Neue Biologie (nach Sayer Ji) und Epigenetik

Doch! Ich mache jeden Tag sehr viele Übungen, ich kann nicht anders, obwohl ich sehr starke Schmerzen habe oder sehr schwer depressiv bin. Mit meiner Geduld ist alles noch in Ordnung.
Das ist bewundernswert ! - Bist Du Dir sicher, daß Dir diese Übungen trotz der starken Schmerzen tatsächlich gut tun?

Grüsse,
Oregano
 
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Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
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Deine Wegweiser:
Das ist bewundernswert ! - Bist Du Dir sicher, daß Dir diese Übungen trotz der starken Schmerzen tatsächlich gut tun?
Klar, natürlich, denn dann die Schmerzen gehen zurück. Dank der langen Übung, also Jahre.


Leider das Rad der Zeit ist nicht möglich zurückzudrehen, es geht bergab, aber wenigstens kann ich den ganzen Prozess verlangsamen.


Aber ich verliere so oder so.


Das ist das Leben, wie es ist.

LG.
 
Das ist nicht neutral.
Das habe ich ja auch so gemeint, eben bezüglich derjenigen, die dann wieder auf die intellektuelle, materialistische Ebene zurückfallen.
Was willst DU erreichen?
Ein Leben in Liebe und Freude, wo ich spüre, dass ich Teil eines übergeordneten Großen und Ganzen bin, eines intelligenten, liebenden Geistes, ja, auch Anteil habe an einer übregeordneten Sinnhaftigkeit allen Seins, wobei sich all das eigentlich gar nicht in Worten ausdrücken lässt (Diejenigen, die dort angelangt sind, haben Probleme, es zu beschreiben)

und Danke, für deine spannende Antwort
 
Ein Leben in Liebe und Freude, wo ich spüre, dass ich Teil eines übergeordneten Großen und Ganzen bin,
Ja, gut erfasst, also in der innewohnenden Harmonie mit der Natur.


Die echte, authentische Liebe ist eigentlich nichts anderes als dieses allumfassende Gefühl der Verbundenheit mit All-em.

LG.
 
Das ist nur eine Meinung und ich teile sie nicht. Im übrigen ist die Rubrik "Ich stelle mich vor" zur Vorstellung da, und es geht nicht darum, ob meine Lebensweise Sinn macht oder nicht.
(Dies ist eine Antwort auf https://www.symptome.ch/threads/ein-paar-links-und-infos-zu-mir.147313/#post-1386714 )
Das Thema „vegane Rohkost“ wurde schon unter diesem, meinem Thema besprochen, Antworten bitte hier in diesem Thema (aktuell #326).

Ich bin der lebende Beweis, dass vegane Rohkost super gut ist bzw. sein kann, seit bald nun schon 10 Jahren, siehe auch die Einleitung meines oben verlinkten Text auf archive.org zur Einführung in die Rohkost. Danke für das Interesse, aber ich werde keine Zeit und Energie verschwenden für Diskussionen, die ich so oder so ähnlich schon häufig geführt habe und die langweilig für mich sind. Lest erst einmal ein Buch pro Rohkost wie z.B. das oben verlinkte, dann können wir uns auf dieser Basis gerne unterhalten.

P.S. eine größere Ausbreitung der Ernährungsweise Rohkost wäre für die Pharma- und Lebensmittelindustrie (u.a.) eine Katastrophe, und wer bezahlt die weit verbreiteten Medien, Wissenschaften usw. ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Im übrigen ist die Rubrik "Ich stelle mich vor" zur Vorstellung da, und es geht nicht darum, ob meine Lebensweise Sinn macht oder nicht.
Ich habe nicht deine Lebensweise in Frage gestellt, sondern deine Behauptungen über die Menschheitsgeschichte. Daß es sich dabei um bloße Meinungen handeln soll, ist natürlich auch bloß eine Meinung.
 
Und das sieht für mich wie eine depressive Denkweise aus.
Na ja, das ist eine echt realistische Sichtweise, auch eine buddhistische dazu. Dann sollte Arthur Schopenhauer klinisch depressiv betrachtet werden, ganz zu schweigen von vielen anderen wie H. Hesse, F. Kafka und den ganzen Existenzialisten.
So lernt man, das Leben wertzuschätzen, weil man die Vergänglichkeit und die Flüchtigkeit des Daseins anerkennt – anders geht es nicht.
Schaue dann in die moderne Gesellschaft, die nur auf Konsum ohne Ende und auf Leistung orientiert ist.
Das ist krank, aber nicht, ohne rosa Brillen zu leben. Bitte!
LG.
 
Im übrigen ist die Rubrik "Ich stelle mich vor" zur Vorstellung da, und es geht nicht darum, ob meine Lebensweise Sinn macht oder nicht.
Interessanter Gedanke - so eng haben wir das bisher nicht gesehen. Das hier ist ja ein Forum, dient dem Austausch, man darf also prinzipiell überall mit Antworten/Reaktionen anderer Mitglieder rechnen.

Ich denke eigentlich auch, dass die Menschheitsgeschichte in punkto Ernährung / Gehirnentwicklung sehr gut belegt ist. Und auch in modernen vergleichenden Untersuchungen zu Ernährungsformen kommt die Rohkost nicht so gut weg. Kommst Du denn ohne Supplementierung von insbesondere Vitamin B12 aus?
 
Interessanter Gedanke - so eng haben wir das bisher nicht gesehen. Das hier ist ja ein Forum, dient dem Austausch, man darf also prinzipiell überall mit Antworten/Reaktionen anderer Mitglieder rechnen.
Na gut, dann habe ich das missverstanden. Also von mir aus, dann auch Reaktionen zur Vorstellung
 
und diese Liebe gibt es nicht als Konzept, sondern nur als Präsenz, im Hier und Jetzt?
Hm… Das Wort „Liebe“ wäre hier nicht korrekt, scheint mir.

Rein technisch gesprochen: Wenn ich die abhängige und bedingte Natur der Phänomene anerkenne, also in meinem Geist ver-inner-liche, dann kann ich nicht anders – oder eher: Ich kann nichts dafür. Das hat auch nichts mit veränderten Zuständen des Bewusstseins zu tun oder mit Meditation, dem Glauben an etwas und so weiter.


Ich weiß nicht, ob es hier bei dir passt, aber du stellst die Fragen.


Wenn diese Vergänglichkeit der Mensch so sieht wie diese Buchstaben am Monitor, kann das sehr transformativ wirken, und zwar wie eine existenzielle Wahrheit. Egal, was mit dir passiert oder dich erwartet: Alles ist schon vollkommen, so wie es ist.


Wenn ich aber in alte Muster oder Vorstellungen, Schemata falle, löst das Angst und Panik aus; dann zieht sich alles zusammen, das fühlt sich wie der innere Tod an.


Das Ganze stellt nur den Versuch dar, dieses innere Erleben verbal zu vermitteln, mehr nicht.
 
Wenn diese Vergänglichkeit der Mensch so sieht wie diese Buchstaben am Monitor, kann das sehr transformativ wirken, und zwar wie eine existenzielle Wahrheit.
Ich glaube, ich weiss, was du meinst: Wir hängen entweder in der Vergangenheit, also in dem, was wir uns darunter vorstellen, und wollen etwas für die Zukunft. Das, was wir gerade erleben, nehmen wir unheimlich ernst und verbinden es mit Zukunft und Vergangenheit. Außerdem wollen wir bleibende Sicherheit, die es nicht gibt. Ich beobachte das auch bei mir. Ja, es ist schmerzlich, dass schöne Momente wieder vergehen, aber dasselbe passiert auch mit unangenehmen Momenten. In der Tat, ich wünschte, ich könnte es so sehen, wie eben die Buchstaben auf dem Monitor, und wie ein Hauch habe ich dann und wann auch diese Einsicht, diese Art Wahrnehmung, ich wünschte, ich könnte es dann dauerhaft aufrechterhalten, aber darin besteht ja gerade der Widerspruch. Wirklich schwierig, dies verbal zu vermitteln.
 
Außerdem wollen wir bleibende Sicherheit, die es nicht gibt.
Das ist eher der Kern bei- der Sache.


Als Folge erfinden wir alle möglichen Strategien, um diese bittere Wahrheit zu verdrängen, zu rationalisieren oder uns abzulenken, sei es durch Drogen, die Flucht in die Krankheit oder etwas zu konsumieren.


Aber die Vergangenheit ist nicht schon da, die Zukunft ist noch nicht da, und wo ist diese Gegenwart? Man kann sie auch nicht finden.


Irgendwann dämmert uns, dass die Zeit, der Raum und alles, was "Ich" und " Mich" ausmacht, wie eine reine Illusion ist. Ohne wie, eigentlich.


Aber wir klammern uns an diese Illusion, obwohl sie unser Leiden nur noch verstärkt.


Das ist der Teufelskreis. Dazu suggeriert uns die moderne Gesellschaft, dass wir alle Probleme lösen könnten, sei es durch KI und neue Technologien. Davon kann der Transhumanismus das ganze Lied singen.


Was bleibt? Ehrlich gesagt: die Natur, der innere Himmel, das Herz aller Wesen, das zugleich dein eigenes ist.

Schau dir das an, wenn du Lust und Zeit hast:

Gibt es eine unsterbliche Seele? Und können Maschinen Bewusstsein haben? Solche Fragen treiben den renommierten Hirnforscher Christof Koch seit vielen Jahren um. Wie ein Selbst-Versuch mit Psychedelika seine wissenschaftliche Sicht verändert hat, erzählt er Barbara Bleisch.

Das menschliche Gehirn besteht aus eineinhalb Kilo Wasser, Fett und Eiweiss. Wie erzeugt diese wabernde Masse inneres Erleben? Dass sich Dinge für Menschen wohlig oder beängstigend anfühlen, dass Musik sie berührt und sie betroffen reagieren, wenn jemandem Unrecht widerfährt?Der Erforschung dieser Frage hat der deutsch-amerikanische Neurowissenschaftler Christof Koch fast sein ganzes bisheriges Leben gewidmet. Für seine wissenschaftliche Arbeit ist er weltbekannt. Er, der als Katholik aufgewachsen ist und viele Jahre in der Kirche Halt fand, ist heute überzeugt: Eine unsterbliche Seele gibt es nicht. Nach einem Selbstversuch mit einer psychedelischen Substanz, die für ihn einer Nahtoderfahrung gleichkam, ist er sich aber auch sicher: Sterben ist nicht schlimm, und die Auflösung des eigenen Ichs gehört zum Schönsten, was Menschen erleben können.
 
Schau dir das an, wenn du Lust und Zeit hast:
Spannendes Interview, auch nachdem ich vor einiger Zeit „The god molecule“ gelesen habe, wo es ebenfalls um dieses Kröten"gift", Bufotenin, 5-Hydroxy-DMT geht.

Wir sind eigentlich schon jetzt Bestandteil dieses Urgrund allen Seins (wie ein Strudel im Fluss, der sich dann auflöst – siehe Interview), aber wir hegen die Illusion, dass wir getrennt davon seien; die Illusion ist die Wahrnehmung unseres Selbst als isoliertes Ego.

In meinen Dispenza Zirbeldrüsenmeditationen komme ich phasenweise in (meist kurze) Zustände, wo ich bei vollem Bewusstsein mich sozusagen von Raum und Zeit loslöse und Eindrücke erfahre, die nicht mit dem Hier und Jetzt und meinem Ego zu tun haben, aber genauso real sind, teils aus diesem Leben, teils aus (vermutlich) vergangenen oder zukünftigen Leben oder aus anderen Dimensionen - z.B. wenn ich in einem weit entfernten Sternensystem einer wohlwollenden, liebevollen Priesterin oder Göttin begegne – unterbrochen von einer energetischen Leere. Ich fühle mich in diesen Momenten behütet, im Fluss. Ich wünschte, ich könnte diesen Filter dauerhaft offenhalten. Übrigens fühlen sich in diesen transformativen Momenten der Meditation auch an sich schockierende Inhalte nicht bedrohlich an, sondern eher als Lernerfahrung, als etwas, mit dem ich mich versöhne.

Raum und Zeit scheinen echt mehr ausgefeilte Konstrukte zu sein und es gibt vielleicht nur den ewigen Moment: z.B. können traumatische oder erlösende Ereignisse für den Rest des Lebens in uns fortleben, als würden sie immer noch geschehen.

Wieso bin ich auf der Suche? Und nach was?

Ein Grund ist, weil ich nach meinem Schulabschluss eine sehr schwere psychische Krise hatte. Zwischendrin gab es eine Zeit, leider nur ca. 2 Wochen, die spontan (Spontanremission) aus extremer Panik heraus begann, wo ich in Harmonie, tiefen innerem Frieden und Glückseligkeit lebte. So etwas vergisst man nie. Auch hier wieder wie bei dem Interview das Zusammentreffen von absolutem Horror und absoluter Ekstase.

Na ja, ich versuche hier eine Landkarte von etwas zu zeichnen, das sich nicht kartographieren lässt.

Und zuletzt, mit dem Verstand oder Alltagsbewusstsein zu arbeiten stößt schnell an Grenzen: Gestern bei der Meditation hatte ich zwei Einblicke: Einmal war ich - bzw. mein Ego – eine Fußballmannschaft, die nach vorne stürmte, dann war ich aber gleichzeitig auch die gegnerische Mannschaft, die den Angriff abwehrte. Etwas später nahm ich mir vor, meine Gedanken kommen und gehen zu lassen, einen Augenblick später erschien eine beängstigende Kindheitserinnerung, die nicht gehen wolle, erst als ich den Vorsatz wieder fallen ließ, kam ich wieder in Fluss. Ja, unser Ego spielt Katz und Maus mit uns. Ich sehe das ganz gut heute und komme gut klar damit, gewisse Gegebenheiten einfach zu akzeptieren, mit dem zu sein, was ist, und immer wieder darauf zu achten, dass ich auch tief atme.

Danke für deine Inspiration, Igor.

Und noch zur Info: Die Zirbeldrüse produziert DMT, welches wir uns auch durch Bufotenin etc. zuführen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was, wenn das auch nur ein Krankheitssymptom ist?
Das ist genau wie bei der rein biologischen Psychiatrie. Tja...


Wenn Arthur Schopenhauer sagt, dass alles der Wille und die Vorstellung-en sind, in welche Abteilung sollten wir einsperren?


Qualia ist nicht vermittelbar, im Sinne nicht objektivierbar, aber sie ist erlebbar, aus der Sichtweise der Ersten-Person-Perspektive.


Ansonsten wären ihn alle wie die philosophischen Zombies, wie es D. Dennett ausführt.
 
Qualia ist nicht vermittelbar, im Sinne nicht objektivierbar, aber sie ist erlebbar, aus der Sichtweise der Ersten-Person-Perspektive.
Das bestreite ich ja nicht. Aber wenn deine 'Erkenntnisse',
dass die Zeit, der Raum und alles, was "Ich" und " Mich" ausmacht, wie eine reine Illusion ist.
nicht objektivierbar sind, dann solltest du sie deinen Mitmenschen auch nicht wie Tatsachen vorsetzen.

Nicht:
Irgendwann dämmert uns, dass die Zeit, der Raum und alles, was "Ich" und " Mich" ausmacht, wie eine reine Illusion ist.
(wer ist uns?),
sondern:
"Ich habe den Eindruck, dass die Zeit, der Raum und alles, was "Ich" und " Mich" ausmacht, wie eine reine Illusion ist, aber niemand anders braucht denselben Eindruck zu haben, und der Eindruck kann richtig oder falsch sein."

Ob es sich mit diesem Eindruck besser/gesünder lebt oder ohne ihn, ist dann auch keine ausgemachte Sache.
 
Ob es sich mit diesem Eindruck besser/gesünder lebt oder ohne ihn, ist dann auch keine ausgemachte Sache.
Ha, das ist mir klar, aber im Umkehrschluss würde es nicht und niemals bedeuten, dass es sich um ein Krankheitssymptom handelt, oder?


Sehr viele Mystiker sehen etwas, das wir als Otto-Normale nicht sehen; sollten wir sie dann alle einsperren?


Und viele Künstler haben auch Visionen; sollten wir sie mit Neuroleptika traktieren?


Wer bestimmt, was normal ist und was nicht?


Es geht um das abhängig entstandene Phänomen. Es kommt darauf an, in welcher Gesellschaft wir leben, in welcher Zeit und so weiter.
 
Ja, deshalb fragt die Schulmedizin erst, ob eine Sache/Einstellung/Persönlichkeitszug ihrem Inhaber Probleme bereitet, und erst dann nennen sie es eine Krankheit.

Aber ich bin kein Arzt und darf deswegen die Frage stellen, ob das nicht in Richtung Depersonalisation geht und nicht eben doch mit einer Krankheit zusammenhängt. Auch Visionen können mit Krankheiten zusammenhängen. Hildegard von Bingen hatte wahrscheinlich Migräne, und ihre Visionen könnten ihre umgedeuteten Migräne-Auren gewesen sein.
 

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