Lexotanil

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20.05.10
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Vor einigen Tagen hat mir meine Schwiegermutter so nebenbei erwähnt, dass Sie jeden Tag in der Früh eine halbe Lexotanil nimmt.
Seit ich das weiß, mache ich mir ernsthaft Sorgen. Davon kann man doch abhängig werden. Ich gehe davon aus, dass sie es schon seit ca. 30 Jahren nimmt. Sie war Alkoholikerin und trinkt seit diesem Zeitraum nicht mehr. Ich nehme an, dass sie das Lexotanil zur Beruhigung braucht.

Vielleicht erklärt das auch, dass die 70-jährige Frau deutlich betagter wirkt, als sie mit ihrem Alter eigentlich sein müßte. Wenn Sie geht, sieht das aus wie ferngesteuert und ihr Blick ist starr. Das Gesicht wirkt etwas aufgeschwemmt und leblos. Ist das einfach das Alter und der Lebenswandel oder kann das von dem Lexotanil sein?

Außerdem nimmt sie auch schon ein Medikament gegen Alterszittern. Kann auch das die Bewegungen unnatürlich wirken lassen?
Über Antworten würde ich mich freuen.
 
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Das könnte am Lexotanil liegen. Welches andere medikament nimmt sie noch?

Wenn sie das schon seit dreißig Jahren nimmt, ist sie definitiv davon abhängig.
Es dürfte schwierig werden ihr das näher zu bringen. Zumal der Entzug durchaus sehr hart werden kann.
Da muß man sich gut überlegen ob man ihr die Sucht nicht läßt.
Da kommt natürlich wieder das ethische ins Spiel. Das muß man sich gut überlegen.
Erstmal würde ich mal mit ihr sprechen, sie auf mögliche Abhängigkeit abklopfen und herausfinden weshalb sie meint das Zeug zu brauchen.


LG Maumel
 
Punkto Lexotanil mache Dir bitte keine Sorgen, es ist ein ausgesprochen gutes Medikament, welches extrem gut beruhigt und hilft. Und eine halbe Tablette ist wirklich nicht tragisch (spreche aus Erfahrung). Sogar in vielen Spitälern und REHA-Kliniken verschreiben sie Lexotanil mit grossem Erfolg. Ich würde ihr einfach mal vorschlagen, die Tablette zu vierteln und sukzessive abzusetzen. Und danach einfach auf Bachblütentröpfchen aus der Apotheke umzusteigen.

Ich finde es besser wenn sie wenig Lexotanil zu sich nimmt und dafür nicht mehr alkoholsüchtig ist.
 

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