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Da ich selber eine sog. Geisteswissenschaftlerin bin, habe ich durchaus Sympathie für Konzepte wie "Sinn" oder "Bewußtsein" usw. Mit dem Begriff "materialistische Wissenschaft" kann ich nichts anfangen, ich weiß nicht, was das heißen soll.Die Frage ist natürlich auch, ob Mensch sich eingehender mit dem Verhältniss von Psyche und Materie oder ähnlichem beschäftigen will, ob eine Offenheit oder Neugier vorhanden ist? Vieleicht auch die Frage, ob die materialistische Wissenschaft nicht auch ne Art Religion ist, weil gewisse Erscheinungen, Widersprüche und Ungenauigkeiten nicht geklärt sind und einfach übergangen werden? Oder ist sowieso alles mechanisch, Descartes,Newton usw. lässt grüßen?
Worin dieser Ansatz besteht, wurde mir aus diesem PDF nicht klar. Was da drinsteht, ist ziemlich zusammenhanglos.Sehr spannend finde ich den Ansatz des Unus Mundus von Wolfgang Pauli und Carl Gustav Jung:
https://uni-tuebingen.de/fileadmin/...euer/Vorles/2015_SS_PAMP/03_Unus_mundus_S.pdf
Nehmen wir nur den allerletzten Abschnitt:
Ok, das ist anerkannte Physik.Das Elektron ist kein Ding. Es ist kein kleines Kügelchen, das durch Raum und Zeit fliegt. Es
manifestiert sich durch Energie, Impuls oder Ladung in einem Detektor. Nur durch diese Wir-
kung erscheint es in unserer Welt.
Ok, das ist auch anerkannte Physik.Es besteht eine kausale Beziehung zwischen der Emission eines Elektrons durch eine Quelle und
seiner Manifestation in einem Detektor. Diese Beziehung beruht auf der Erhaltung von Energie,
Impuls und der Wahrscheinlichkeit der Detektion. Diese Erhaltung ist die Voraussetzung für
Beobachtbarkeit oder Bewusstseinsfähigkeit [wessen eigentlich?] schlechthin. Das Experiment muss reproduzierbar sein, für jeden Beobachter an jedem Ort und zu jeder Zeit, nur dann ist es
wissenschaftlich fassbar. Es darf keinerlei Willkür enthalten.
Und nun ein völlig abrupter Wechsel in eine andere Sichtweise, ohne jeden Zusammenhang mit dem Vorausgehenden:
Die Objektivität wurde gerade vorher dargelegt. Was ist eine "archetypische Anordnung"? Was soll das heißen, "aufgrund" archetypischer Anordnung? Besteht dann eine kausale Beziehung zwischen der "archetypischen Anordnung" und der Manifestation im Detektor? Aber im Absatz zuvor wurde etwas anderes behauptet.Das Elektron ist eher eine Ordnungsstruktur als ein objektiver Bestandteil der Welt. Es erscheint
im Detektor aufgrund archetypischer Anordnung.
Aber jedenfalls gibt es Wissenschaftler, die sich mit diesem Ansatz beschäftigen, z. B.
https://web.archive.org/web/20260217010729/https://www.researchgate.net/profile/Markus-Maier
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