Missverständnisse über ME/CFS

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1. Missverständnis: ME/(CFS) kann auch als CFS = Chronic Fatigue Syndrom oder als "Chronisches Erschöpfungssyndrom" bezeichnet werden. : Nein ...
2. Missverständnis: ME/(CFS) ist keine schwere Erkrankung. : Doch ...
3. Missverständnis: ME/(CFS) ist selten. : Nein ...
4. Missverständnis: ME/(CFS) ist psychisch oder psychosomatisch: Nein ...
5. Missverständnis: ME/(CFS) = Long oder Post Covid.: Nein ...
6. Missverständnis: Ich bin jung, gesund und aktiv. Mich kann das nicht treffen.: Doch ...
7. Missverständnis: Es gibt wirksame Therapien, z.B. eine Blutwäschebehandlung. : Nein ...
8. Missverständnis: Aktivierung/Rehabilitation führen zu Besserung.: Nein ...
9. Missverständnis: die Pandemie ist vorbei, Maske tragen auch.: Nein ...
10. Missverständnis: inzwischen wird genug Geld für Forschung ausgegeben.: Nein ...
...
Die Seite wurde von einer Betroffenen, einer Ärztin, erstellt:

... Es gibt nach wie vor keine großflächige, staatlich geförderte Aufklärungskampagne.
Und das, obwohl die Erkrankung seit 1969 von der WHO als neurologische Erkrankung klassifiziert wird, ME/(CFS) die Erkrankung mit der niedrigsten Lebensqualität überhaupt ist, und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) immer mehr Anfragen von Betroffenen und deren Angehörigen bekommt, die ihr Leiden durch einen begleiteten Freitod beenden möchten.
Der humanistische Pressedienst spricht von einer humanitären Katastrophe.

Wir sind viele.
Allein in Deutschland gibt es ~ 650.000 Betroffene, weltweit sind es rund 65 Millionen. Ich bin eine davon; ich gehöre zu den sehr schwer, aber nicht schwerst Betroffenen.
Soweit es meine Erkrankung zwischendurch immer wieder erlaubt, setze ich mich für Aufklärung ein. ...


Grüsse,
Oregano
 
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Und das, obwohl die Erkrankung seit 1969 von der WHO als neurologische Erkrankung klassifiziert wird, ME/(CFS) die Erkrankung mit der niedrigsten Lebensqualität überhaupt ist, und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) immer mehr Anfragen von Betroffenen und deren Angehörigen bekommt, die ihr Leiden durch einen begleiteten Freitod beenden möchten.
Der humanistische Pressedienst spricht von einer humanitären Katastrophe.

Ich finde diese Entwicklung ganz schlimm.
Und ich weiß noch nicht, was ich mehr als Katastrophe empfinde, dass es immer mehr diese Anfragen beim DGS gibt oder
was ich auch als Katastrophe oder Tragödie empfinde ist, dass für die Betroffenen ihre Entscheidung für einen Freitod mindestens 6.000 Euro 🥴 aufgrund juristischer/ärztlicher Formalitäten kostet und hinzu kommt, dass bei der Einnahme der Pille, wenn ich alles richtig beim lesen verstanden habe, eine wohl fremde Ärztin als auch ein Jurist dabei sein müssen.

Also selbstbestimmte Sterben wenn das Bankkonto stimmt.
Von mind. 6 Monaten Bearbeitungszeit mal abgesehen.

 
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Hi, ich hatte selbst von 21-35 Jahre schweres CFS gehabt. Ich kann gern kurz beschreiben wie ich gesund geworden bin.
1.) Alles abchecken, immer Blutwerte und Hausarzt, Nieren-und Leberwerte überprüfen. Diese waren aber immer in der Norm. Immer alles unter ärztlicher Aufsicht gemacht. Natürlich alle Fachärzte besucht. Endo..Kardio...Es kann IMMER auch etwas anderes sein.
2.) Dr. Klinghardt: Es gibt ein Hinweis-Blatt bei chronischen Erkrankungen: Keine Schuhe im Haus, kein Plastik, Bio-Ernährung, gute Ordnung, gutes Wasser, E-Shield und Wifi aus, kein Schimmel, Allergene weg, Kuhmilch, Weizen immer NICHT. Am Besten Glutenfrei.
3.) Chlorella etc. immer als Basis, Vitamin D und B-Komplex
4. ) Hormone immer checken, ich hatte auch eine Schilddrüsenunterfunktion
5.) Ich hatte dann viele alternative Ärzte abgeklappert, war bei Frau Dr. Hopf-Seidel, bei mehreren Klinghardt-HPs. ->nichts hatte so richtig viiiiel Erfolg gebracht. Ich hatte mich dann immer mehr mit der Selbsttestung kinesiologisch durch Freunde /Familie beschäftigt und dann als sog. Experiment mit Versuchscharakter angewandt.
6.) Dann ging es immer schlechter, so dass ich aus heutiger Sicht sagen würde ich war ein med. Notfall / Akutfall, im Krankenhaus wurde ich leider zwar untersucht aber da sie nichts fanden letztendlich unter "psychisch" entlassen. Das war eine schreckliche Erfahrung und es ging mir auch nicht besser.
7.) Letztlich habe ich in Kombination mit Gebetsheilung das Parasitenprotokoll nach Dr. Klinghardt angewandt und mir das Buch Heinz Mehlhorn: Die Parasiten des Menschen gekauft. Dies habe ich hier im Forum auch einmal wiedergegeben. Es war ein Experimentieren mit mir selbst aber die Hausärztin war immer informiert und dabei und auch eine Freundin die Ärztin ist und tatsächlich habe ich mich nach dem Parasitenprotokoll um wohl 80 % besser gefühlt. Ich nahm auch Antibiotika dazu. Ich konnte wieder gut schlafen und duschen. So war ich insgesamt auf einem höhreren Niveau und konnte von dort aus weiter mich bemühen gesund zu werden ohne befürchten zu müssen bald das Jenseits zu segnen. Das Parasitenprotokoll mag "locker" klingen war es aber eher nicht. Manche sagen auch dass man es mit Adrenalin (?) (bin kein Arzt) machen soll falls der Körper Absterbreaktionen zeigt.
8.) Im Anschluss bin ich umgezogen in eine andere Stadt, denn man sagt, dass es manchmal gut ist das alte Umfeld zu verlassen, da man nicht weiss welche Faktoren dort eingewirkt haben.
Ich bin in eine Gegend mit kleiner, guter Wohnung und guter Luft gezogen und fühlte mich gro″artig.
9.) Ich habe dann allerdings bemerkt, dass das Zurückfinden in ein normales Leben schwierig ist und habe das regelrecht einstudiert wie eine Theaterrolle bis es wieder geläufiger wurde.
10.) Ich habe dann noch weiter Klinghardt gemacht und Aluminium entiftet, eine Niko-Op gamacht (beidseitig) bei einer nachhaltigen Zahnärztin, Beissschiene für die Okklusion (auch da ich während CFS bzw. Parasitose ca. den halben Zahnapparat abgeknirscht hatte) zusammen mit HWS-Behandlung; und auch PK gemacht, Streptokokkinum Globuli und das Photon-Wave angewandt und Aufstell-Arbeit gemacht. Ich hatte hier ein "großes" Thema.
11.) Das war wirklich ein Luxus-Weg und ich bin heute gesund. Ich kann sogar wieder wandern. Nur mit der Berufswelt ist es schwer, da man nicht anerkannt ist.
12.) Nun habe ich bemerkt, dass mehr Awareness für CFS gemacht wird, eben die 37-Grad-Sendung mit Annabelle, die mich sehr betroffen gemacht hat. Mir ist hier aufgefallen, dass man an die Informationen welche Heilweisen es gibt schwer kommt wenn man nicht einen Weg auffindet. Googelt man CFS erscheint vor allem die reine Schulmedizin mit wenig Lösungen außer Pacing. Das finde ich schwierig und ich hoffe hier wenigstens einen kleinen Ansatz bzw. Einblick zu geben in das was mir geholfen hat. Heilversprechen darf man ja nicht machen, es ist lediglich eine Fallbeschreibung wie ICH es erlebt habe.
 
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