Playstation und Zuckungen

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USA: Neunjähriger bekam von Arzt Playstation-Verbot um Zuckungen zu heilen


In San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien) litt ein Neunjähriger nach stundenlangem Spielen mit der Playstation unter unkontrollierten, ruckartigen Kopfbewegungen.

Über die Ferien hinweg hatte der Junge ständig mit der Konsole gespielt, bis die Zuckungen auftraten. Als sie schlimmer wurden, brachte ihn seine Mutter zum Arzt, der ihm Playstation-Verbot erteilte. Seitdem treten die Symptome nicht mehr auf.

Bestimmte Bildfrequenzen können epileptische Krämpfe oder Körperzuckungen auslösen. Daher empfehlen Ärzte, Kindern ein Zeitlimit beim Computerspielen zu setzen. Außerdem sollte der Raum hell sein und der Mindestabstand zum Bild etwa 60 cm betragen.



Quelle: www.local6.com </SPAN>
http://shortnews.stern.de/shownews.cfm?id=605247&u_id=210880

Uta
 
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09.01.04
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Liebe Uta

ich glaube nicht nur "Playstation" junkies, sondern auch die SMS süchtigen zeigen solche Symptome!:schock:

:wave: Michael
 

Bei Elektrosmog kann der Baubiologe hilfreich sein

Die hoch- und niederfrequenten Felder von Telefon, WLAN, Mobilfunk, Babyphone usw. aber auch die häusliche Elektroinstallation sowie Lichtsysteme können nicht nur bei sensiblen Menschen zu gesundheitlichen Problemen führen.
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Hallo Michael,
ich könnte mir vorstellen, daß die SMS-Süchtigen eher Fingerzuckungen als Hirnzuckungen bekommen. Und bei den Leuten, die ständig mit dem Handy am Ohr herumlaufen
, werden wahrscheinlich Ohr- und Hirnzuckungen auftreten :confused: :p) ...
Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu schaden, packen wir's an :mad: .

Gruss,
Uta
 
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Also, ich bin ja schon ein wenig länger dabei was die Spiel-Scene angeht und es wird seit den 80ern darüber diskutiert ob Computerspiele was mit Epilepsie bzw. als Auslöser damit zu tun hat. Die Spieleboxen haben seit Mitte der 90er (zumindest US-Amerikanische) auf Seite 1 einen Hinweis auf mögliche Nebenwirkungen wie aber auch die amerikanische Mikrowelle einen Warnhinweis enthält das man darin nicht seine lebenden Tiere "schnell"-trocknen kann. Es sollte inzwischen dem fotosensiblen Epileptiker bekannt sein, das TV, Computerspiele und Diskolichter als Auslösefaktoren dazugehören.

der typische Warnhinweis in deutschen Computer-Spiele-Verpackungen sieht wie folgt aus:

EPILEPSIE-WARNUNG

Bitte lesen Sie diesen Hinweis, bevor Sie das Spiel benutzen oder Ihre Kinder damit spielen lassen.

Bei Personen, die an photosensibler Epilepsie leiden, kann es zu epileptischen Anfällen oder Bewußtseinsstörungen kommen, wenn sie bestimmten Blitzlichtern oder Lichteffekten im täglichen Leben ausgesetzt werden.

Diese Personen können bei der Benutzung von Computer- oder Videospielen einen Anfall erleiden, in der Regel sind diese Spiele für Menschen mit Epilepsie jedoch nicht gefährlich. Es können auch Personen von Epilepsie betroffen sein, die bisher noch nie einen epileptischen Anfall erlitten haben. Falls bei Ihnen oder einem Ihrer Familienmitglieder unter Einwirkung von Blitzlichtern mit Epilepsie zusammenhängende Symptome (Anfälle oder Bewußtseinsstörungen) aufgetreten sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, bevor Sie das Spiel benutzen.
Eltern sollten ihre Kinder bei der Benutzung von Computer- und Videospielen beaufsichtigen. Sollten bei Ihnen oder Ihrem Kind während der Benutzung eines Computer- bzw. Videospiels Symptome wie Schwindelgefühl, Sehstörung, Augen- oder Muskelzucken, Bewußtseinsverlust, Desorientiertheit oder jegliche Art von unfreiwilligen Bewegungen bzw. Krämpfen auftreten, so beenden Sie SOFORT das Spiel.

Jetzt kommt der interessante Teil:

Was bisher scheinbar noch keinem aufgefallen ist das es scheinbar zumindest grob betrachtet zwei verschiedene Arten der neuralen Informationsverarbeitung gibt. Zum einen diejenigen die wissen das Sie vor einer flaschen Scheibe sitzen und diese sich nicht bewegt und diejenigen die trotz stehenden Bildes ständig den Kopf nachführen müssen. Besonder ausgeprägt kann man dies bei Autorennspielen mit ständigen virtuelllem Richtungswechsel beobachten. Es scheint das die Augen die BEwegung am Bildschirm real umsetzten wollen und der Kopf zum Ausgleich nachgeführt wird. Dabei werden die Augenpartien und der Nacken bzw. deren Motorik schon ganz schön beansprucht da diese Personengruppe scheinbar den Faktor "virtua" nicht amotorisch (ruhelagernd) umsetzten können. Hier scheint mir der eigentliche Ansatzpunkt für die nachfolgende synaptische Auswertung von Informationen die einem da aus der Mattscheibe entgegenschweben und natürlich auch flimmert. Leider werden in den ganzen Fallsifizierungen nicht die Namen oder das Genre der Spiele genannt bei denen die Epilepsie ausgelöst werden. Meine Vermutung geht dahin, das es primär garnichts mit dem Flacker zu tun hat sondern einfach nur eine virtua-motorische Überlastung der Augen/Nacken-partie ist. Wenn ich von mir ausgehe, muss ich zudem gestehen, das meine Aufmerksamkeit in Computerspielen (z.B.Autorennen) wesentlich höher ist als im relalen Leben und ich danach zumeist eine kleine Entspannungspause brauche um wieder "runter" zu kommen. Ich setze mir schon vor Spielbeginn mein Zeitlimit und ausserdem bin ich scheinbar alt geworden und kann kaum noch den Ansprüchen moderner "high-tech" Spiele mithalten. Geile Grafik aber viel zu schnell für meine Gichtfinger und meinen Alzheimer Schädel.

Ich führe bei Interesse das Thema gerne weiter aus.
 
Themenstarter
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10.01.04
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Danke, Mike. Das ist ja wirklich interessant, und ich bin eigentlich ganz froh, daß mir diese Computerspiele zum Glück nie angezogen haben. Ich bin auch viel zu langsam dazu und ärgere mich nur fürchterlich, wenn ich dauernd von neuem anfangen muss oder immer verliere.
Ich habe nur festgestellt, daß ich nach ungefähr einer halben Stunde Computer-Spiel so unruhig und nervös bin, daß an Schlafen überhaupt nicht zu denken ist. Also lasse ich es.

Gruss und gute Besserung an Schädel und Finger

Uta
 
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