Nächtliches Schwitzen verschwunden durch Dr. Kamsteegs Labor

Themenstarter
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Hallo,

ich möchte eine für mich wirklich große gesundheitliche Errungenschaft kundtun:

Seit Jahren/Jahrzehnten habe ich Schlafstörungen, die fast immer mit starken nächtlichen Schwitzen einhergehen/einhergingen. Aufgrund des Schwitzens mußte ich mein Nachthemd bis zu dreimal in der Nacht wechseln (es war immer klitschnaß).

Eine Untersuchung der Schilddrüsenwerte im Blut ergab keine Auffälligkeiten die Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse ebensowenig.

Anfang Oktober schickte ich an die KEAG Proben meines 24-Stunden-Urins ein und ließ dabei auch die Schilddrüsenwerte untersuchen. Es kam heraus, daß das Schilddrüsenhormon T4 im Urin vierfach über dem normalen Grenzwert lag. Daraufhin rief ich Dr. Kamsteeg an, der mir riet, abends vor dem Schlafengehen noch eine halbe Scheibe Brot mit Fleisch oder Käse zu essen und ebenso zu dem Medikament MedaStim riet.

Ich befolgte seinen Rat und seit Wochen sind nun diese nächtliche Schwitzattacken für mich Vergangenheit! Für das bin ich sehr dankbar, denn mit zunehmenden Alter hat mich das Schwitzen immer mehr und mehr belastet.

Auch wenn ich hinzufügen muß, daß ich mehrere Maßnahmen unternommen haben (erneute Schwermetallausleitung mit anfangs Chlorella und jetzt Zeolith, verstärkte Mineralstoff- und Vitaminzufuhr) bin ich doch davon überzeugt, daß die Hilfe gegen das Schwitzen auf Dr. Kamsteeg zurückzuführen ist.

Dabei kommt es mir vor, daß mein Körper nur "Hilfe zur Selbsthilfe" gebraucht hat, da ich das MedaStim noch nicht einmal regelmäßig jeden Tag einnehme.

Ich wünsche allen "Ursachensuchenden" größtmöglichen gesundheitlichen Erfolg, den ich bezüglich des Schwitzens auf jeden Fall von mir vermelden kann.

Herzliche Grüße
Waldfee
 
wundermittel
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Hallo Waldfee,

für die, die's interessiert:

MedaStim

ernährungsphysiologische Zusatzstoffe zur Unterstützung der Funktionsfähigkeit der Schilddrüse.
Zusammensetzung pro Kapsel:

2 mg Vitamin B1 (Thiaminmononitrat) 143% RDA
2 mg Vitamin B2 (Riboflavin) 125% RDA
2,4 mg Vitamin B6 (Pyridoxin HCl) 120% RDA
Niacinamid 20 mg, 111% RDA
67 mcg Jod (Quelle: Kelp / Blase, deren)
Selen 30 mcg (Selenmethionin)
4 mg Zink (Gluconat)
175 mg L-Asparaginsäure
100 mg L-Glutaminsäure
Glutathion 20 mg
100 mg L-Tyrosin
15 mg Salbei (Salvia officinalis)
20 mg Botanischer Glass (Parietaria diffusa)
Standard-Dosis 1 Kapsel pro Tag zu den Mahlzeiten. Pack 100 Kapseln
Meda-stim 100caps. antibiotika r - Vitaminedesk

Grüsse,
Oregano
 

sonneundregen

Hallo,

ich möchte eine für mich wirklich große gesundheitliche Errungenschaft kundtun:

Seit Jahren/Jahrzehnten habe ich Schlafstörungen, die fast immer mit starken nächtlichen Schwitzen einhergehen/einhergingen. Aufgrund des Schwitzens mußte ich mein Nachthemd bis zu dreimal in der Nacht wechseln (es war immer klitschnaß).

Herzliche Grüße
Waldfee

Hallo Waldfee,

danke für Deine Info! Werde es mal ausprobieren, da ich auch unter nächtlichen Schwitzen leide!

Lg
sonneundregen
 
regulat-pro-immune
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01.06.10
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Hallo ,

in dem "Medikament" sind ganz normale, vom Körper benötigte Nährstoffe enthalten. Sogar teilweise recht niedrig dosiert.
Wenn das schgon solche Wunder vollbringen kann....wie würden erst regelmäßige Dosen essentieller Nährstoffe wirken ?

Für mich ein klassischer Fall von Nährstoffmängeln. Da würde ich nach der Ursache schauen....

Und das Spätstück wird Patienten mit Unterzuckerungsproblemen regelmäßig empfohlen.....wobei es nach meiner ERfahrung besser ist, die Kohlehydtratzufuhr zu verringern, abends mehr Eiweiss und Fett und Gemüse zu konsumieren anstatt Brot....

Alles Gute , LG K.
 

sonneundregen

Hallo ,

in dem "Medikament" sind ganz normale, vom Körper benötigte Nährstoffe enthalten. Sogar teilweise recht niedrig dosiert.
Wenn das schgon solche Wunder vollbringen kann....wie würden erst regelmäßige Dosen essentieller Nährstoffe wirken ?

Für mich ein klassischer Fall von Nährstoffmängeln. Da würde ich nach der Ursache schauen....

Alles GUte , LG K.

Guten Morgen Kullerkugel,

könnte es nicht auch an der Zusammensetzung liegen?

Viele Nährstoffe in dem Medikament nehme ich bereits, aber eben nicht alles!

Hohe Dosierungen machen es ja auch nicht immer!

Lg
sonneundregen
 

darleen

Hallo

Waldfee hat 3 Komponenten in dem Mittel drin die die SD massiv unterstützen/tiggern, zwar nicht in Hochdosen , aber nicht Jeder braucht Hochdosen die anderen Inhaltsoffe sind aber ebenso wichtig für das Hormonsystem

67 mcg Jod (Quelle: Kelp / Blase, deren)
Selen 30 mcg (Selenmethionin)
100 mg L-Tyrosin

ob in den Dingen vorher ein Mangel bestand erschließt sich nicht aus den Beiträgen

und bevor jetzt wieder ein nicht erwünschter kommentar erfolgt, ist das auch nicht von Relevanz, sondern Einzig und Allein ist wichtig das es Waldfee gut geht ;):)

liebe grüße darleen:wave:
 
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01.06.10
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Guten Morgen liebe Sonne,

ich hoffe, bei Dir ist ein Kommentar erwünscht...

Hallo

Waldfee hat 3 Komponenten in dem Mittel drin die die SD massiv unterstützen/tiggern, zwar nicht in Hochdosen , aber nicht Jeder braucht Hochdosen die anderen Inhaltsoffe sind aber ebenso wichtig für das Hormonsystem



ob in den Dingen vorher ein Mangel bestand erschließt sich nicht aus den Beiträgen

und bevor jetzt wieder ein nicht erwünschter kommentar erfolgt, ist das auch nicht von Relevanz, sondern Einzig und Allein ist wichtig das es Waldfee gut geht ;):)

liebe grüße darleen:wave:

Mir ging es nicht darum, das die Dosen teilweise recht niedrig sind, sondern vielmehr darum, das sogar so niedrige Dosen helfen ....wenn sie denn vorher gefehlt haben ! Es sind wichtige B-Vitamine drin...Aminosäuren und Mineralstoffe die täglich gegessen werden müssen....machen viele ja, aber nicht jeder kann das auch aufnehmen. Dann wüürden etwas höhere Dosen besser sein, damit sichergestellt ist, das das Mindestmaß auch ankommt.

Prima , das es Waldfee so schnell wieder besser geht. In dem anderen Thread dazu las ich aber, das das Problem fast alleine schon mit Nahrung , speziell Eiweiss , vor dem Schlafengehen behoben werden konnte. Also ein klassisches Unterzuckerproblem....die meisten Diabetes#ärzte empfehlen Nahrung rund um die Uhr um Unterzucker zu vermeiden. Ist sicher nicht für jeden die optimale Lösung .....ein flacher gehaltener Insulinspiegel und gleichmäßiger Glukosespiegel wird auch mit etwas anderer Nahrung erreicht. Der Darm muss sich nachts erholen und regenerieren können.....

LG K.
 
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... dass das Problem fast alleine schon mit Nahrung , speziell Eiweiss , vor dem Schlafengehen behoben werden konnte. Also ein klassisches Unterzuckerproblem....die meisten Diabetes#ärzte empfehlen Nahrung rund um die Uhr um Unterzucker zu vermeiden...

Hallo,

dieser Satz kommt mir etwas seltsam vor. -
Unterzuckerung (Hypoglykämie) bedeutet, daß der Blutzucker tief ist, so etwa ab 70 mg/dl abwärts (das ist individuell verschieden). Der Blutzucker steigt mit der Zuführung von Kohlehydraten an, nicht mit dem Verzehr von Eiweiß. In Quark ist zwar etwas Laktose = wenig Broteinheiten enthalten, aber doch nicht viel. In Brot dagegen sind natürlich Kohlyhydrate = Broteinheiten enthalten.

Früher hat man Diabetikern (es geht hier um Diabetiker ohne Insulinspritzen) empfohlen, abends noch einmal z .B. ein Quarkknäckebrot zu essen, um einen guten Start in die Nacht und die frühmorgendliche Glukoseausschüttung der Leber zu haben. Denn ab ca. 4 Uhr morgens schüttet die Leber gespeicherte Glucose aus, um den Körper wach und munter zu machen.

Heute empfiehlt man eher große Abstände zwischen den Mahlzeiten (4 Stunden), damit sich die Bauchspeicheldrüse erholen kann zwischen den Mahlzeiten. Außerdem ist der Stand des Wissens im Moment, daß das Gefährliche am Diabetes die Blutzuckerspitzen sind, die natürlich u.a. durch die Wahl der Nahrungsmittel entstehen, aber auch durch immer wieder neu ansteigenden Blutzucker durch Zwischenmahlzeiten und entsprechende Insulinausschüttungen mit fallendem Blutzucker als Konsequenz.

Zu den Inhaltsstoffen des MedaStim möchte ich noch anmerken, daß ich 100 mg L-Thyrosin nicht für einen üblichen Inhaltsstoff halte:

1 Was ist "L Thyroxin Henning 100 Tabletten" und wofür wird es angewendet?
1.1 Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

"L Thyroxin Henning 100 Tabletten" enthält Levothyroxin, auch "T4" genannt, ein Schilddrüsenhormon zur Vorbeugung und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen. Es wird üblicherweise in Salzform als Levothyroxin-Natrium eingesetzt.
Levothyroxin ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung eingenommen werden.
1.2 Welche Wirkstärken und Darreichungsformen git es?
Levothyroxin gibt es als Tablette mit den Wirkstärken 25/50/75/100/125/150/175/200 mcg (als Natriumsalz).
Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.
1.3 Levothyroxin wird angewendet
1.3.a als Tabletten mit 25/50/75/100/125/150/175/200 mcg bei
- Ersatz (Substitution) des fehlenden Hormons bei jeder Form einer Schilddrüsenunterfunktion,
- Verhütung erneuter Kropfbildung nach Kropfoperation bei normaler Schilddrüsenfunktion,
- Therapie des gutartigen Kropfes (benigne Struma) bei normaler Schilddrüsenfunktion.
1.3.b Zusätzlich gilt für Tabletten mit 25/50/75/100 mcg
- Begleittherapie bei thyreostatischer Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion nach Erreichen der normalen Stoffwechsellage.
1.3.c Zusätzlich gilt für Tabletten mit 75/100/125/150/175/200/300 mcg
- bei bösartigem Tumor der Schilddrüse, vor allem nach Operation zur Unterdrückung erneuten Tumorwachstums und zur Ergänzung fehlenden Schilddrüsenhormons.
...

L Thyroxin Henning 100 Tabletten - Beipackzettel / Informationen | Apotheken Umschau

@ Waldfee,

hast Du eigentlich Deine gesamten Schilddrüsenwerte einschl. Antikörper und Ultraschallbefund hier einmal eingestellt? Das KEAC hat die doch bestimmt gemacht?
- Wer hat das Rezept ausgeschrieben?

Grüsse,
Oregano
 
regulat-pro-immune
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01.06.10
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Hallo Oregano ,

mein Satz mag vielleicht etwas unverständlich klingen....aber Du schreibst doch nichts Gegenteiliges.

Nur "Früher" und "Heute" stimmen so nicht. Meine erhaltenen Beratungen ( Charitee und Endokrinologikum u.a. ) sind nicht "Früher" erfolgt ( max 3 Jahre her....es hängt an dem Wissensstand der Ärzte oder deren Einstellungen....

Fakt ist, das Eiweiss wird am Ende auch zu Glukose verstoffwechselt ....nur eben langsamer...und die Aminosäuren im Quark braucht der Körper offensichtlich.

Weiterhin hast Du L-Tyrosin mit L - Thyroxin Verwechselt ?

Zu den Inhaltsstoffen des MedaStim möchte ich noch anmerken, daß ich 100 mg L-Thyrosin nicht für einen üblichen Inhaltsstoff halte:


Zitat:
1 Was ist "L Thyroxin Henning 100 Tabletten" und wofür wird es angewendet?

Tyrosin wäre auch genug in dem empfohlenen Schinkenbrot genug....und im Quark besonders viel enthalten...sogar im Knäckebrot usw....

Dazu wäre in dem Medi s.o. dann noch Jod....also die Grundlage der SD Hormone Tyrosin+Jod....laut Dr. Empfehlung ...?
Vorkommen von Tyrosin...

LG K
 
Zuletzt bearbeitet:
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22.01.11
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L-Tyrosin ist ganz was Anderes, als L-Thyroxin und ich würde das (L-Tyrosin) durchaus als "üblichen Inhaltsstoff" bezeichnen...
 
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Mea culpa: ich habe mich verlesen und tatsächlich Thyroxin und Thyrosin verwechselt.
Entschuldigung!

Grüsse,
Oregano
 

sonneundregen

Hallo,

dieses nächtliche Schwitzen verbinde ich persönlich mit dem Immunsystem! Es kämpft gegen irgendwelche Erreger und schafft es nicht! Sorry, das sind meine eigenen Erfahrungen.

Lg
sonneundregen
 
Themenstarter
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05.01.12
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Ups,

da ist aber viel zu meinem Erfahrungsbericht geschrieben worden.....

...dieses nächtliche Schwitzen verbinde ich persönlich mit dem Immunsystem! Es kämpft gegen irgendwelche Erreger und schafft es nicht! Sorry, das sind meine eigenen Erfahrungen.

Gerade zu obigen Beitrag möchte ich anmerken, daß mein Körper dann schon jahrelang nächtens gegen irgendwelche Erreger angekämpft hätte. Ohne Antibiotika usw. nur durch das Essen von einem Quarkbrot am Abend oder die Einnahme von MedaStim soll das Immunsystem plötzlich den Erregern Herr geworden sein?

Da es mir aufgrund Dr. Kamsteegs Rat besser geht und das Schwitzen aufgehört hat, glaube ich lieber an das, was mir Dr. Kamsteeg zu diesem Thema sagte:

Er meinte, daß ein Konversionsproblem in der Leber ursächlich für das nächtliche Schwitzen wäre. Es hätte etwas mit dem Glycosespiegel zu tun, dieser sei zu niedrig.

Immerhin lag das T4 im 24-Stunden-Urin bei mir bei 6440 derweil der Referenzbereich dafür zwischen 170 - 1700 angegeben wird. Das T3/T4-ratio wurde mit 0.14 bestimmt bei einem Referenzbereich von 0.6 - 1.0.

Es scheint also, daß in meinem Körper diesbezüglich etwas total aus dem Gleichgewicht geraten war. Dr. Kamsteeg meinte während unseres Telefonats vor fünf Wochen, daß mir leicht geholfen werden könne: Das hat sich ja nun bewahrheitet. Es gibt das Sprichwort: "Wer heilt hat Recht!" Warum soll ich persönlich also noch nach verschiedenen anderen Erklärungen suchen, wenn mir es durch die empfohlene Maßnahme wesentlich besser geht?

Übrigens habe ich heute nachgezählt: Von den 100 Tabletten MedaStim habe ich noch 85 Tabletten - ich habe also durchschnittlich nur jeden zweiten Tag eine MedaStim Tablette eingenommen! Das Essen vor dem Schlafengehen habe ich auch schon seit längerem nicht mehr eingehalten. Deswegen schrieb ich auch, daß ich Dr. Kamsteegs Empfehlung irgendwie für meinen Körper als Hilfe zur Selbsthilfe ansehe.

Zur Vervollständigung muß ich noch mitteilen, daß bei mir vor sechs Wochen HPU festgestellt worden ist. Durch diese Diagnose stieg bei mir die Bereitschaft Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Auf diese hatte ich bisher aufgrund einer jahrelangen klassischen homöopathischen Behandlung weitgehend verzichtet. Durch die jetzige Erfahrung muß ich allerdings meine bisherige diesbezügliche Überzeugung sehr in Frage stellen.

Die Aussage:
Für mich ein klassischer Fall von Nährstoffmängeln.
mag also durchaus zutreffen.

Herzlichen Dank an alle und ganz herzliche Grüße!

Eure

Waldfee
 
regulat-pro-immune

Dora

in memoriam
Beitritt
05.07.09
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Schwitzen kann auch die Giftstoffe ausscheiden.

Meda Stim stammt aus der Serie Biotics,
die mein Arzt mit anderen Mitteln mir verordnet hat.


Ich habe recherchiert und fand einen guten Link.
Er ist zwar in Englich geschrieben. kann aber durchaus übersetzt werden.


Thyroid
 
Beitritt
17.10.11
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Guten Morgen,

der Artikel ist wirklich gut und du hast recht, es lohnt sich den zu übersetzen.

Ich habe auch Schlafstörumgen und schwitze auch extrem. Bisher wurde bei mir auch noch nichts gefunden, aber vielleicht kann ich ja jetzt mit eurer Hilfe, meinen Ärzten einen kleinen Denkanstoß geben...
 

Burseb

Hi Ihr,

wenn das Schwitzen nicht mehr erträglich ist, dann kann ich euch den Wirkstoff
Oxybutinin empfehlen. Dieser hat mein Schwitzproblem quasi geheilt. Die Tabletten sind relativ gut verträglich (außer, dass sie den Körper teilweise
austrocknen, aber das ist gut in den Griff zu bekommen). Ich kann es nur
empfehlen, da ich an dem Problem fast zerbrochen bin und weiß, dass es
einen echt fertig machen kann.

Vielleicht hab ihr ja aber auch schon anderweitig Hilfe bzw. Heilung gefunden.

Viele Grüße und gute Besserung!!
 
Beitritt
10.01.04
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Hallo Burseb,

es ist immer erfreulich, wenn ein Medikament hilft :).

Hier steht mehr zu Oxybutinin:

...
Indikationen
- Instabilität der Harnblase der Frau
- Bettnässen (Enuresis nocturna oder tagsüber)
- Spastische neurogene Blase
- Instabile Blase mit Inkontinenz, häufigem Wasserlassen und Harndrang
- Überempfindlichkeit der Blasenwandmuskulatur im Zusammenhang mit einer neurogenen Störung

Nicht alle Arzneiformen sind in allen Indikationen zugelassen. Oxybutynin kann auch Off-Label gegen starkes Schwitzen (Hyperhidrosis) eingesetzt werden, ist dazu aber in der Schweiz von den Behörden nicht freigegeben.

Kontraindikationen
Oxybutynin ist aufgrund der anticholinergen Eigenschaften bei zahlreichen Zuständen und Erkrankungen kontraindiziert. Dazu gehören Überempfindlichkeit, Harnverhaltung, Störungen aufgrund von Herz- oder Niereninsuffizienz, Glaukom, Herzrhythmusstörungen, Dickdarmerweiterung oder -geschwüre, Darmverschluss, schwere Colitis ulzerosa, Myasthenia gravis und chronische Bronchitis. Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

Interaktionen

Oxybutynin wird von CYP3A4 biotransformiert und unterliegt bei oraler Verabreichung einem hohem First-Pass-Metabolismus, was die Bioverfügbarkeit auf tiefe 6% reduziert. Entsprechende Wechselwirkungen sind möglich. Andere Anticholinergika können die anticholinergen Nebenwirkungen von Oxybutynin verstärkten und sollten vermieden oder mit Vorsicht eingesetzt werden.
Dazu gehören z.B. Atropin, einige Antihistaminika, Antidepressiva, Neuroleptika und Antiparkinsonika. Die Wirksamkeit cholinerger Arzneimittel und von Prokinetika kann aufgehoben werden. Weitere Interaktionen sind gemäss der Fachinformation mit Amantadin, Herzglykosiden und Chinidin möglich. Alkohol kann zu einer verstärkten Schläfrigkeit führen.

Unerwünschte Wirkungen
Die möglichen unerwünschten Wirkungen sind hauptsächlich eine Folge der anticholinergen Eigenschaften von Oxybutynin. Dazu gehören Sehstörungen, Unruhe, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Schwindel, Konvulsionen, Halluzinationen, Albträume, zentrale Störungen, schneller Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Durchfall, Mundtrockenheit, Bauchbeschwerden, Appetitverlust, Erbrechen, GERD, Gesichtsrötung, trockene Haut, Überempfindlichkeit und Harnverhaltung. Bei der transdermalen Verabreichung wird der Metabolit N-Desethyloxybutynin in einem geringerem Ausmass gebildet, was möglicherweise die Nebenwirkungen reduziert.
...
PharmaWiki - Oxybutynin

Grüsse,
Oregano
 
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