"Mineralöle in Lebensmitteln"?

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Schoko-Adventskalender.
Untersuchungen der Stiftung Warentest dürften aber bei Eltern die Alarmglocken schrillen lassen: Die Experten haben die Schokolade in 24 verschiedenen Adventskalendern gestestet. Das Ergebnis war ernüchternd. In jeder Probe wurden Rückstände von Mineralöl nachgewiesen. In einigen sogar sogenannte aromatische Mineralöle, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein.

Warnung vor Verzehr
Insgesamt elf Namen führt die Stiftung Warentest in ihrer Warnliste auf, darunter so bekannte Hersteller wie Lindt oder Feodora, aber auch das in Wahlstedt (Kreis Segeberg) beheimatete Unternehmen Arko. Nach Ansicht der Experten sollten insbesondere Kinder die Schokolade sicherheitshalber nicht essen. Grund für die festgestellten Mineralöl-Belastungen ist nach bisherigen Erkenntnissen keine fehlerhafte Produktion der Schokolade. Die Rückstände stammen offenbar von den Kartonverpackungen. Für deren Herstellung wird auch Recycling-Papier verwendet, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist. Die Substanzen sind nach Angaben der Stiftung Warentest vermutlich während der Lagerzeit in die Schokolade eingedrungen, weil diese direkt im Karton liegt.
www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/lebensmittel/adventskalender1147.html

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel

darleen

Vorsicht: Adventskalender mit belasteter Schokolade

Was kann denn noch bendenkenlos verzehrt werden , wird ja immer schlimmer, denn auch da keine Zusammenhänge sehen wollen oder können das Lebensmittel Verpackungsmaterial-Substanzen ect. aufnimmt gerade bei fetthaltigen Substanzen --> wie Schoki--die andere Dinge viel schneller anlösen..

Was haben die denn für Chemiker in ihren Werken ??:rolleyes::rolleyes:

liebe grüße darleen:wave:
 
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24.10.05
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Vorsicht: Adventskalender mit belasteter Schokolade

Aus meiner Sicht ist es wenig sinnvoll, sich hierüber aufzuregen: So ist die Welt, und diese vermag man nicht zu ändern. Selbst dann, wenn man sich ausschließlich vom Bio-Bauern ernährt, hat man keinen Einfluß darauf, was auf dessen Pflanzungen bei einem Niederschlag nach längerer Trockenheit einerseits aus den Wolken durch die mit Schadstoffen belastete Luft herniederprasselt, andererseits durch den Wind von Nachbargrundstücken herübergeweht wird.

Bei all diesen Gegebenheiten gibt es jedoch keinen Anlaß zu resignieren, vielmehr hat es jeder in der Hand, dies wortwörtlich gesehen, all diese Gifte beizeiten regelmäßig wieder aus dem Körper zu entfernen. Das effizienteste Verfahren dürfte das nachstehend beschriebene sein: Rizinusöl

Guten Erfolg!

Gerold
 
regulat-pro-immune
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18.02.12
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Zum Lesen und mal überdenken!

Hallo und guten Tag, Vanilla
03.12.2012

giftige Mineralölrückstände in der Schokolade von Adventskalendern - diese Meldung von Stiftung Warentest schreckte in der vergangenen Woche viele Verbraucher auf. Die meisten Verantwortlichen aus Politik, Behörden und Lebensmittelindustrie reagierten wie so oft: Beschwichtigen, das Problem kleinreden, alles halb so dramatisch. Dabei kommt eine Studie, die das Bundesverbraucherministerium selbst in Auftrag gegeben hatte, zu einem ganz anderen Ergebnis. Doch davon sagt Ministerin Ilse Aigner kein Wort.

Aber der Reihe nach. Pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit meldete Stiftung Warentest vergangenen Montag, dass sich in Schoko-Täfelchen von 24 getesteten Adventskalendern Rückstände von schädlichen Mineralölen und ähnlichen Stoffen fanden. In neun Fällen war die Schokolade so belastet, dass die Stiftung Kinder vor dem Verzehr warnte. Die Ölreste kamen durch die Altpapierverpackung in die Süßigkeiten.

Einer der Hersteller reagierte umgehend und kündigte an, seine Produkte vom Markt zu nehmen. Auch der Bundesverband der Süßwarenindustrie reagierte noch am gleichen Tag - von Problembewusstsein war hier aber wenig zu spüren: "Die getesteten Erzeugnisse sind im Hinblick auf die angeblichen Mineralölgehalte voll verkehrsfähig und entsprechen den lebensmittelrechtlichen Normen. Insbesondere sind sie nicht gesundheitsgefährdend", hieß es in einer Erklärung. Ende der Durchsage.

Und auch der Lobby-Verband der Lebensmittelhersteller, BVE, meldete sich zu Wort - und kritisierte die Stiftung Warentest: Man sei vorab nicht informiert worden, beklagte sich BVE-Hauptgeschäftsführer Matthias Horst, und überhaupt handele es sich doch "um ein in Deutschland bekanntes Problem".

Die zuständigen Behörden bemühten sich ebenfalls redlich, das Thema herunterzuspielen. "Unsere Besorgnis ist nicht allzu groß", teilte etwa das Bundesinstitut für Risikobewertung, das dem Bundesverbraucherministerium untersteht, mit.

Komisch nur, dass eine Studie, die das Ministerium selbst in Auftrag gegeben hatte, schon vor mehr als einem halben Jahr das Problem ganz anders einschätzte. Die vom Ministerium beauftragten Wissenschaftler stellten hohe Mengen krebsverdächtiger Mineralölbestandteile in vielen Lebensmitteln fest - unter anderem in Reis, Gries, Backmischungen oder Frühstückscerealien. Neben Mineralölbestandteilen identifizierten die Forscher zudem mehr als 250 andere, potenziell gefährliche Stoffe, die aus den Receycling-Kartons in die Lebensmittel übergehen können, darunter krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Klebstoffe, Weichmacher und Photoinitiatoren. Nur auf einer versteckten Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist der 204 Seiten umfassende Abschlussbericht publiziert. In der Reaktion auf den Adventskalender-Test der Stiftung Warentest ging Verbraucherministerin Ilse Aigner mit keinem Wort auf die alarmierende Analyse ein: Sie verschweigt die eigenen Untersuchungsergebnisse.

Stattdessen kündigte sie an, einen Grenzwert für Mineralöl in Lebensmittelverpackungen zu prüfen. Klingt ja erst einmal gut. Nur weiß die Ministerin aus ihrer Studie, dass ein Grenzwert allein für Mineralölrückstände das grundsätzliche Problem nicht lösen wird - bei mehr als 250 umstrittenen Stoffen in Verpackungen. Die Studie kommt deshalb zu einem eindeutigen Ergebnis: In der derzeitigen Form sind Recyclingkartons für Lebensmittel schlicht ungeeignet. foodwatch fordert: Statt eines Grenzwertes für Mineralöl muss Ilse Aigner dafür sorgen, Altpapier zukünftig nur dann für die Verwendung als Lebensmittelverpackung zuzulassen, wenn die Produkte durch eine Trennschicht vor gesundheitsgefährdenden Substanzen aus der Verpackung geschützt werden. Genau das ist die Empfehlung der Wissenschaftler in der Aigner-Studie.

Liebe foodwatch-Interessierte, wir bleiben an dem Thema dran, denn der Fall zeigt (leider) wieder einmal: Wir müssen Politik, Behörden und der Industrie genau auf die Finger schauen. Ansonsten versucht man, uns Verbraucher mit Halbwahrheiten und Alibi-Maßnahmen abzuspeisen.

Herzliche Grüße,

Ihr foodwatch-Team

PS: Egal ob Dioxin im Frühstücksei oder Mineralöl in der Schokolade: Viel zu oft scheut die Politik wirksame Maßnahmen - aus Rücksicht auf die Interessen der Industrie. Dagegen kämpft foodwatch.
 
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Vorsicht: Adventskalender mit belasteter Schokolade

Hallo und guten Tag, Vanilla
03.12.2012

giftige Mineralölrückstände in der Schokolade von Adventskalendern - diese Meldung von Stiftung Warentest schreckte in der vergangenen Woche viele Verbraucher auf. Die meisten Verantwortlichen aus Politik, Behörden und Lebensmittelindustrie reagierten wie so oft: Beschwichtigen, das Problem kleinreden, alles halb so dramatisch. Dabei kommt eine Studie, die das Bundesverbraucherministerium selbst in Auftrag gegeben hatte, zu einem ganz anderen Ergebnis. Doch davon sagt Ministerin Ilse Aigner kein Wort.

Aber der Reihe nach. Pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit meldete Stiftung Warentest vergangenen Montag, dass sich in Schoko-Täfelchen von 24 getesteten Adventskalendern Rückstände von schädlichen Mineralölen und ähnlichen Stoffen fanden. In neun Fällen war die Schokolade so belastet, dass die Stiftung Kinder vor dem Verzehr warnte. Die Ölreste kamen durch die Altpapierverpackung in die Süßigkeiten.

Einer der Hersteller reagierte umgehend und kündigte an, seine Produkte vom Markt zu nehmen. Auch der Bundesverband der Süßwarenindustrie reagierte noch am gleichen Tag - von Problembewusstsein war hier aber wenig zu spüren: "Die getesteten Erzeugnisse sind im Hinblick auf die angeblichen Mineralölgehalte voll verkehrsfähig und entsprechen den lebensmittelrechtlichen Normen. Insbesondere sind sie nicht gesundheitsgefährdend", hieß es in einer Erklärung. Ende der Durchsage.

Und auch der Lobby-Verband der Lebensmittelhersteller, BVE, meldete sich zu Wort - und kritisierte die Stiftung Warentest: Man sei vorab nicht informiert worden, beklagte sich BVE-Hauptgeschäftsführer Matthias Horst, und überhaupt handele es sich doch "um ein in Deutschland bekanntes Problem".

Die zuständigen Behörden bemühten sich ebenfalls redlich, das Thema herunterzuspielen. "Unsere Besorgnis ist nicht allzu groß", teilte etwa das Bundesinstitut für Risikobewertung, das dem Bundesverbraucherministerium untersteht, mit.

Komisch nur, dass eine Studie, die das Ministerium selbst in Auftrag gegeben hatte, schon vor mehr als einem halben Jahr das Problem ganz anders einschätzte. Die vom Ministerium beauftragten Wissenschaftler stellten hohe Mengen krebsverdächtiger Mineralölbestandteile in vielen Lebensmitteln fest - unter anderem in Reis, Gries, Backmischungen oder Frühstückscerealien. Neben Mineralölbestandteilen identifizierten die Forscher zudem mehr als 250 andere, potenziell gefährliche Stoffe, die aus den Receycling-Kartons in die Lebensmittel übergehen können, darunter krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Klebstoffe, Weichmacher und Photoinitiatoren. Nur auf einer versteckten Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist der 204 Seiten umfassende Abschlussbericht publiziert. In der Reaktion auf den Adventskalender-Test der Stiftung Warentest ging Verbraucherministerin Ilse Aigner mit keinem Wort auf die alarmierende Analyse ein: Sie verschweigt die eigenen Untersuchungsergebnisse.

Stattdessen kündigte sie an, einen Grenzwert für Mineralöl in Lebensmittelverpackungen zu prüfen. Klingt ja erst einmal gut. Nur weiß die Ministerin aus ihrer Studie, dass ein Grenzwert allein für Mineralölrückstände das grundsätzliche Problem nicht lösen wird - bei mehr als 250 umstrittenen Stoffen in Verpackungen. Die Studie kommt deshalb zu einem eindeutigen Ergebnis: In der derzeitigen Form sind Recyclingkartons für Lebensmittel schlicht ungeeignet. foodwatch fordert: Statt eines Grenzwertes für Mineralöl muss Ilse Aigner dafür sorgen, Altpapier zukünftig nur dann für die Verwendung als Lebensmittelverpackung zuzulassen, wenn die Produkte durch eine Trennschicht vor gesundheitsgefährdenden Substanzen aus der Verpackung geschützt werden. Genau das ist die Empfehlung der Wissenschaftler in der Aigner-Studie.

Liebe foodwatch-Interessierte, wir bleiben an dem Thema dran, denn der Fall zeigt (leider) wieder einmal: Wir müssen Politik, Behörden und der Industrie genau auf die Finger schauen. Ansonsten versucht man, uns Verbraucher mit Halbwahrheiten und Alibi-Maßnahmen abzuspeisen.

Herzliche Grüße,

Ihr foodwatch-Team

PS: Egal ob Dioxin im Frühstücksei oder Mineralöl in der Schokolade: Viel zu oft scheut die Politik wirksame Maßnahmen - aus Rücksicht auf die Interessen der Industrie. Dagegen kämpft foodwatch.


Also so als Klarstellung: Der komplette Text ist ein "Zitat" und ist von "foodwatch"
 
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18.02.12
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Vorsicht: Adventskalender mit belasteter Schokolade

„Unter Verwendung von Altpapier hergestellte Lebensmittelverpackungen können mit
unerwünschten Stoffen belastet sein. Derartige Stoffe stammen aus der früheren
Verwendung des Altpapiers und bleiben bei den gängigen Methoden der
Wiederaufbereitung im Rahmen des Recyclings weitgehend im Material. Bisher sind
nur wenige dieser Stoffe identifiziert und zum Schutz der Verbraucher reguliert
worden. Der weitaus größte Teil der Stoffe ist den Behörden nicht bekannt (so
genannter ‚Forrest of Peaks‘).

Wenn man sich das alles mal durch den Kopf gehen lässt einschliesslich der "Verseuchung" durch Elektrosmog etc. und Dingen die wir vielleicht gar nicht wissen :-( dann fragt man sich wer eigentich in der Politik das Sagen hat :-(((((

hier noch der vollständige link:
https://foodwatch.de/e36/e68/e49228/e54085/e54090/2012-12-03foodwatch-ExzerptBMELV-Studie_ger.pdf

Lieben Gruß, Vanilla
 
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Vorsicht: Adventskalender mit belasteter Schokolade

Das ganze wurde ja relativiert, und natürlich nicht von Seiten der Verbraucher sondern von Seiten der Industrie:

...
Erstens ist das Risiko der potenziell krebserregenden Substanzen lange bekannt – und zweitens kann es ganz einfach vermieden werden. Entweder durch den Verzicht auf Recyclingkartons, die die giftigen Rückstände von Druckfarben enthalten, oder durch eine Barriereschicht, die den Übergang der Mineralölpartikel auf die Lebensmittel verhindert. Weil beides aber nicht geschieht, lohnt die Beschäftigung mit diesem Thema.
Vorwurf: Panikmache
Anders sehen das die Adventskalender-Produzenten – und: der Dortmunder Statistik-Professor Walter Krämer. Innerhalb einer Serie, die Krämer mit zwei anderen namhaften Wissenschaftlern publiziert, kürte er die Messdaten zur „Unstatistik des Monats“ und warf der Stiftung Warentest „Desinformation“ und „Panikmache“ vor. Starker Tobak – aber starke Argumente? Fehlanzeige.
Was der Professor schreibt, hält von Anfang bis Ende einer Überprüfung nicht stand. Es sei „eher illusorisch“, die potenziell krebserregenden Substanzen in Lebensmittelpackungen zu vermeiden – wie oben erwähnt, ist dies sogar denkbar einfach. Die Gesundheitsrisiken relativiert Krämer unter Berufung auf das Bundesinstitut für Risikobewertung – das seinerseits jedoch ausdrücklich „dringenden“ Handlungsbedarf sieht. Und schließlich macht im Zweifelsfalle nicht allein die Dosis das Gift, wie Krämer nahe legt – denn sollte sich der Verdacht bestätigen, bestünde ein Krebsrisiko schon bei geringsten Mengen aromatischer Mineralölverbindungen. Das „bedenkliche Kenntnisdefizit“, das der „Unstatistiker“ der Stiftung Warentest vorwirft, liegt damit wohl eher auf seiner Seite.
Dokumente & Links
E-Mail-Briefwechsel zwischen foodwatch und Prof. Dr. Walter Krämer (Dez. 2012/Jan. 2013) (PDF, 162 KB)
"Unstatistik des Monats" - Pressemitteilung von Prof. Dr. Walter Krämer (PDF, 166 KB)
foodwatch forderte den Professor aus Dortmund auf, die offensichtlichen Fehler seiner Publikation zu korrigieren. Reaktion zunächst: Keine. Erst auf nochmalige Nachfrage antwortete er kurz angebunden:
...
Peinlich, peinlich, Herr Professor!

Grüsse,
Oregano
 
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AW: Vorsicht: Adventskalender mit belasteter Schokolade

Foodwatch hat eine Kampagne gestartet gegen Mineralöle in Lebensmitteln. Es ist erschreckend, wo überall solche Mineralöle drin sind:

Das ist das Problem
Mineralöl in Reis, Grieß, Cornflakes, Haferflocken:

Zahlreiche Lebensmittel enthalten aromatische Mineralöle, die unter Verdacht stehen, krebserregend und erbgutverändernd zu sein. Eine wesentliche Quelle für aromatische Mineralöle sind Druckfarben in Altpapier-Verpackungen. Aus Verpackungen aus Altpapier können auch andere potenziell gefährliche Stoffe in Lebensmittel gelangen, so zum Beispiel Lösungsmittel oder Weichmacher.

Das ist der Stand
Obwohl das Problem des Übergangs von Mineralölen aus Altpapierverpackungen in Lebensmittel schon seit den 1990er Jahren bekannt ist, gibt es bisher keine Regulierung auf europäischer Ebene. Auch in Deutschland gibt es keine bindenden gesetzlichen Vorgaben. Es wird zwar seit Jahren über Gesetzesänderungen diskutiert, doch passiert ist bisher nichts – und das, was angedacht ist, würde auch keinen ausreichenden Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher gewährleisten.

Das fordert foodwatch
Nicht nur das Problem ist seit Jahren bekannt, sondern auch die Lösung: Der Übergang von Mineralölen und anderen schädlichen Substanzen aus der Altpapier-Verpackung in das Lebensmittel kann durch eine sogenannte „funktionelle Barriere“ verhindert werden. Dies kann ein separater Innenbeutel oder eine in den Karton integrierte Schicht sein. Zugleich müssen Verbraucherinnen und Verbraucher auch vor dem Eintrag von Mineralölen auf anderen Produktionsstufen (zum Beispiel durch Schmier- und Hydraulik-Öle) geschützt werden.

foodwatch fordert:
Für alle Lebensmittelverpackungen aus Papier muss eine „funktionelle Barriere“ vorgeschrieben werden, die den Übergang von Mineralölen und anderen schädlichen Substanzen auf die Lebensmittel verhindert.
Es müssen Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln festgelegt werden. Bei den besonders kritischen aromatischen Mineralölen muss eine Null-Toleranz gelten.
...
https://www.foodwatch.org/de/informieren/mineraloel/2-minuten-info/

Auf dieser Seite kann man auch unterschreiben !

Grüsse,
Oregano
 
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