LED im Wohnbereich; Elektrosmog? Augenschäden?

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Ich würde gerne mehr wissen über LED Lampen im Wohnbereich (als Ersatz für Glühbirnen und Energiesparlampen). Mögliche Gefährdungen und Augenschäden, Farbspektrum von LED, ökologische Aspekte). Gibt es Untersuchungen oder Menschen, die sich damit schon befasst und recherchiert haben, die mir Informationen zukommen lassen?
Vielen Dank und herzliche Grüße
Josef
PS.: Interesant wären auch Infos über Energiesparlampen (Strahlung, Augenschädigungen, Farbspektrum, Gifte etc.)
 
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Hi Josephus

leider kann ich dir keine fundierte wissenschaftliche Analyse bieten, aber wenigstens meine eigenen Erfahrungen mit LED's im Wohnbereich schildern. :)

Wir setzen in unseren Nachttischlampen 2 LED-Birnen ein. Zum einen, weil diese sich nicht erhitzen (sie bleiben wirklich kühl) und zum andern, weil sie wenig Strom verbrauchen. Der Nachteil (wenn man so will) am Ganzen ist, dass das Licht einen blauen Farbton hat, also nicht warmes Weiss wie man es sonst gewohnt ist. Uns stört das aber nicht, weil das reine Gewöhnungssache ist..

Gruss
Punisher77800
 
Hallo,

das Thema interessiert mich auch.
Energiesparlampen finde ich vom Farbton her sehr ungemütlich, und die
"netten" Inhaltsstoffe nicht akzeptabel.
Vor allem, wenn dann noch im Kinderzimmerbereich das Zeug in die Lampen geschraubt wird.
Mein Sohn hat die Erste und Einzige nämlich von alleine wieder herausgeschraubt,
und ich bin froh, dass sie ihm nicht zerdeppert ist.

Mein Bruderherz ist zwar in diesen Dingen kundig, aber derzeit, wie so manche
die vielleicht etwas mehr darüber wissen, im Urlaub.
Aber vielleicht findet sich hier ja doch noch jemand, der sich besser damit auskennt.
Ich habe keine Lust mir zwangsweise Leuchtmittel aufdrücken zu lassen,
die wiederum als Sondermüll entsorgt werden müssen.Sie sind quecksilberhaltig. Das reicht schon um sie eigentlich gleich ad acta zu legen.

Grüße von Blue
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hi Alle,

sehr interessantes Thema, vor allem weil mir der Gedanke an die Energiesparlampen echt bauchschmerzen bereitet.

Die Alternative LED kannte ich noch nicht und die Links von Punisher77800 sind richtig klasse.

Danke dir auch irnee für den Link zu dem Artikel, besonders aufschlussreich fand ich den Absatz zu den tatsächlichen Kosten die die herkömmlichen Glühlampen im Gesamtstromaufwand verursachen. Da ging mir doch glatt ein Licht auf :D.

LG
Brigitte
 
Freut mich, wenn ich helfen konnte! :freu:

Mein Vater setzt übrigens immer mehr LED-Lampen ein. Auch als Deckenleuchten, wo vorher normale Spots waren..
 
Risikobewertung von Licht emittierenden Dioden (LED) (10.05.2013)

[...] Die Lampensicherheitsnorm unterteilt die Quellen inkohärenter optischer Strahlung in vier Risikogruppen: die Freie Gruppe, bei der kein Risiko besteht, und die Risikogruppen 1 bis 3 mit steigendem Gefährdungspotenzial. Die BAuA-Experten fanden heraus, dass die 43 untersuchten LED im sichtbaren Spektralbereich maximal die Risikogruppe 2 erreichen.

Bei LED steht vor allem die photochemische Gefährdung im Vordergrund. Das bedeutet, dass durch das Licht chemische Reaktionen im Auge ausgelöst werden und dadurch das Gewebe geschädigt wird. Thermische Gefährdung, verursacht durch die Erhitzung des Gewebes, spielt bei LED eine untergeordnete Rolle. [...] Wichtig zu beachten ist hierbei, dass sich alle Einzelexpositionen einer Arbeitsschicht aufsummieren und so schnell die Grenzwerte erreicht werden können.[/B]

Die Bewertung bezog sich darauf, dass man direkt in die Lichtquelle sieht. Ob das ebenso gilt für Tätigkeiten unter LED-Beleuchtung?
 
Zuletzt bearbeitet:

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