Nebenwirkungen bei NEMs - persönliche Erfahrungen

Wer hat Erfahrungen mit Pinienrinde? Dachte, ich tue mir was gutes für Durchblutung der Beine.

Nach ein paar Wochen Einnahme dann aber so Schwindel, nebliges Sehen und Kopfschmerzen, vor allem beim Aufstehen, dass ich 2 mal nicht mehr laufen konnte, so schlimm war das.

Dann las ich von diesen NW bei Pinienrinde. Da ich sowieso so empfindlich reagiere, wie beschrieben bei PEA und Gaba, kann das durchaus sein, denke ich.

Auf jeden Fall nach dem Absetzen vor 2 Tagen geht es mir langsam besser.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
 
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Mittags 1 Kapsel und ich hatte die von Sunday Natural - 450 mg Extrakt mit 267 mg OPC.

Ich muss aber dazu sagen, reagiere wirklich sehr sensibel, schon mehr als 50 mg Gaba z. Bsp. machte mich völlig platt und von einer halben Kapsel PEA war mir schwindlig und benommen. Nach Absetzen dann wieder besser.

Was mit der Pinienrinde auch zugenommen hat, war der visuelle Schwindel.
 
Wenn man sehr empfindlich auf spezielle einzelne Stoffe reagiert, heißt das vielleicht, daß der Körper überhaupt "stabilisiert" werden muß? Also an NEM "nur" so mehr Grundversorgungen wie Vitamin C, Magnesium, B1, B12 und sowas vielleicht, - und nicht "zuviel", den Körper gewissermaßen "nicht überfordern", einfach grundversorgen. Aber vor allem etwas Bewegung und Entspannung im Alltag, vernünftiges Essen (viel Gemüse, kein Zucker und so).
Wenn man mit NEMs versucht, "etwas zu erzwingen", wozu der Körper aber (noch) gar nicht fähig ist, dann wehrt er sich vielleicht deshalb (sozusagen)?
Das ist nur so eine Idee.
 
Das dürfte gar nicht mal selten der Fall sein. Es gab hier z. B. schon einige, die jahrelang relativ hohe Dosen Vitamin D zu sich genommen haben, um am Ende der Ansicht zu sein, dass es im Grunde sinnlos wenn nicht sogar schädlich gewesen ist. Rudi Ratlos fällt mir da ein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja die Kombis, nahm auch Quercetin, Q10, Kalium und Taurin - alles Blutdruck senkend in gewissem Masse, wenn und wie sich das alles addiert, daran denkt man erst gar nicht.

Schwindel ist besser, aber mein Kopf dröhnt und ich fühle mich schwach, wie nach einer Vergiftung.

Lasse aber auch mal mein Blut testen zur Vorsicht.

Vielleicht hätte ich auch nicht gleich mit der vollen Dosis einsteigen sollen. Wenn ich bedenke, bei so geringen Mengen von Gaba und PEA schon so heftig zu reagieren (und bei denen stand nichts von solchen NW dabei) und bei der Pinienrinde steht eigentlich schon extra mit dabei, wenn man nachliest, dass es Kopfschmerzen und Schwindel verursachen kann - muss der Effekt eben doch noch einmal höher sein. Hätte mich vorher informieren sollen.
 
Einzig Schilddrüsenhormone, da ich keine Schilddrüse mehr habe, T3 ist in der Norm, dümpelt aber in den unteren Prozentzahlen im Vergleich zu Ft4.
 
nahm auch Quercetin, Q10,
Danke.
Ich selbst bemerke bei Höherdosierung von Ubiquinol (100mg+)öfter mal Schwindel...das kann aber auch noch andere Ursachen haben (Lagerungsschwindel?). Dass OPC die Fließeigenschaften des Blutes verbessert, ist klar, ich habe es selbst immer gut vertragen, besonders Pinienrinde.
Was ist PEA - das kenne ich gar nicht?
 
Das mit dem, wenn man viel Magnesium nimmt, DF kennen ja viele - auch bei mir so. Inzwischen geht es aber...der Körper muss sich wohl auch daran gewöhnen.
Aber sonst: Kaum je NW bei so NEM's...aber leider auch keine spürbare Wirkung!
 
wenn man viel Magnesium nimmt, DF kennen ja viele
...da macht aber eben oft die Magnesiumform den Unterschied - meine Erfahrung: Citrat verursacht oft weiche Stühle, Bisglycinat oder eine Mischung eben nicht. Aktuell bin ich deswegen tagsüber bei Synergy aus etwas Citrat, Taurat und Bisglycinat und abends bei Citrat oder Glycinat gelandet. Wenn ich mal zu Verstopfung neige, dosiere ich Citrat einfach über (kommt ja selten vor) oder Vitamin C ;-).
 
... da macht aber eben oft die Magnesiumform den Unterschied - meine Erfahrung: Citrat verursacht oft weiche Stühle, Bisglycinat oder eine Mischung eben nicht.
Das ist auch mein Stand. Ich bin sehr anfällig für DF und kann ohne Probleme -Taurat und -Bisglycinat nehmen. Auch -Oxid, aber da scheint mir doch die Wirkung/Aufnahme nicht so gut zu sein bei mir (ist ja ein etwas strittiges Thema, siehe Beiträge von HRoesch).
 
Man könnte ja auch Magnesiumspray verwenden. 10-15 Sprühstöße auf die Haut, einreiben und 20 Minuten mindestens einwirken lassen, dann abwaschen und eincremen.

Magnesiummalat soll übrigens auch gut verträglich sein.
 
Oxid ist schlicht nicht gut bioverfügbar. Spray verwende ich nur, wenn ich Muskelkater habe, es wirkt nicht wie das oral aufgenommene.
Diese Übersicht hatte ich mir mal kopiert im Netz und kann sie nur so hier einfügen:

Überblick über diverse Formen von Magnesium

Magnesiumcitrat

Citrat-Verbindungen (= Magnesiumsalz der Citroensäure) enthalten zwar nur 8-15 % elementares Magnesium, aber gerade davon wird vom Körper besonders viel – und besonders rasch! – resorbiert, da sie bestens bioverfügbar sind. Magnesiumcitrat erhöht den Flüssigkeitsspiegel im Verdauungstrakt und kurbelt die Produktion von Magensäure an. Es dient auch zur Zellentsäuerung, da es leicht in Zellen eindringen kann. Hiervon sollte man keine zu hohe Dosierung auf einmal schlucken, sonst könnte es evtl. Durchfall geben (es sei denn, man möchte wegen Verstopfung genau dies errreichen).

Schon alleine beim Magnesiumcitrat gibt es mehrere Verbindungen: Dibasisches Magnesiumcitrat (Magnesiumhydrogencitrat) und TriMagnesiumdicitrat (= tribasisches) – und schon hier lohnt eine genauere Betrachtung: Zum einen beinhaltet Magnesiumhydrogencitrat weniger elementares Magnesium als TriMagnesiumdicitrat und zum anderen liegt der pH-Wert von Magnesiumcitrat bei ca. 3,5 – 4,5 (sauer) und der von TriMagnesiumdicitrat bei einem pH-Wert von ca. 7 – 8 (basisch).
Es wird zum einen weniger TriMagnesiumdicitrat benötigt, um die gewünschte Magnesiummenge aufzunehmen und es wird zudem durch seine basische Eigenschaft leichter verdaulich.

Magnesiumhydrogencitrat wird in der Medizin gerne als gut verträgliches Abführmittel verwendet. Auch wird es bei Bedarf direkt oder in Wasser gelöst eingenommen, um den Magnesiumionengehalt im menschlichen Körper zu steigern (rezeptfrei in der Apotheke).

Magnesiumglycinat

Eine noch bessere Bioverfügbarkeit hat das an die Aminosäure Glycin gebundene Magnesiumglycinat. Es ist sanft für den Magen und das am besten verträgliche Magnesium und daher ideal für Personen, die auf eine Magnesium-Gabe schnell mit Durchfällen reagieren.
Es wirkt entspannend und beruhigt die Nerven. Es ist das mit Abstand beste Magnesium für unseren von Stress und Verspannungen geprägten Lebensstil und kann einem gesunden und erholsamen Schlaf unterstützend zur Seite stehen.

Magnesiumgluconat

Magnesiumgluconat ist auch mit eine der bioverfügbarsten Magnesiumverbindungen. Es soll Herz und Leber am besten unterstützen und den Stoffwechsel harmonisieren. Es ist bestens für Personen mit geringem Blut-Magnesium-Gehalt geeignet.

Magnesium-Malat


Apfelsäure (Malat) ist ein wichtiger Bestandteil der Energieproduktion im Körper (ATP-Haushalt) und besonders gut für Menschen mit Erschöpfungszuständen (oder die bereits am chronischen Erschöpfungssyndrom leiden). Zudem hebt es die Stimmung, lindert Schmerzen, steigert die Produktion von Magensäure (hilft so bei der Verdauung von Speisen). Magnesium-Malat entspannt die Muskelzellen und steigert gleichzeitig deren Energieniveau. Es ist die empfohlene Magnesiumform für Personen, die unter Fibromyalgie, Müdigkeit und Muskelschmerzen leiden. Magnesium-Malat ist gut verträglich und hat auch eine sehr hohe Bioverfügbarkeit. Außerdem soll es bei der Entgiftung helfen: Apfelsäure überwindet die Blut-Gehirn-Schranke (was nur wenige Stoffe können) und bindet so auch Aluminium im ZNS (hilft, dieses Metall von einem bestimmten Enzym wegzuziehen, damit sich an dessen Stelle Magnesium an den Rezeptor anheften und das Wachstum der Nervenzellen und der Zellkommunikation fördern kann). Das schädliche Aluminium kann dann aus Gehirn und Körper ausgeschieden werden. Magnesium-Malat fördert auch die Ausscheidung einiger anderer potenziell toxischer Metalle (wie Blei), sollte aber besser nicht abends, sondern (wegen der Energetisierung) vielleicht besser vormittags eingenommen werden.

Magnesium L-Threonat

Diese spezielle Form ist die zweite Magnesiumform, die die Bluthirnschranke überwinden kann [4] und erhält dort die Menge der synaptischen Verbindungen zwischen den Gehirnzellen aufrecht. Die Dichte der Synapsen ist für die Lern- und Speicherfähigkeit essentiell. Die Substitution dieser Magnesiumverbindung kann zur Verbesserung des Kurz- und Langzeit- sowie des räumlichen Gedächtnisses führen und die kognitive Funktion unterstützen.

Auch in Bezug auf die Neuroprotektion mit Blick auf Morbus Alzheimer wurden in Verbindung mit Atorvastatin (Wirkstoff zur Triglyceridsenkung) im Tiermodell signifikante positive Effekte gefunden [5].

Mehrere Quellen weisen darauf hin, dass Magnesium-L-Threonat die Schlafqualität verbessern kann. So wurde in einer Studie festgestellt, dass die Einnahme eines Magnesium-L-Threonat-Präparats die subjektiven Messwerte für Schlaflosigkeit, einschließlich Schlafdauer, Latenzzeit beim Einschlafen, Schlafeffizienz und frühmorgendliches Aufwachen, verbesserte.

Magnesiumorotat

Magnesiumorotat hat eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, denn Orotat, eine vitaminähnliche Substanz, sorgt dafür, dass das Magnesium im Herzmuskelgewebe besser gebunden und wirksam werden kann. Und Orotsäure kann verhindern, dass sich der ATP-Spiegel im Herzen völlig entleert [2]. Es kurbelt die Energieproduktion an.

Da Orotat Magnesium besser in Zellen einschleusen kann, ist an Orotat gebundenes Magnesium in der Lage, auch beanspruchte Muskelzellen zu regenerieren.

Vorsicht: Magnesiumorotat kann bei langfristiger Einnahme die Harnsäure im Körper erhöhen.

Magnesiumtaurat

Auch Magnesiumtaurat unterstützt besonders die Herzfunktion. Es hat kaum laxative (= abführende) Wirkung.

Magnesiumascorbat

Gebunden an Ascorbinsäure kann Magnesium – dosisabhängig – eine abführende Wirkung haben; eignet sich also auch gut als natürliches Abführmittel (auch in der Reise-Apotheke).

Magnesiumchlorid

Magnesiumchlorid ist besonders gut für Menschen mit Magenproblemen oder Refluxkrankheit geeignet und kurbelt die Produktion von Magensäure an.

Magnesiumphosphat

Magnesiumphosphat taugt auch als Abführmittel und ist ein Säureregulator (auch als E343 ein Trennmittel in Lebensmitteln).

Magnesiumsulfat

Bekannt als Bittersalz (für vollständige Darmentleerungen); wird auch oft für Bäder verwendet.

Magnesiumoxid

Magnesiumoxid ist (da am billigsten) die häufigste angebotene Magnesiumform, abführend und gegen Sodbrennen. Es hat zwar einen hohen Anteil von elementarem Magnesium (57 %), wovon aber wegen sehr schlechter Resorption kaum was im Blut ankommt. Außerdem benötigt es im Darm eine lange Resorptionszeit von 2-3 Tagen, so dass sich im Durchschnitt eine Bioverfügbarkeit von letztendlich bloß ca. 20 % ergeben könnte. Aber zusammen mit anderen Magnesiumformen in einer langfristigen Substitution kann es durchaus Sinn ergeben.
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
69.658
Beiträge
1.070.172
Mitglieder
53.473
Neuestes Mitglied
AktionM
Zurück
Oben