MACROGOL, Facharzt für Gastro- Enterologie stellt Kassenrp. aus, Hausärztin weigert...

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...sich weil sie anscheinend vorauseilend die Hase voll hat.

Nacheinender:

Hartnäckige Vertopfung, über 10 Jahre lang; "Diagnose"*) Darmlähmung im Zusammenhang mit Polyneuropathie und extrem langer Darm (erst nach dem 3. Anlauf vor 10 Jahren konnte eine Coloskopie erfolgreich durchgeführt werden. Beim ersten Mal war ich nicht sauber (Darmlähmung); beim zweilten Mal stellte der Gastro- Enterologe fest, dass sein Gerät zu kurz war. Er stellte eine Überweisung aus für das Marienhospitel Osnabrück; dort stand ein 2,20 m langes Gerät zur Verfügung, und alles klappte. Auffallend war, dass ich sehr Schmerz unempfindlich war, das deutete man als eine Darm-Nervenschädigung.

Ende 2016 endlich wurde die wirkliche Diagnose für meine ganzen Symptome gefunden: Es wurde ein Phäochromozytom an der rechten Nebenniere gefunden (52 mm), das Noradrenalin und Adrenalin erzeugt hat, also Stresshormone, die alles tot gelegt haben, was man nicht braucht, wenn man vor einem Säbelzahntiger flüchtet (so der Endokrinologe der Uniklinik Bochum). Darum oben Diagnose*) in Anfühungszeichen.

Nach erfolgreicher OP war alles sofort normal: Blutdruck, Blutzucker (HBA1C = 5,3 ohne Meformin), aber leider bleibt bis jetzt die Darmlähmung.

Und jetzt stellt mir nur der Facharzt für Gastro-Enterologie ein Rezept aus; die Hausärztin jedoch weigert sich und sagt, "nur bei gleichzeitiger Verordnung von Opiaten darf ich das, sonst droht Regress".

Also muss ich in jedem Quartal nur wegen des Rezeptes immer zusätzlich zum Facharzt? Von einem Bekannten erfahre ich, dass er nach Darmverschluss und OP jetzt immer vom Hausarzt sein MACROGOL-Rezept erhält.

Ich möchte aber eigentlich meine Hausärztin nicht wechseln. Wer weiss Rat?
 

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FAK

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Ja und, Macrogol ist superbillig.
Bei medipreis.de sind Anbieter gelistet die 100 Tütchen für 25€ bieten.
Und falls hier jemand mit "das sind doch böse Medikamente" kommt: das ist inert und wird vom Körper nicht aufgenommen. Es bindet lediglich im Dickdarm Wasser, was das Darmvolumen erhöht und somit die Darmtätigkeit anregt.
 
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Ja und, Macrogol ist superbillig.
Bei medipreis.de sind Anbieter gelistet die 100 Tütchen für 25€ bieten.
Und falls hier jemand mit "das sind doch böse Medikamente" kommt: das ist inert und wird vom Körper nicht aufgenommen. Es bindet lediglich im Dickdarm Wasser, was das Darmvolumen erhöht und somit die Darmtätigkeit anregt.
nie habe ich einen so überflüssigen Kommentar (n) ins Forum gedrückt bekommen. Selbst wenn seine Preise stimmten, dann waren es auf 10 Jahre immer noch € 1.000 (die ich überflüssigerweise bezahlt habe); das muss ich mir nicht antun, und besonders nicht, weil ca. 15 Ärzte in Reihe durch die Jahre nie mal mit dem Ultraschallgerät bei den Nebennieren nachgesehen haben, die der auslösende Grund waren.
 
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Ist der Facharzt Gastro zu weit entfernt, würde ich mir das Rezept bei einem anderen Allgemeinmediziner, besser noch einem Facharzt für Innere Medizin, verordnen lassen.

Alternativ kannst du auch mit deinem Facharzt Gastro Rücksprache halten und da anrufen. Sicher kann er deine Hausärztin dazu bewegen, dir das Rezept auszustellen.
Ich denke, dass deine Hausärztin die Voraussetzungen zur Verordnung von Macrogolen falsch erinnert hat.
Sofern das noch gilt, ist die Verordnung von Macrogolen bei gleichzeitiger Verordnung von Opiaten nur eine der möglichen Voraussetzungen zur Verordnung von Macrogolen.
 

FAK

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nie habe ich einen so überflüssigen Kommentar (n) ins Forum gedrückt bekommen. Selbst wenn seine Preise stimmten, dann waren es auf 10 Jahre immer noch € 1.000 (die ich überflüssigerweise bezahlt habe); das muss ich mir nicht antun, und besonders nicht, weil ca. 15 Ärzte in Reihe durch die Jahre nie mal mit dem Ultraschallgerät bei den Nebennieren nachgesehen haben, die der auslösende Grund waren.
Ja, und ? 1.000€ auf 10 Jahre wäre doch pillepalle. Und vermutlich trainierst Du damit dein enterisches Nervensystem, dass das schneller als in Jahren wieder auf Trab kommt.
Und bei einer Erkrankung die weniger als 10 pro 1 Mio Personen bei den Neuerkrankungen haben kann man das wohl kaum den Ärzten anlasten, das nicht auf dem Radar gehabt zu haben.
 
Themenstarter
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das Forum so wie oben wird mir zu blöd: "weniger als 10 pro 1 Mio Personen", ja warum wohl? Weil keiner mal hinsieht! Gut, das es nicht mein Gehirn war, das solche Äußerung geboren hat!
 

FAK

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das Forum so wie oben wird mir zu blöd: "weniger als 10 pro 1 Mio Personen", ja warum wohl? Weil keiner mal hinsieht! Gut, das es nicht mein Gehirn war, das solche Äußerung geboren hat!
Man hat sicher hunderte Millionen Nieren ge-utraschallt und dabei sowas gelegentlich nebenei gefunden haben. Daher kann man die Quote wohl gut abschtäzen.
 

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Immer schön konstruktiv bleiben... auch in diesem Thema.

Gruss, Marcel
 
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