Schwindel und Benommenheit seit 7 Wochen

Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
Hallo!

Kurz zu meiner Person:
Ich bin männlich, 22 Jahre alt und komme aus Österreich.

Vor 7 Wochen verspürte ich ganz plötzlich eine starke Übelkeit (jedoch ohne Erbrechen) und am nächsten Tag, nach dem Aufstehen extremen Schwindel (Ich habe damals nicht so recht darauf geachtet, aber im Nachhinein denke ich, es war ein Drehschwindel), welcher am schlimmsten im Sitzen und bei Bewegung war und im Liegen nicht weg, jedoch merkbar leichter war.
Danach bekam ich bei meinem Hausarzt erstmal 2 Infusionen, welche jedoch wirkungslos waren. Er schickte mich vorerst mal weiter ins Krankenhaus.
Dort war ich 4 Tage lang, es wurde Blut abgenommen, EKG gemacht und MRT des Gehirns gemacht - alles ohne Befund, bis auf eine 6mm Pinealiszyste im MRT. Danach bin ich in ein anderes Krankenhaus, mit ausgereifterer HNO-Abteilung überstellt worden, dort wurde ebenfalls nochmals Blut abgenommen, ein EKG und ein Schellong-Test gemacht - alles gut und in Ordnung! Ich bekam noch eine durchblutungsfördernde- und eine Vitamin-Infusion angehängt. Am nächsten Morgen wurde ich mit der Diagnose "Lagerungschwindel" und einigen Anweisungen zu Lagerungsübungen entlassen. Diese wurden von mir auch einige Tage lang durchgeführt, jedoch ohne Erfolg.
Danach folgte eine Ärzteodysse: Ich war unzählige Male bei meinem Hausarzt, war bei 4 verschiedenen Neurologen, 2 HNO-Ärzten, 2 Heilpraktikern und habe auf eigene Kosten ein MRT und ein Röntgen der Halswirbelsäule anfertigen lassen – alles jedoch ohne wirklichen Befund, außer einigen Fehlstellungen der Halswirbelsäule.
Nach etwa 2-3 Wochen änderte sich der Drehschwindel zu einem Schwankschwindel und einem unerträglichen Benommenheitsgefühl (Leere im Kopf, irgendwie das Gefühl neben mir zu stehen, Kopf fühlt sich leicht an wie Watte, ...) - es fällt mir irrsinnig schwer, dieses Gefühl korrekt zu beschreiben. Ich glaube, ich hatte zwischendurch auch einige Panikattacken, da mir niemand helfen konnte bzw. eine richtige Diagnose stellen konnte und mich dieses Gefühl psychisch so richtig fertig macht.
Nun war ich 2 Sitzungen bei einem Orthopäden in Behandlung. Dieser hat beim ersten mal festgestellt, dass meine Kopfgelenke nicht frei sind und hat mich erstmal eingerenkt und ein paar Verspannungen im Nacken gelöst - am nächsten Tag war der Schwindel fast verschwunden und ich freute mich irrsinnig, jedoch setzte plötzlich diese unerträgliche Übelkeit wieder ein.
Nach 2 Tagen kam dann zu meinem Bedauern auch plötzlich der Schwindel wieder schleichend hinzu und ich war mit meinen Nerven wieder am Ende. Etwa 5 Tage später, stand ich eines morgens auf und der Schwindel und das Benommenheitsgefühl waren so schlimm wie noch nie, ich dachte ich müsste sterben, hatte auch so ne Art "Gehirnnebel". Ich muss noch dazusagen, ich habe dabei keinerlei Schmerzen, mir tut nichts weh, allerdings fühl ich mich nur wie wenn ich am Vortag einige Flaschen Wodka getrunken und durchgemacht hätte. Nun ja, danach wieder schnell zum Orthopäden, obwohl der Folgetermin erst in ein paar Tagen gewesen wäre. Dieser stellte fest, dass die Kopfgelenke nach wie vor frei sind, jedoch der Nacken und die Schulterregion wieder irrsinnig verspannt seien, also lockerte er wieder die Muskulatur und meinte, es dauert etwa 6-8 Wochen, bis sich der Muskel wieder richtig legt und er könne dies nicht in zu knappen Abständen hintereinander machen und gab mir den nächsten Termin in 3 Wochen - das ist am 07. September 2017.
Die Übelkeit kommt und geht wie sie möchte, aber der Schwindel hält seit diesen 7 Wochen ununterbrochen an, wenn auch mal mehr und mal weniger. Mittlerweile kommen auch Abgeschlagenheit, Müdigkeit und ein allgemeines Unwohlsein hinzu. Seit einigen Tagen auch manchmal am Tag ein Ohrgeräusch im linken Ohr (vergleichbar mit einer Sinuslinie), was ich jedoch eher mit der Psyche verbinde, da ich dadurch mittlerweile psychisch schon extrem am Ende bin (Lebensqualität ist gleich Null, Angst davor meine Partnerin zu verlieren, Angst vor baldigem Jobverlust weil ich seitdem krank geschrieben bin, etc.) und auch das Gefühl habe, als würde mich niemand mehr richtig ernst nehmen. Ich muss noch dazusagen, dass ich sonst ein eher fröhlicher Mensch bin und gerade in letzter Zeit eigentlich alles in meinem Leben in Ordnung war.
Letzte Woche schleppte ich in meinem schlimmsten Zustand zum Hausarzt und ließ nochmal ein großes Blutbild machen inkl. Schilddrüse und Vitamin B12 - einen Tag später lag das Ergebnis auf dem Tisch und es lag alles im Normbereich. Irgendwie frustrierend, aber natürlich auch erfreulich.
Er überwies mich danach an eine neurologische Notfallambulanz, da ihm sonst auch nichts mehr einfällt. Nach 2-stündiger Autofahrt und 4-stündiger Wartezeit dort, war ich an der Reihe und traf zum 1. mal in dieser schweren Zeit an einen äußerst freundlichen und kompetenten Neurologen, der mich ernst nahm und mich gründlich untersuchte.
Neurologisch sei alles in bester Ordnung meint er. Einzig und allein der "Seiltänzer-Gang" mit geschlossenen Augen funktionierte nicht sonderlich gut, ist aber trotz allem im Normbereich meinte er.
Danach bat er mich mein T-Shirt auszuziehen und er betrachtete meinen Rücken. Dann sagte er, dass meine linke Schulter hängen würde und evtl. auch mein Becken nicht zu 100% gerade wäre, aber das sei nicht sein Fachgebiet, seine Frau sei jedoch Physiotherapeutin, deshalb hat er davon etwas Ahnung. Er tastete darauf meinen Nacken, meinen Hinterkopf, meine Schultern und meinen Rücken ab und fand ein paar - für mich - äußerst schmerzhafte Druckstellen. Er meinte, dass die einzig logische Erklärung für ihn wäre, dass mein Schwindel und mein Benommenheitsgefühl von den verspannten Muskeln in meiner HWS-Gegend kommen würde, auch wenn zervikogener Schwindel meist eine Bequemlichkeitsdiagnose ist, wurde bei mir doch nun schon ziemlich viel ausgeschlossen.
An die HWS dachte ich auch schon, jedoch kam mir mein Zustand dafür dann zu extrem vor und der permanente Schwindel ebenfalls.
Nun ja, danach machte er noch einen ausführlichen Ultraschall meiner Halsschlagader, welcher bestens in Ordnung war.
Er riet mir daraufhin zu 1-2 mal wöchentlicher Physiotherapie und meinte, dass das jetzt durchaus noch 2-3 Monate andauern könnte.

Ich bin ehrlich gesagt ratlos, da es mir seit 6 Tagen nun noch mieser geht als zuvor und ich für Samstag einen Physio-Termin vereinbart habe (früher ging nichts). Ich dachte auch schon an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei mir ist jedoch nichts bekannt.
Jetzt wollte ich euch fragen, ob jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Ich brauche echt mentale Unterstützung, es ist einfach nicht mehr auszuhalten den ganzen Tag nur noch schwermütig über mich ergehen zu lassen.

Tut mir leid, falls einige wirre Textstellen vorhanden sind, wie gesagt, ich stehe ziemlich neben mir.

Danke an alle, die sich die Zeit nehmen, das durchzulesen!!!
 
wundermittel
Beitritt
27.08.13
Beiträge
4.167
... Dann sagte er, dass meine linke Schulter hängen würde und evtl. auch mein Becken nicht zu 100% gerade wäre,....schmerzhafte Druckstellen.... verspannten Muskeln in meiner HWS-Gegend...

Ich denke, diese verspannten Muskeln in der HWS-Gegend sind nicht die Ursache, sondern eine Folge von etwas... z.B. der Körper verspannt sich um das Gehirn vor Giftstoffen oder Erregern schützen zu wollen.
...
Ich dachte auch schon an eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei mir ist jedoch nichts bekannt....
Das denke ich auch, zumindest könnte in der Nahrung etwas sein, was deinem Kopf nicht bekommt und den Schwindel verursacht, ich denke an Pestizide, Insektizide ... man denke an die Skandale wie Fibronil in Eiern, nur als Beispiel gedacht.

Wie ernährst du dich denn?
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Hallo MaxFrank, das ist nichts, was von der Psyche kommt, da möchte ich drauf wetten:
Erst einmal würde ich einen Osteopathen aufsuchen, der ist mit Sicherheit die bessere Adresse. Einige Kassen unterstützen mittlerweile die osteopathische Behandlung mit guten Zuzahlungen.

Dann: Es kann eine Histaminintoleranz vorliegen, die wird häufig nicht erkannt.
Schwindel ist dabei nicht selten und x Befindungsstörungen können auftreten. Benommenheit würde auch passen. Hast Du sehr trockene Lippen, wird Dir beim Rückwärtsfahren im Bus oder im Auto als Beifahrer schlecht, verträgst Du Rotwein?

Sowohl eine Zöliakie, Milcheiweißunverträglichkeit, Histaminintoleranz wurden bei mir Jahrzehnte von mir und den Ärzten, die ich ständig um mich habe wegen Dialyse...übersehen!
Die Histaminintoleranz über Laborwerte zu diagnostizieren funktioniert häufig nicht. Dafür gibt es trifftige Gründe:
Die DAO ist nicht immer das Problem , das Histamin als Laborwert ist unzuverlässig. Die Hit kann auch durch Parasiten verursacht sein und viele andere Gründe mehr.
Die Problediät und zwar sinnvoll! ist das Mittel der Wahl.
Ich habe hier erst von der Hit gehört, die Probediät gemacht und nach einer Woche schon war alles klar.
Damals war ich aber schon aus Gluten und Milcheiweiß raus. Beide sind nach Dr. Ledochowski, der auch forscht, histaminfreisetzend! Leider wird das häufig übersehen so Ledochowskis Kommentar. Viele wollen es meiner Erfahrung nach auch nicht wissen.

HIT > Einleitung
https://www.mastzellaktivierung.info/downloads/foodlist/11_FoodList_DE_alphabetisch_mitKat.pdf

Du musst konsequent sein, sonst wird es nichts mit der Diagnose....Bitte beachte auch die Küchentipps.

Es gibt noch eine ganze Reihe mehr an Symptomen.....

Es gibt auch die Erkrankung: Das instabile HWS Trauma. Es kann durch Bagatellverletzungen verursacht werden, die nicht für wichtig genommen werden.

Sowohl zur Hit als auch zum HWS Trauma wirst Du hier viel zum Lesen finden.

Alles Gute.
Claudia
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
Ich denke, diese verspannten Muskeln in der HWS-Gegend sind nicht die Ursache, sondern eine Folge von etwas... z.B. der Körper verspannt sich um das Gehirn vor Giftstoffen oder Erregern schützen zu wollen.

Das denke ich auch, zumindest könnte in der Nahrung etwas sein, was deinem Kopf nicht bekommt und den Schwindel verursacht, ich denke an Pestizide, Insektizide ... man denke an die Skandale wie Fibronil in Eiern, nur als Beispiel gedacht.

Wie ernährst du dich denn?

Aber ist es dann normal, dass es zwischenzeitlich mal für 1-2 Tage besser wurde? Habe zu dem Zeitpunkt an der Ernährung nichts geändert gehabt.

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen - beim Liegen wird's etwas besser. Es ist nicht ganz verschwunden, aber deutlich besser als im Sitzen oder Stehen.
 
Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
Hallo MaxFrank, das ist nichts, was von der Psyche kommt, da möchte ich drauf wetten:
Erst einmal würde ich einen Osteopathen aufsuchen, der ist mit Sicherheit die bessere Adresse.

Dann: Es kann eine Histaminintoleranz vorliegen, die wird häufig nicht erkannt.
Schwindel ist dabei nicht selten und x Befindungsstörungen können auftreten. Benommenheit würde auch passen. Hast Du sehr trockene Lippen, wird Dir beim Rückwärtsfahren im Bus oder im Auto als Beifahrer schlecht, verträgst Du Rotwein?

Hallo Claudia!
Danke, zu einer Osteopathin/Physiotherapeutin schaue ich am Samstag.

Ich dachte auch zuerst an eine Unverträglichkeit und ernähre mich jetzt den dritten Tag völlig glutenfrei - bis jetzt noch keine Besserung, dauert natürlich länger, sollte das die Ursache sein.

Deine oben genannten Symptome treffen so gut wie alle zu. Alkohol vertrage ich sowieso so gut wie gar keinen, nach 2 Bier hab ich am nächsten Tag einen Kater der sich gewaschen hat (nach 1 Bier ist jedoch nichts, hab ich sowieso noch nie verstanden).

Aber komisch ist, dass es im Liegen besser ist als im Sitzen oder Stehen. Nicht völlig verschwunden, aber doch etwas besser.

Vielen Dank für die Links!
 
Beitritt
27.08.13
Beiträge
4.167
Aber ist es dann normal, dass es zwischenzeitlich mal für 1-2 Tage besser wurde? ....
Ja, der Körper hat auch Selbstheilungskräfte (Immunsystem)

... Habe zu dem Zeitpunkt an der Ernährung nichts geändert gehabt....
Die Ursache kann trotzdem an der Ernährung liegen.

Wie bestnews auch sagt, Zöliakie, Glutenunverträglichkeit, Milcheiweißunverträglichkeit, Histaminintoleranz werden oft nicht richtig diagnostiziert, wobei ich die mögliche Ursache für Histaminintoleranz den Befall mit Parasiten oder Bakterien halte, verursacht durch zuviel tierische Produkte aus Massentierhaltung und durch mit Pestiziden belastetes Getreide und Gemüse.
Getreide und Milch machen zwar süchtig, sind aber für Menschen eigentlich nicht artgerecht.

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen - beim Liegen wird's etwas besser. ..
Da wird der Körper besser durchblutet, vor allem das Gehirn, wo der Schwindel sitzt.
Du könntest es mit gesunder Ernährung versuchen und viele Kräuter und Bitterstoffe in die Ernährung einbauen.

Übelkeit kann auch von Gallensteinen kommen, da sollte man erst recht basischer und gesünder essen, vor allem viel Gemüse und basische Tees wie Vogelknöterich oder Maisgriffel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Hallo MaxFrank....kann sein, dass es zuviel Histamin gibt auch wegen der HWS?

Auf jeden Fall ist Glutenauslass immer super und es kann Wochen ,Monate dauern, ehe etwas verschwindet, kann aber auch ganz schnell gehen.
Das Problem: Wenn Du eine Zöliakie hast und keine Glutensensivität, kann man diese unter Auslass nicht diagnsotizieren , erst wieder nach Monaten Glutenlast.
Ich tippe eher auf eine Histaminintoleranz.

B12 im Serum ist ein unsicherer Wert, da fast nur inaktivie Formen gemessen werden. 50% der Bevölkerung können aber laut Kuklinski schlecht aktivieren. Hier kann ein mittlerer und hoher Wert Mangel bedeuten.
Dies scheint sehr häufig noch nicht als Wissen vereinnahmt zu sein. Hatte da ne Weile auch ne Diskussion deswegen mit meinem Dialysearzt. Er fiel aus allen Wolken, dass sein heiliger B12 Serumswert nicht das Maß der Dinge ist. Dann hat er sich belesen. Holotranscobalamin (aktive Formen) oder Methrymalonsäure sind sicherer.
MCV im kleinen Blutbild noch ist Mangel, mittel kann Mangel sein.

Bleib dran und Du wirst es schaffen!

Belies Dich bitte über Osteopathie: Sie ist nicht zu vergleichen mit der Physiotherapie. Viel besser und ein Termin dauert 45 Minuten.

Schönen Tag.
Claudia
 
Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
Hallo MaxFrank....kann sein, dass es zuviel Histamin gibt auch wegen der HWS?

...Das Problem: Wenn Du eine Zöliakie hast und keine Glutensensivität, kann man diese unter Auslass nicht diagnsotizieren , erst wieder nach Monaten Glutenlast.
Ich tippe eher auf eine Histaminintoleranz.

Bleib dran und Du wirst es schaffen!

Belies Dich bitte über Osteopathie: Sie ist nicht zu vergleichen mit der Physiotherapie. Viel besser und ein Termin dauert 45 Minuten.

Meinst du, dass sich durch die Histamin"vergiftung" die HWS verspannt und so die Muskelblockaden entstehen?
Es erscheint alles so komisch, wahrscheinlich auch, da ich mittlerweile so verzweifelt bin, aber dass diese Symptome von einem Tag auf den anderen so einfach und plötzlich kommen und v.a. schwanken können...

Interessant das mit dem Auslass, wusste ich nicht. Ich würde wenn dann auch irgendwie auf Histaminintoleranz tippen, doch wie teste ich die?
 
regulat-pro-immune
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Hallo MaxFrank..

Meinst du, dass sich durch die Histamin"vergiftung" die HWS verspannt und so die Muskelblockaden entstehen?

Dass kann ich Dir leider so nicht beantworten. Histamin zuiel löst ne Menge aus, Gluten auch z.B. Milchprodukte z.B, machen auch so einiges.
Bei mir war es so, dass ich bei großem Stress das Gefühl hatte, dass mein Nacken ganz hart wird. Fast schon vergessen.
Magnseium ist im Mangel bei HitLeuten wenn ich richtig erinnere. Die typischen Mängel findest Du auch auf der Schweizer Seite .

Es erscheint alles so komisch, wahrscheinlich auch, da ich mittlerweile so verzweifelt bin, aber dass diese Symptome von einem Tag auf den anderen so einfach und plötzlich kommen und v.a. schwanken können...

Wenn es das Histamin ist, ist das normal: Je nachdem wie hoch der Histaminspiegel ist, zeigen sich die Symptome oder sie gehen. Ich brauche in der Regel 3 Tage um einen Diätfehler wieder weg zu bekommen. Allerdings ging es diesmal von heute auf morgen.....das ist bemerkenswert. MUss ich weiter beobachten.

Interessant das mit dem Auslass, wusste ich nicht. Ich würde wenn dann auch irgendwie auf Histaminintoleranz tippen, doch wie teste ich die?

Du nimmst die Lebensmitteltabelle aus dem zweiten Link von mir und isst so bis zu 4 Wochen.

Oder aber Du gehst zu einem Arzt oder HP, der Dir die DAO im Blut anguckt, das Histamin am besten im Stuhl misst. Am besten auch noch gleich die HNMT.
Aber das kann falsch neg. ausfallen, weil es eben sehr viele Gründe für die Hit gibt....

Bei der Probediät würde ich unbedingt noch Schwein, Essig, Gluten und Milcheiweiß raus nehmen.

Wenn Du wissen willst, ob es am Essen generell liegt kannst Du mal ein paar Tage , vielleicht ne Woche auf weissen Biobasmatireis, Rapsöl (ich würde in dem Fall raffiniertes nehmen), gutes Salz, taufrisches Huhn (Kühlkette einhalten!) essen. Wasser zum Trinken. In der Regel wird das vertragen...und mit Glück kannst Du nach einigen Tagen schon eine deutliche Reduktion Deiner BEschwerden erreichen. Aber das ist nur zum Austesten. Ich würde die Hit Diät eher vorziehen zum Testen.

Kein Aspirin, sondern Ibuprufen.

Gute Nacht und beste Wünsche.
Claudia
 
Zuletzt bearbeitet:
Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
Oder aber Du gehst zu einem Arzt oder HP, der Dir die DAO im Blut anguckt, das Histamin am besten im Stuhl misst. Am besten auch noch gleich die HNMT.
Aber das kann falsch neg. ausfallen, weil es eben sehr viele Gründe für die Hit gibt....

Vielen Dank Claudia!

Weißt du, ob Histamin unter Auslass auch nicht zu diagnostizieren ist?
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Hallo MaxFrank, ziemlich sicher. Der Histaminspiegel wird sinken und wie gesagt das Histamin im Blut zu messen bringt oft falsch negative Ergebnisse.Natürlich wäre dann auch weniger Histamin im Stuhl.
Soweit ich mich erinnere, hatte ich auch kein erhöhtes Histamin. Ich war damals schon im Auslass.....
Aber anders als bei der Zöliakie brauchst Du nicht so lange Zeit, bis das Histamin bei "alles essen" wieder nach oben schnellt.

Ich würde die Diät machen , dann siehst Du auch gleich, was es Dir bringt.
Für mich war es damals toll, als die meisten Symptome nach einer Woche verschwunden waren!

Schönen TAg.
Claudia
 
Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
...ziemlich sicher. Der Histaminspiegel wird sinken und wie gesagt das Histamin im Blut zu messen bringt oft falsch negative Ergebnisse.Natürlich wäre dann auch weniger Histamin im Stuhl.
Soweit ich mich erinnere, hatte ich auch kein erhöhtes Histamin. Ich war damals schon im Auslass.....
Aber anders als bei der Zöliakie brauchst Du nicht so lange Zeit, bis das Histamin bei "alles essen" wieder nach oben schnellt.

Ich würde die Diät machen , dann siehst Du auch gleich, was es Dir bringt.
Für mich war es damals toll, als die meisten Symptome nach einer Woche verschwunden waren!

Danke Claudia!

Habe heute mit meinem Arzt darüber gesprochen, leider scheint das Thema jedoch bei den Medizinern noch lange nicht angekommen zu sein.
Er meinte sofort, es sei (schon allein) anatomisch nicht möglich, dass eine Nahrungsmittelintoleranz Schwindel auslöse...
(Demnach wird er mich auch nicht zum Testen überweisen).
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Hallo MaxFrank, schau mal hier, Dr, Neidert, ich hoffe, Dein Arzt akzepiert es , wenn andere weiter sind...

Histaminintoleranz-Behandlung - Praxis Dr. Neidert

Hier ist auch Schwindel aufgefüht. Leider ist Neidert über die Ursachen der Hit auch nicht gerade super informiert.

Histamin

Noch ein Arzt führt Schwindel auf....

Anatomie hat auch nichts mit Schwindel zu tun im dem Fall. ;D
Es geht wohl eher um Biochemie vermute ich mal.

Hier findest Du vielleicht auch noch was zum Thema.

https://www.google.de/search?q=dizz...firefox-b&gfe_rd=cr&ei=Re-eWY7UEoLZ8Ae8gaGQDQ

Dein Arzt hat noch nicht mal was von einer Hit je gehört, weiß aber Bescheid.....:(

Meiner Erfahrung nach muss man Ärzten , um sie zu überzeugen und weiterzubilden etwas Ausgedrucktes von Ärzten vorlegen, dann hat man meistens gute Karten.

Frag hier doch bitte mal mit einem neuen Thread vielleicht an, wer sich in Deinem Ort wenigstens ansatzweise mit der Hit als Allgemeiner Arzt auskennt.

Ansonsten: Du kannst auch als Privatperson ins Labor fahren und dort das Histamin , die DAO messen lassen. Möglicherweise ist die Diagnostik des Histamins dann übers Blut sogar sicherer, weil einfach keine längeren Zeiten zw, Blutentnahme und Labor enstehen, Manchmal ist das so.

Ansonsten weißt Du ja, wie man auch noch austesten kann.

Schönen Abend.
Claudia
 
regulat-pro-immune
Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
Hallo MaxFrank, schau mal hier, Dr, Neidert, ich hoffe, Dein Arzt akzepiert es , wenn andere weiter sind...

Histaminintoleranz-Behandlung - Praxis Dr. Neidert

Hier ist auch Schwindel aufgefüht. Leider ist Neidert über die Ursachen der Hit auch nicht gerade super informiert.

Hallo Claudia, danke für die Links!
Dr. Neidert schreibt, eine Histaminintoleranz sei meist keine eigenständige Erkrankung, sondern eine Begleitreaktion bei anderen Störungen.

Ist da was dran?
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Ja MaxFrank...die Hit kann ja viele Auslöser haben, ist häufig nur ein Symptom, es sei denn, sie resultiert aus einem genetischen Defekt.

Schönen Abend!
Wenn Du weiter so dranbleibst, wirst Du auf jeden Fall gut vorankommen.
Ich bin allerdings schon so einige Jahre bei Jugend forscht:D
 
Themenstarter
Beitritt
21.08.17
Beiträge
24
Habe mich jetzt 1 1/2 Wochen völlig histaminfrei(-arm), glutenfrei und teilw. auch laktosefrei ernährt und es geht mir fast schlechter :(
Hat meiner Verdauung gar nicht gefallen.
Wieder totale Benommenheit, Schwankschwindel, Nebel im Gehirn, etc.

Ich bin total fertig und weiß nicht mehr was ich gegen dieses Gefühl unternehmen soll...
 
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Sehr seltsam.....aber der Zeitraum reicht leider nicht immer, es werden bis zu 4 Wochen empfohlen.

Könnte im übrigen sein, dass Du schlicht auf Entzug bist von Exomorphinen durch den Glutenauslass, Milchprodukteauslass kann das auch machen.
Iss erst mal wieder Glutenhaltiges bzw. Milchprodukte und schleich Dich später langsam aus.....Der Entzug kann aufs Nervensystem gehen.

Und was ist mit Deiner Verdauung nun ?

Beste Wünsche.
Claudia

Und wie isst Du jetzt, bitte schreib mal einen Tag auf, auch trinken.
 
Beitritt
14.09.09
Beiträge
983
Hallo MaxFrank,

hast du dir Kopien von den Blutwerten geben lassen?

Falls ja, lad die doch mal bitte hoch.
Vielleicht haben deine Ärzte etwas übersehen bzw. als "harmloser Ausreißer" abgetan.

Inbesondere das du nach 1 - 2 Bier einen Kater hast, lässt mich an die Leber denken.

P.S. eine glutenfreie Diät sollte man nicht ohne vorherige Abklärung einer Zöliakie machen.

Ich musste / habe mich nach langer glutenfreier Ernährung jeden Tag für 6 Monate mit glutenhaltigen Lebensmitteln "vollgestopft", um bei der Magenspiegelung "reale" Bedingungen zu haben.
 
regulat-pro-immune
Beitritt
21.05.11
Beiträge
7.123
Danke gentlemen wegen der Z.
Ich dachte 3 Monate reichen aus? Ich habe mir das nicht angetan so wie Du...Bin aber heute aufgrund der Erfolge und des positiven Gentests anerkannt.

Ich war erst beim Gastro und hatte keine Antikörper, das wars für ihn. Ich habe um eine Biopsie gebeten, dann aber leider gekniffen.
Mein jetztiger Gastro macht immer auch ne Biopise des Dünndarms, habe ihn aus dem Zöliakietreffe empfehlen lassen.

Beste Wünsche !
Claudia.
 
Oben