Krämpfe: Welche Arten und Ursachen gibt es? Was kann man dagegen tun?

Themenstarter
Beitritt
10.01.04
Beiträge
75.101
Krämpfe kommen sehr häufig vor und sind unwillkürliche, plötzliche und schmerzhafte Muskelkontraktionen.

Sie dauern nur wenige Minuten und sind harmlos, können aber das tägliche Leben beeinträchtigen, wenn sie häufig auftreten und zu Behinderungen führen (1).
Sie treten häufig auf, wenn ein Muskel intensiv oder ungewöhnlich beansprucht wurde (häufig die Waden- oder Fußmuskeln), während oder nach der Anstrengung sowie auch in der Nacht.

Man kann die Schmerzen in der Regel lindern und die Kontraktion beenden, indem man den betroffenen Muskel dehnt.
Krämpfe können mit mehreren Muskelphänomenen verwechselt werden:
  • Muskelschmerzen (Myalgien), die nicht zu Kontraktionen führen und nicht plötzlich auftreten;
  • Dystonie, eine gleichzeitige Kontraktion von agonistischen und antagonistischen Muskeln (z. B. Bizeps und Trizeps gleichzeitig), die Schmerzen verursachen kann, die aber oft weniger schwerwiegend sind als Krämpfe;
  • Muskelkrämpfe, die in der Regel weniger abrupt auftreten und durch Geräusche, Emotionen oder Sinnesreize ausgelöst werden (2).

Wodurch werden Krämpfe verursacht? ...

Die Liste der Mangelerscheinungen und Defizite, die Krämpfe begünstigen können

Kalium, das für die Muskelkontraktion unerlässlich ist

Kalium ist ein essentieller Mineralstoff, der zu einer normalen Muskelfunktion beiträgt.

Es spielt eine Rolle bei der Muskelkontraktion, indem es die Übertragung von Nervenimpulsenermöglicht, die die Kontraktionen auslösen.

Zahlreiche Arbeiten zeigen, dass ein Kaliummangel (Hypokaliämie) das Risiko von Krämpfen erhöhen kann, ohne allein für deren Auftreten verantwortlich zu sein. ...

Dies ist zwar eine Werbeseite, ich finde die Informationen zu „Krämpfe“ dennoch interessant; - evtl. auch das entsprechende NEM. Was klar wird: es ist nicht immer (nur) Magnesium-Mangel, der zu Krämpfen führen kann.

Grüsse,
Oregano
 
Zuletzt bearbeitet:
Neu hier? Dann ein herzliches Willkommen!
Du liest hier gerade eine Diskussion von Betroffenen – Menschen, die eigene Wege gehen und Erfahrungen teilen. Das kann am Anfang ungewohnt wirken: Jeder Verlauf, jede Geschichte ist anders.
Als Gast kannst du mitlesen und dich orientieren.
Als Mitglied kannst du Fragen stellen, antworten und dich aktiv einbringen.
Deine Wegweiser:
Die ist zwar eine Werbeseite, ich finde die Informationen zu „Krämpfe“ dennoch interessant; - evtl. auch das entsprechende NEM. Was klar wird: es ist nicht immer (nur) Magnesium-Mangel, der zu Krämpfen führen kann.
Sehr interessant.

Welcher Mangel verursacht Krämpfe?

Es gibt fünf verschiedene Arten von Krämpfen, für die es jeweils mögliche Ursachen und prädisponierende Situationen gibt, wie z. B. Mangel an bestimmten Elektrolyten und neuromuskuläre Störungen:

1. Idiopathische Krämpfe, die keine erkennbare Ursache haben, oft nachts auftreten und mit zunehmendem Alter immer häufiger auftreten;

Diese Aussagen "keine erkennbare Ursache" finde ich bemerkenswert! Es wäre doch die Aufgabe der Medizin/Biologie die Ursache zu ermitteln. Oder ist das nur eine Ausrede, weil der Kassenarzt nach den Vorgaben der KK keine Zeit hat, nach der wirklichen Ursache zu suchen?

2. Paraphysiologische Krämpfe, die mit Anstrengung und Schwangerschaft zusammenhängen;

Schwangerschaften sind natürliche Vorgänge und sollten nicht "Ursache" von Krämpfen sein, auch keine "Anstrengungen". Vielleicht haben die Ärzte keine Zeit ... (siehe Punkt 1).

3. Metabolisch oder vaskulär bedingte Krämpfe (Veneninsuffizienz, Vitaminmangel, Elektrolytstörungen ...);

4. Krämpfe im Zusammenhang mit neuromuskulären Erkrankungen;
Aha, die Nerven

5. Krämpfe im Zusammenhang mit der Einnahme von Medikamenten (Diuretika, Statine, Beta-Agonisten...)
Also Nebenwirkungen der Medikamente.

Kalium, das für die Muskelkontraktion unerlässlich ist. Kalium ist ein essentieller Mineralstoff, der zu einer normalen Muskelfunktion beiträgt. Es spielt eine Rolle bei der Muskelkontraktion, indem es die Übertragung von Nervenimpulsen ermöglicht, die die Kontraktionen auslösen.
Aha, Nervenimpulse lösen die Kontraktionen (also auch die Krämpfe) aus.

Sämtliche Muskeln werden über die Nerven gesteuert, davon laufen viele über die Wirbelsäule. Beim Beckenschiefstand und bei Verdrehungen der Wirbel werden die Nerven gereizt oder eingeklemmt und können Krämpfe der davon abhängigen Muskeln auslösen.

Kalium u.a. spielen eine Rolle bei der "Übertragung von Nervenimpulsen, die die Kontraktionen auslösen" und die Nebenwirkungen der Medikamente dürften "die Übertragung von Nervenimpulsen, die die Kontraktionen auslösen" beeinflussen.

Abgesehen von Kaliummangel und Medikamenten wäre es bei Krämpfen also wichtig und notwendig, das Becken und die Wirbelsäule auszurichten (SMT, Dorn).
 

Willkommen bei Symptome.ch
Schön, dass du da bist.

Symptome.ch ist seit vielen Jahren eine der größten und aktivsten deutschsprachigen Gemeinschaften rund um Gesundheit, Naturheilkunde und alternative Therapien. Hier tauschen sich Menschen aus, die Ursachen verstehen, Zusammenhänge erkennen und eigenverantwortlich etwas für ihre Gesundheit tun wollen.

Als Gast kannst du viele Themen mitlesen und dich informieren. Wenn du selbst Fragen stellen, auf Beiträge antworten oder mehr Inhalte sehen möchtest, registriere dich kostenlos. Die Gemeinschaft lebt vom Austausch – und jedes neue Mitglied bringt wertvolle Erfahrungen mit. 🙂

Zurzeit aktive Besucher

Keine Mitglieder online.

Statistik des Forums

Themen
69.527
Beiträge
1.068.001
Mitglieder
53.380
Neuestes Mitglied
Wiesen
Zurück
Oben