Neue Biologie (nach Sayer Ji) und Epigenetik

"die behaupten" - genau darum geht's um Behauptungen - das sagt noch garnix aus - wie der

Wir müssen eher wieder dahin zurück, zu lernen bewusst zu genießen, was wir direkt vor unserer Haustür haben und es zu schätzen, als sich Hirngespinsten hinzugeben und von irgendwelchen Bewusstseinsübergängen der Menschheit zu sinnieren, die bereits vor 50 Jahren propagiert wurden

Sehe ich, nach Jahrzehntelanger Suche nach Erleuchtung, inzwischen auch so, war ent-täuschend, als die Täuschung weg war, ernüchternd, ja fast befreiend.

. Siehe auch die New Age-Bewegung und das "Goldene Zeitalter"...

Das waren noch Zeiten, wo wir meditiert haben um das goldene Zeitalter zu unterstützen, damit es schneller kommt und die Erde gereinigt wird..

da ich das auch schon seit vielen Jahren mitverfolge bin ich mittlerweile von anfänglicher Euphorie zu berechtigter Skepsis gewechselt.

Habe denselben innerlichen Wechsel erlebt, gelebt...allerdings aktiver als nur mitverfolgt, ohne dass ich diese Irrtümer selber gelebt hätte, wäre ich wohl immer noch auf diesem Tripp, aber wenn die Theorie auf die Realität trifft, dann fällt das unwahre irgendwann weg.

Und es geht meistens eben um Marketing, diese Themen auszuschöpfen wo es geht, für Bücher, Seminare, Podcasts usw.

Seh ich auch so, es ist gruselig zu sehen, auch was für Vegetarier für Fleischersatz hergestellt wird, da ist nichts gesundes drin, da ist ein Stück Bio-Fleisch gesünder, diese Industrie macht Milliardengewinne, dank unserer Naivität.
 
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die behaupten, nur extrem wenig Kalorien in Form von Säften etc. zu sich zu nehmen und von Prana zu leben, Dutzende berichten, sie äßen gar nichts mehr und tränken nur Wasser oder nichts. Gruppenwahn, alles Schwindel und Betrug oder Avantgarde des Wassermann Zeitalters?

Naja, der Körper kann mit wenig Nahrung besser leben als mit zuviel, da er darauf ausgerichtet ist in Hungerzeiten zu überleben, sonst wären wir bereits früh ausgestorben.

Beim wenigessen stellt der Körper ja auf Autophagie um, zum überleben, diese Sirtuine hat ein Dauer-Esser gar nie, weshalb Übergewicht krank macht und fasten gesund ist.

Ja, sie nennen es Prana und irgendwann wird es trotzdem zur Mangelernährung kommen, weil man das nur überlebt, bis es in der Natur wieder wächst, oder ein Büffel erlegt wird, weil der Körper so ausgelegt ist.

Prana ist ebenso nichts göttliches, sondern einfach ein Wort für Lebensenergie, Kraft und Lebensatem, der durch Atemübungen manipuliert werden kann, dahinter stehen Vishnu, Shiva und Brahman, da muss man schon wissen worauf man sich einlässt.

Ich like deine Beiträge übrigens weil mir die Diskussion gefällt, nicht weil ich der selber Meinung bin, naja, nicht mehr 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
"die behaupten" - genau darum geht's um Behauptungen - das sagt noch garnix aus
aber du behauptest, unterstellst ihnen auch nur, dass sie lügen. Weisst du das oder hälst du es einfach nicht für möglich?
Aber ich verstehe nicht, warum man überhaupt auf Genüsse verzichten soll, die einem die Natur bietet, wenn man maßvoll damit umgeht und es gesundheitlich gut verträgt.
sehe ich auch so. Aber es würde sich gut anfühlen, ganz sicher zu wissen, dass ich von Nahrung nicht mehr abhängig bin (wer weiss, in was für Krisen wir noch hineinsteuern?)
Es ist genau das Gleiche wie mit den schon ewig angekündigten großen Ufo-Enthüllungen. Seit wie vielen Jahren heißt es schon, dieses Jahr erfahren wir ganz sicher die Wahrheit... Leeres Gerede
Es sind offizielle Videos herausgegeben worden, es wird seit Jahren im US-Kongress diskutiert, es gibt zahlreiche hochrangige Augenzeugen, die unter Eid ausgesagt haben? Was willst du denn noch, dass Ufo's vor dem weissen Haus landen und eine Konferrenz mit Trump abhalten, die in der Tagesschau übertragen wird?
 
Wobei bei Lichtnahrung geht's dann ja nicht um all die Vitamine und so, da gibt's dann "Manna"...oder hat das einen Namen woher diese Nahrung kommt.?
Ich würde sagen, es geht um Information und deren Übertragung, in Energie codierte Information (siehe Ulrich Warnke)
Oder spielt das für dich keine Rolle, gräbst du da nicht tiefer zum Hintergrund.?
Die Idee dahinter ist, so von Liebe erfüllt zu sein, dass man keinen Hunger mehr hat (keinen Mangel), nicht mehr von Befriedigung von aussen abhängig ist, weder emotional noch stofflich sprich Nahrung
Nicht nur am Ziel, des nicht mehr essen wollen, sondern auch am Weg, warum jemand diesen Weg gehen will, woher das "Wollen" kommt, ob aus der Seele oder aus dem Ego.?
In einem Zustand der Erfüllung (s.o.) ist das Ego überwunden. Ich bin ja auch erst einmal etwas zurückgefahren mit meinen Bestrebungen Richtung Lichtnahrung, weil der Aspekt, etwas beweisen zu wollen, möglicherweise noch zu sehr im Mittelpunkt steht. Es muß von Herzen kommen, erst dann war es mir auch möglich, das mit der veganen Rohkost langfristig durchzuziehen. Und sicher, ich habe viel Erfahrung gesammelt auf dem Gebiet. und Oxalsäure und sekundäre Pflanzenstoffe nehme ich nur in kleinen Dosen zu mir, das "Problem" wird meines Erachtens total überbewertet. Es gibt z.B. einen Blogger/ youtuber, der ernährt sich seit langem fast nur von Sprossen, der müßte dann ja total krank sein: https://www.normennauber.de/
 
Was früher Kirche und Könige waren, sind heute Wissenschaftler, Technokraten, Manager und Oligarchen gekoppelt mit den systemimmanenten Prozessen des (Finanz)Kapitalismus. Es gibt zwar nicht mehr den Scheiterhaufen, aber wer aus dem wissenschaftlichen Konsens ausschert, wird vom Betrieb der etablierten Wissenschaften und seinen Annehmlichkeiten ausgeschlossen.

Wir können das Leben hier mit einem Fußballspiel vergleichen. Die Regeln der Warenform und des Tauschwertes machen es zu einer ernsten Angelegenheit. Wir können aber auch die Regeln brechen. je nachdem, ob wir dabei die gesetzlichen Vorschriften des Kapitalismus übergehen, oder (nur) allgemein anerkannte Prinzipien, fallen die Sanktionen unterschiedlich aus.

In der Ernährung, Medizin, überall gibt so viele unterschiedliche Ansätze, die alle funktionieren (können), da ist doch wohl mehr im Spiel als berechenbare, experimentell wiederholbare Wissenschaft? Spielt das Bewusstsein nicht doch eine viel größere Rolle, wie auch nahmhafte Quantenphysiker postulieren?

Ich esse nur noch Früchte, ich esse kaum Kohlenhydrate mehr aber sehr viel Fett, ich mache Intervallfasten...nehme dabei nur noch 1/3 der vorherigen Kalorien zu mir und halte mein Gewicht, ich esse nur noch Beeren und Grapefruits, ich trinke nur noch Wasser und esse nichts und halte mein Gewicht, ich ernähre mich nach den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung, ich esse was ich Lust habe, ich esse täglich in Form eines Pulvers 3380g L-Arginin 1020 mg L-Leucin... usw, und Simsalabim, drei mal schwarzer Kater, es geht mir gut damit. Abrakadabra, ich zaubere dir zwei Warzen an die Backe. Abrakadabra, ich zaubere sie wieder weg.

Ich denke, herrschenden wissenschaftliche und sonstige Narrative können wir – Mit Einschränkung - durchaus mit Zaubersprüchen und dem Glauben - siehe auch Warenfetischismus - daran vergleichen. Klar, wir können nicht alles auf dem Spielfeld komplett ändern, wie z.B. die Tore abbauen, aber viele Regeln und Gesetz(mäßigkeiten) können wir ändern.

Klar, und das vom New Age postulierte neue Zeitalter kommt nicht von alleine, sondern nur, wenn wir alle etwas dafür tun. Kein Messias, kein neuer Präsident, keine neue kosmische Schwingung reicht dazu aus. Aber, dass wir in einer sehr kritischen Zeit Leben und, dass sich etwas ändern muss, dürfte doch wohl nicht in Frage stehen?
 
In der Ernährung, Medizin, überall gibt so viele unterschiedliche Ansätze, die alle funktionieren (können), da ist doch wohl mehr im Spiel als berechenbare, experimentell wiederholbare Wissenschaft? Spielt das Bewusstsein nicht doch eine viel größere Rolle, wie auch nahmhafte Quantenphysiker postulieren?
Bei dem letzten Satz stellt sich die Frage, in Bezug worauf sie das postulieren: Für Effekte im Quantenbereich oder für die makroskopische Welt? Ob sie wirklich "namhaft" sind, ist dann noch eine andere Frage.

Und bei dem ersten Satz stellt sich die Frage: Wenn du die Wiederholbarkeit als Grundprinzip des Experiments verwerfen willst, was bleibt dann an Wissenschaftlichkeit noch übrig? Experimente, die nicht wiederholbar sind, weil sie zu ungenau dokumentiert sind, sind völlig beliebig. Damit kann man nichts beweisen.
 
aber du behauptest, unterstellst ihnen auch nur, dass sie lügen. Weisst du das oder hälst du es einfach nicht für möglich?
Es gibt genug Indizien, die darauf hinweisen, dass sie lügen - die Erfahrungen aus den wiss. begleitenden Experimenten, das Wissen um die Überlebenszeit ohne Nahrung und Wasser, die Todesfälle, die es dadurch schon gegeben hat, die Aussagen ehemaliger Anhänger. Falls es mal "echte" Belege gibt, lasse ich mich da auch umstimmen.

dass ich von Nahrung nicht mehr abhängig bin (wer weiss, in was für Krisen wir noch hineinsteuern?)
Aber wenn es eben gerade das Gegenteil von Überleben bedeutet, weil es eben nicht gesichert ist...


Es sind offizielle Videos herausgegeben worden, es wird seit Jahren im US-Kongress diskutiert, es gibt zahlreiche hochrangige Augenzeugen, die unter Eid ausgesagt haben? Was willst du denn noch, dass Ufo's vor dem weissen Haus landen und eine Konferrenz mit Trump abhalten, die in der Tagesschau übertragen wird?
Und was zeigen die Videos oder was untermauert die ganzen Aussagen? Es ist alles unscharf und nicht wirklich überzeugend. Vieles was es an Videomaterial gibt, ist Fake oder wird falsch interpretiert.

Als Pendant zu den klaren Vorankündigungen über sensationelle Enthüllungen, will ich auch klare Belege dafür. Von mir aus auch das Landen vorm weißen Haus. Ich glaube durchaus an Ufos - aber wie das gehandhabt wird, ist nicht sehr überzeugend.
 
Es ist eigentlich ganz einfach, wie man die Existenz solcher Dinge nachweist: man läßt unabhängige Wissenschaftler an die eigentliche Sache selbst ran und legt ihnen nicht nur die eigenen Berichte vor. Wenn man sich weigert, dann hat man wohl was zu verbergen.
 
man läßt unabhängige Wissenschaftler an die eigentliche Sache selbst ran und legt ihnen nicht nur die eigenen Berichte vor.
Unabhängige Wissenschaftler, gibt es die? Kommt nicht nur der hoch, der Gelder von Interessengruppen erhält? Für Forschung über Phänomene, die dem „gesunden“ Menschenverstand widersprechen, zahlt niemand Forschungsgelder.
 
Unabhängige Wissenschaftler, gibt es die? Kommt nicht nur der hoch, der Gelder von Interessengruppen erhält? Für Forschung über Phänomene, die dem „gesunden“ Menschenverstand widersprechen, zahlt niemand Forschungsgelder.
Na ja, die Wissenschaft ist oft in ihren eigenen Voraussetzungen gefangen.


Ich erzähle nur, was ich selbst erlebt habe – man sollte mir aber nicht blind glauben.


1987 habe ich in Moskau etwa 15 Tage lang gefastet, nur Wasser getrunken und Einläufe gemacht.
Es war, als wäre ich neu geboren.


Ich habe damals mit Menschen gesprochen, die von der modernen Medizin bereits abgeschrieben worden waren –
Menschen mit Morbus Bechterew oder schweren Hautausschlägen.
Und doch einige von ihnen waren nach mehr als 20 Tagen Fasten gesund.


Wie soll eine ver-mein-tlich "objektive" Wissenschaft damit umgehen? Ich weiß es nicht.
 
Es gibt Studien, wie diese zum Beispiel zum verlängerten Fasten:

Hier zeigen wir, dass ein 7-tägiges Fasten nur mit Wasser bei 12 Freiwilligen (5 Frauen, 7 Männer) zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 5,7 kg (±0,8 kg) führt. Wir demonstrieren neun verschiedene proteomische Reaktionsprofile, wobei systemische Veränderungen erst nach 3 Tagen vollständiger Kalorienrestriktion sichtbar werden. Dies basiert auf einer detaillierten Charakterisierung der zeitlichen Verläufe von ca. 3.000 Plasmaproteinen, die vor, täglich während und nach dem Fasten gemessen wurden. Die Multiorganreaktion auf die vollständige Kalorienrestriktion zeigt deutliche Auswirkungen der Fastendauer und des Gewichtsverlusts und ist bei Freiwilligen mit >1.000 signifikant reagierenden Proteinen bemerkenswert konservativ. Die Fastensignatur ist stark angereichert mit extrazellulären Matrixproteinen aus verschiedenen Körperregionen und weist auf tiefgreifende nicht-metabolische Anpassungen hin, darunter extreme Veränderungen des gehirnspezifischen extrazellulären Matrixproteins Tenascin-R. Mithilfe proteogenomischer Ansätze schätzen wir die gesundheitlichen Folgen von 212 Proteinen, die sich während des Fastens verändern, anhand von ca. 500 Ergebnissen ab und identifizierten sowohl mutmaßliche positive (SWAP70 und rheumatoide Arthritis oder HYOU1 und Herzerkrankungen) als auch negative Effekte.

https://web.archive.org/web/20240718150854/https://www.nature.com/articles/s42255-024-01008-9

7 - Tage nur mit Wasser - Veränderungen von Proteinen im Körper, ca. 500 Ergebnisse an 200 Proteinen wurden abgeschätzt auf die Gesundheit, wobei positive, als auch negative Effekte festgestellt wurden. Weitere Details leider hinter einer Bezahlschranke.

Es bedeutet eigentlich, nicht für jeden geeignet und nicht bei allen Krankheiten positiv. Und der Zeitraum spielt eine wichtige Rolle. Maximal 3 Wochen (wie Mahatma Ghandi). Weiter würde ich das nicht treiben. Auf jeden Fall ist es aber nichts, was dauerhaft funktioniert.
 
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Nur als Ergänzung dazu:
Es gibt Studien, wie diese zum Beispiel zum verlängerten Fasten:...

Ich bin über diesen Satz in Deiner Übersetzung gestolpert (wieso soll die Freiwilligkeit eine Rolle spielen und was könnte "konservativ" in diesen Zusammenhang bedeuten?):
Die Multiorganreaktion auf die vollständige Kalorienrestriktion zeigt deutliche Auswirkungen der Fastendauer und des Gewichtsverlusts und ist bei Freiwilligen mit >1.000 signifikant reagierenden Proteinen bemerkenswert konservativ.
... und habe deepL nochmal übersetzen lassen:
Die Reaktion mehrerer Organe auf eine vollständige Kalorienrestriktion zeigt deutliche Auswirkungen der Fastendauer und des Gewichtsverlusts und ist bei den Probanden mit >1.000 signifikant reagierenden Proteinen bemerkenswert gleichbleibend.
So macht es mehr Sinn, meine ich.

Hier gibt es noch Grafiken dazu (allerdings auch keinen kostenlosen Volltext):
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38429390/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
7 - Tage nur mit Wasser - Veränderungen von Proteinen im Körper, ca. 500 Ergebnisse an 200 Proteinen wurden abgeschätzt auf die Gesundheit, wobei positive, als auch negative Effekte festgestellt wurden. Weitere Details leider hinter einer Bezahlschranke.
Ich entschuldige mich –
ohne tägliches Klistier geht es nicht, sonst kommt es zur Selbstintoxikation des Körpers.
Aber etwa nach fünf Tagen beginnt der Organismus, anders zu funktionieren.


Ich weiß nicht, wo ich die Quelle dafür suchen sollte.
Es gab ein sehr berühmtes Buch eines Professors – die Russen wissen wohl darüber sehr gut Bescheid.
 
Aber etwa nach fünf Tagen beginnt der Organismus, anders zu funktionieren.
Ja, das ist doch gut bekannt und gut erklärbar. Das sind rein biologische Vorgänge im Stoffwechsel, wie sie bei Tieren genauso passieren.

Aber es geht bei diesem Thread (auch) um die Frage, ob man diese rein biologischen Vorgänge von wenigen Tagen und Wochen auf Monate und Jahre ausweiten kann und ob es sich dann immer noch um rein biologische Vorgänge handeln soll oder ob da ein Sprung ins Metaphysische passiert, etwas, was Tiere nicht können, etwas, wozu man ein höheres Bewußtsein braucht. Im Grunde sind das religiöse Vorstellungen: etwas, womit der Mensch sich beweisen kann, daß er kein Tier ist.

Die Lichtnahrungsanhänger sind da wohl auch gespalten (Biologie / "mehr als" Biologie), denn warum traktiert einer sein Neugeborenes mit dieser "Ernährung"? Der mußte wohl glauben, es sei etwas rein Biologisches. Und wenn @Alexistenz Epigenetik und Lichtnahrung zusammendenkt, scheint er auch an rein biologische Vorgänge zu denken. Epigenetik ist nichts Spirituelles, das haben Tiere genauso.
 
Aber es geht bei diesem Thread (auch) um die Frage, ob man diese rein biologischen Vorgänge von wenigen Tagen und Wochen auf Monate und Jahre ausweiten kann und ob es sich dann immer noch um rein biologische Vorgänge handeln soll oder ob da ein Sprung ins Metaphysische passiert, etwas, was Tiere nicht können, etwas, wozu man ein höheres Bewußtsein braucht. Im Grunde sind das religiöse Vorstellungen: etwas, womit der Mensch sich beweisen kann, daß er kein Tier ist.
Ich kann hier gut kontern:
Diese sogenannte „Licht-Nahrung“ – ganz egal, wie man sie definiert – lässt sich mit einem bekannten Phänomen aus dem Yoga vergleichen. Dort gibt es Berichte von Menschen, die angeblich allein durch Atem (Prana) leben können, also ohne feste Nahrung. Wenn ich mich recht erinnere, wurde dieses Thema auch im Buch von W. J. Broad „Yoga“ beschrieben und zumindest teilweise untersucht. Manche sollen so über Jahre leben können.

Der mußte wohl glauben, es sei etwas rein Biologisches. Und wenn @Alexistenz Epigenetik und Lichtnahrung zusammendenkt, scheint er auch an rein biologische Vorgänge zu denken. Epigenetik ist nichts Spirituelles, das haben Tiere genauso.

Na ja, aber man sollte dann erst einmal erklären, was sogenannte Spiritualität eigentlich bedeutet.
Man kann sie eher als das Netz der vielschichtigen und wechselseitigen Beziehungen betrachten – kurz gesagt: als die Frage, was zuerst da war – der Leib oder die Seele.
Dieses Problem gilt bis heute, selbst in der modernen Philosophie des Geistes, als ungelöst. Oder?


Ein eigenes Beispiel:
Ich kann allein durch eine nicht existierende Gefahr, also durch Angst oder Vorstellung, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommen.
Und dann redet die Medizin von sogenannter Psychosomatik – was für mich eher ein Armutszeugnis der modernen, angeblich objektiven Wissenschaft ist, nichts weiter.
 
Ich kann hier gut kontern:
Diese sogenannte „Licht-Nahrung“ – ganz egal, wie man sie definiert – lässt sich mit einem bekannten Phänomen aus dem Yoga vergleichen.
Naja, "bekanntes Phänomen" ist wohl übertrieben, "bekanntes Konzept" wäre wohl präziser. Denn beobachtet (Phänomen bedeutet "sichtbare Erscheinung") ist das ja noch nirgends worden, nur behauptet.

Man kann sie eher als das Netz der vielschichtigen und wechselseitigen Beziehungen betrachten – kurz gesagt: als die Frage, was zuerst da war – der Leib oder die Seele.
Dieses Problem gilt bis heute, selbst in der modernen Philosophie des Geistes, als ungelöst. Oder?
Zumindest gibt es verschiedene Ansätze und noch keinen Konsens:

Ich kann allein durch eine nicht existierende Gefahr, also durch Angst oder Vorstellung, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt bekommen.
Gehst du davon aus, daß Angst und Vorstellungen vom Gehirn erzeugt werden oder sind sie für dich etwas vom Körper Unabhängiges?
 
Gehst du davon aus, daß Angst und Vorstellungen vom Gehirn erzeugt werden oder sind sie für dich etwas vom Körper Unabhängiges?


Ich habe aber eine Gegenfrage:
Warum trennst du den Körper vom Geist oder den Leib von der Seele?
Beide existieren doch in wechselseitiger Abhängigkeit voneinander.


Nach der Prāsaṅgika-Schule gibt es nichts, das aus sich selbst heraus, also inhärent, existiert. Alles entsteht nur in Abhängigkeit von anderem.
 
Warum trennst du den Körper vom Geist oder den Leib von der Seele?
Ich trenne das ja gerade nicht voneinander. Du trennst es, wenn du dich darüber wunderst, daß der Geist via Vorstellungen Einfluß auf den Körper haben kann. Für mich ist das etwas total Normales, weil ich den Geist für ein Produkt des Gehirns halte.
 
Für mich ist das etwas total Normales, weil ich den Geist für ein Produkt des Gehirns halte.
Für mich ist das so, als würde man der naht-los-e Stoff des Da-sein-s wie eine Torte zerschneiden.
Es widerspricht wie der modernen Physik und der gesamten Philosophie von Nagarjuna.


Aber ich habe kein Problem mit einer anderen Meinung.
 

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