Pyridoxin und Haarausfall?

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Hallo,

habe dieses forum neu entdeckt und bin ehrlich gesagt froh darüber, dass es ein solches forum gibt. ich habe mich bisschen in die materie "kpu-hpu" anhand von euren threads eingelesen und möchte sagen, dass ich seit 4 wochen meinen befund habe und mich zu den "pyrollikerin" zählen darf/ muss.

mein arzt hat mir nach dem besprechen des befundes (36 yg/ dl) ein präparat namens Pyridoxin-komplex forte verordnet, welches ich auch sofort online bestellt habe. nun nehme ich seit ca. 2,5 wochen täglich eine kapsel pyridoxin ein und habe festgestellt, dass mir büschelweise haare ausfallen.

besteht da ein zusammenhang zwischen der pyridoxin-einnahme und meinem verstärkten haarausfall? ach ja, an dieser stelle sollte ich erwähnen, dass ich weiblich bin und seit einem jahr thyroxin einnehme, da ich hashimoto habe. allerdings bin ich seit 6monaten gut eingestellt, so dass ich meinen haarausfall nicht auf die schilddrüse schieben kann.

ich würde mich sehr darüber freuen, wenn die erfahrenen KPU´ler unter euch mir antworten würdet.
für eure mühe danke im voraus
grüßle
miran
 
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07.05.04
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neu hier :pyridoxin und Haarausfall???

Hallo Miran,

wenn man mit Depyrrol oder Kryptosan beginnt, kommt es ab und zu vor, daß Schilddrüsenprobleme aufflammen. Auch wenn Du bis jetzt gut eingestellt warst, kann Deine Schilddrüse nun verrückt spielen.
Liebe Grüße

Günter
 

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21.06.07
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neu hier :pyridoxin und Haarausfall???

Dass die Schilddrüse verrückt spielt lässt doch wohl nach einiger Zeit wieder nach , oder? Wie lang würde es dauern bis sie wieder normal arbeitet?
Könnte man diese anfänglichen "Nebenwirkungen" irgendwie verhindern?
Vielleicht indem man ne kleinere Dosis am Anfang einnimmt und sie dann langsam steigert?

LG
 
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07.05.04
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Nach bisher vorliegenden Berichten läßt das wieder nach. Es gab aber auch Berichte, wo durch die HPU-Behandlung Schilddrüsenprobleme wie Hashimoto erst richtig losgingen und dadurch entdeckt wurden. Meiner Meinung nach wäre das eh ausgebrochen bzw. war schon unentdeckt da. Die HPU-Medikamente haben da nur die Symptome verstärkt.

Wie lange diese Phase dauert? Schwer zu sagen. Ich habe die HPU-Medikamente eingeschlichen und ca. 2 Wochen Probleme gehabt. Ich habe aber kein Hashi und außerdem ist jeder Mensch anders. Und, ich habe parallel dazu entgiftet.

Es empfiehlt sich generell, HPU- Medikamente einzuschleichen. Vieles mußte auf Grund der Mangelversorgung im Körper auf Sparflamme gefahren und kompensiert werden, was bei zu hoher Gabe am Anfang zu einem Überschwingen führt. Auch werden am Anfang vermehrt Gifte frei, die in dieser Menge nicht schnell genug abtransportiert werden können, zumal HPU'ler ein nicht richtig funktionierendes Entgiftungssystem haben.

Da man bei Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto Thyreoiditis als Ursache Schwermetalle vermutet, kommt ein solcher Giftschwall, der nicht schnell genug abtransportiert werden kann, erschwerend dazu. Wenn mehrere Gifte sich treffen, entspricht die Wirkung nicht der Summe, sondern einem Vielfachen.

Gerade in der Einschleichphase empfielt es sich, die Gifte im Darm zu binden, damit sie nicht erneut aufgenommen werden können. Chlorella oder medizinische Kohle helfen hier gut.

Und nach der Einschleichphase unbedingt eine Entgiftungskur nachschieben.
Liebe Grüße

Günter
 

Kate

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Hallo Miran, hallo Katy,

ich kann ein konkretes Beispiel ergänzen - aus einem früheren Beitrag von mir:

Kate schrieb:
zum Thema Hashi und KPU kann ich was von meiner Schwester erzählen: Sie hat schon länger die Diagnose Hashimoto, hatte allerdings nie große Probleme deswegen und war mit Thyroxin eingestellt, ohne viel Veränderung zu bemerken. Einige Zeit nach vorsichtigem Beginn der Depyrrol-Plus-Einnahme (von einem Arzt begleitet) veränderten sich die Schilddrüsenwerte, sie "passen nicht mehr zusammen", wie der Arzt formulierte. Sie reduzierte daraufhin sowohl Depyrrol als auch Thyroxin. - Wenn sich das jetzt wieder einpendeln sollte, wäre es ja grundsätzlich nicht schlecht (mit weniger Thyroxin hinzukommen). Allerdings bestätigt dies auch, dass ein Mensch mit Schilddrüsen-Problemen vorsichtig mit der KPU-Medikation sein sollte, zumindest mit Depyrrol (P5P).
Bei meiner Schwester hat sich das nach einiger Zeit wieder eingependelt, die Tyroxin-Dosis ist dieselbe wie vorher. Allerdings waren ihr 2 Depyrrol pro Tag zu viel, da ist sie auf Anraten des Arztes wieder auf eine zurück gegangen.

Gruß
Kate
 
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28.08.06
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Allerdings bestätigt dies auch, dass ein Mensch mit Schilddrüsen-Problemen vorsichtig mit der KPU-Medikation sein sollte, zumindest mit Depyrrol (P5P).
das ist auch für mich ein guter Hinweis, danke!
Ich nehme wg. meiner SD-UF 100-er bzw. 75-er Thyroxin im Wechsel.

Und wg. der Histaminose (ist es doch, wenn ich vermute an Histamin-Intolleranz zu leiden, oder?): kann ich Kryptosan auch teilen? Habe bisher noch keinen Arzt, der mich betreut und deshalb scheidet das Produkt von Heck Biopharma erstmal für mich aus.

Sorry fürs ständige "Löchern" aber mein Wissen bezügl. KPU ist einfach noch sooooo klein
 
Themenstarter
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23.06.07
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Hallo Günter, Kate, Katy und co :)

zunächst einmal vielen lieben dank für eure antworten.

ihr meint also, dass die schilddrüse durch die einnahme dieser kpu-medikamente bisschen "überreagieren" kann. gut zu wissen, denn mein arzt meinte, dass ich mich mit dem pyridoxin sehr, sehr gut fühlen werde (was ich ja nun wirklich nicht behaupten kann). also,wenn das eine erstverschlimmerung ist, dann kann ich damit für eine bestimmte zeit leben und hoffe, dass sich mein körper schnell an dieses pyridoxin gewöhnen wird.

was ich jetzt nicht verstanden habe, ihr redet alle von kryptosan und depyrrol. sind diese medikamente das gleiche wie pyridoxin komplex forte????

liebe grüße

Miran
 
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23.06.07
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Hallo Rohi,

vielen dank für den link. das ist ja ne tolle übersicht! mein arzt hatte mir gar nix von depyrrol und den anderen medis erzählt.

grüßle

miran
 
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13.03.05
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Ja, die Tabelle hat Kate erstellt und die ist wirklich super, Kate hat auch mit Pyridoxin komplex forte angefangen und dann Depyrrol probiert, vielleicht fragst Du sie mal nach Erfahrungen damit.
 

Kate

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16.11.04
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Chaotic schrieb:
Und wg. der Histaminose (ist es doch, wenn ich vermute an Histamin-Intolleranz zu leiden, oder?):
Nicht zwingend.

Chaotic schrieb:
... kann ich Kryptosan auch teilen? Habe bisher noch keinen Arzt, der mich betreut und deshalb scheidet das Produkt von Heck Biopharma erstmal für mich aus.
Kryptosan bei Histaminose/Histadelie ist wegen der Folsäure nicht unbedingt anzuraten.

Chaotic schrieb:
Sorry fürs ständige "Löchern" aber mein Wissen bezügl. KPU ist einfach noch sooooo klein
Guck mal hier http://www.symptome.ch/wiki/index.php/Kryptopyrrolurie und in den weiterführenden Links ;)

Gruß
Kate
 
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