Ohne Füllung leben bzw. Sekundärdentin

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Hallo, hatte vor 5 Jahren ein grosse Füllung verloren. Die ZÄ machte Havard Zement rein, der hielt nur 1,5 Jahre, hatte Risse, daher war ich eigentlich froh, als die Füllung rauskomm. Nun pflege ich pingelig, nach jeder Mahlzeit Xylit ziehen und 30 Min. später mit Hydroxylapatit/Natriumfluorid Zähneputzen (Ökotest gut). Kokosöl ziehen und ab und an eine Mundspülung. Habe Xylitkaugummis mit Kalzium/Phospor.
Hatte in den 5 Jahren null Probleme, der Zahn ist vital. Leider habe ich vor 3 Monaten eine Dummheit gemacht und auf dem Zahn 4 Stück Kuchen gekaut, danach war der Zahn leicht entzündet, ging mit Xylit, Kokos wieder weg. Ab seit dem ist der Zahn super sensitiv. Bei Kälte draussen, zwickt und zwackt etc.
Echt ärgerlich. Verzichte jetzt konsequent auf Zucker (ausser Obst). Es wird von Tag zu Tag besser.

Hat auch jemand einen Zahn ohne Füllung und lebt gut mit Ihm? Oder Strategien um ihn zu Unterstützung bzw. Erfolg mit Dentinneubildung?
Sollte (auch nach wissenschaftlicher Lehrmeinung) möglich sein.
Ich las von Sekundärdentin, dass der Zahn sein Leben lang aus den Odontoblasten bilden kann.
Darüber hinaus kann er Tertiärdentin bilden, um die Pulpa zu schützen.
Mich würde interessieren, ob dieses Sekundärdentin, auch in die Höhe wachsen kann (sicher wird es kein grosses Loch füllen können). Es gibt da leider Null Informationen. Ferner sollen Fibroblasten-ähnliche Zellen Hartgewebe bilden können. Pulpa und Dentin ist eine lebende Matrix die sich lebenslang erneuert.
 
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14.03.07
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Leider habe ich vor 3 Monaten eine Dummheit gemacht und auf dem Zahn 4 Stück Kuchen gekaut, danach war der Zahn leicht entzündet, ging mit Xylit, Kokos wieder weg. Ab seit dem ist der Zahn super sensitiv. Bei Kälte draussen, zwickt und zwackt etc.

Ich hatte ca. 1,5 Jahre einen Backenzahn ohne Füllung und so ganz auf Kuchen (esse mittlerweile schon keine Süßigkeiten mehr) wollte ich nicht auch noch verzichten; deswegen habe ich tagsüber eine kleine provisorische Füllung aus einem Hauch von Watte als Kügelchen gedreht und in Ratanhia Mundwasser (Weleda) getaucht und in das Loch mit einer Pinzette geführt.
Ratanhia hatte mir am Besten bei einer Entzündung an diesem Zahn geholfen und mein Zahnfleisch auch gut wieder hergestellt.
Zur Nacht, wenn ich nichts gegessen habe, entfernte ich das Wattekügelchen, damit "Luft" an den Zahn kommt.
Aber auch, wenn ich keinen Kuchen aß, sondern sonstige Speisen, habe ich diese winzige eigene Füllung gemacht, damit keine Speisereste im Zahn hängen bleiben können.

Xylit hatte mein früheres Zahnfleischproblem verschlimmert; aber andere kommen gut damit klar.
Mittlerweile habe ich aber wieder eine Kunststofffüllung; das war nur ein Notbehelf bis ich endich den für mich derzeit richtigen Zahnarzt auserkoren hatte:giggle:
 
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Danke, Kunststoff kommt für mich nicht in Frage. Zahnarzt Joachim Wagner (Zahnfilm.de) spricht sich komplett dagegen aus und sieht viel Sekundärkaries bei Kunststoffträgern.
 
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Es ging mir nicht darum, Dich in Bezug auf eine Kunststofffüllung zu überzeugen, das war nur nebenbei bemerkt, sondern eher um Deine jetzigen, derzeitigen leichten Entzündungen und die weiteren "eventuellen" Möglichkeiten.
 
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