Seit über 1 1/2 Jahren permanent Kopfschmerzen und gesundh. Prob.

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14.05.12
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Hallo zusammen,
dies hier wird durchaus ein längerer Beitrag aber ich bin dankbar für jeden, der sich die Zeit für mich nimmt. :)

Ich werde alles in Unterpunkte gliedern um einen möglichst genauen Einblick in meine Probleme zu ermöglichen

Über mich:
  • Männlich, 20 Jahre alt
  • Beruf Ausbildung Anlagenmechaniker 2LJ. (Handwerk, Heizung, Sanitär, Klima)

Allgemein:

  • Ich leide jetzt schon länger an permanenten Kopfschmerzen. Dazu kommt, dass ich immer vergesslicher werde. Ich weiß z.B nicht mehr sicher was ich vor 3 Tagen auf der Arbeit gemacht habe. Namen von Kunden kann ich mir schon gar nicht merken. Ich vergess auch dauernd Dinge (Arzttermine) oder was ich noch erledigen muss. Zudem fällt es mir schwer, mich auf Dinge zu konzentrieren, in der Schule oder beim zuhören. Mir kommt es wirklich so vor als ob ich jeden Tag dümmer werde. Ich versprech mich in letzter Zeit auch ziemlich häufig und sag Wörter, die gar nicht zusammen passen. Ich würde euch jetzt gern ein paar Beispiele nennen aber ich kann mich nicht dran erinnern -.-*
    allgemein kommt es mir so vor, dass meine Fähigkeiten immer mehr zurück gehen: Ich habe Probleme beim Kopfrechnen (150 auf 137) Früher ging das ohne Probleme aber jetzt komm ich bei einfachen Dingen total durcheinander. Oder, wie gesagt, beim reden. Das war immer mein Talent schlecht hin. Ehrlich gesagt fühl ich mich eher wie ein Rentner als wie ein 20 jähriger...
    Manchmal denke ich sogar, dass ich Demenz habe.

    Abgesehen davon bin ich auch richtig unmotiviert und noch fauler als sonst (faul war ich schon immer) Und ich könnte dauernd schlafen, auch wenn ich 8 Std Schlaf hatte, bin ich immer noch müde. Langsam zweifel ich wirklich an mir und ich frage mich ob ich n psychischen Knacks habe und verrückt werde... Die Kopfschmerzen ziehen mich total runter :/

    Hinzu kommt noch, dass mir alles weh tut (Hitzeempfindlich war ich schon immer, is bei meiner Schwester genau so) und ich frier richtig schnell auch wenn es eig. keinen grund dazu gibt. Vor allem bei Kälte reagier ich ziemlich empfindlich.

    Und mir ist aufgefallen, dass meine Augen sehr empfindlich gegen helles Sonnenlicht sind z.B. beim Fahren, wenn die Sonne richtig runter knallt oder vom Schnee reflektiert wird aber das könnte auch damit zusammen hänge, dass ich ziemlich lange dauerhaft Kontaktlinsen getragen habe.

    Ich hoffe, das kommt jetzt nicht falsch rüber, möchte den Teufel ja nicht an die Wand malen aber die ganze Situation ist momentan sehr belastend und ich habe das Gefühl, dass mich keiner richtig versteht. Meine Mom sagt, ich zock zuviel und mein Dad mein, dass kommt davon, dass ich keinen geregelten Schlafrhytmus habe aber das war schon immer so...
gesundheitlichen Problemen:
  • seit über 1 1/2 Jahren an Kopfschmerzen, die von morgens bis abends da sind. Ca. ab Jan. 2011 habe ich darauf geachtet.
  • Mein Nacken ist verspannt (ungefähr mit den Kopfschmerzen)
  • Habe Skuliose - Nacken-Schultersyndrom, früher "Haltungsschäden" (seit ~2006)
  • kaputte Knie (angeblich Schleimbeutel aber nie wurde etwas konkretes gesagt, seit ~2004)
  • Gelenkschmerzen: Hand und Ellenbogen
  • Zahnprobleme kälte-wärmeempfindlich
  • Zahnfleischprobleme (bluten)
  • Weisheitszähne müssen raus, alle 5^^
  • Leistenbruch rechts ohne Einklemmung (kein Krafttraining möglich)

Folge-Probleme:

  • Skuliose: Schmerzen beim arbeiten (idr. immer), beim laufen, stehen, sitzen (je nach Belastung)
  • starke Schmerzen in der Schulter (auch beim Heben eines Buches oder benutzen eines Schraubenziehers)
  • Konzentrationsprobleme, extreme Faulheit bzw. keine Motivation. Hobbys machen keinen richtigen Spaß (zocken, lesen, Musik) mehr.
  • bin oft genervt und frustiert durch die Kopfschmerzen.
  • keine Lust arbeiten zu gehen
  • Übelkeit
  • Zahnschmerzen
Besuchte Ärzte:
  • Hausarzt
  • Neurologe
  • Orthopäde
Austehende Arztbesuche:
  • Zahnarzt bzw. Kieferchirurge
  • Kernspind
  • Chirurg der meinen Leistenbruch operieren soll
  • Augenarzt
Meinung der Ärzte:
ich zitiere mal von meiner Überweisung: Spannungskopfschmerz, mittelgradige depressive Episode

Meine Meinung:
Ich glauber weniger, dass ich an Depressionen leider. Es gab zwar 2 einschneidende Erlebnisse in meinem Leben aber ich denke, dass ich psychisch so gefestigt bin, dass ich dass durchstehen kann bzw. konnte. Das wär einmal die Trennung von der ersten großen Liebe und eine Ausbilung die mir eig. keinen Spaß macht, bin handwerklich a weng unbegabt, eher ein Denker :) Ganz nebenbei, als ich Tramadol 500mg genommen habe, ging es mir viel besser, da ich schmerzfrei war, dafür waren die Tabletten ziemlich hart aber ich hatte mal wieder richtig gute Laune (sollte Tramal die Stimmung aufhellen, würde das einiges erklären... aber ich weiß es nicht)

Verschriebene / eingenommene Medikamente:
  • Tramadol 500mg, insgesammt 2000mg, dannach freiwillig abgesetzt aus div. Gründen
  • Paracetamol, die starken - so gut wie kein Effekt
  • Tilidin 50mg/4mg - auch bei 4 Tabletten auf einmal kein Effekt aber nur zweimal eingenommen, ich kenn da n paar die das Missbrauchen, darum war ich da vorsichtig
    Aktuell:
  • Novaminsulfon 500mg erst Tabl, jetzt Tropfen - nehme ich morgens, mittags und abends. Zuerst 30 Tropfen, jetzt 40-60 also insgesammt 120 - 180mg. Dadurch wird es etwas besser. Nehme ich aber seit ein paar Tagen gerade nicht.

    und jetzt kommts:
  • Opipramolneuraxpharm 150mg, 1/3 je morgens und mittags, Abends 2/3 - zur behandlung gegen Angst-, Erregungs- und Spannungszuständen. --> generalisierte Angststörung und gegen somatoforme Störungen
  • Amitriptylinneuraxpharm - eine vorm Schlafen gehen (eig. für besseres Einschlafen, nehme ich aber selten) Das ist ein trizyklisches Antidepressiva und wirkt gegen Depressionen mit krankhaft-traurigen Verstimmungszuständen und zur langfristigen Schmerzbehandlung.

    Beides habe ich vom Neurologen bekommen. ka was das ist oder warum ich das nehmen soll, habe eher mit Antidepressiva gerechnet aber ich wollts jetzt einfach wissen obs hilft, finds aber n bisschen Psycho das zu nehmen.
  • Tensegerät, Elektroschockmassage - hilft kurzfristig und mein Nacken fühlt sich viel besser an, nur bin ich iwi zu faul, das Ding zu benutzen :/

Erstmal sorry für den langen Text aber ich musste, das jetzt einfach los werden, vorallem scheinen hier ein paar recht kompetente Leute zu sein :)

Nochmal kurz zusammengefasst:
Ich leide grad an vielen Unterschiedlichen Dingen und ich vermute, dass alles iwi zusammenhängt und ich einfach dadurch überlastet bin. Wobei die Kopfschmerzen die größte Belastung darstellen. Ich denke weniger, dass ich Depressiv bin, sondern die Schmerzen von meinen Augen, Zähnen und meinem verspannten Nacken/Rücken kommen. Das äußert sich in mieser Laune, Lustlosigkeit, Müdigkeit, konzentrationsprobleme und eben dass mir all die Dinge, die ich früher echt exzessiv betrieben habe mir jetzt kaum noch Spaß machen bzw. zu anstrengend sind (bin wegen zocken in der Schule abgesackt). Ich fühle mich etwas ausgebrannt. Viel schlimmer ist aber die befürchtung, dass ich mich zurück entwickel (habe das so noch keinem Arzt gesagt) und Probleme in alltäglichen Dingen bekomme. Aber das ofte versprechen finde ich schon komisch. Manchmal ist es so, dass die Lösung zum greifen Nahe ist aber es scheint eine Scheibe dazwischen zu sein, so dass ich einfach nicht ran komme... Mein Kopf scheint blockiert zu sein.

Aber vielleicht kann mir ja einer im Forum helfen, ich bin auf eure Antworten gespannt :) Und danke fürs lesen :freu:

PS: Haltet mich jetzt bitte nicht für einen Hypchonder, finde es auch seltsam, dass ich an so vielen Dingen leide!

PPS: Tut mir leid für die Rechtschreib- und eichenfehler aber ich bin grad viel zu müde um das alles auszubessern. Und n bissl zu faul^^
 
Zuletzt bearbeitet:
wundermittel
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21.05.11
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Seit über 1 1/2 Jahren permanent Kopfschmerzen und gesundh. P

Rybio,
ich tippe zuerst mal auf eine Histaminintoleranz, die kennt kein Schwein, äh Arzt bzw. kaum ein Arzt:

HIT > Symptome

Wird aber nicht alles sein, könnte auch noch eine Problematik mit Gluten . Zöliakie, Glutensensibilität dazukommen, Probleme mit Milchprodukten: Laktose und MILCHEIWEISS, Fructose.
All das gehört abgeklärt.

Am besten machst Du Dich zu einem fähigen Magen-Darm-Spezialisten auf, aber wappne Dich vorher mit Wissen, denn auch die haben Lücken und diagnostizieren teilweise nicht korrekt! Tests sind auch häufig leider unzuverlässig. Bei der Histaminintoleranz ist eh die einzig zuverlässige Diagnostik die histaminarme Diät über zwei Wochen.
Ich habe nach ein paar Tagen gemerkt, dass ich eine Hit habe...
Es ist am sichersten, wenn man alles alleine austestet durch nacheinander Weglassen von Gluten, Milchprodukten, Fructose und durch histaminarme Ernährung. Die erforderlichen Zeiträume sind unterschliedlich.
Alles was Du dafür brauchst, kannst Du an Infos auf dieser Seite finden oder nachfragen bei uns.

Ich habe alle Nahrungsmittelintoleranzen, die ich oben angesprochen habe schon bis auf eine Ausnahme seit sehr langer Zeit und keiner der Ärzte die ich aufgrund meine Dialysepflicht 3 mal die Woche sehe, hat irgendwas gerafft, die anderen auch nicht. Es wurden immer mehr Symptome bis ich durch eine Zufall nach und nach dahinterkam dass alles a, unverträglichen Essen hing, vermutlich sogar das Nierenversagen (Gluten)

Viele sind hier denen ging es auch sehr schlecht und sie haben keine Hilfe erfahren durch die Ärzte, am Ende mussten auch sie selbst die Sache in die Hand nehmen.

Die Nahrungsmittelintoleranzen werden auf dieser Seite ausführlich beschrieben und auch deren Symptome, die Listen sind aber nicht vollständig, bei der Histaminintoleranz denke ich, bist Du mit meinem Link am besten bedient. Wenn Du auf die Symptomliste schaust, wirst Du Dich auch dort wiederfinden.

Alles Gute.
 
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