Schlafstörung über 3 Jahrzehnte

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20.04.13
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hallo zusammen!
ich will mich einfach auf das d.zt. ärgste problem beschränken. meine einschlafstörungen sind ins unermessliche eskaliert. bisher hatte ich 2-3x pro jahr ein "nichts geht mehr" über jeweils 2-3 tage( da kann ich dann vor lauter schlaf überhaupt nicht mehr schlafen). danach konnte ich mich wieder mit 1-2 somnubene pro nacht ins land der träume retten. nun reagiere ich auf bis zu 6! tabletten pro nacht mit maximal 4 std. schlaf insgesamt. der neurologe verschrieb mir daraufhin quetialan 25mg. habs aber noch nicht genommen, will erst von euch erfahrungen dazu lesen. pradoxer weise wirkte bei einem nächtlichen hustenanfall das codein in den hustentropfen beruhigend. leider aber nur einmalig.
kann mir jemand etwas harmloseres als psychopharmaca als "beigabe" zum einschlafen raten? ich habe keine depressionen, aber durch den permanenten schlafmangel bin ich mit den nerven im tiefroten bereich.
für eure erfahrungsschilderungen bin ich schon im vorhinein sehr dankbar!
lg edith
 
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12.05.13
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Hallo bachered,

ich frage einfach mal so in den Raum, was für Essensgewohnheiten hast Du so (und auch, wann isst und trinkst Du was, möglichst genau bitte)?

Nur zur Information, das kann bei solchen Schlafstörungen durchaus der Fall sein. :)

Machst Du Dir wenn Du nicht einschlafen kannst pausenlos Gedanken oder Sorgen und kommen dann ganz besonders Ängste hoch und welcher Art sind die?

Oder hast Du zum Beispiel Probleme mit den Muskeln, der Wirbelsäule etc. ?

Liebe Grüße tarajal :)
 

Bei Schlafstörungen kann Baubiologie hilfreich sein

Elektromagnetische oder geopathische Belastungen am Schlafplatz können zu Schlafstörungen führen. Dazu gehören dauernd funkende Geräte, welche das Schlafhormon Melatonin und Gehirnwellen sowie Schlafphasen negativ beeinflussen.

Aber auch das Blaulicht von Smartphones, Tablets und Fernsehern trägt dazu bei, dass viele Menschen schlecht ein- und durchschlafen und nicht erholt aufwachen.

Statistiken lassen ebenfalls vermuten, dass die rasant gestiegene Anzahl an Menschen mit Schlafproblemen in hohem Masse mit der gestiegenen Strahlenbelastung zusammenhängt.
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22.07.08
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Hallo

ich will mich einfach auf das d.zt. ärgste problem beschränken. meine einschlafstörungen sind ins unermessliche eskaliert.
Heißt das, daß sie wirklich schlimmer geworden sind, oder, daß Du den Schlafmangel immer weniger aushältst?

Angenommen, die Ursache wäre immer die selbe und würde sich nicht verändern, so würde ich an eine wirkliche Störung aus Deinem Umfeld denken. Etwas in der Richtung elektromagnetische Felder oder auch geologische Ursachen.

Hast Du schon einmal versucht Dein Bett auf eine andere Stelle zu verlegen? Auch wenn es dann mitten im Zimmer stehen würde, die Ortsveränderung wirkt oft Wunder.

Geh doch einmal auf die Suche nach kabellosen Elektrogeräten und frage auch Deine Nachbarn, die direkt im Umfeld Deines Schlafplatzes ihre Zimmer haben, was da an den Wänden steht. Es können auch ganz normale Geräte wie Kühlschrank oder Elektroherd große Störungen verursachen. Schau auch aus dem Fenster, ob Du da einen Mobilfunkmasten sehen kannst oder die Bahn oder Straßenbahn zu nahe kommt. Stromtrassen sind ebenfalls Störer für den Schlaf. Hast Du in Kopfnähe einen oder mehrere Steckkontakte oder Lichtschalter? Geht vielleicht eine örtliche Stromversorgung mit mehreren Drähten über Dein Dach?

pradoxer weise wirkte bei einem nächtlichen hustenanfall das codein in den hustentropfen beruhigend. leider aber nur einmalig.
Nimmst Du irgendwelche anderen Medikamente ein? Hast Du Schmerzen ganz gleich an welcher Stelle Deines Körpers die sich bessern, wenn Du z.B. in Urlaub bist.

Kannst Du auf Reisen besser schlafen als zu Hause?
Schaust Du abends Fern?
Wo liegt Dein Handy wenn Du ins Bett gehst, oder auch wo steht Dein Schnurlostelefon in der Nacht?
Hast Du einen großen Spiegel in Deinem Schlafzimmer?
Hast Du Alurollos am Fenster?

Laß Dir doch von einem Elektriker mal eine Freischaltung für Deine Wohnung einrichten. Vielleicht verbessert sich damit schon etwas.

kann mir jemand etwas harmloseres als psychopharmaca als "beigabe" zum einschlafen raten?
Bei mir hilft Hopfen und Baldrian. Davon gibt es Kombipräparate im Naturkostladen.

Auch Johanniskraut beruhigt die Nerven und wenn Du den Kaffee, sofern Du welchen trinkst gegen Fencheltee austauschst, kommst Du immer mehr in den Bereich besser schlafen zu können.

Gib die Hoffnung nicht auf, Du wirst sicher fündig. Bleib also dran.

Nachtrag zum Anhang:
Die OP ist gut verlaufen das Verhalten meines Mannes hat sich normalsiert und er ist wieder gut zu haben. Er muß alle Jahre 1x in das Syberknifegerät zur Kontrolle und wenn der Tumor wieder wächst wird auch behandelt. Wir danken dem Schicksal und der Aufmerksamkeit seines Arztes, daß es alles so gut ausgegangen ist.

Liebe Grüße
Rota
 

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20.04.13
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tarajal, dich schickt mir der himmel!
allein deine fragen sprechen für sich. essgewohnheiten: zum frühstuck obst und teemischungen aus wald,wiese, garten,(danach jedoch 2-3 tassen kaffee und ein wenig süsses- kuchen, schnitte) mittags meist fleischlos- ebenfalls viel gemüse und dies wiederum vielfach aus eigenem anbau, abends eventuell ein butterbrot oder ein wenig käse, geräucherte forelle. trinken tu ich viel wasser aus der leitung, abends event. 1 bier und noch ein weiteres, dann aber ohne alkohol. ich bin 1,64 groß und wiege etwa 65 kg (damit du auch optisch ein wenig ein bild von mir hast)
sorgen hab ich gut verarbeitet und diese belasten mich nicht. allerdings hatte ich 2009 in italien einen virus eingefangen- ähnlich wie diphterie, mit 1 woche fieber, schluckbeschwerden und gelbe flecken am rachen. erst zu hause, nach ca. 3 wochen ging ich zum hno arzt, der konnte nichts mehr feststellen. eine virologische untersuchung vor ca. 1 jahr war ebenfalls erfolglos.doch nerven, muskeln sind seitdem ein problem. polyneuropathie wurde festgestellt. die wirbelsäule ist durch mein viel körperliches arbeiten in jüngeren jahren (bin nun 66) sehr abgenutzt.
danke, dass du mir so schnell geantwortet hast!
glg edith
 
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20.04.13
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rota, danke für deine vielen fragen und hinweise! schlafdauer wurde in letzter zeit immer kürzer und der schlafmangel nimmt mir tagsüber jede lebensqualität.
schlafplatzwechsel helfen nicht- wir haben ein womo mit dem wir viel unterwegs sind und eine hütte, auch da schlaf ich nicht besser. telefon ist nachts abgeschaltet, kein funkmast und keine strassenbahn, auch keine alu-rollos. aber der anhang mit dem ohrtumor von tilo- das ging unter die haut. weil ich seit etwa 4 jahren starke ohrprobleme hab. die hno ärzte diagnostizierten mittelohrentzündung etc. da werd ich glaub ich einen spezialisten dafür suchen. danke!!!!!!!!!
lg edith
 
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Hast Du es schon mal eine Zeit lang völlig ohne Kaffee versucht?

Es ist vielleicht möglich, dass der sehr lange auf Deine Nerven wirkt.

Bei dieser Ernährungsform kann ich mir fast schon vorstellen, dass Du nicht zu spät isst, gegen wieviel Uhr nimmst Du Dein Abendbrot zu Dir?

Hast Du es am Abend schon mal mit einer leichten Suppe versucht?

Hast Du Wirbelsäulenbeschwerden die Dir das Liegen erschweren und warst Du schon mal damit bei einem Osteopathen?

Ist vor 30 Jahren, also vor Beginn der Schlafstörungen etwas besonderes vorgefallen (Infektion, Trauma, Schwermetallbelastung, Unfall, Auslandsaufenthalt etc.) und waren die Schlafstörungen vom ersten Tag an gleich (Art, Stärke, Häufigkeit etc.) oder haben sie sich mit der Zeit verändert?

Liebe Grüße Tarajal :)
 
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10.10.12
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Hallo bachered bzw. Edith
ich will mich einfach auf das d.zt. ärgste problem beschränken. meine einschlafstörungen sind ins unermessliche eskaliert.
Mich interessieren deine weiteren Beschwerden, zusätzlich zu den Schlafproblemen (z.B. Polyneuropathie, Muskelprobleme, Mittelohrenentzündungetc.). Es ist nämlich gut möglich, dass alles einen Zusammenhang hat. Bitte erläutere deine Symptome möglichst detailliert und beschreibe möglichst genau, wann welche Symptome begonnen haben.
allerdings hatte ich 2009 in italien einen virus eingefangen- ähnlich wie diphterie, mit 1 woche fieber, schluckbeschwerden und gelbe flecken am rachen. erst zu hause, nach ca. 3 wochen ging ich zum hno arzt, der konnte nichts mehr feststellen. eine virologische untersuchung vor ca. 1 jahr war ebenfalls erfolglos.doch nerven, muskeln sind seitdem ein problem. polyneuropathie wurde festgestellt.
Vielen Dank, dass du dies erwähnst, dies könnte super wichtig sein. Nur ein paar Zusatzfragen:
Hattest du in Italien bzw kurz danach noch andere Symptome bekommen, welche du hier noch nicht beschrieben hast?
Vor Italien hattest du keine Gesundheitsprobleme?
Warum ging man von einem Virus aus - obwohl man den Erreger gar nicht identifizieren konnte? Warum schloss man z.B. Bakterien oder Parasiten aus?

Ich kann dir gleich sagen: ich denke, du hast das, was du damals aufgelesen hast, nach wie vor in dir. Das ist es wahrscheinlich, was dir diverse körperliche Probleme und auch Schlafprobleme bereitet (obwohl natürlich auch möglicher Elektrosmog, geopathische Belastungen etc. Relevant sein könnten).
Liebe Grüsse
 
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liebe tarajal!
kaffee, ernährung, wirbelsäule sind es nicht. schlafstörungen begannen mit einschlafproblemen, durch einnahme kurze zeit eines psychopharmaka war es eine zeit weggeblasen. dann kamen die unterschiedlichsten formen von ein und durchschlafphasen, mit denen ich relativ gut umgehen konnte. (könnte mir auch mindestens 1 auto davon kaufen, was ich alles an alternativen methoden in den ersten zehn jahren versucht hatte) erst die letzten jahre gibt es teilweise eskalationen, wo nichts mehr geht. dieses "nichts geht mehr" dauert nun schon wochen an. alptraum wäre mir lieber, als jetzt gar keine träume, sondern nur kurzfristige betäubungen. ich glaube, nur mehr ein wunder kann helfen :-(.
 
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danke kämpferin!
nach dem 2009 auf der fahrt nach rom hals-fieber-problem begannen nach ein paar wochen die schluckbeschwerden wieder. etwa 1/2 jahr danach der befund: polyneuropathie. als ich bald darauf nächstens wieder nicht schlucken konnte, gurgelte ich in der nacht irgendein gurgelmittel. nächsten tag war halsweh weg und das re. ohr dröhnte und schmerzte(d.h. ich hab die beschwerden in den hinterkopf und ohrraum verschoben- wo sie noch immer sind) da kam das 1.mal der unglaubwürdige "mittelohrentzündungsbefund". seit nunmehr fast 4 jahren ist im ohr, der schädelgrube ein mehr bzw. minderes dröhnen und der kopf droht zu zerplatzen. inzwischen konnte ich 1 jahr fast nichts essen. entzündungen am ganzen körper wechseln sich ab. blase, darm, harnleiter, seit 1 jahr augenentzündung....(hinter der nase rinnt mehr oder weniger dicker schleim nach hinten, den ich hinunterschluck) all das sind peanuts gegen den paarwöchigen permanenten schlafentzug. der macht mich fertig :-( weil ich auch überhaupt nicht weiß, wo ich ansetzten soll.
 
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