Natürlich heilen bei Borrelien und andere Erreger

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Hallo zusammen

Ich lese mich derzeit durch die einzelnen Borrelien Threads, auf der Suche nach natürlichen Behandlungsmöglichkeiten.

Viel interessantes ist zu finden. Aber meist wird nur von Borrelien gesprochen. Wie sieht eh mit Co Erregern aus?

Nebst Borrelien Burgdorferi/Afzelli/Garinii sind bei mir beispielsweise auch noch die Ehrlichien oder EBV und andere positiv getestet worden.

Wenn ich mich für eine natürliche Behandlung entscheide, müssten die Besonderheiten von bspw Ehrlichien nicht auch integriert werden. Zudem leide ich vorallem an Neurologischen (Neuroborreliose) Beschwerden. Gelten dort ähnliche Behandlungsmethoden wie für andere Symptome.

Kann die Theorie von Wolf Dieter Storl auch auf andere Erreger und oder die Neuroborreliose angewendet werden?

Bin derzeit etwas überfordert. Über Euer Feedback bin ich sehr dankbar.

Gruass Turicum
 

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16.06.14
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Hallo Turicum,

mich würde interessieren welche Tests und Werte genau zu deiner Diagnose geführt haben, und bei welchem Arzt du jetzt bist.

Also wenn die Borreliose Ursache für deine Autoimmunerkrankung ist, dann hattest du wohl schon verschiedene Antibiotika zur Immunsuppression, vielleicht gibt es da eine Aussage die du machen kannst was dir da geholfen hatte, bzw. nach welcher Antibiotika Behandlung du dich besser fühltest.

Cortison hingegen wirkt nur wie ein Freipass für Borreliose und andere Erreger.

Ich gehe aber davon aus dass deine MS zu 90% eine Fehldiagnose ist, mit entsprechender Fehlbehandlung die sich rein zufälligerweise mit einer Borreliose Behandlung überschneiden kann, nämlich beim klassischen Antibiotikaeinsatz, der in deinem Fall hoffentlich nicht die Resistenzbildung beschleunigt hat.

Es ist möglich dass sich deine Erreger z.T. als Körpereigene Zellen Tarnen, dazu benutzen Sie Proteinrezeptoren die dem Bau derselben von Körpereigenen Zellen ähnlich sind. Dadurch Produziert der Körper Antikörper gegen diese Erreger, welche aber auch auch Körpereigene Zellen angreifen können. Oberflächenproteine können betroffen sein die z.B. Hylauronsäure herstellen, beim Mangel dessen können Hautprobleme auftreten, oder Flecken in den Augen.

Zur Karde kann ich keine gesicherte Aussage machen, habe Tinktur an Lager, kenne auch Standorte wo diese Pflanze Wild wachsend zu finden ist. Bin kein Storl Fan.

Solange du gerade verwirrt bist :)

kannst du dir ja eine Knoblauchsuppe machen.

Bitte hochwertiges Mehl verwenden, falls Öl ein spezielles wie Traubenkern- oder Kürbiskernöl, Gewürze, wenig Salz, viel Knoblauch...

Du weisst wie man Suppe und Tee macht hoffe ich mal. Denn wenn du das auf natürliche Art angehen willst solltest du dich damit auseinandersetzen. Vor allem mit dem Essen und dem Darm, der steht auch bei Neuroborreliose immer als erstes, damit du möglichst viele benötigte Wirkstoffe, Vitamine und Spurenelemente auch Aufnehmen kannst.

Einen Tee mit Wermut, Schachtelhalm und Brennessel eignet sich zur Reinigung.

Frisch gepressten Saft mit Orangen, Zitronen und Grapefruit. Dazu Vitamin C. Immer gesund.

Dann solltest du noch 1 Stunde Bewegung haben. Für die Gelenke und Bindegewebe...

Da gibt's noch jedemenge Tipps.

Viel Glück!

lg
 
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Alles sicher nicht verkehrt, aber auf die Grapefruit würde ich wegen der entgiftungshemmenden Wirkung verzichten. Mir ist eine Person bekannt, die durch den täglichen Verzehr einer Grapefruit so richtig krank wurde. Man kann die Wirkung der Grapefruit auf die Leberenzyme nachlesen. Gerade bei Infektionen, die auch starke Toxine bilden, sind diese Enzyme sehr wichtig. Im Grunde sollte in jedem Geschäft zu der Grapefruit ein Hinweis stehen. Nicht jeder weiß das.

Grüsse von Juliette
 
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Themenstarter
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03.05.14
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Danke erstmals für die Inputs

Kurz zu meiner Diagnose/Krankheitsgeschichte um nur kurz die Eckpfeiler zu nennen.

1991 Pfeifferisches Drüsenfieber / EBV
1997 Periphere Uveitis (Abklärung MS sowie Borreliose) alles negativ
2002 permanenter Schwankschwindel (leben wie früher ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich)
2004 Ausfälle der Beine (totale Gehunfähigkeit) 14 Tage Spitalaufenthalt mit anschliessender Reha. MS Verdacht geäussert, Borrelien per Liquor negativ.
Ab 2005 bis heute regelmässuge Schübe
2007 Diagnose MS definitiv und Beginn der Basistherapie (Betaferon) hat nichts gebracht, abgebrochen
2014 schlimmer MS Schub. Ich begann im Internet zu forschen und kam nach etlichen Stunden auf die den Borreliose Verdacht. Erlebte Ablehunung bei Neurologen (ich wurde regelrecht abserviert) dieses Thema genauer anzuschauen. Ich suchte zwei Borreliose Spezialisten auf. Beide haben mein Blut mittels LTT Test angeschaut und die Erreger wurden gefunden. Beide Aerzte sind sich sicher, das es sich bei MS um eine Fehldiagnose handelt.

Dies zu meiner Geschichte. Antibiotika hatte ich noch fast keine bekommen in meinem Leben. Die Behandlung der letzten 10 Jahre war hauptsächlich Cotison. Dazu nehme ich noch Antidepressiva und Xanax (ohne welches ich nicht mehr aus dem Haus kann)

Daher glaube ich nicht das ich eine Antibiotika Resitenz entwickelt habe. Die Symptome sind sehr viele. Ich hatte mich bei einer Symptomliste von Borreliose/EBV/Chlamidien in sicherlich 80 Punkten wiedergefunden.

Meine Persöhnliche Wahrnehmung der Symptome ist: "schwer Krank" / wie gesagt, ohne Xanax läuft gar nichts mehr. Liege nur rum. Mit ists halbwegs möglich.

Und da ich inzwischen weiss, das jedes Medikament halt auch eine Kehrseite hat, möchte ich die Optionen im Alternativen Bereich genauer anschauen.

1. Nahrungsumstellung
2. Aufbau Immunsystem (Stoffwechsel ankurbeln)
3. Schwermetallausleitung
4. ??? Therapie starten

Ich habe einiges über die S/C Therapie gelesen. Vielleicht wär dies ein Ansatz für mich, bin aber auch bereit erst mal Antibiotika zu nehmen. Vielleicht kann mich die Chemie für einen Zeitraum stabilisieren, damit ich Kraft für die anderen Themen finde.

Lg Turicum
 

Datura

in memoriam
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09.01.10
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Daher glaube ich nicht das ich eine Antibiotika Resitenz entwickelt habe
Du entwickelst keine Resistenz, sondern allenfalls werden Deine Dich heimsuchenden Keime resistent. Aber:

Borrelien werden nicht resistent, das ist das gute daran. Quellen gibts massenhaft hier im Forum, hab keine Zeit zu suchen.

Datura

Ich zitiere mich mal selber:

sie werden deshalb nicht resistent, weil sie sich so langsam vermehren, sie brauchen es nicht zum Überleben , resistent zu werden, sie haben einen Riesenhaufen anderer Persistenzmechanismen.)
 
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16.06.14
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Ich kenne dich ja nicht, kann mir aber deinen Zustand vorstellen.

Wenn du gesunder werden willst musst du die Benzos loswerden.
Dazu solltest du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, denn
"dort" kannst du gleichzeitig eine Antibiotika Kur machen die du dir eben passend verschreiben lässt.
Du kannst dann auch viel Schlafen und vor allem gesund Essen, ohne dass du selbst kochen musst ;)

Wie findest du meinen Vorschlag?

lg
 
Themenstarter
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03.05.14
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Vorschlag hört sich ja gut an.. Aber ich stehe noch 50% im Arbeitsleben. Und mein Schwindel lässt dies vorerst nicht zu. Ich habe Angst davor. Ein Entzug würde bei mir schätungsweise 11 Monate dauern. Da ich das Medikament schon 11 Jahre einnehme. Pro Jahr = 1 Monat Entzug. Arbeiten wär sicherlich nicht mehr möglich. Könnte man in einer Entzugsklinik (in der Schweiz) beides machen?
 
Themenstarter
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03.05.14
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In Tablettenform ginge das natürlich.. Hab mir das irgendwie jetzt grad Intravenös vorgestellt. Meine beiden Borrelien Aerzte behandeln entweder mit IPT oder Hypertermie.. Und beides wär mit Antibiotika Infusionen.
 
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16.06.14
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Hm... deine Frage interessiert mich gerade persönlich.
Ich werde heute morgen nachfragen, obwohl ich weiss, die machen das nicht gerne.

Danach schreib ich dir nochmals.

lg
 
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16.06.14
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Also ich habe nachgefragt und wurde abgewimmelt mit "gucken sie doch im Internet nach"...
Wer soviel Infos will müsste gleich einen Termin mit einem Oberarzt machen.

Du kannst dich auch über Benzos austauschen hier im Forum - es gibt eine Ecke mit Leuten die Erfahrung mit dem Entzug haben.

lg
 
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