Spätmorgens essen: könnte Diabetes Risiko senken

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... Spätmorgens essen könnte das Diabetes-Risiko senken
Während der gesamten Beobachtungszeit wurden 1.262 neue Fälle von T2D dokumentiert. Es zeigte sich, dass eine höhere Kalorienaufnahme und eine höhere glykämische Last am späten Morgen invers mit dem Risiko für die Entwicklung von T2D korrelierten. Nach Adjustierung für Kofaktoren wie Gesamtenergieaufnahme, Ernährungsqualität und soziodemographische Merkmale betrug die Hazard Ratio (HR) 0,94 (p=0,001) für jede zusätzliche Aufnahme von 100 Kalorien in diesem Zeitraum und 0,93 (p=0,001) für jede Erhöhung der glykämischen Last um 10 Einheiten.
Darüber hinaus zeigte die Substitutionsanalyse, dass die Verlagerung von 100 Kalorien oder 10 glykämischen Einheiten aus den frühen Morgen-, Nachmittag- oder Abendstunden auf die späten Morgenstunden mit einem um 5% bis 9% niedrigeren Diabetes-Risiko verbunden war.

Warum der späte Morgen vorteilhaft sein könnte

Die Studie stützt somit die Hypothese, dass der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme für den Stoffwechsel entscheidend sein könnte. Am späten Vormittag, wenn die Glukosetoleranz des Körpers am höchsten ist, ist der Körper am besten in der Lage, die zugeführten Kalorien und Kohlenhydrate effizient zu verarbeiten, ohne den Blutzuckerspiegel zu stark zu belasten.

Zudem könnten die hohen Melatonin- und Cortisolspiegel in den frühen Morgenstunden die Glukosetoleranz beeinträchtigen, was das erhöhte Diabetes-Risiko bei früher Nahrungsaufnahme erklären könnte. ...

Diese Erkenntnis verknüpft mit Intervallfasten könnte tatsächlich von Nutzen für Diabetiker oder gefährdete Menschen sein.
Dazu passt zusätzlich, daß es besser ist, Desserts u.ä. Köstlichkeiten direkt im Anschluß an eine Mittagsmahlzeit zu essen und nicht erst ca. 2-3 Stunden später (denke ich).

Grüsse,
Oregano
 
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