Schädel-MRT mit Zahnansicht

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Hallo zusammen,

bei mir soll ein Schädel-MRT mit kraniozervikalem Übergang zum Ausschluss RF/Gefäßprozess gemacht werden.

Zwar weiß ich, was ein MRT ist, doch kann mir jemand sagen, was kraiozervikal und RF bedeuten? Ist ein MRT eigentlich schmerzhaft?

Der Neurologin erzählte ich von meinen wiederkehrenden Kieferschmerzen, die früher auch als Neurolgie gedeutet worden waren. Sie meinte, da könne man nichts tun und ich müsste damit leben... Nun gut, jedenfalls will sie mich wegen Nackenschmerzen zum MRT schicken, und ich wüsste von euch gerne, ob man auf dem Schädel-MRT auch die Zähne mit Wurzeln sehen kann, denn ich habe ständig das Gefühl, eine Zyste, die man auf dem Röntgenbild nicht sehen kann, könnte den Nerv stören.

Ist obenbeschriebenes MRT zur Zahndiagnose ebenfalls verwendbar?

Freundlichen Gruß,

Evelyn
 
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Hi,

ich habe das MRT nicht geschafft. War vorhin dort und hielt es in der Röhre nicht aus. Mein Herz schlug so fest und schnell, dass es einfach nicht ging. Ich dachte daran, wie wichtig es mir persönlich auch für die Zähne gewesen wäre, weil ich schon so lange diese Kieferschmerzen / Neuralgie habe, doch brachte mich der Gedanke nicht dazu, es durchzustehen.

Hat jemand von euch dasselbe mal erlebt? Ich könnte eine Betäubung bekommen, doch bin ich skeptisch, weil ich vieles nicht vertrage. Wie habt ihr die Angelegenheit gelöst?

Gruß, Evelyn
 

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Malve

Hallo Evelyn,

es gibt Praxen und Kliniken, die offene MRT-Geräte haben, da musst Du nicht in die Röhre, sondern es fährt eine Art "Platte" über Dich hinweg. Meist dauert diese Untersuchung etwas länger als die in der Röhre.

Ein MRT ist nicht schmerzhaft, es macht nur viel Lärm und man bekommt Kopfhörer (manchmal sogar mit Musik...) auf die Ohren!

Ich habe bei meiner ersten MRT-Untersuchung vor ein paar Jahren übrigens auch das offene Gerät vorgezogen, weil ich Bedenken hatte - aber nun war ich schon 2x in der Röhre und muss sagen - man kann es ertragen ;) .

Wenn Du Probleme hast und kein offenes System in der Nähe hast, dann bestünde vielleicht die Möglichkeit, es mit einem Beruhigungsmittel zu probieren? Dann kannst Du die Enge möglicherweise besser aushalten.

Viel Erfolg...

Malve
 
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Hallo Evelyn,
bin Anfang nächster Woche dran. Zwar beschäftigt mich die Frage der Röhre eher weniger, allerdings weiß ich noch nicht wie ich damit wirklich umgehen werde. Zumal Tunnel und Enge schon heftiges Unbehagen bei mir auslösen. Was mir im Moment mehr Gedanken macht ist ob ich das Kontrastmittel vertrage -und das Ergebnis.
Sicher findest du auch noch einen Weg die Untersuchung durchzuführen, ich denke erst dann ist man ruhiger, wenn man weiß, dass kein Befund vorliegt.
LG Irmi
 
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Schädel-MRT mit Zahnansicht?!?

Hallo Malve,

danke für den Tipp! Das offene MRT-Gerät war mir überhaupt nicht bewusst, auch wenn man jetzt beim Nachdenken einfällt, dass ich es schon mal im TV gesehen habe.

Musik erhielt ich gestern nicht, bekam nur Ohrstöpsel. Es lief hektisch, scheinbar war man in Zeitdruck, obwohl ich meinte, dass alles neu für mich war.


Hallo Irmi,

mir erging es vorher leider ähnlich wie dir: Der Befund machte mir Angst, obwohl die Neurologin mir nur widerwillig ein MRT gegeben hatte und auch die HP meinte, ich bräuchte es nicht. Trotzdem wollte ich es unbedingt und war auch gar nicht so aufgeregt - aber so ist es immer bei mir, wenn ich etwas nicht kenne: Dann denke ich, dass es vielleicht okay laufen wird. Rückblickend denke ich, dass ich mich innerlich nicht genug auf das MRT vorbereitet habe, trotzdem frage ich mich, welcher Schritt nun der beste wäre.

Schönen Gruß,

Evelyn
 
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Schädel-MRT mit Zahnansicht?!?

Hallo Evelin,
wünsche Dir Klarheit über den nächsten Schritt und zielsicheres Vorwärtsgehen zu mehr Gesundheit und Lebensqualität.
LG Irmi
PS: Werde berichten wie es war. I.
 
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Schädel-MRT mit Zahnansicht?!?

Hallo Irmi,

danke schön. Ich drücke dir die Daumen, damit während des MRTs alles gut verläuft und auch die Diagnose beruhigend ausfällt.

Herzlichen Gruß,

Evelyn
 
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19.06.06
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Schädel-MRT mit Zahnansicht?!?

@ Evelyn,
alles rum und gut gegangen.
Wenn seit 2 Monaten Kopfschmerzen da sind ist es schon sehr beruhigend zu wissen, dass kein Tumor vorliegt. Und auch die Verdachtsdiagnose Hypophysenadenom abgewendet ist. Bin zwar noch nicht wirklich weiter, aber die großen Angstdiagnosen sind weg.
Also es war auszuhalten. Laut aber nicht wirklich eng und die Augen muss man eh zumachen. Ich versuche in so Situationen gedanklich in einer schönen Landschaft spazieren zu gehen - meist am Meer: den Wind und die Sonne auf der Haut zu spüren, das Rauschen der Wellen, den Sand unter den Füßen und die Wellen die plötzlich kalt die Knöchel umspielen und sich mit dem Sand unter den Füßen wieder zurückziehen. Mir hilft das sehr mit meiner Angst vor Enge umzugehen und man hat eine Klingel in der Hand - für den Notfall.
Also nur Mut die Erleichterung hinter her ist das wert.
LG Irmi
 
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12.08.04
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Schädel-MRT mit Zahnansicht?!?

Hi Irmi,

ich freue mich für dich, dass das MRT nichts Schlimmes zeigt! Ich kenne die Erleichterung, wenn eine Befund negativ ist, aber da die Beschwerden vorhanden sind, kehren bald die Sorgen zurück.

Ich selbst habe das MRT bisher nicht wieder in Angriff genommen. Dürfte es nur mit Betäubung (Diazepam) wiederholen, und damit habe ich keine Erfahrung.

Auf dem Kopf-MRT ist nichts von den Zähnen zu sehen, oder?

Gruß, Evelyn
 
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19.06.06
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Schädel-MRT mit Zahnansicht?!?

Hallo Evelyn,
der Befund des MRTs bezog sich ausschließlich auf die Fragestellung. Bilder werden keine weitergeleitet. Vielleicht kann man sie anfordern. Oder vorher telefonisch erfragen ob auch Zähne gesehen werden können.
Alles Gute
Irmi
 

Malve

Schädel-MRT mit Zahnansicht?!?

Hallo Evelyn,

meines Wissens und nach meiner eigenen Erfahrung ist es ein Unterschied, ob man ein MRT der Weichteile oder eines der Knochen (z.B.) macht. Deshalb musste ich bei meinen Fragestellungen 2 x in die Röhre.
Offensichtlich muss das Gerät der jeweiligen Untersuchung entsprechend eingestellt werden und liefert nicht eine umfassende Diagnose des untersuchten Bereiches.

LG,

Malve
 
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