Ratlos, hilflos. Was ist los?

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Hallo Leute, 2007 begannen bei mir leichte Erschöpfungszustände, die ich zunächst auf Überarbeitung zurück geführt habe. 2008 kamen dann erste Taubheitsgefühle hinzu, die sich zunächst wieder zurückbildeten. Schließlich konnte ich mein linkes Bein nicht mehr richtig bewegen.

Es wurde dann eine MS diagnostiziert und der Verfall ging langsam weiter. Mit der Zeit wurden die Behinderungen immer schwerer und ich kann mittlerweile eine lange Liste von Symptomen aufzählen: Verstopfung, schwere Neuropathien (v.a. an den Füßen und Beinen), ständige Konzentrationsschwieirigkeiten, Depressionen, Aggression, kann nur wenige Meter laufen, Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Tinnitus, Floater(Augen), starke Lichtempfindlichkeit, enorme Verschlechterung bei Hitze, extrem trockene Haut etc.

2011 wurde dann eine Borreliose diagnostiziert und ich habe damit begonnen Apheresen (bisher über 40) zu beginnen. Ich habe zahlreiche Laboruntersuchungen durchgeführt und es zeigt sich letztendlich immer wieder, dass ich eine stärkere chronische Entzündung mit mir herumschleppe. Mein CD57 liegt immer nur zwischen 5 und 20. Der Borrelien LTT ist meist zwischen 2 und 5. Untersuchungen auf Coinfektionen blieben ohne klaren Befund. Es gab mal einen Kontakt mit dem Borna-Virus und EBV.

Da die Labortests ziemlich ungenau sind, haben diverse HPs und Ärzte mit Kinesiologie gearbeitet. Das war aber immer sehr ungenau. Oft bekommt der gleiche Arzt beim nächsten Besuch ganz andere Ergebnisse heraus und hat sogar oft vergessen, was er beim letzten Mal gesagt hat.

Seit der ersten Diagnose wurde bei mir extrem viel probiert. Ich habe meine Ernährung massiv umgestellt, bin sehr diszipliniert (kein Kaffee, kein Alkohol, kaum Süßes, wenig Fleisch etc.) und in den letzten 5 Jahren viele Dinge konsequent probiert u.a. HG-Entgiftungen mit Chlorella, DMPS, DMSA, Zeolithen, ausgedehnte Ayurvedakuren, Bioresonaz, BG12 (MS-Therapie), Homöopathie, Ernährungsprogramme, Haussanierungen, wochenlange Antibiosen, S/C-Protokoll etc. Leider kann ich fast nie eine Wirkung feststellen und merke dabei, dass mein Körper den Kampf langsam verliert. Gelegentlich gibt es mal leichte Verbesserungen, die aber nicht lange anhalten und die sich nicht wiederholen lassen. Ich habe dabei sehr gute Ärzte, die über ganz Deutschland verteilt sind (leider sind solche Spezialisten nie in der Nähe) doch irgendwie ist bis heute nicht mal die Diagnose/Ursache so richtig klar.

Natürlich habe ich auch an Psychosomatik gedacht. Dabei ist es aber offenbar so, dass meine Befindlichkeit oder Einstellung keinen direkten Einfluss auf das langfristige Geschehen hat. Wenn es allerdings körperlich bergab geht, leidet oft auch die Psyche.

Natürlich bleibt am Ende immer die Frage, ob nicht noch Mehr etwas gebracht hätte. Noch mehr HG-Ausleitung (wobei zumindest das Labor in bestimmt 20 Messungen vor/nach DMSA/DMPS nie einen Hinweis auf hohe Belastung gezeigt hat), doppelte Antibiothia-Dosis, etc. etc. Oder es war einfach bisher immer der falsche Ansatz?
Kurz: Ich bin ziemlich verzweifelt und habe gelegentlich schon fast mit dem Leben abgeschlossen, denn wenn das noch eine Weile so weiter geht, dann bin ich zu gar nichts mehr fähig (von den Schmerzen mal ganz abgesehen).

Mich würde mal interessieren, wie ihr mit so einer Sache umgeht. Langsam gehen mir die Optionen aus.
 
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Hallo Elwuwu

Ich bin kein Arzt. Aber für mich ist anhand deiner Schilderungen sonnenklar, dass du insbesondere an einer chronischen Infektion leidest.

Untersuchungen auf Coinfektionen blieben ohne klaren Befund.
Kannst du bitte die Ergebnisse dieser Co-Infektionen hier reinstellen? Am meisten interessieren mich Laborergebnisse für Chlamydia Pneumonia und Mycoplasma Pneumonie.

Ich empfehle dir das Buch "Borreliose - und dennoch hab' ich tausend Träume" von Claudia Lietha. Erst nach vielen, vielen Jahren ist es Claudia endlich gelungen, mit der FÜR SIE richtigen Therapie die Borrelien zu besiegen. Neben der Krankengeschichte enthält das Buch auch die vorgenommenen Behandlungen. Z.B. werden auch neuste Untersuchungsergebnisse angesprochen und es wird auf die Wichtigkeit der Behandlung von Biofilmen sowie "Zystenformen" hingewiesen. Ich kann dieses Buch nicht nur für Borreliose-, sondern für alle Infektionskranke wärmstens empfehlen.

Werde noch einige Studien/Unterlagen für dich raussuchen. Melde mich wieder.

Liebe Grüsse
 
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Ja gerne und vielen Dank für Deine Antwort. Hier mal die wichtigsten Infos zu den Coinfektionen:
(Erreger;Laborbefund;Datum;Ergebnis/Bedeutung lt. Labor)
Rickettsien;negativ;04.2012 ;nein
Yersinia enterocolitica,positiv,04.2012,ja
Borna Virus,positiv,04.2012,ja
Lues,negativ,04.2012,nein
Babesien,negativ,28.05.2009,negativ (erneut negativ 05.2013)
Bartonellen,negativ,14.10.2011,negativ
Cytomegalie,negativ,14.10.2011,negativ
Mykoplasmen,INUS,15.12.2011,negativ
EBV,IgG, IgG-Avidität, EBNA1-IgG stark erhöht 1:1280,28.05.2009,abgelaufene Infektion
Toxoplasma, c87 IU/ml,28.05.2009,Ausgeheilt
Masern,4,2 U/L IgG,28.05.2009,Ausgeheilt
Chlamydien,<2RE/ml IgG (trachomatis und pneumo.),28.05.2009,negativ
Coxackie,<15 U/ml,28.05.2009,negativ
Rubella,<10 IU/ml,28.05.2009,negativ
Bartonellen,<1:320,14.10.2011,negativ
Herpes Simplex,<1:230,negativ
Cytomeg. Virus,<1:100,14.10.2011,negativ
Varizella Zoster,1283,28.05.2009,Ausgeheilt
FSME,2,1, 05.06.2009,negativ, Impfung
Ehrlichia / Anaplasma, 15.12.2011,negativ (Anaplasma)
Brucellose,26.03.2012,negatvi
Listerien, 26.03.2012,negativ

Ich lasse aktuell auch noch ein LTT für Chlamydia pneunomea machen, Ergebnis fehlt aber noch.

Vielleicht noch ein paar wichtige Infos:
Homocycstein ist seit mind 8 Wochen stark erhöht bei ca. 30-50 (vorher keine Messung seit 3 Jahren, davor aber okay).
HG habe ich, wie geschrieben x-fach getestet aber nie kam ein hoher Wert zustande, meist sogar recht niedrig. Nach ca. 20 DMPS-Behandlungen und 3 Monaten Cuttler ohne jeglichen Effekt habe ich das nicht weiter verfolgt, zumal bei den Apheresen auch Vergiftungen und Schwermetalle rausgefilter werden (und ich habe ja schon ettliche durchgeführt). Es zeigt sich dabei aber immer ein Eluat (Filtrat), dass auf stark entzündliche Vorgänge hindeutet. Ich fühle mich auch, als ob mein Körper ständig gegen irgendwas kämpft, aber ich komme der Sache nicht bei. Antibiothika, colliadales Silber, diverse natürliche Antibiothika (u.a. Samento, Olivenblattextrakt, Mangostensaft, etc. etc.) haben nie ein spürbare Veränderung ergeben. Dauerhaft (seit mind. 3 Jahren der Messung) ist der CD57 unter 20, manchmal nur bei 5 oder 6. Es sind auch immer zirkulierende Immunkomplexe da und je mehr, desto schlechter geht es mir.
Das Buch kaufe ich mir gerne!
 
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10.10.12
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Hallo Elwuwu

Hier mal ein paar wenige Dokumente, welche ich grad vorliegend habe:
Etwas "wissenschaftlichere" Studien und Dokumente z.B. von Prof. Sapi, Dr. Petra Hopf-Seidel, Prof. Dr. Martin Sievers und co. muss ich erst noch zusammen suchen...

Ein erhöhter Homocystein-Wert ist bei einer chronischen Infektion völlig "normal". Ich weiss nicht, ob dies bei allen Erregern möglich ist. Ich denke schon. Sicherlich möglich ist dies jedoch bei den Borrelien und Chlamydien.
Hier mal die wichtigsten Infos zu den Coinfektionen:..
Wo dies noch nicht erwähnt ist: Könntest du vielleicht noch ergänzen, mit welchem Test die einzelnen Erreger jeweils getestet wurden (z.B. Antikörper, LTT, PCR, Stuhlkultur etc.)?
Sind dir zudem auch die Werte sowie Referenzwerte für die einzelnen Erreger bekannt?
Yersinia enterocolitica,positiv,04.2012,ja
Borna Virus,positiv,04.2012,ja
Was wurde denn bis anhin gegen diese beiden Erreger unternommen?
Ich lasse aktuell auch noch ein LTT für Chlamydia pneunomea machen, Ergebnis fehlt aber noch.
Hervorragende Idee!

Liebe Grüsse
 
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08.11.10
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Hallo,

Mein Hinweiss am Rande. Ich würde auf eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen achten. Man könnte eine Vollblutanalyse machen lassen um Mängel zu erkennen.

Ich nehme mal an, dieses wurde gemacht aber frag trotzdem ob z.B. der Vitamin D Spiegel kontrolliert wurde?

Grüsse
derstreeck
 
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10.01.04
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Hallo Elwuwu,

Jeder Mensch hat Homocystein im Blut: Es entsteht beim Abbau von Eiweiß. Der Stoff ist giftig und wird normalerweise vom Körper in harmlosere Substanzen umgewandelt. Zuständig für die Entgiftung sind die Vitamine B12 und B6 sowie Folsäure. Gefährlich wird es, wenn dieser Prozess nicht richtig funktioniert und zu viel von dem giften Stoffwechselprodukt im Körper ist. Dazu kommt es vor allem durch eine Unterversorgung mit B-Vitaminen, die mit steigendem Lebensalter oder aufgrund eines Gendefekts auftreten kann: Das Homocystein wird nicht mehr vollständig abgebaut, sein Gehalt im Blut steigt an, die Wände der Gefäße werden angegriffen, das Blut gerinnt leichter und es können sich Ablagerungen bilden, die den Blutfluss behindern.
Nimmst Du denn Vitamin B6 + B12 + Folsäure? Wie sieht es überhaupt mit der Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren aus? Gehört zu den vielen Untersuchungen, die Du schon hinter Dir hast, auch eine Vollblutuntersuchung auf diese Stoffe?

Wie fing das ganze eigentlich an?:
- Urlaubsreise, Umzug, Krankheit, Medikamente, Zahnbehandlung ... -

Wie sehen Deine Zähne aus? Gibt es da unklare Situationen wie Wurzelbehandlungen, Amalgamfüllungen, Metallmischungen usw.?

Was mir auch noch einfällt: ist schon einmal soweit möglich nachgeschaut worden, ob Du evtl. mit Parasiten zu tun hast? - Dazu gibt es hier eine eigene Rubrik.

Wie sah Deine Ernährungsumstellung eigentlich aus? Denn bei bestehenden Allergien und Intoleranzen sollten die Nahrungsmittel beachtet werden, die nicht verträglich sind. "Gesunde" Ernährung kann deshalb für jeden Einzelnen ganz verschieden aussehen, aber das weißt Du ja sicher schon.

Grüsse,
Oregano
 
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15.06.10
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Ich habe bis vor ca. zwei Jahren sehr viel Vitamin D genommen. Das hatte jedoch keinen Einfluss auf die Zunahme von Beschwerden. Dann habe ich vor einem Jahr mit dem Marshallprotokoll begonnen.

Da mir einige der dort beschriebenen Ansätze einleuchteten, zumal ich bei Sonnenlicht immer sofortige Verschlechterungen hatte. Das war aber keine gute Idee. Unter dem Marshallprotokoll hatte ich relativ schnell arge Verschlechterungen. Weil das dort oft als sog. Immunpathologie beschrieben wird, dachte ich, ich halte das aus und es sind eben Heilungsreaktionen. Waren es aber offenbar nicht. Bis heute hat sich davon sogut wie nichts zurückgebildet.
Wenn ich vorher zumindest im Haus noch beweglich war und relativ schmerzfrei, so ist das Ergebnis bis heute, dass ich selbst im Haus den Rollator brauche und ständige Schmerzen unterhalb der Brust bis in die Füsse habe. Das war also keine gute Idee (hatte mir Dr. Klinghardt später in einem kurzen Gespräch auch bestätigt, denn ich zufällig mal getroffen hatte, ich bin aber nicht in Behandlung bei ihm). - Vitamin D ist bei mir meist im mittleren Bereich und sank selbst unter dem Marshallprotokoll nicht tief genug ab. 1-25OH war immer erhöht.

Ich habe immer wieder mal Vitamin und Minrealstoffanalysen machen lassen und auch Nahrungsmittelallergien getestet. Was "allergisch" war, habe ich dann lange gemieden, bis keine Reaktion mehr messbar war. Bei den Vitalstoffen gibt es keinen direkten Mangel. Magnesium, Eisen, Kupfer etc. alles soweit okay. Selen meist recht hoch. Ich nehme B12 1000mcg sublingual und seit ein paar Tagen außerdem Folsäure.

Eine Weile habe mittels Klenner Protokoll sehr hochdosiert B1, B12, C, Fischöl (8-10g) etc. eingenommen (ca. 6 Monate) - leider auch nichts. Ich habe auch mal vorsorglich eine Magen- und Darmspiegelung durchführen lassen, um eine Gastritis oder Vitamin-B-Resorptionsstörung ausschließen zu können. Kein Ergebnis.

Was mir noch einfällt: Bei den Apheresen wurde ein paarmal ein erhöhter Alluminiumwert (ca. 40, statt <8) gemessen. Seitdem nehme ich unregelmäßig Magnesiummalat. Bei einem TNF-Alpha-Hemmtest kam heraus, dass ich ein sog. Highresponder (Grad 3) bin, also verstärkt mit entzündlichen Reaktionen auf Erreger antworte. Das wird durch Fischöl und Allicin gedämpft. Allerdings ergaben direkte Messungen von TNF-Alpha oder Interleukin 6 bisher nie Werte außerhalb der Norm.

Angefangen hat das Ganze ca. 2006/2007, evtl. etwas früher (aber kaum bemerkbar). Es ging mit leichter Müdigkeit und geringerer Stressbelastbarkeit los. Ich hatte 2001 einen Zeckenbiss, der wurde zwar vom Arzt entfernt aber nicht behandelt und es gab auch kein EM. Ich hatte das eigentlich mehr oder weniger vergessen. Ich hatte früher Amalgam in den Zähnen, das wurde entfernt und einige Monate später gingen schwerere Symptome los. Daraufhin bin ich zu einem Umweltzahnarzt gegangen, der alle Füllungen noch einmal durch LTT-getestete Keramiken und Kleber ersetzt hat. Auch ein OPG wurde angefertigt, dort konnten zumindest die von mir aufgesuchten Zahnärzte nichts finden. Dann folgten Entgiftungen mit massiv viel Chlorella, DMSA, Zeolith. Ich war dann 2011 u.a. bei einem bekannten Spezialisten am Bodensee und der hat mich dann eine Weile mit DMPS-Infusionen behandelt und auch dort wurde das OPG noch mal gecheckt. Wie schon geschrieben ergaben die Messungen immer nur sehr niedrige Belastungen nach DMPS (4,6 µg/l Krea) und schließlich habe ich eine massive DMPS-Allergie entwickelt, die sogar richtige Narben an den Armen hinterlassen hat, weil die Ausschläge wie harte Verbrennungen waren. Ich habe es dann abgesetzt. Besser ging es dabei nicht, sodass ich vermute, dass hier nichts zu tun ist. Den Umwelt-Zahnarzt habe ich natürlich mehr als ein paarmal gefragt, ob nicht doch irgendwo was verborgen sein könnte. Er hat mir aber dringend von weiteren Dingen abgeraten, weil er der Meinung ist, dass meine Zähne vollkommen okay sind.
 
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23.06.13
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Das mit dem Aluminium ist aber merkwürdig. Ich weiß nur dass AL ziemlich neurotoxisch ist und eine vielzahl neurologischer Ausfallerscheinungen verursachen kann.
Nimmst du zufällig oft rezeptfreie Medikamente gegen Sodbrennen? Das würde ich definitiv im Auge behalten!!
Ein Teil der Menschen reagiert auf AL sehr empfindlich und ziemlich sensibel. Mieses Zeug.
(bin natürlich Laie und hab keine Ahnung wie stark dein Wert nun vom Durchschnitt abweicht, aber scheinbar ja um locker das doppelte, deswegen wollt ich da mal drauf hinweisen)
 
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Ich vermeide alles, was Aluminium enthalten könnte und mir ist auch nicht bewusst, wo vielleicht welches versteckt sein könnte. Der Wert ist auf jeden Fall hoch, aber es gibt keine direkten Referenzwerte für Eluat, sodass es keine exakte Aussagekraft hat. Gibt es denn noch andere (möglichst schonende) Möglichkeiten, das Aluminium loszuwerden?
 
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Noch ein Nachtrag:
Ich habe auch mal ältere Befunde durchgesehen und da war Aluminium (Urin) bei 16,9 und bei 31 nach DMPS (Referenzwert <20). Das scheint also nicht unbedingt das ursächliche Problem zu sein und die Erhöhung ist wohl erst in den letzten Monaten aufgetreten. Ich werde mal genauer nach Ursachen im häuslichen Umfeld forschen.
 
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Hallo Leute, 2007 begannen bei mir leichte Erschöpfungszustände, die ich zunächst auf Überarbeitung zurück geführt habe. 2008 kamen dann erste Taubheitsgefühle hinzu, die sich zunächst wieder zurückbildeten. Schließlich konnte ich mein linkes Bein nicht mehr richtig bewegen.
Ich hatte früher Amalgam in den Zähnen, das wurde entfernt und einige Monate später gingen schwerere Symptome los
Wann genau (Jahr) wurden die Füllungen entfernt. Was für Schutzvorkehrungen wurden genau verwendet?
 
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10.01.04
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Hier im Forum wird immer wieder geschrieben,d aß man Aluminium mit Apfelessig ausleiten kann.

Grüsse,
Oregano
 
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05.09.08
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haben die Taubheitsgefühle vor oder nach Sanierung angefangen?
 
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Die fingen ca. 5 Monate nach der "Sanierung" erstmal an und zwar konkret direkt nach der Gabe eines damals kinesiologisch vom HP ausgetesteten Mittels (Tarantula 1000er Potenz).
 
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Kannst du bitte die Ergebnisse dieser Co-Infektionen hier reinstellen? Am meisten interessieren mich Laborergebnisse für Chlamydia Pneumonia und Mycoplasma Pneumonie.
Heute kam ein LTT für Chlamydia Pneumonia:
1µg/ml SI=4,7
0,5µg/ml SI=3,7
Positivkontrolle (Antigen) 31, Mitogenkontrolle (PWM) 16,8
Kannst Du damit etwas anfangen?

Das Buch habe ich gelesen, danke für den Hinweis. Was mich bei mir immer wieder wundert ist, dass ich fast nur neurologische Probleme habe und z.B. die bei Borreliose immer wieder zitierten Gelenkprobleme oder einschiessende Schmerzen nicht habe. Stattdessen wird das Laufen immer schwerer und die Taubheitsgefühle immer schlimmer.
 
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Hallo Elwuwu

Ich bin kein Arzt, aber schreib hier einfach mal auf, was mir durch den Kopf geht:

Heute kam ein LTT für Chlamydia Pneumonia:
1µg/ml SI=4,7
0,5µg/ml SI=3,7
Positivkontrolle (Antigen) 31, Mitogenkontrolle (PWM) 16,8
Kannst Du damit etwas anfangen?
Nicht bei allen Erregern ist der LTT meiner Meinung nach gleich zu interpretieren. Wenn jedoch Erreger wie z.B. Borrelien, Chlamydien, Helicobacter pylori, Yersinien einen positiven LTT zeigen, dann ist dies bei gegebener Symptomatik ernst zu nehmen und entsprechend zu behandeln.
Ich kann dir leider nicht sagen, ob bei dir deine Probleme von den Chlamydien kommen könnten. Auch wenn man mit dem LTT nur die Aktivitäten ausserhalb jedoch nicht innerhalb der Zellen testen kann (was bei solchen intrazellulären eigentlich wichtig wäre! Aber es gibt gar kein Test, mit welchem man dies erfassen könnte)... Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, du nimmst derzeit gar keine Antibiotika/Medikamente!? In diesem Fall hätte ich erwartet, dass sich mehr Erreger auch ausserhalb der Zellen aufhalten würden und dass der LTT entsprechend höher ausfallen würde. Bei begonnener Therapie kann der Chlamydien-LTT sehr rasch auf deinen Wert hinabsinken. Aber wenn der Wert bereits vor der Therapie "nur" so hoch ist, habe ich etwas Zweifel, ob dir wirklich die Chlamydien Sorgen bereiten. Möglich ist es schon. Keine Frage. Aber irgendwie denke ich, dass die Chlamydien bei dir wohl eher eine Co-Infektion darstellen, d.h. Mitläufer sind. Aber eher nicht das "Hauptproblem". Ist aber nur so ein Gedanke. Ernst nehmen muss man diesen Wert in jedem Fall.

Weisst du, bei Infektionen hat man meist mit mehreren Erregern ein Problem. Ich denke, dies trifft auch auf dich zu. Ich hab mir nochmals deine getesteten Co-Infektionen angesehen. Leider ist daraus nicht überall ersichtlich, wie diese Erreger getestet wurden. Beispiel: Wenn die Mycoplasment mittels PCR gemessen wurden, das Ergebnis negativ war, dann ist eine mögliche Infektion trotzdem alles andere als ausgeschlossen. PCR's zeigen bei praktisch allen Erreger bei chronischen Infektionen kaum je an. Mit Bluttests kommt man EHER weiter... Positiv waren bei deinen Co-Infekten jedoch die Yersinien. Diese könnten für deine Symptome natürlich auch sehr gut verantwortlich sein. Wobei ich jedoch nicht weiss, ob diese - genau wie die Borrelien - nicht meist irgendwie mit Gelenkbeschwerden in Verbindung stehen. Ich persönlich denke, dass alle Erreger 1000 Gesichter haben und sich bei jedem ganz verschieden auswirken können, u.a. auch aufgrund der vorliegenden Co-Infektionen. Ich weiss, was du meinst, mit den fehlenden Gelenkschmerzen. Ich stecke im selben Dilemma. Aber nur aufgrund dessen würde ich einzelne Erreger nicht ganz ausschliessen. Ehrlich gesagt, kenne ich niemand, welcher Borreliose ohne irgendwelche (zumindest vorangehende) Gelenkprobleme hatte. Wäre hilfreich, auch von solchen Fällen zu hören/lesen.

Es tut mir leid, aber ich kann dir leider auch nicht sagen, welche Erreger dir die meisten Sorgen bereiten. Ganz generell würde ich bei deinen Symptomen denken an: "(obligat) intrazelluläre bakterielle Erreger" wie z.B. Borrelien, Chlamydia Pneumoniae, Mycoplasma Pneumoniae, Yersinien etc.

Auch mindestens eine Mitbeteiligung von Viren (sind gemäss meinem Verständnis stets intrazellulär) ist wohl gut möglich, z.B. EBV, Borna-Virus etc.

Da insbesondere deine Nerven angegriffen sind, könntest du auch mal nach "neurotropen Erregern/Pathogenen" googeln. Wahrscheinlich wirst du dabei insbesondere auf Viren stossen. Aber wie oben erwähnt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass irgendwelche intrazellulären Bakterien zumindest mitbeteiligt sind.

Ich wünschte, ich könnte dir mehr sagen. Kann ich aber leider nicht.
Alles Gute!
 
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24.02.07
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Heute kam ein LTT für Chlamydia Pneumonia:
1µg/ml SI=4,7
0,5µg/ml SI=3,7
Positivkontrolle (Antigen) 31, Mitogenkontrolle (PWM) 16,8
Kannst Du damit etwas anfangen?

Das Buch habe ich gelesen, danke für den Hinweis. Was mich bei mir immer wieder wundert ist, dass ich fast nur neurologische Probleme habe und z.B. die bei Borreliose immer wieder zitierten Gelenkprobleme oder einschiessende Schmerzen nicht habe. Stattdessen wird das Laufen immer schwerer und die Taubheitsgefühle immer schlimmer.
Hallo,

ich nehme Schlangenenzyme seit längerer Zeit und es geht mir besser. Dann zwischendurch Apheresen, Leberreinigung etc. Glutathioninfusionen 300mg und Blutegel am Kopf gesetzt, um gelöste Gifte aufzufangen und auszuleiten.

Zeolith enthält Aluminium. Ich habs gemerkt, denn die Entzündung hatte zugenommen.
Und unbedingt die Metallkochtöpfe und Kochenwassergeräte wechseln gegen Glaskeramik.

Es wäre sinnvoll, wenn man mal das gekochte Wasser auf Metalle untersuchen würde.
Wer machts?

LG
Helen
 
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Zeolith enthält Aluminium. Ich habs gemerkt, denn die Entzündung hatte zugenommen.
Hallo Helen, wir kennen uns sogar persönlich von einer Apheresebehandlung und hatten uns mal im Wartezimmer hinterher unterhalten :) Mit Zeolith bin ich auch immer vorsichtig, angeblich das Al darin ja unschädlich aber ich finde zurzeit Kohletabletten angenehmer. Und ich nehme Magnesiummalat in kleinen Mengen zur Al-Entgiftung.
 

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