 
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16.12.11
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Mir ist vor 2 Wochen D3 ausgegangen, habe trotzdem K2 weiter genommen. Das war nicht so gut...

Wie machte sich denn das bemerkbar? Ich finde das irritierend, denn in dieser Jahreszeit brauche ich eigentlich kein D3 mehr nehmen, weil ich viel an der Sonne bin. Und da sollte ich das K2 absetzen, obwohl ich eigentlich fast besser versorgt bin als vorher? - Und im Sommer bin ich meist auch einige Zeit an der Adria, da platze ich ja nun gerade vor natürlichem D3 - dann auch kein K2? Nur eventuell Sauerkraut und so? :confused:

Ja, ich jedenfalls weiß offenbar noch viel zu wenig...

Viele Grüße:
Reinhard
 

Clematis

weil ich viel an der Sonne bin. Und da sollte ich das K2 absetzen, obwohl ich eigentlich fast besser versorgt bin als vorher? -

Hallo Reinhard,

an Deiner Stelle würde ich mich nicht irritieren lassen. Ich hatte ja betont hochdosiert - das wären m.E. mindestens 10.000 IE/Tag und mehr, solche Werte erreichst Du bei normalem Aufenthalt in der Sonne wohl kaum. Das Sonnenlicht wird anders verarbeitet als die D3-Kapseln. Aus Sonne wandelt der Körper nur so viel in D3 um, wie er tatsächlich braucht, den Rest der Vorstufe zu D3 läßt er unverarbeitet liegen oder scheidet sie aus. Aus der Literatur zu D3 Hochdosen geht hervor, daß der Körper dann mehr Vitamin K braucht, offenbar um diese richtig verarbeiten zu können. Beobachte Dich einfach selbst - tust Du ja ohnehin. Fühlst Du Dich mit Sonne plus K wohl, dann ist alles in bester Ordnung.

Meine Reaktion ist zwangsläufig eine andere als Deine. Möglich, daß bei mir die Gerinnungsstörungen dazu führen, daß ich auf K anders reagiere und für mich die Kombination mit D3 notwendig ist, damit K richtig verarbeitet wird. Nattokinase und Serrapeptase reden bei mir sicher auch noch ein Wörtchen mit... Zwischen K-D bestehen Abhängigkeiten, wie ganz genau weiß ich auch nicht. So tief bin ich in die Biochemie nicht eingestiegen, würde wahrscheinlich nicht viel Klärendes finden, weil es schon zu K relativ wenig gibt, geschweige denn zum Zusammehang K mit D. Und wenn ich es fände, wäre fraglich, ob ich das richtig verstehen würde :eek:). Daher beobachte ich und handele entsprechend.

Gruß,
Clematis
 
regulat-pro-immune
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