Prof. Traidl-Hoffmann die Neue von TUM über Duftstoffe und MCS

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Die Professorin Dr.Claudia Traidl-Hoffmann seit Juni 2013 am neuenTUM-Lehrstuhl Umweltmedizin
TUM - TU München: Neuer Lehrstuhl für Umweltmedizin besetzt

im Interview mit Dr. Tanja Busse

Zitat

„Wer Asthma hat, zu Allergien neigt oder an multipler Chemikalien-Sensitivität leidet, für den können Duftsprays schädlich sein. Das gilt auch für Duftkerzen und natürliche ätherische Öle“

Seite 101
stern.de: Magazin: Die sanfte Kraft, Reizender Wohlgeruch
Magazin: Die sanfte Kraft - stern Magazin | STERN.DE
 
wundermittel
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Prof.Traidl-Hoffmann die Neue vonTUM über Dufstoffe und MCS

Hier kann man nachlesen, um was es geht im STERN:

... Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge können Duftstoffe nicht nur durch Hautkontakt Allergien auslösen, sondern ebenso über die Atemluft Gesundheitsschäden hervorrufen. Laut. Ausführungen von Frau Prof. Claudia Traidl-Hoffmann vom Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) an der TU München, können die toxisch wirkenden Substanzen über die Atmungsorgane und die Haut in den Organismus gelangen und sich dort über das Blut im ganzen Körper verteilen. Dort können sie an den menschlichen Zellen Entzündungsprozesse verursachen, die wiederum die Entstehung von Allergien fördern bzw. deren Intensität verstärken. Zudem sind viele Duftkomponenten fettlöslich und können sich somit im menschlichen Fettgewebe einlagern. Als weiterer Negativaspekt kommt hinzu, dass sich die Giftstoffe nicht „nur“ im Menschen, sondern auch in Tieren und in der Umwelt anreichern.
Demnach ist anzuraten, kritisch hinter die Kulissen der Werbung zu schauen und die vermeintlich Wohlbefinden-fördernden Düfte, zurückhaltend einzusetzen. Als bedenklich ist es anzusehen, dass die Verbraucher kaum etwas darüber erfahren, welchen Gesundheitsrisiken sie durch Duftstoffe aufgrund der eigenen Anwendung wie auch durch die vielfach unfreiwillige und unausweichliche Konfrontation in der Öffentlichkeit, ausgesetzt sind. Ebenso ist es völlig unverständlich und nicht hinnehmbar, dass das sogenannte Airdesign bzw. Duftmarketing gerade in Arztpraxen und Kliniken, also an Orten, die eigentlich der Gesundheit dienen sollten, wachsende Anwendung findet. [3,4]
Toxikologen mahnen: „Duftstoffe haben in der Innenraumluft nichts zu suchen“
...
Gesundheitsrisiken durch Duftstoffe – schwerwiegende Langzeitschäden nicht ausgeschlossen | The Intelligence

Grüsse,
Oregano
 
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Prof.Traidl-Hoffmann die Neue vonTUM über Dufstoffe und MCS

Hallo Gleerndil,

den Artikel kann man leider nur in dem Sonderheft nachlesen. Traidl-Hoffmann recherchiere ich schon seit längerer Zeit.

Prof. Traidl-Hoffmann berichtete bereits im Januar 2008 auf einer Expertentagung „Duftstoffe in Innenräumen“ des DAAB von einer Studie, bei der Allergiker in einem Testraum mit einer VOC-Konzentration von 5000 μg/m³ traktiert wurden und bei denen zum Teil sogenannte adjuvante Wirkungen auftraten.

nachlesbar hier in einen Bericht auf https://www.forum-essenzia.org/downloads/080305daab2.pdf


2008 vertrat auch noch Dr. med. Wolfgang Straff vom UBA die Meinung, dass
aus Gründen der Vorsorge, auch vor einer chronischen Schädigung aus Sicht des Umweltbundesamtes auf eine Verwendung von Duftstoffen in Innenräumen verzichtet werden
sollte und äußerte „Wenn ätherische Öle eine pharmakologische Wirkung hätten,
dürften sie nur als zugelassene Arzneimittel in Verkehr gebracht werden. Andernfalls
seien sie wie alle anderen Chemikalien zu behandeln.“

nachlesbar hier in einen Bericht auf https://www.forum-essenzia.org/downloads/080305daab2.pdf


Im Januar 2010 sendete der HR ein Video "Gift im Duft?"

Zwei Zitate aus dem Film:

Prof. Claudia Traidl-Hoffmann TU München
"..wenn diese Zellen (menschliche Zellen) mit diesen Substanzen (...) in Kontakt kommen, werden entzündliche Prozesse geförderdert.
Diese entzündlichen Prozese können dazu führen, dass Allergien verschlimmert werden bzw. erst ermöglicht werden.."

Zitat Dr. Wolfgang Straff
Auf die Frage, ob Raumbeduftung nicht besser vom Markt genommen werden sollen:

"Ich denke dafür besteht zur Zeit noch kein Anhalt in der wissenschaftlichen Literatur"

Gift im Duft?

Videoarchiv 2010
Videos - Alles Wissen | Fernsehen | hr-online.de

Man darf gespannt sein, wie sich Prof. Traidl-Hoffmann in Zukunft mit der orientieren wird. Das UBA jedenfalls scheint der flächendeckenden Beduftung der Republik nicht im Wege zu stehen:

Das Umweltbundesamt bzw. Dr. Straff hatte 2006 ein 15-seitiges Hintergrundpapier verfasst
Duftstoffe: "Wenn Angenehmes zur Last werden kann"

Das wurde jetzt aus dem Netz genommen:
Not Found
The requested URL "/uba-info-daten/daten/gesundheit/veroeffentlichungen.htm" was not found on this server.
www.umweltbundesamt.de/uba-info-daten/daten/gesundheit/veroeffentlichungen.htm
Dr. med. Wolfgang Straff,
E-Mail:
[email protected]


Seite 22 ff
Hintergrundpapier zu Duftstoffen liegt vor:
„Duftstoffe: Wenn Angenehmes zur Last werden kann“
Wolfgang Straff
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/umid0206.pdf



Statt dessen schreibt das UBA auf seiner neuen Internetseite:

„Menschen, die ungewollt Düften ausgesetzt sind, können zudem – ähnlich wie bei Lärm – Stressreaktionen entwickeln. Personen mit umweltbezogenen Gesundheitsstörungen leiden subjektiv oft stark unter Duftstoffen "

und weiter

"Der Frage, ob Duftstoffe auch beim Einatmen allergische Symptome hervorrufen können, ist in einer Studie des Umweltbundesamtes nachgegangen worden: Demnach stellen Kontaktallergene, die inhaliert werden können, auch bei Allergikern keine Gefährdung dar, allergische Symptome nach Einatmen zu entwickeln. Es scheint allerdings sehr seltene Ausnahmen zu geben, insbesondere bei extrem hohen Konzentrationen.“

Duftstoffe

Duftstoffe | Umweltbundesamt


LG Juliane
 
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Prof.Traidl-Hoffmann die Neue vonTUM über Dufstoffe und MCS

Ja interessant, Juliane, was Du da alles zusammen getragen hast an Informationen.

Hast Du dann den Eindruck nach Deinen Recherchen, dass Frau Traidl-Hoffmann wirklich auf der Seite betroffener Menschen, Patienten steht? Und vielleicht auch für sie "kämpfen" würde?
Ich meine das ganz subjektiv, weil ich glaube, das ist so eine Grenze, die jemand überschreiten kann, je nachdem ob er oder sie sich nur in seiner Wissenschaft bewegt, oder - durch welche Gründe auch immer - erkennt, bemerkt, spürt, dass es da wirklich menschlich Betroffene gibt. Womit man sich in Wissenschaft, Politik, Gesellschaft . . . ja nicht unbedingt nur viele neue Freunde macht.


Liebe Grüße

Gerd
 
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Prof.Traidl-Hoffmann die Neue vonTUM über Dufstoffe und MCS

Hier wird auch wieder vor Raumbeduftungen und künslichen Aromen in der Luft gewarnt, und diese Warnung gilt gerade um diese Zeit im Jahr, wo es in Kaufhäusern z.B. übel duftet und man auch sonst mit Weihnachtsstimmung berieselt wird. Ich finde das einfach nur schrecklich...

...
duftende Stimmungsmacher [???]. Bei empfindlichen Personen kann jedoch der Einsatz von Duftkerzen, Duftlampen oder Räuchermännchen gesundheitliche Beschwerden auslösen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund e.V. empfiehlt einen umsichtigen Umgang mit Raumduftstoffen. Entgegen der weit verbreiteter Meinung, trägt das Verbrennen von Duftlampen und Versprühen von Raumsprays nicht zur Verbesserung der Raumluftqualität bei.

Die Verbrennungsprodukte aber auch die freigesetzten Düfte können die Atemwege reizen. "Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass viele empfindliche Personen, Allergiker und Asthmatiker auf Duftstoffe mit Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen bis hin zu Asthmaanfällen reagieren können".
...

Gefährliche Duftstoffe: Wohlgeruch tut nicht immer gut

Grüsse,
Oregano
 
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AW: Prof.Traidl-Hoffmann die Neue vonTUM über Dufstoffe und MCS

Die weitere Entwicklung:

Seit November 2013 leitet Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann das neu gegründete Institut für Umweltmedizin am Universitären Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Klinikum Augsburg, UNIKA-T.

https://www.professoren.tum.de/traidl-hoffmann-claudia/
https://www.wiwi.uni-augsburg.de/bwl/brunner/

Am 27.04.2015 hielten Professorin Claudia Traidl-Hoffmann und Professor Jens O. Brunner beide Mitglieder des ZIG (Zentrum für Interdisziplinäre Gesundheitsforschung), ihre Antrittsvorlesungen.
Antrittsvorlesungen von Professor Brunner und Professorin Traidl-Hoffmann

Zu Jens Brunner titelt die Augsburger-Allgemeine " der Zielstrebige"

weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine
Poträt : Jens Brunner - der Zielstrebige - Promis, Kurioses, TV - Augsburger Allgemeine

Am 29. April 2015 zitiert die Augsburger Allgemeine Professor Peter Henningsen von der TU München mit der Aussage „Umweltmedizin ist ein Topthema und wird noch an Bedeutung zunehmen.“ und weiter "Er gehe auch davon aus, dass sich die drei Universitäten im Augsburger Unika-T gut ergänzen und gut zusammenarbeiten werden"

weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine
https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Den-Allergien-auf-der-Spur-id33878657.html

Prof. Dr. Peter Henningsen ist übrigens Inhaber des Lehrstuhls
Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
an der Technische Universität München

Professorenprofile: Professorenprofile: Henningsen_Peter

Nun ja, darüber kann man nachdenken......

und vielleicht auch mal hier nachlesen

https://www.symptome.ch/vbboard/mcs...onisches-muedigkeitssyndrom-fibromyalgie.html
 
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Prof.Traidl-Hoffmann die Neue vonTUM über Dufstoffe und MCS

Etwas of Topic, aber doch interessant:

In der Überschrift fehlt das "T" im Wort Duftstoffe und dies findet man hier im Text öfters wieder.

Ich hab das jetzt nicht nach Fehlern abgesucht, finde das eher nebensächlich, denn es kommt mir auf den Inhalt an. Aber mir ist diese Kuriosität einfach ins Auge gefallen. Diejenigen, die hier schreiben, sind normalerweise eher drauf bedacht, keine Rechtschreibfehler zu machen. Umso schöner, wenn dann mehrmals ein T einfach verschwindet. :)

:
und künslichen Aromen

eilgenommen haben.

Ob man das korrigieren will. Vielleicht gehört es einfach zu diesem Thread.

Grüsse von Juliette
 
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Prof. Traidl-Hoffmann die Neue von TUM über Duftstoffe und MC

Hallo Juliette,

danke für die T-Suche ;). Ich konnte nur noch im letzten Beitrag verbessern, die anderen sind schon zu alt.

Ich denke allerdings, daß es an meiner Tastatur liegt, die manchmal klemmt .

Grüsse,
Oregano
 
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Prof. Claudia Traidl-Hoffmann in einem aktuelle Beitrag des HR zum Thema Duftstoffe und MCS:

Zitat Minute 4

"Es gibt Patienten ,die darauf reagieren wenn sie es einatmen und die dann unspezifische Symptome bekommen. Nasenlaufen, trocken Mund Beklemmungsgefühle. Die Grundlage dieser Intoleranzreaktion ist bis heute nicht verstanden. Fakt ist wir haben diese Patienten, die Patienten sind da, wie auch immer man das nennt."

Gefährliche Düfte*
Video | 27.04.2016: Wind: Gefährliche Düfte | Fernsehen

27.04.2016: Wind: Gefährliche Düfte | Fernsehen
 
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Auch bei den Duftstoffen können Salicylate zur Anwendung kommen:

...
BENZYL SALICYLATE / Deutsche Bezeichnung: Salicylsäure-Benzylester

Funktion(en) dieses Inhaltsstoffs in kosmetischen Mitteln
- UV-ABSORBER
- schützt das kosmetische Mittel vor den Einwirkungen von UV-Licht.
- PARFÜMIEREND
- verbessert den Geruch eines Produktes und/oder dient der Parfümierung der Haut.
- Vorkommen in Kosmetika

BENZYL SALICYLATE wird als Duftstoff zur Parfümierung und als UV-Absorber in Kosmetika verwendet. Kommt vor in Parfüms und diversen anderen Kosmetika.
Vorkommen in anderen Produkten.
Im medizinischen Bereich.
...
BENZYL SALICYLATE - Inhaltsstoffe/INCI: INCI Detail - haut.de

Grüsse,
Oregano
 
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Prof. Traidl-Hoffmann die Neue von TUM über Duftstoffe und MC

Die Professorin Dr.Claudia Traidl-Hoffmann ....

im Interview mit Dr. Tanja Busse

Zitat

„Wer Asthma hat, zu Allergien neigt oder an multipler Chemikalien-Sensitivität leidet, für den können Duftsprays schädlich sein. Das gilt auch für Duftkerzen und natürliche ätherische Öle“

Ich glaube, für jeden sind chemische Düfte schädlich.

Natürliche Düfte aus natürlichen ätherischen Öle sind davon klar zu unterscheiden, sie können auch Heilmittel sein, natürlich auch Allergien auslösen, bzw. Herxheimer-Reaktionen, wie jedes an sich gesunde Lebensmittel auch.

.... Dr. med. Wolfgang Straff vom UBA ....„Wenn ätherische Öle eine pharmakologische Wirkung hätten, dürften sie nur als zugelassene Arzneimittel in Verkehr gebracht werden. Andernfalls seien sie wie alle anderen Chemikalien zu behandeln.“

Diese Aussage find ich falsch, denn ob etwas als Arzneimittel zugelassen wird, liegt wohl an dem aufwendigen und teuren Verfahren und ob es dann auch patentierbar ist.
Denn natürlich sind Kräuter und ihre Duftstoffe, wie auch gesunde Lebensmittel auch Heilmittel und das schon seit Jahrtausenden, lange bevor es die Pharmaindustrie gab. Nur darf man sie nicht (mehr)als Heilmittel bezeichnen, weil die Arme der Pharmaindustrie weit reichen.
 
regulat-pro-immune
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dieses chem. dreckszeug als duft zu bezeichnen ist schon eine (mit sicherheit von der chem industrie usw gewollte) verharmlosung.

rosen duften, aber parfümstoffe riechen bestenfalls, meist stinken sie nur noch nach chemie und in jedem fall machen sie krank. manche menschen rel. schnell, andere erst nach langer zeit, auf dauer aber jeden.
viele wissen nur nicht, warum es ihnen irgendwann nicht mehr gut geht, sie häufig kopfschmerzen usw haben (bei mir bis hin zu massiven inneren blutungen).

auch diese "dezenten" andeutungen dieser ärztin, daß es wohl doch oft irgendwie nur einbildung ist, ist ganz im sinne der chem. industrie ( wenn man bedenkt, daß ärzte in unis usw bei "wissenschaftl. studien" oft von der pharmaindustrie geschmiert werden, ist es durchaus möglich, daß sie auch für so ein interview geld bekommen) und eigentlich auch eine absolute unverschämtheit, wenn man bedenkt, daß mittlerweile viele menschen durch diese giftigen chemikalien (die sich auch in anderen produkten finden, teils auch aus bodenbelägen usw ausgasen) ernsthaft krank sind.

besonders deutlich wird die absichtliche verharmlosung an der stelle:

"Wie sieht das Studienkonzept aus?

Wir werden versuchen, den Duftstoff mit etwas Positivem zu verbinden. "

natürlich macht gift nur krank, weil man den geruch mit etwas negativem verbindet (also sich was einbildet) und nicht mehr krank, wenn man es mit etwas positivem verbindet............................

da könnte man genauso gut behaupten, daß arsen, quecksilber usw nicht krank machen, wenn man die einnahme mit etwas positivem verbindet...............................

nur daß bei den parfümstoffen die leute auch weiterhin diese giftigen substanzen einatmen sollen, aber halt mit "positivem gefühl" statt diese krankmacher zu verbieten.

ob diese tolle ärztin auch bei menschen mit schäden durch zigaretten befürworten würde, daß diese das rauchen einfach nur mit etwas positivem verbinden sollen, damit sie sich nicht einbilden, sie würden davon krank werden ? (wahrscheinlich ja, wenn sie genug geld von der tabakindustrie bekommt. geht nur nicht mehr, weil es da allg. anerkannt ist, daß rauchen krank macht und bei den giften in den parfümstoffen halt noch nicht)
ist aber letztendlich nichts anderes. beides ist gift und macht krank.

kein wunder, daß niedergelassene ärzte reaktionen auf parfümstoffe usw. nicht ernst nehmen, wenn uni-profs so einen mist verkünden.

auch die erhebliche zunahme von krebs bei jungen leuten und kindern und der allergien , ist mit sicherheit auch eine folge der zunahme der belastung mit giftigen chemikalien in wohn- und arbeitsräumen, nahrungsmitteln, "normalen" , also parfümierten putz- und wasch- und pflegemitteln usw usw
auch daran ersichtlich, daß es vor allem in den industrienationen so ist, in gegenden, wo die menschen noch natürlicher leben, gibt es diese häufung nur da, wo mit viel chemie und ohne schutz div. produkte, oft sogar von kindern, für die industrienationen produziert werden, damit die leute hier billigteile und jeans mit löchern drin (die aussehen als hätte man sie aus der mülltonne gefischt) kaufen können.

parfümstoffe enthalten u.a.:

phthalate: sind als nervenschädigend und die fortpflanzung gefährdend eingestuft und
stören den hormonhaushalt.

moschusverbindungen: krebs-erregende wirkung, förderung der
entstehung von allergien, leberschäden.

aldehyde:
formaldehyd ist giftig und verursacht allergien, reizungen der schleimhäute, der
atemwege, lungen- und leberschäden, krebs, depressionen, nervosität, schäden der gene
und des immunsystems. benzaldehyd und zimtaldehyd führen zu reizungen der
atemwege, der augen und der haut, begünstigen die entstehung von kontaktallergien.

usw. usw. usw.

lg
sunny
 
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Hallo Sunny.


Traidl-Hoffmann kennt durchaus die Probelmatik der Duftstoffe, berichtete auch 2016 in einem HR Fernsehbeitrag.

Dazu ein Artikel auf UNIKA-T

Hessischer Rundfunk zeigt Fernsehbeitrag zum Thema „Duftstoffe und Allergie“ mit Professorin Claudia Traidl-Hoffmann als Expertin

https://www.unika-t.de/nachrichten/...fessorin-claudia-traidl-hoffmann-als-expertin

https://www.symptome.ch/vbboard/mcs...mikalienunvertraeglichkeit-2.html#post1113048

Traidl-Hoffmann arbeitet aber für UNIKA-T https://www.unika-t.de/
Das UNIKA-T ist ein Forschungsverbund der Uni Augsburg, der TUM und der LMU in München

An der TUM arbeitet Prof. Peter Henningsen und an der LMU arbeitet Prof. Dr. Dennis Nowak

Von der TUM kam im Jahr 2012 der Impuls zur Einklassifizierung von MCS, CFS, FMS als sogenannte
Funktionelle Körperbeschwerden.
https://www.symptome.ch/vbboard/mcs...onisches-muedigkeitssyndrom-fibromyalgie.html

Mittlerweile wurden die Leitlinien überarbeitet und bis bis 17.07.2023 festgeschrieben.

„Funktionelle Körperbeschwerden“

Für die Fachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin DGAUM wird als Mandatsträger Prof. Dr. Dennis Nowak genannt

Für die Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin GHUP ist kein Mandatsträger benannt


Leitlinien-Detailansicht Funktionelle Körperbeschwerden

Stand: 18.07.2018 , gültig bis 17.07.2023

Steuerungsgruppe/ Redaktion:

Casper Roenneberg, Constanze Hausteiner-Wiehle, Rainer
Schäfert, Heribert Sattel und Peter Henningsen

https://www.symptome.ch/vbboard/mcs...onisches-muedigkeitssyndrom-fibromyalgie.html


Es geht also darum, wie man MCS Patienten einordnen kann.

Traidl-Hoffmann rät auch am Ende des Artikel ausdrücklich zuzurückhaltendem im Umgang mit Duftsstoffen wörtlich „Duftstoffe haben in Kaufhäusern und öffentlichen Räumen nichts zu suchen. Warum versuchen wir, schlechte Gerüche durch Beduftung zu überdecken, statt einfach öfter zu lüften? Chemische Substanzen sind ja nicht nur für MCS-Patienten problematisch, sondern auch für Menschen mit Kontaktallergien. Letztere können beispielsweise Hautprobleme entwickeln, wenn sie über die Luft mit Duft- oder Konservierungsstoffen in Berührung kommen. Auch im privaten Bereich lautet meine Empfehlung, auf Duftstoffe ganz einfach zu verzichten“

Das war übrigens auch mal die Haltung des Umweltbundesamtes
CSN - Forum • Thema anzeigen - UBA zu Duftstoffen

Leider gibt es für MCS keinen "Biomarker, kein Röntgenbild mit dem man die Erkrankung einfach nachweisen könnte.

Ich unterstelle Traidl-Hoffmann mal, dass sie ernsthaft gesucht hat.

Aber sie wird sich dem Standpunkt der Kollegen aus der Arbeitsmedizin und der Psychosomatik und den Gesundheitsökonomen und Gutachtern kaum entziehen können.

Und dann kommen hilflose Aussagen.


LG Juliane
 
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