PCO-Syndrom, Hyperandrogenämie, Zyklusstörungen

dagmar

alles zusammen ergibt die Krankheit PCOS, über die hier interessanterweise noch nichts zu lesen ist. Ich dachte, ich schreib 'mal was dazu. Immerhin kenne ich inzwischen viele Frauen, die wie ich 18 Jahre auf die richtige Diagnose gewartet haben.
Vielen Frauenärzten ist diese Krankheit immer noch nicht bekannt, obwohl sie als Stein-Leventhal-Syndrom schon sehr lange in allen Büchern steht. Heute sagt man, dass jmd. die Krankheit hat, wenn 2 der genannten 3 Voraussetzungen vorliegen.
Symptome können zusätzlich starker Haarwuchs (Hirsuthismus) aber auch Haarausfall sein.
Viele der betroffenen Frauen sind stark übergewichtig und es besteht ein unerfüllter Kinderwunsch. Von Ärzten hört man dann oft: nehmen Sie ab, dann werden Sie auch schwanger. FALSCH. Zumindest, wenn PCOS der Grund ist.
Seht doch 'mal nach unter www.pco-syndrom.de, dann weiter unter Selbsthilfe.
Dort bin ich auch schlussendlich auf meine Diagnose gestoßen, die mir danach von meiner Ärztin bestätigt wurde.
Inzwischen kann man PCOS mit einem Diabetis-Präparat behandeln (Metformin), dass mangels Zulassung aber nur als Selbstversuch.
Oder so wie ich mit TCM.
Heilung gibt's nicht, da chronisch. Ursache: wurde bisher nicht gefunden. Vermutung: genetisch. Es gibt auch Männer mit zu vielen männlichen Hormonen. (Die, die mit 20 bereits einen kahlen Schädel haben.)
 
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Zyklusstörungen, Hyperandrogenämie, polizystische Ovarian

Hier noch mehr dazu:
http://frauen.qualimedic.de/pco_syndrom.html

Metformin ist bei der Diabetiker-Behandlung gang und gäbe. Meinst Du das "mangels Zulassung" nur auf PCO bezogen?
Aber so ganz ohne ist Metformin auch nicht:
http://www.netdoktor.de/medikamente/100008841.htm

Ist eigentlich PCO nur im Zusammenhang mit Kinderwunsch und unangenehmen Symptomen "interessant" oder auch ganz allgemein? Also auch für die Zeit nach den WEchseljahren, wo sich die Hormone ja umstellen?

Ob da nicht auch irgendwelche Giftbelastungen eine Rolle spielen können, wie bei fast allen diesen Syndromen?

Gruss,
Uta
 

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Anne B.

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Ich habe im Fernsehen kürzlich einen Bericht gesehen, in dem Frauen gezeigt wurden, die keine Kinder bekommen konnten und deshalb Metformin einnahmen. Neben der Schwangerschaft stellte sich gleichzeitg eine heftige Gewichtsabnahme ein. Ich weiß leider nicht, wie Metformin wirkt. Wäre interessant zu wissen.
 
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Metformin greift an pathogenetisch wichtigen Punkten an

Die Wirkung von Metformin basiert nicht auf einer Steigerung der Insulinproduktion, sondern auf einer Verbesserung der Insulinwirksamkeit. Daher kann es unter einer Metformintherapie nicht zu pharmakologisch induzierten Hypoglykämien kommen. Der genaue Wirkmechanismus ist immer noch nicht vollständig aufgeklärt. In einer 1995 publizierten Studie konnte eine Hemmung der hepatischen Glukoseproduktion bei adipösen Patienten mit Typ 2-Diabetes durch Metformin nachgewiesen werden (3). Zusätzlich scheint es durch Metformin zu einer gesteigerten Aufnahme von Glukose in Skelettmuskel und Fettgewebe zu kommen (4). Die hepatische Glukoseproduktion und die verminderte periphere Glukoseaufnahme sind die wesentlichen Faktoren beim Typ 2-Diabetes, sodass die Wirkung von Metformin an pathogenetisch wichtigen Punkten angreift.
www.diabetes-world.net/de/28480

http://www.wunschkinder.net/theorie...apie-hormoneller-stoerungen/insulinresistenz/

Biguanide
Diese Substanzgruppe ist heute auf ein Pharmakon (Metformin: Glucophage) zusammengeschrumpft, nachdem unter allen anderen Substanzen, z.B. Phenformin, tödliche Laktatacidosen beobachtet worden waren. Der Wirkungsmechanismus der Biguanide besteht in einer Steigerung der anaeroben Glycolyse, wodurch vermehrt Lactat produziert wird. Metformin ist schwächer wirksam und macht daher kaum schwere Laktatacidosen, prinzipiell ist die Substanz aber genau in der gleichen Art und Weise wirksam wie die früher verwendeten, schwer toxischen Verbindungen. Eine Beeinflussung der Insulinfreisetzung im Pankreas kann nicht beobachtet werden. Möglicherweise gibt es eine zweite gastrointestinale Wirkung mit Hemmung der Glucoseresorption. Biguanide haben in der praktischen Therapie des Typ II-Diabetes fast keine Bedeutung.
http://www.uibk.ac.at/c/c5/c515/info/info4-4.html#antidiabetika

http://foren.diabetes-world.net/club2/node/980?ov_from=90&ov_mode=&ov_order=

Gruss,
Uta
 

dagmar

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Mmmh. Der Computer hat meine erste Direktantwort nicht genommen. Ich versuch's noch 'mal:
Metformin ist für PCOS nicht zugelassen, für Diabetis auf jeden Fall. Man kann es beim Frauenarzt bekommen, muss aber für den Selbstversuch unterschreiben. Die Frauen, die ich kenne, werden alle ärztlich betreut, was auf jeden Fall sein sollte.
Metformin ist für übergewichtige Frauen von Bedeutung, um den Spätfolgen des Übergewichts vorzubeugen. Und die gehen über die Wechseljahre hinaus.
Ansonsten ist PCOS nach den Wechseljahren vermutlich nicht mehr so von Bedeutung. Kein Zyklus mehr - also auch keine Störungen.
Das Metformin wirkt so, dass sich der Zyklus reguliert und damit eine Schwangerschaft möglich wird.
An einen Zusammenhang mit Vergiftungen glaube ich nicht. PCOS habe ich seit meinem 14. Lebensjahr und die neuen Beschwerden in dieser Form seit dem 36. Lebensjahr. Ärgerlich nur, dass ich die Diagnose PCOS erst vor ca. 3 Jahren erfahren habe und nun die eine "ungeklärte Krankheit" die andere ablöst.
 
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21.05.06
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im Frauenform ist immer wieder die Rede von Frauen, die mit Sepia und Nux Vomica "ausgeleitet" haben... bin noch nicht ganz hintergestiegen wovon...anscheinend von vergangenen Krankheiten, Antibiotika etc. allgemein...
Hat hier jemand Erfahrungen mit Nux Vomica/Sepia gemacht? Hab auch zysten, männliche Körperbehaarung, unregelmäßigen Zyklus etc... leite mit Chlorella aus... habe gerade meine Versicherung für die Naturheilkunde gekündigt, weil die dreist die Preise erhöht hatten, aber mittlerweile denke ich dass ich vielleicht doch nochmal zu einer HP gehen sollte... die sich auch mit PCO auskennt... mein Endo meinte, PCO wäre unwahrscheinlich, weil kein Übergewicht... son Blödsinn, oder?
Oder geht das alles von alleine zurück wenn ich mit Chlorella ausleite?
 
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Hallo Carrie,

auch schlanke Frauen können PCO haben.
PCO zeichnet sich dadurch aus dass mehrere Eizellen heranreifen aber keine
vollständig ausreift und es so zu keinem Eisprung kommt.
Dadurch haben diese Frauen sehr lange Zyklen oder sogar keine Blutung mehr.
Allerdings kann man auch zuviele männliche Hormone haben ohne PCO.
Ähnlich Beschwerden können schon sein wenn das Gelbkörperhormon nicht stimmt.

So wie ich das verstanden habe wird mit Nux Vomica "entgiftet", also nicht so wie wir hier gegen Schadstoffe, sondern wenn man die Pille oder andere Medis. genommen hat.
Oder eine Fehlgeburt hatte.
Den Körper sozusagen wieder auf 0 stellen (jedenfalls habe ich das so verstanden;)).
Sepia wird dann genommen um seinen Körper anzuregen seine normale Funktion aufzunehemen.
Ich selber war bei einer HP die mir eine anderes Komlexmittel rausgesucht hat. Habe dazu noch Phyton-L genommen, was ich zur Zyklusregulierung sehr gut finde.

Hast du eigentlich Kinderwunsch oder geht es dir "nur" um die Beschwerden?
 
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21.05.06
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Ich möchte auch so gerne endlich den Hormonmüll absetzen, hab aber Angst vor den Nebenwirkungen...
Ich denke mir, dass der Nuvaring (und davor die Pille) meine Entgiftung behindern, weil (wenn ich das richtig verstanden hab) durch die Hormone der Körper denkt, es liegt eine Schwangerschaft vor und die Gifte nicht ausscheidet bei der Mens sondern in der Plazenta einlagert...
Da mein Körper aber zuviel Testosteron prosuziert hab ich halt Angst dass mein Haarausfall schlimmer wird und ich wieder mehr Pickel krieg. Aber da muss ich dann wohl durch, oder? Das ist dann wohl ein Zeichen dass ich wieder mehr entgifte wenn ich die Hormone absetze?
Ich denke auch ich hab PCO, weil sich bei mir ja auch immer so kleine Bläschen an den Eierstöcken begildet haben...beim letzten Ultraschall waren keine mehr da... hab auch davor Angst...
Schwanger werden will ich aber eigentlich auch gar nicht..
Ich weiß Ihr könnt mir da auch nichts raten...hat hier jemand Erfahrungen gemacht mit pflanzlichen Sachen wie Mönchspfeffer, Soja, Bockshornklee oder was weiß ich und kann mir nen Tipp geben?
Liebe Grüße Carrie
 
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13.08.06
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Hallo Carrie!

Du kannst hier mal fragen: Diese Foren werden von 2 Gynäkologen moderiert. Die beantworten ganz schnell alle Fragen.

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Wegen Homöopathie, ich habe eine Menge ausprobiert..ich würde sagen, es kann nur bedingt helfen..z.B. wenn die Beschwerde nicht so stark sind..

Mir hilft mein Progesteron gegen meine Östrogendominanz sehr..

Du konnstest auch körperidentische Hormone anstatt synthetische nehmen..
Es gibt Körperidentische Östrogene und körperidentisches Progesteron.
 
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21.05.06
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Danke für die Tipps. Ich hoffe ja auch dass sich das Ganze dann nach Entiftung (Amalgam/Candida) von alleine wieder regelt...nehme allerdings an dass es lange lange dauern wird... ;-(
 
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09.11.04
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Hallo Carrie,

ich habe auch einige deiner Probleme wie Haarausfall, Pickel, unregelmäßiger
langer Zyklus, vermehrte Haarbildung an Stellen wo man sie als Frau nicht will....

Aber!!! Mir geht es ohne Pille trotzdem wesentlich besser als mit der Pille.
Natürlich ist jeder Mensch anders, aber es lohnt sich es mal ohne Pille
auszuprobieren. Ich hatte auch lange Zeit Angst sie abzusetzen, weil ich dachte ich bekomme dann starke Blutungen, aber nichts ist passiert.
Für mich hat sich meine Gesundheit (wie ich mich fühle) um mehr als die Hälfte verbessert!

Ja, es gibt viele Dinge die helfen könnte, aber ich würde erstmal die Pille absetzen und sehen wie es ohne geht.
Dann könntest du Fraunmanteltee, Himbeerblättertee oder das Pytho-L nehmen.
Alles was so die Frauen wegen Kinderwunsch nehmen hilft dir auch, da es ja den Zyklus regulieren soll.
Zum Verhüten gibt es ja auch einige Sachen ohne Hormon, wobei ich bezweifel dass du schnell schwanger wirst da deine Hormone ja nicht ok sind.
 

dagmar

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Hallo Carrie!
Ich kenne einige Frauen, die Mönchspfeffer ausprobiert haben - immer wirkungslos.
Wenn du, so wie ich, die Hormonpillen loswerden willst, kann ich einen guten
TCM-Heilpraktiker empfehlen. Bei mir hat er es geschafft, mit Akkupunktur und Tee (Wuzelsud) einen normalen Zyklus hinzubekommen.
Ich bin übrigens ebenfalls NICHT übergewichtig.
 
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28.08.06
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hallo sternchen,
hast du denn mittlerweile was gegen die symptome gefunden? mir macht mein haarausfall sehr zu schaffen. jetzt schon der dritte auffällige sommer und die haare werden dünner und dünner:traurig:
 
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09.11.04
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Hallo Chaotic,

leider nein tut mir leid.
Es gibt da ja auch verschiedene Auslöser.
Bei mir ist es zB Zyklus abhängig dh um die Mens herum fallen sie stärker aus:traurig:

Bei mir geht es immer gerade noch so mit der Optik der Haare, aber Angst macht es mir schon;)
 
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28.08.06
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ist denn dein zyklus regelmäßig und mit eisprung? nach absetzten der pille hatte ich zwei "normale" zyklen und einen anovulatorischen. bin gespannt, wie es mit dem nächsten aussieht...
 
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09.11.04
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ist denn dein zyklus regelmäßig und mit eisprung? nach absetzten der pille hatte ich zwei "normale" zyklen und einen anovulatorischen. bin gespannt, wie es mit dem nächsten aussieht...

Ja und nein;)
also zur Zeit ist eh alles durcheinander bei mir, da ich in KIWU-Behandlung bin.
Denke dadurch ist der Haarausfall etwas schlimmer geworden.

Aber davor hatte ich mit Hilfe von Mönchspfeffer und Homöopathie einen relativ regelmäßigen Zyklus. Einen Eisprung spüre ich nicht, aber ich hatte immer positive Ovulationstests. Temperatur messen hatte ich irgendwann aufgegeben...zu nervig;)

Bei den Untersuchungen jetzt wurde festgestellt dass ich kein PCO habe:freu: und einen Eisprung, zwar verspätet aber immerhin:)
 
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28.08.06
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also, klassisches pco-s habe ich auch nicht. aber halt haarausfall und hyperandrogenämie. kein pco...
überlege nun, ob ich mit met anfangen soll...
mein letzter zyklus war wirklich klasse, aber irgendwie habe ich das gefühl, dass ich was machen muss, da ich mich schon so lange mit der haarausfall-problematik rumschlage...

wie sieht denn deine kiwu-behandlung aus, wenn ich fragen darf?!
 
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14.08.07
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Hallo zusammen

mit Interesse habe ich Eure Antworten, Tipps und Links gelesen.

Bei mir meinte meine Aerztin, ich könnte an PCO Syndrom leiden.
Aufeinmal, sah ich, ging eigentlich ganz schnell, dass ich am Gesicht Haare bekommen habe. Zum Glück sind die Blond...... ;)
Aber es stresst mich.

Das dies dazu gekommen sein könnte, ist; da ich meine Schilddrüse habe rausoperieren lassen und ich noch nicht richtig eingestellt bin. Ob es so ist, weiss ich nicht? Ich kann mitte Oktober zum Frauenarzt gehen.
Aber so wie ich mich kenne, wird man anhand des Ultraschalls nicht viel sehen oder finden.

Ich habe sehr stark abgenommen, was aber auch wegen der SD Erkrankung sein könnte oder den anderen autoimmunen Krankheiten.

Kinderwunsch habe ich nicht mehr, da mein Alter eh gegen 40 zugeht.
Der Zyklus verläuft eigentlich normal. Ausser diesen Monat.

Meine Aerztin, die auch Frauenärztin ist, aber noch sich mit SD Krankheiten auskennt, wir uns leider selten sehen, rat mir, zu meiner Frauenärztin zu gehen. Sie meinte auch, dass man gewisse Bluttests machen sollte.
Eben, ob ich zuviele männliche Hormone produziere?
Falls man im Ultraschall nichts sieht, lässt sich das mit dem Blutbild auch relativ gut testen? d.h. lässt sich dann beurteilen, ob ich dieses PCO Syndrom habe?
Der Haarwuchs stört mich extrem, obwohl es feine blonde Häärchen sind. Doch die bringt man einfach so ja nicht mehr weg. :confused:

Gruss und Dank für jede Hilfe und Antwort
 
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21.05.06
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Hallo,
habe jetzt auch meine Blutwerte bekommen:
BMI 20,2
TSH 2,87 +
ft3 2,62
ft4 7,69 -
Thyreoidea-Perox. AK <10,00 (Norm <35,0)
DHEA-Sulfat 0,80
Follitropin/FSH 3,73
Lutropin/LH 5,80
Prolaktin 7,89
Testosteron 0,59 (oberer Normbereich)

FSH und LH unauffällig. Hinweise auf Hyperprolaktinämie ergeben sich nicht.
Es besteht Amenorrhoe und Anovulation. Es wird empfohlen eine Clomifenstimulation zu versuchen.
Empfohlen für Schilddrüse: L-Thyroxin 50 ug und Jodid.

Also mein Hormonspiegel sieht ja recht unauffällig auf bis halt auf die SD.
Frauenärztin will mir Nuvaring und SD-Hormone + Jod geben.
Was meint Ihr?
Nuvaring will ich eigtl. nicht mehr, will das Ganze vielleicht homöopathisch angehen. Kann ich damit große Probleme bekommen sonst wenn ich so lange keinen Eisprung habe? Meine FÄ meinte was von Osteoporose und Krebs wg. Östrogenmangel. Aber meine Hormonwerte sind ja in der Norm.
Und Schilddrüse...AK sind zwar niedrig, aber soll ich Jod einnehmen?
Vielleicht sollte ich einfach noch ein bißchen warten bis sich die KPU-Behandlung einpendelt? Heute ist das Depyrrol Plus angekommen. Momentan nehme ich 50 P5P und 4 Kryptosan und fahre damit soweit ganz gut. Weiß nicht ob ich jetzt auf Depyrrol wechseln soll. Muss ich dann trotzdem einschleichen obwohl ich ja schon P5P und Co. einnehme?
Liebe Grüße Carrie
 
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09.11.04
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Hallo Carrie,

also solange keine Kinderwunsch besteht würde ich mich nicht mir Hormonen
vollstopfen lassen.
Ich würde es Tatsachen erstmal mit Homöopathie angehen.
Und wenn alles nichts hilft zu einem Facharzt gehen.
FÄ haben nach meiner Erfahrung nicht besonders viel Ahnung, die meisten nur
ein Grundwissen;)
So wurde mir PCO nachgesagt obwohl ich keins hatte!
 
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